Frage von Anonymwoman2805, 65

Strom selbst erzeugen - schon Erfahrung?

Hallo alle zusammen!

Mich würde es riesig interessieren - Strom selber zu erzeugen.

Ich habe mich im Internet schon mal ein bisschen umgeschaut. Nur find ich es ein wenig unübersichtlich und ich bin meistens immer auf Stromanbieterseiten gekommen.

Mich würde interessieren welche Stromerzeuger man kaufen kann, wie teuer soetwas in der Anschaffung ist, ob schon jemand Erfahrung damit gemacht hat, ob es sich auszahlt und wie viel Strom man erzeugt bzw. ob man dann noch Strom bezahlen muss??

Ich wohne in einer Wohnung mit einen 165 M² Eigengarten, vielleicht gibt es ja was passendes für mich..

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von fjf100, 29

MERKE : "Am billigsten ist es,wenn keine Energie verbraucht wird ! "

komplizierte Heizanlagen sind teuer in der Anschaffung,Wartung und Reparatur.

MERKE : Grundsätzlich nur Technik einbauen,die man selber beherrscht 

selber Einbauen,selber Warten,selber reparieren.

Dies kann man nur mit einer Solaranlage machen,die man auf einer freien Fläche anbringt (am besten auf der Dach)

10 m^2 Quadratmeter produzieren ca, 1000 KWh pro Jahr.

Solarzellen mit eine Leistung von 250 W (Watt) kosten ca. 250 Euro.

Bei einer kleinen Anlage,kannst du auf einen Speicher (Batterie) verzichten.Mit der überflüssigen Energie heizt du dann das Haus.

Elektrische Heizgeräte haben so 2000 W (Watt) Heizleistung.

1 m^2 Solarzellen haben so 100 W Leistung,bei maximaler Sonneneinstrahlung.Also 10 m^2 haben dann 10 * 100W= 1000 W Leistung.

Eine Elektroplatte hat 1000 W Leistung.

Beim Anschluß an das öffentliche Stromnetz brauchst du auf jeden Fall eine Elektrofirma.Außerdem musst du dich erkundigen,wie viel Subventionen für 1 KWh Strom gezahlt werden.

Eine autonome Anlage (kein Anschluß ans öffentliche Netz) besteht aus den Solarzellen,Wechselrichter,Leitungen,Sicherungen,Schutzschalter etc.  und den Verbraucher (Elektroplatte,Waschmaschine, Kühlschrank,elektrisches Heizgerät.

TIPP : Lass dir ein Angebot von einen Solarhersteller machen und erkundige dich was eine komplette Anlage kostet und welche Arbeiten du selber machen kannst um die Kosten niedrig zu halten.

Las dir auch einen "Schaltplan" aushändigen,damit du weisst,welche Leitung wohin führt.Du musst in der Lage sein ,die Anlage selber zu kontrollieren, zu warten und zu reparieren,weil die Stundenlöhne für einen Elektriker bei 100 Euro /Std liegen .

Nur für den Anschluß eines Elektroherdes nehmen die schon bis zu 170 Euro (sind ca. 10 Minuten Arbeit,anklemmen von 5 Drähten !! )

TIPP : Was Solarzellen kosten,kannst du im Internet nachschauen,wenn du im Suchfeld "Solarzellen" /Hersteller eingibst.

Fazit : Erkundige dich auf jeden Fall ausgiebig über die Technik. Welche Subventionen werden gezahlt.Welche Folgekosten entstehen nach der Installation ?

1 Kwh elektrischer Energie kostet 28 Cent und für 200 Wartungskosten pro Jahr bekommt man dafür 200 Euro/0,28 Euro=714 KWh

ich habe als Alleinstehender leztes Jahr nur 450 KWh gebraucht.Für mich würde sich solch ein Anlage niemals rentieren.

Antwort
von dompfeifer, 26

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kommen da praktisch nur eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach oder ein Zuhause-Kraftwerk (kleines privates Blockheizkraftwerk) im Keller in Frage. Dazu wirst Du bestimmt Angebote im Internet finden. Die Kosten richten sich v.a. an der geplanten Investitionssumme und die Wirtschaftlichkeit an vielerlei technischen Gegebenheiten, an tariflichen Einspeisevergütungen und ggfs. auch Fördermöglichkeiten.

Bei Fotovoltaik-Anlagen ist neuerdings Vorsicht geboten, weil hierfür die staatliche Förderung in Deutschland gegenwärtig weitgehend ausläuft. Das Heimkraftwerk (wird z.B. von VW gebaut und von der Fa. Lichtblick vertrieben) wird besonders interessant, wenn es so konzipiert wird, dass die im Sommer überflüssige Abwärme zum Betrieb einer Kühlanlage nach dem Absorptionsprinzip genutzt wird. Im Winter wird die Abwärme des Strom-Aggregats der Wohnungsheizung zugeführt. Das Konzept ist wirtschaftlicher als große zentrale Blockheizkraftwerke mit angeschlossenem Fernheizungsnetz: Es entfallen beim Heimkraftwerk die Wärmeverluste (samt enormer Installationskosten) der Fernwärmeleitung völlig und die Stromtransportverluste weitgehend. Das Prinzip ist zukunftsweisend.


Antwort
von FragaAntworta, 45

Vielleicht hilft Dir das weiter: http://www.photovoltaik-web.de/photovoltaik/module/plug-and-save-modul.html

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