Frage von CTR10, 262

Stromschlag ist das schlimm weiss nicht wie viel V?

Ich musste eine Leuchtstoffröhre Lampe einsetzen und habe dort wo die 2 stecker rein kommen angefasst und hate eine Stromschlag also ich zuckte gleich mit den fingern weg ist es schlimm soll ich zun arzt weggen dem?
Bin 17 jahre alt

Expertenantwort
von TomRichter, Community-Experte für Physik, 106

Du kannst Dich natürlich auf die Meinung von Leuten verlassen, deren Fachwissen Du nicht einschätzen kannst. Mehrheitlich scheinen diese der Meinung zu sein, nachträgliches Kammerflimmern komme nicht vor.

Du könntest aber auch einfach beim ärztlichen Notdienst anrufen und dort fachkundigen Rat einholen.

P.S.: Wie kommt denn "Sport" in die Stichwortliste?

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Elektronik & Strom, 48

je nach dem was du hier hast, könntest du zwischen 230 und mehreren 1000 Volt abbekommen haben. (beim EVG)

ob es schlimm war oder nicht und wie schlimm, das ergibt sich von fall zu fall. von wo nach wo ist der strom geflossen, und vor allem wie viel. das hängt davon ab, wie gut du geerdet warst etc.

sollte dir unwohl sein, und sei es nur aus verunischerung, würde ich mich mal beim arzt untersuchen lassen. wenn heftige symtome wie kaltschweißigkeit, übelkeit, kopfweh, schmerzen im linken arm oder engegefühl in der brust aufkommen, solltest du ggf. die notaufnahme aufsuchen. wenns wirklich schlimm wird, einen rettungswagen bestellen. aber so wie sich das liest, dürfte es reichen, wenn du gleich morgen früh einen termin beim internisten machen lässt, dass der mal kurz drüber schaut und ggf. ein EKG macht...

lg, Anna

Antwort
von Branko1000, 91

Wenn es dir schlecht geht und du Veränderungen spürst, dann solltest du zu einem Arzt gehen.

Antwort
von acoincidence, 106

Einem Elektriker wird beigebracht  das jeder Stromunfall ein Besuch im Krankenhaus und eine EKG Untersuchung zur Folge hat. 

24 std. Ist die gefährliche Zeitspanne. Morgen weißt du mehr. 

Antwort
von Dhalwim, 87

CTR10,

Da unser Europäisches Netz (230 Volt und 50 Hz) beträgt wäre eine EKG ratsam. Denn letzten endes kann innerhalb der nächsten 24h ein Herkammerflimmern auftreten, was sicherlich nicht in deinem Interesse ist.

Natürlich kommt es darauf auch an was für eine Art von FI verwendet wird (bei einem mit 30mA wäre es noch eher unbedenklich da dieser spätestens bei 30mA auslösen würde und die tödliche Strommenge 50mA sind).

War es ein solcher FI (Fehlerstromschutzschalter) oder nicht?

Kommentar von Dhalwim ,

Wie kommt man eigentlich bitteschön in die Steckerleisten einer Leuchtstoffröhre rein und dazu noch MIT DEN FINGERN?!

Die müssen doch laut Norm isoliert sein!

Kommentar von CTR10 ,

Verstehe nicht was du meinst ich wollte einfach diese lampe zuhause wechseln und dort wo die stecker rein müssten war nicht gerade also wollte ich mit den fingern das gerade machen und dan zwickte es mir eins die lampe ist 36W

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Also was ich hier bei manchen anderen Antworten (und auch bei anderen Fragen diesbezüglich) so von Laien und Möchtegern-Elektrikern lese, wäre das nicht Erste Hilfe sondern eher die letzte Hilfe. :D

U. a. z. B.: "Unsere 230 V Haushaltsspannung sind nicht tödlich."

Aha, da gibts  dann wohl immer volle Pulle mit 230 V aus der Steckdose zum Frühstück? :P

DH!

