Kann man aus der Energie eines Blitzes Strom gewinnen und ist das schon mal irgendwo versucht worden ?

Das ist schon Probiert worden. Unter anderem mit einem Flux-Kondensator in dem Film "Zurück in die Zukunft" oder wie der hieß.
Aber im Ernst ist es auch schon probiert worden. Allerdings kann man die großen Mengen an Energie noch nicht richtig speichern, sodass es momentan bei Versuchen bleibt.

Strom daraus zu gewinnen wäre uneffektiv. Die Dauer der Entladung ist viel zu kurz, nur den Bruchteil einer Sekunde. Würde etwa 5 Liter Heizöl entsprechen.
Vielleicht muss man ja gar nicht die Blitz-Energie als elektrische Energie speichern.
Wenn man die eingefangene Energie gleich umwandelt - bequemer Weise direkt in Wärme - dann hätte man nach dem Blitzeinschlag genügend Zeit, diese Energieform wegzuspeichern ...

hi, ich denke das problem ist die geschwindigkeit mit der der strom gespeichert werden müsste. batterien werden ja auch nur mit ca. 12-? amper geladen. ich glaub der blitz hat da etwas mehr. also vergessen wir es und holen die idee so in ca. 20 jahren wieder hervor.
Joger am 3. Oktober 2007 13:10 GESCHWINDIGKEIT??? @fengshui, da haste wohl in der Schule nicht aufgepasst, der elektrische Strom ist immer mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Ob in Batterien oder in Blitzen. Außerdem hängt der Ladestrom von der Kapazität der Batterie ab (Faustregel sind 10%). Mit 12 Ampere kann man höchstens eine recht große LKW-Batterie von mindestens 120 Ah (Amperestunden) laden.

Es geht nicht!
Bei einem Blitz werden Millionen von Ampere (das ist die Stromstärke) in Bruchteilen von Sekunden frei. Kein Kondensator oder Akku könnte das speichern.

Es gibt 3 große Probleme in der Blitzforschung. 1. Die kurze Zeit des Blitzes (nur wenige Millisekunden) 2. Das Material, das den Kontakt herstellt, würde bei der großen Stromstärke von ca. 20.000 Ampere schmelzen und 3. Die hohe Spannung von mehreren 10 Millionen Volt müsste erst auf die Gebrauchsspannung von 230 Volt AC heruntertransformiert werden. Da ein Blitz aber Gleichspannung (DC) entlädt, müsste auch die erst mit einem Wechselrichter in Wechselspannung (AC) umgewandelt werden. Alles in allem sehr aufwendig, noch dazu für diese kurze Zeitspanne. Auch wenn es auf der Erde ca. 45.000 Blitze pro Tag gibt, müsste man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, mitsamt der ganzen "Blitzauffanganlage". Im Übrigen kommen nicht alle Blitze von oben, denn je nach Ladung der Wolke gibt es auch Blitze von der Erde zur Wolke bzw. zwischen den Wolken. siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Blitz

Ich muss mich Bedburdyck anschließen, finde die Idee aber total Klasse.
Außerdem weiß man nie genau, wo der nächste Blitz einschlägt.
Das Gerät heißt Fluxkompensator, Marthy. Mit dem Gerät werden Reisen durch die Zeit erst möglich. Ich hoffe die Lybier finden uns nicht...
Dafür holt man sich doch Wahrsager :) lach
Z.B. welche die im Kaffeesatz lesen? lach
Ich meine natürlich Libyer und nicht Lybier. Das verdrehe ich immer.