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Strom ohne Atomstrom: Wie kann ich sichergehen, dass Stromtarif nicht aus Atomstrom besteht?

gefragt von avernafan am 24.02.2009 um 17:35 Uhr

Gibt es spezielle Tarife? Kann man denen Vertrauen schenken?

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Finanzen x 23.727 Haushalt x 17.411 Strom x 2.254 Umwelt x 1.467 Tarife x 447 Atomstrom x 7

zyron
beantwortet von zyron am 24. Februar 2009 17:36
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www.lichtblick.de dort gibt es zu 100% Ökostrom Die speisen wieder Ökostrom ins Netz ein, aber zuerst nimmst du aus der Dose Atomstrom.

Schau dir die Seite mal an ...find ich gut und bin auch da.

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 17:50

schliesse mich hier an. Bei lichtblick.de habe ich ein gutes Gefühl und Gewissen :-)

Kommentar von Simple_avatar10smallcognition am 24. Februar 2009 17:58
  • Zusätzlich zu den vollständig regenerativ beschafften Strommengen kann es stundenweise notwendig sein, geringe Mengen Strom undefinierter Herkunft zu beziehen. Damit werden kurzzeitige Abweichungen zwischen der Bedarfsprognose und dem tatsächlichen Verbrauch der Kunden kompensiert. LichtBlick gleicht diesen Bezug durch eine Einspeisung von zusätzlicher regenerativer Energie zu anderen Stunden aus.

Quelle: www.lichtblick.de/h/lichtblickstrom3.php

Kommentar von 021a2098ea3b48a5e1aa1e27836252d2smallzyron am 24. Februar 2009 18:04

ja und jetzt ? bedarfsprognose ...lieber etwas tun als nix. Kommt gleich die Energie Lobby ? Vatenfall ?

Kommentar von 75c32e20d56cb1692935953b67f12b73smallberndkaiser am 24. Februar 2009 18:17

Das Stromnetz stelle man sich als großen See vor, an dem viele Einspeiser (Zuflüsse) an verschiedenen Punkten Wasser einspeisen und an anderen Orten die Leute sporadisch Wasser entnehmen. Kauft man nun von einem Anbieter das gute klare Bioquellwasser, so schüttet er das in den See und verkauft es Dir auch als gutes Quellwasser. Du entnimmst aber aus dem See, wie jeder Andere, die Mischung aus allen Einspeisequellen. Alle Einspeiser müssen nur dafür sorgen, dass zu allen Zeiten der Wasserspiegel auf Niveau gehalten wird. Kann nu der mit der guten Quelle mal nicht einspeisen, müssen die mit den schlechten Quellen dafür einspringen. Hätten wir nur gute Quellen, müssten diese zuverlässig sein, sonst kommst man nicht mehr mit dem Eimer an das begehrte Produkt.

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 18:25

Entscheidend für unsere "Energie-Landschaft" ist doch welche Art von Strom jeder einzelne kauft b.z.w. finanziert. Dies ist die persönliche Verantwortung und Entscheidung des Einzelnen und nicht welcher Strom insgesamt (das was auch die Anderen kaufen) in den Leitungen fliesst. Je mehr z.B. photovoltaische Solarmodule auf unseren Hausdächern sind, desto weniger "schmutzigen Strom" brauchen wir. Die meisten neueren Solaranlagen z.B. von Ein-Familien-Häusern produzieren Überschüsse.

Kommentar von 75c32e20d56cb1692935953b67f12b73smallberndkaiser am 24. Februar 2009 18:37

Produzieren diese auch jetzt, um 18:30 Überschüsse und die Windräder bei gerade mal Windstärke kleiner 1. Solange die alternativen Energien nicht in der Lage sind und sicher in der Lage sind, das Netz stabil zu halten, ist es ein guter Beitrag und der Aufbruch in eine gute neue Zeit. Aber macht den Leuten doch nicht vor, es sei soweit die heutigen Erzeuger in kurzer Zeit zu verdrängen. Sollten Sie ein Fachmann sein, dann dürfen Sie leicht erklären wie man einen großen Motor 20 MW (20.000 kW) als schwer anlaufendes Aggregat (Lüftergebläse in der Stahlindustrie) in einem Windkraftnetz, ohne die großen Massenläufer der Kraftwerke, anlaufen lässt.

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 19:01

Wer sprach hier davon die Energieversorgung nur an der Windenergie festzumachen? Ein Mix aus den regenerativen Energie-Quellen stellt eine solide Energieversorung sicher, zumal man theoretisch und praktisch Kohlekraftwerke auch mit CO2-neutralen Holzpellets betreiben kann, die bereits heute eine 50%-ige Energiedichte wie konventionelle Kohle haben. D.h. 2 Tonnen Pellets haben die gleiche Heizenergie wie 1 Tonne Kohle. Die regenerative Energiegewinnung kommt gerade jetzt in eine neue innovative Phase, da sie erst jetzt wegen der Verknappung fossiler Brensstoffe langsam aber sicher konkurrenzfähig wird und wo ein Wille ist gibt es auch viele Lösungen. Umweltfreundlicher ist sie ja sowieso. Leider lernen die Menschen eher durch ihren Geldbeutel als durch vorrausschauendes Denken.

