Frage von McDuffee, 54

Strom zahlen für eine Wohnung in der man nicht mal mehr gemeldet ist?

Guten Abend gf-Gemeinde. Ich habe folgendes Problem: Wir sind am 31.12.2015 aus unserer Mietwohnung ausgezogen und wurden offiziell am 07.01.2016 auf unseren neuen Wohnort umgemeldet. Da wohnen wir seitdem auch! Wir haben bei unserem damaligen Stromversorger (le...) zu spät gekündigt und mussten daher eine Nachzahlung leisten, was vollkommen in Ordnung ging. Doch dieser Versorger fordert jetzt von uns für den Zeitraum vom 01.02.2016 bis 22.02.2016 für den Stromzähler in der ALTEN Wohnung über hundert Euro nachzuzahlen!!! Ist das überhaupt möglich/rechtens? Vor allem wenn man bedenkt das unser jetziger Versorger (En..) einen Wechsel zu einem günstigeren Versorger solange untersagt, solange die Sicherungen und Thermostate von den vom Vorbesitzer 1994 ausgebauten Nachtspeicheröfen noch installiert sind! Was an sich ja schon ein fragwürdiger Vorgang ist! Wir werden auf jeden Fall in den nächsten Tagen die Einzugsermächtigung entziehen damit da kein Geld mehr fließt solange das nicht geklärt ist! Bitte helft uns schnellstmöglich!

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von peterobm, 26

das man beim Stromlieferanten eine Kündigungsfrist hat, ist ungewöhnlich. 

Meist ruft man an; gibt seinen Zählerstand durch und erhält die Endabrechnung. 

Ab dem Datum meldet man sich bei dem neuen Versorger an.

Kommentar von Wladimyr09 ,

Ich glaube,Du hast noch nie wechseln müssen.Ohne Kündigungsfrist gibt es nicht und wenn sie einen Monat beträgt.

Kommentar von peterobm ,

hab ich vor kurzem erst durch

Antwort
von maggylein, 13

Eine Kündigung bei Auszug wird normal schnell telefonisch und selbst ca 1 bis 2 Wochen rückwirkend vom Versorger akzeptiert. Wenns länger ist und sich niemand anmeldet wirds problematisch. Aber da dürfte dann keine 100 euro entstehen da nur die Grundgebühr bezahlt werden müssen. Habt ihr ein Übergabeprotokoll? Wo der Zählerstand aufgenommen wurde? Gibt es einen Nachmieter der sich nicht oder mit falschem Zählerstand angemeldet hat?
Wenn ein Übergabeprotokoll da ist kannst du das dem Versorger zuschicken dann muss die Rechnung korrigiert werden so das max die Grundgebühr wegen der fehlenden Kündigung berechnet wird.
2. Fall neue Wohnung... das ist normal wenn da ein Wärmespeicherzähler drin ist das dieser nicht von fremdversorgern versorgt werden. Hintergrund ist dass der Netzbetreiber größere Gebühren dafür verlangt diese werden durch die "billigtarife" nicht abgedeckt deshalb lehnen die eine Versorgung ab. Am besten den Vermieter fragen ob er die Zähler wechseln lässt da wie gesagt meistens die Gebühren viel zu hoch sind (in meinem Bereich sind das va 40 euro im jahr die man durch einen Zählerwechsel sparen kann)

Kommentar von maggylein ,

achja... einfach Einzugsermächtigung entziehen ist entsprechend keine gute Idee. es ist rechtens euch wird Strom geliefert und deshalb werden euch nur unnötige Kosten entstehen wenn ihr euch da quer stellt

Kommentar von McDuffee ,

bitte genauer durchlesen. wir wohnen seit 7.1.2016 woanders. die stromrechnung bezieht sich auf februar 2016 in der ehemaligen wohnung. und die neue wohnung ist unser haus und wärmespeicherzähler waren in den 60ern doch ziemlich selten. es ist zwar ein zweiter stromzähler für nachtstrom verbaut aber wie schon beschrieben außer den thermostaten und den sicherungen existiert nichts mehr von den nachtspeicheröfen. das müsste doch in einem liberalisierten strommarkt einen wechsel möglich machen?!?

Kommentar von maggylein ,

ich hab mir dasschon richtig durchgelesen... wenn ihr in der alten Wohnung nicht den stromvertrag gekündigt habt dann ist genau das was ich oben beschrieben habe. bzgl. dem nachtspeicher hab ich auch alles beschrieben wenn der neue Versorger sagt das keine Anmeldung geht dann scheint ihr versucht zu haben euch auf den nachtspeicherzähler anzumelden. wenn ihr da ne getrennte messung im haus hattet sollte der Vermieter erst recht dem alten Zähler ausbauen und Sicherungen umbauen lassen weil des von der Grundgebühr teuer ist bzw rausgeschmissenes Geld.

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