Kommentar von ralfneumann1977 ,

Es spielt keine Rolle ab welcher Stromstärke ein RCD-Schutzschalter auslöst, sondern es kommt entscheidend auf die Auslösezeit an. Bei Bspl. 50 mA Berührungsstrom und einer Durchströmungsdauer von mehr als 1000ms besteht genauso akute Lebensgefahr wie bei einem Berührungsstrom von bspl. 500mA

Kommentar von ralfneumann1977 ,

Oder anders gesagt, wenn für 10ms eine Stromstärke von Beispielsweise 0,75A floß, und der RCD Schalter (wie üblich) erst nach 20ms ausgelöst hat, ist es bereits zu spät! Ein RCD Schalter verringert das Risiko eines tötlichen Stromschlages, schließt ihn aber nie zu 100% aus. Korregiert mich wenn ich falsch liege.

Kommentar von Dhalwim ,

Nicht nur die Zeit spielt eine Rolle,

denn es spielt sehr wohl eine Rolle ab welcher Stromstärke der Fi-Schutzschalter auslöst. Denn die Wahrnehmbarkeitsschwelle ist bei 10mA, ab 30mA ist die Loslassschwelle (Muskelverkrampfung) und ab 50mA kann ein Mensch sterben.

Ich muss hier nicht extra erwähnen, dass wir von Wechselstrom reden, denn der ist gefährlicher als Gleichstrom.

Das er das Risiko eines tödlichen Stromschlags nie zu 100% ausschließen kann, da gebe Ich dir Recht, aber er kann das meiste Unheil verhindern, bevor es auch nur in Erwähnung gezogen werden kann.

Es ist wichtig eine EKG zu machen! (wobei, nach 24h dürfte erst das Herzkammerflimmern einsetzen. Wenn jetzt nicht's passiert ist, haste Glück gehabt. Sei achtsam mit dem Strom, und befolge stets die 5 Sicherheitsregeln!)

Antwort
von Spectre007, 116

Wen du keine schmerzen hast
Oder atemprobleme
Dann ist der Besuch beim Arzt nicht zwingend notwendig

Antwort
von Andrastor, 88

Lebst du noch?

Offensichtlich ja. Also ist nichts schlimmes passiert. Strom wirkt entweder sofort oder gar nicht. Der Schaden eines Stromschlags (neben äußerlichen Verbrennungen, bei sehr hohen Spannungen) entsteht weil die Elektrizität unsere elektrischen Impulse mit denen unser Körper gesteuert wird, überschreibt.

Die Folge ist Herzversagen. Das tritt aber unmittelbar nach dem Schlag ein (wenn es eintritt) und nicht erst als Spätfolge.

Wenn du also keine Verbrennungen hast, und dein Herz noch schlägt, musst du dir keine Sorgen machen.

Kommentar von acoincidence ,

Fail. Herzkammerflimmern bis zu 24 std verspätet möglich. Wenn das Herz aus dem Takt geraten ist dann hilft nur ein defi. 

Kommentar von Andrastor ,

Das hab ich nicht gewusst. Gibt es Symtpome, Anzeichen, die man in so einem Fall erkennen kann?

Ein etwas freundlicherer Tonfall ist im Übrigen angebracht.

Kommentar von Branko1000 ,

Das ist halt das heimtückische daran. Die Folgen können Stunden später eintreten.

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Das hab ich nicht gewusst. Gibt es Symtpome, Anzeichen, die man in so einem Fall erkennen kann?

Leider nicht, daher ist ja auch dringendst die 24 Std. Überwachung angeraten.


Ein etwas freundlicherer Tonfall ist im Übrigen angebracht.

Och so unfreundlich war @acoincidence doch gar nicht, er schrieb halt nur "Fail*. ;)



Kommentar von Andrastor ,

Unwissenheit mit der Bereitschaft zu lernen ist jedoch kein Versagen, kein "Fail", und einen Satz mit diesem, in diesem Zusammenhang beleidigenden Wort zu beginnen ist keine Diskussionskultur.

Kommentar von Dhalwim ,

Hast du eine Ahnung was für zahlreiche Funktionen aber auch schäden Strom anrichten kann?

Antwort
von W00dp3ckr, 59

Ist der Strom durch die Hand geflossen, oder durch Deinen Körper (beispielsweise an einer Hand rein, an der anderen Hand raus)? Das macht einen riesigen Unterschied.

Kommentar von CTR10 ,

Durch die hand

Kommentar von W00dp3ckr ,

Soviel ich weiß, ist das nicht schlimm.