Kommentar von 021a2098ea3b48a5e1aa1e27836252d2smallzyron am 24. Februar 2009 19:15

Ich bin stolz den LICHTBLICK ZU HABEN

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 19:28

jep ich auch, und dabei kommt mich das hier regional sogar günstiger als yell.. "gelber Atomstrom". Ökostrom fördern und dabei sparen - was kann man dabei falsch machen. Hab oben noch ganz die Wasserkraft vergessen, allein RWE produziert in Deutschland mit Wasserkraft rund 700 MegaWatt rund um die Uhr.


JohnDoe123
beantwortet von JohnDoe123 am 24. Februar 2009 17:37
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befrag die Elektronen - die können dir Auskunft geben

Kommentar von charlynickel am 24. Februar 2009 19:45

Du meinst wahrscheinlich Neuronen?


anonym
beantwortet von charlynickel am 24. Februar 2009 19:47
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Schau mal hier rein: http://www.utopia.de/suchergebnis


jobi07
beantwortet von jobi07 am 24. Februar 2009 17:44
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Je mehr Leute aber Ökostrom nutzen, desto weniger Atomstrom (oder konventioneller Gas,-, Kohle oder Öl-strom) wird eingespeist. Aber anteilmäßig nur Öko, das geht nun mal physikalisch nicht, zumindest übers öffentliche Netz.


mcchris
beantwortet von mcchris am 24. Februar 2009 17:39
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Ein bisschen Atomstrom hast du immer, das lässt sich nicht vermeiden.

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 18:00

Es lässt sich solange nicht vermeiden solange irgendwelche Schwachköppe denken Atomstrom sei notwendig, sauberer oder billiger. Gerade mit der Endlagerung werden wieder mal nachkommende Generationen dafür, wie auch immer, zahlen müssen. Die Uranvorräte schwinden wie das Erdöl auch, besser gleich regenerative Energien nutzen.

Kommentar von 6cf11259c16f13176765b100173516b3smallmcchris am 24. Februar 2009 18:06

Da hast du recht, aber werden wir diese Schwachköpfe jemals los?

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 18:15

Die Uranvorräte werden bereits jetzt spürbar knapper und teurer. Die Sache mit dem Atomstrom wird sich noch in diesem Jahrhundert erledigen, vielleicht früher als wir denken.

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 18:18

Da z.B. die Chinesen und Inder auch immer mehr AKWs bauen und den jährl. Uranverbrauch deutlich in die Höhe schrauben.


JoScho
beantwortet von JoScho am 24. Februar 2009 17:36
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Garnicht. Der Strom wird zusammen mit allen Stroarten geliefert. Wenn alle Atomstrom haben wollen wird zu 100% nur dieser eingespeist, wollen 30% A-Strom nur 30%....

Kommentar von 021a2098ea3b48a5e1aa1e27836252d2smallzyron am 24. Februar 2009 17:38

Falsch siehe www.lichtblick.de

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 24. Februar 2009 17:42

Wie naiv muss man eigentlich sein, um das zu glauben! Legen die dann eine eigene Leitung! In den Leitungen die uns erreichen, fließt ein Strom!

Kommentar von 5468d87f29603b3f2af0046a434be534smallJoScho am 25. Februar 2009 11:14

Zyron: Lichtblick ist eine Firma, die genau, wie die anderen den Strom verkaufen wollen. Was sollen die sonst sagen um mehr zu verkaufen?! Die können als vollsorimenter noch nicht einmal verbilligten Nachstrom anbieten!

Kommentar von 16ab065110a673bc92402913737c067csmallbadalandabad am 24. Februar 2009 17:41

Richtig joscho.. dh... und zyron, wie willst du sicherstellen, dass genau dein haus ökostrom bekommt?? frage mich nur wieviele leitungen es geben müsste... eine für atomstrom eine für windstrom eine wür wasserstrom usw...

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 17:58

Entscheidend für unsere "Energie-Landschaft" ist doch welche Art von Strom jeder einzelne kauft b.z.w. finanziert. Dies ist die persönliche Verantwortung und Entscheidung des Einzelnen und nicht welcher Strom insgesamt (das was auch die Anderen kaufen) in den Leitungen fliesst. Das Argument Atomstrom sei billiger ist lokal bereits t.w. überholt da Ökostrom seit Jahren eher günstiger geworden ist, während die konventionellen Stromerzeuger regelmässig die Preise weiter anheben.


WEISTDUS
beantwortet von WEISTDUS am 24. Februar 2009 17:36
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Sicher sein kannst Du nicht. Aber in der Regel erhälst Du die Stromart, die Du gebucht/bestellt hast.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 24. Februar 2009 17:40

Aha! Und wie? Mit DPD? Weil in den Leitungen fließt ein Strom!

