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Stressfeies Wohnen

gefragt von MrsHydeMrsHyde am 16.10.2008 um 10:52 Uhr

Ich will demnächst aus meinem Einfamilienhaus aus- und in eine Eigentumswohnung ziehen. Am liebsten würde ich eine größere Wohneinheit wählen, weil ich im Bekanntenkreis schon oft festgestellt hab, dass Nachbarschaftsverhältnisse, wie sie besonders in kleineren Häusern entstehen, manchmal zu "nah" werden und auf die Nerven gehn können. Nun hab ich andererseits die Befürchtung, es könnte in einem größeren Haus auch ziemlich laut werden. Wie bekomm ich am besten raus, wieviel Rabazz in der Hütte ist. Ich kann doch schlecht bei den Nachbarn klingeln und fragen: Wie laut gehts hier im Haus zu, bevor ich die Wohnung kaufe. ---Und gleich eine 2. Frage hinterher: Wenn ich andererseits eine Wohnung in einer kleineren Wohneinheit kaufe, wie verhindere ich am besten, dass mir die Nachbarn nicht so sehr auf die Pelle rücken, ohne dass ich unfreundlich wirke. Mir ist eben nach Distanz in meinem Wohnumfeld. Danke im Voraus für Eure Antworten!


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anonym
beantwortet von Langeoog am 16. Oktober 2008 10:54
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hmm echt ne schwere Frage. Aber andererseits, warum solltest du die Nachbarn nicht fragen? ;) Oder halt öfter mal vorbei fahren rum schauen undh ören ;)

Aber in nem kleineren HAus. Kannst ja ganz normal und freundlich mit deinen Nachbarn reden. Aber halt nicht zu viel von dir preisgeben. Ist doch auch so wenn man wo zur Miete wohnt. Also uns sind die nachbarn bis jetzt auch noch nicht auf die pelle gerückt. Red ganz normal und nett mit ihnen mehr aber auch nicht.


anonym
beantwortet von anjanni am 16. Oktober 2008 11:02
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Ich persönlich würde heute keine Eigentumswohnung mehr kaufen. Nach meinen sämtlichen Erfahrungen ist man nicht nur auf ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn angewiesen, sondern auch in jeder Frage das Eigentum betreffend.

Beispiele?

In meiner Wohnung möchte ich einen Balkon anbauen, um eine bessere Vermietbarkeit hinzubekommen. Alle Eigentümer aus der WE müssen zustimmen. Auch das Argument, daß damit die Qualität für die gesamte Wohnanlage erhalten bleibt, weil man weniger Leerstand riskiert, zieht bei manchem Bedenkenträger nicht.

Das Dach des Hauses müßte dringend saniert werden, um eine bessere Wärmedämmung zu erreichen. Alle Miteigentümer müßten zustimmen. Es gibt aber immer einen, der eine so große finanzielle Belastung nicht tragen kann. Und die höheren Heizkosten treffen in erster Linie den Eigentümer der Dachwohnung.

Beim der Bauweise des Hauses und für eine bessere Vermietbarkeit oder auch einen besseren Verkaufswert einzelner Wohnungen wäre der Einbau eines Aufzugs angebracht. Zu teuer für die, die in ihrer eigenen Wohnung im Erdgeschoß oder 1. OG ihrem Lebensende entgegenleben. Was interessieren schon die anderen Wohnungen? Und wenn zwei oder mehr Wohnungen im Haus leerstehen, muß man sich ja mit weniger Nachbarn plagen...

Die Heizungsanlage erfüllt zwar noch die Abgasnorm, ist aber alt, längst nicht auf dem technisch besten Stand und daher im Verbrauch zu teuer. Eine Neuanschaffung wäre jetzt sinnvoll und wirtschaftlich, nicht erst, wenn sie kaputt geht. Zu teuer für einzelne - die alte tut's ja noch...

Beim Haus kann ich alle Entscheidungen allein treffen - und damit die Qualität meiner Immobilie ganz allein beeinflussen.

Kommentar von Ec2e35f066bec464636d4fa46e0a0172smallMrsHyde am 16. Oktober 2008 11:09

Danke für Deine wunderbar ausführlichen Gedanken zu dem Thema... dann schau ich mal, ob ich ein 60 qm Haus bekomme....

Kommentar von 192e95e966a978728d6f47cde4e53d11smallSommersonne123 am 16. Oktober 2008 11:16

Gibt es alles. Oder ein Zuhaus auf einem (stillgelegten) Bauernhof, das verkauft wird.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 16. Oktober 2008 10:54
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es gibt weder für das eine noch für das andere eine Sicherheit. Auch Nachbarn ziehen um.

Kommentar von Ec2e35f066bec464636d4fa46e0a0172smallMrsHyde am 16. Oktober 2008 10:54

Hmmm... da ist was dran.


wuschelgitti
beantwortet von wuschelgitti am 16. Oktober 2008 11:11
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Tja, Risiko besteht immer. Habe mich vor Umzüge auch oft schlau gemacht bzgl. Laute Nachbarn, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung u.s.w. Meine Erfahrung: "Laute Nachbarn" hatte ich bei Einzug nicht, alles war super. Aber, dann sind die Ruhigen Nachbarn weggezogen & es kamen anschl. Chaoten! Da hatte ich die A.....Karte. Fazit: Das Leben ist eine Wundertüte! Wünsche Dir jedenfalls viel Glück.


Sommersonne123
beantwortet von Sommersonne123 am 16. Oktober 2008 10:57
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Du kannst ja den Vorbesitzer der Wohnung fragen wie es ausschaut mit der Wohngemeinschaft und dem Lärm. Wenn er sich irgendwie rausredet, dann weißt du schon, woher der Wind weht... Oder er ist wirklich offen und ehrlich und sagt dir wie es tatsächlich ist.

Ich würde auch nicht zu viel ratschen mit der Nachbarschaft, nett grüßen, mal ein Small Talk und gut ist.

Vielleicht darauf achten wie die Altersstruktur ist... ob gemischt, ob nur Rentner oder nur junge Leute, Familien etc. Das muss schon auch zusammen passen.



Qetan
beantwortet von Qetan am 16. Oktober 2008 10:55
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Bei den Ansprüchen solltest Du besser Dein Haus behalten.

Kommentar von Ec2e35f066bec464636d4fa46e0a0172smallMrsHyde am 16. Oktober 2008 11:00

Ich hab keinen Bock, allein 140 qm mit Garten in Schuss zu halten!


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