Kommentar von wollyuno ,

die beurteilung würde ich keinem laien überlassen.der merkt zwar das es ihm eine gescheuert hat aber wie sich der strom entladen hat hängt von den örtlichen umständen ab

Antwort
von nowka20, 51

es sollte dir eine lebenslehre sein, daß mit elektrizität NICHT zu spaßen ist

Antwort
von ralfneumann1977, 110

Wenn du wie es scheint das ganze überlebt hast, brauchst du nicht zum Arzt denke ich.

Nur so am Rande Gefährlich ist nicht die Spannung sondern die Stromstärke. Ab 500 mA bei 230V Niederspannung wirds Lebensgefährlich

Kommentar von acoincidence ,

Soll das witzig sein ? Ab  50 Volt bei 10 mA besteht Lebensgefahr 

Kommentar von ralfneumann1977 ,

bei 10 mA sind wir grad mal bei der Wahrnehmbarkeitsschwelle (also dieses kribbeln, hatten mal soein Kinderspiel bei dem der Verlierer dieses Kribbeln abbekommen hat, von uns ist jedenfalls keiner gestorben)   und 51V gehört für mich noch zur Schutzklasse 3 (Schutzkleinspannung), da auch der Menschliche Körper einen recht großen Wiederstand besitzt würde bei 51V eine Stromstärke von +-0 fließen. http://service.hea.de/fachwissen/elektroinstallation/i/i-2-2/g01.png PS: Ich hab das Gefühl, du hast Ahnung von nichts!!!

Kommentar von acoincidence ,

Schönes Diagramm jetzt weiß ich auch woher du deine wahnwitzigen  500mA her beziehst. Zuerst deine schutzklasse 3 ist natürlich außen vor weil die nennspannung AC auf 50 Volt begrenzt werden muss und Betriebsmittel nicht mit den Anschlussstellen am Schutzleiter angeschlossen werden dürfen. Somit sind Stromunfälle sehr unwahrscheinlich 

Anders ist es bei Netzspannung 

Die Wahrnehmbarkeit beginnt sogar unter 0,5 mA aber die 0,5 mA Grenze ist darum gewählt weil darunter keine Schreckreaktion Eintritt.

10mA habe ich angeführt weil es bereits RCD's mit 10mA differenzauslösestrom gibt. 

30 mA RCD's sind Vorschrift bei neu installierten Steckdosen 

Weder ein Laie noch eine Fachkraft kann einen körperdurchstömung  zweifelsfrei bewerten und in dieser Tabelle einordnen 

Außer die 500mA Grenze das ist ohne Reanimation tatsächlich eine  zweifelsfreie Zone. 

Kommentar von ralfneumann1977 ,

Ich merke schon, wir sprechen die selbe Sprache. :) Nur zum Begriff Lebensgefahr müssen, wir uns noch einig werden. Für mich ist "Lebensgefahr" die wirklich akute und Lebensbedrohliche Gefahr. Für dich besteht Lebensgefahr scheinbar schon dann, wenn alle möglichen eventualitäten mit in Betracht gezogen werden. Aber ich gebe dir natürlich Recht, das niemand so ohne weiteres nachträglich feststellen kann, wieviel mA tatsächlich durch eine Person geflossen ist, nachdem dieser einen Stromschlag erlitten hat.

Kommentar von acoincidence ,

Ja ok ,10 mA ist schon relativ tief angesetzt gewesen. Ungefähr so als ob man " hinter" dem Zug auf die Gleise fällt. Aber wenn man zu lange dort liegen bleibt dann kommt der nächste Zug. 

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Aber wenn man zu lange dort liegen bleibt dann kommt der nächste Zug. 

Lachflash^^

Außer die Bahn streikt mal wieder. ;)

Antwort
von Despote, 108

Wenn du keine Schmerzen hast, Herz usw, dann ists halb so schlimm.

Hab als Kind beim ziehen eines Steckers einen gewischt bekommen hat auch alles gezuckt. Aber glaub macht nichts aus.

Kommentar von Dhalwim ,

Kann sehr wohl was ausmachen. In seltenen Fällen genügt dieses "kurze" Zeitfenster schon.

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