Kommentar von Fb68f83a2333f636247d21ba0f44dcc6smallaristokrat am 24. Februar 2009 17:58

sehr gut!


anonym
beantwortet von Ostkurve am 27. Februar 2009 20:12
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Das geht schon mit dem See. Die Ökoanbieter haben im Moment so viel Leistung "auf Lager", dass Du wirklich sicher sein kannst, in Echtzeit 100 % Regenerative zu kriegen.

http://www.ews-schoenau.de/

ist mein Lieferant, bei denen hab ich das beste Gefühl. Lichtblick ist mir etwas arg kommerziell und verkauforientiert. Greenpeace Energy sollen auch nicht schlecht sein.

Wichtig ist: bei einem echten Öko-Anbieter steigerst Du die Nachfrage an Regenerativen, die Mischanbieter haben immer genug Regenerative im Programm, die müssen da gar nix ändern, wenn Du einen Ökotarif nimmst.

Du finanzierst also deren Atom- und Kohlekraftwerke mit.

Bei Ökostromanbietern geht kein Cent von Dir an Kohle oder Atom. Und das kann man wirklich auf den hundertstel Cent genau nachrechnen.


Buergilektriker
beantwortet von Buergilektriker am 25. Februar 2009 16:12
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Das geht natürlich nicht... es sei denn du legst eine Leitung zu einem "Ökostrom-Kraftwerk"..wie soll das eigentlich aussehen?

Atomstrom ist super und der Ausstieg zur heutigen Zeit muss und wird verhindert werden. Sonst musst du bei Kerzenlicht fernsehen...

Wir brauchen Atomenergie bis wir tolle Alternativen haben.

Photovoltaik ist im Prinzip Müll... Müll mit sehr niedrigem Wirkungsgrad. Windenergie ist ganz toll, braucht aber riesige Flächen (die wir nicht haben) und steht nur zur Verfügung wenn der Wind weht. Wasserenergie ist schon besser, kann aber nur einen winzigen Teil des Energiebedarfs decken.

Was sollen wir nur tun? Auf jeden Fall schnellstmöglich die Atomkraftwerke abschalten... dann haben wir ein Loch und dieses Loch wird uns helfen und die Erde retten...wie auch immer.


Ursula08
beantwortet von Ursula08 am 24. Februar 2009 18:11
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Vor einer Weile habe ich mal gelesen, wie die Sache funktioniert: Man kaufe als Stromanbieter in Norwegen (auf dem Papier) ein Kontingent an Öko-Strom (Wasserkraft). Gleichzeitig verkauft man ein ebenso großes Kontingent an Atomstrom nach Norwegen, denn die wollen ja auch nicht bei Kerzenlicht vegetieren. Und schon ist das Ganze sauber. Wenn auch wenig sinnvoll.


aristokrat
beantwortet von aristokrat am 24. Februar 2009 18:00
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dem Strom sieht man nicht an wo er erzeugt wurde. Aber bei uns gehen eh bald die Lichter aus, weil zuwenig Wind, zuwenig Sonnenschein, keine Kernkraft usw. Die Franzosen freuen sich dafür umso mehr, dass sie ihren übrigen Atomstrom dann teuer nach Deutschland vekaufen können.

Kommentar von 58c5022b91e7bf208d4f3d1e8556688fsmallkallike am 24. Februar 2009 18:11

Die Uranvorräte gehen (Gott sei Dank) zur Neige, die Förderspitze ist längst überschritten. Atomstrom ist keine Lösung und hat keine Zukunft. Bitte mal längerfristig denken, sonst gehen bei uns wirklich die Lichter aus ;-)


kimmo
beantwortet von kimmo am 24. Februar 2009 17:41
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Du kannst Atomstrom nicht vermeiden weil alle Formen von Elektrizität in denselben Leitungen gehen vermischt.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 24. Februar 2009 17:39
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In meinen Augen ist das Augenwischerei! Es kann sowieso nur ein bestimmter Anteil des Stromes Ökostrom sein. Es gibt ja keine separaten Leitungen und Netze für Atom- und Ökostrom! Hundert Prozent bekomme ich auch einen Teil ökologisch erzeugten Strom, obwohl ich keinen "bestellt" habe, denn der sieht nicht anders aus und man kann ihn auch nicht von atomar erzeugtem Strom trennen!


Lena101
beantwortet von Lena101 am 24. Februar 2009 17:38
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Frag deinen Stromanbieter. Wenn du sicher sein willst, musst du zu einem Anbeiter wechseln, der grünen Strom anbietet, da gibt es lokal hie und da einige.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 24. Februar 2009 17:36
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du kannst nirgendwo sicher sein..denke ich mir mal..


cognition
beantwortet von cognition am 24. Februar 2009 17:36
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