Frage von huegelchen,

Stress und Ärger mit dem Jobcenter!!!

Ich habe das Gefühl, ich werde von denen auf den Arm genommen. Leider bin ich ein Aufstocker und somit auf das Geld angewiesen. Ich warte seit dem 28.09.11 darauf, dass sie meinen Antrag bearbeiten, damit ich zum 01.11.11 zusätzliche Leistungen beziehen kann. Gestern kam ein Brief in dem sie mir mitteilten, dass noch Unterlagen fehlen würden. Diese wurden jedoch teilweise schon am 28.09. mit eingereicht. Naja, die Unterlagen haben ich nun alle noch einmal kopiert und eingereicht. Dies sollte ich bis zum 24.11. erledigen, da sie mir sonst die Leistungen kürzen. Lachhaft, denn ich hab ja noch keine Leistungen bezogen. Meine finanziellen Verpflichtungen jedoch laufen weiter, ohne dass ich Geld auf dem Konto habe.(Lohn kommt erst am 20.M.) Die Unterlagen sollte ich nicht bei der für mich zuständigen Behörde einreichen sondern in der im Briefkopf angegeben Adresse (Nachbarstadt/Kreis) Wollen die meinen Antrag weiter hinauszögern? Nächste Frage: Kann ich sie rechtlich angehen, wenn mir Kosten entstehen, dass ich den Verpflichtungen dem Finanzamt und der ARGE-Kasse nicht nachkommen kann? Denn schließlich habe ich den Antrag schon viele Wochen vorher abgegeben. Bei der zuständigen Geschäftsstellen-Leiterin habe ich den kompletten Verlauf geschildert und Beschwerde eingelegt. Was kann ich sonst noch machen??? Ich bin tierisch sauer...

Hilfreichste Antwort von nethippi,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Erste Frage: Du hast im Sptember beantragt, wieso stehn dir erst ab dem 1.11. Leistungen zu? Hat sich das Einkommen geändert?

Zum Beginn der Leistungen:

§ 42 SGB I Vorschüsse (1) Besteht ein Anspruch auf Geldleistungen dem Grunde nach und ist zur Feststellung seiner Höhe voraussichtlich längere Zeit erforderlich, kann der zuständige Leistungsträger Vorschüsse zahlen, deren Höhe er nach pflichtgemäßen Ermessen bestimmt. Er hat Vorschüsse nach Satz 1 zu zahlen, wenn der Berechtigte es beantragt; die Vorschußzahlung beginnt spätestens nach Ablauf eines Kalendermonats nach Eingang des Antrags.

Falls sich die Auzahlung weiter verzögert, Antrag auf Vorschuß stellen, mit Hinwis auf § 42 SGB I. Tut sich dann immer noch nichts, Sozialgericht und Eilantrag stellen.

Kommentar von huegelchen,

Mein Leistungsbescheid der einen Stadt läuft bis zum 31. Oktober. Ich bin zum 01. November in eine andere Stadt gezogen. Somit musste ich dort einen neuen Antrag stellen. Das Einkommen hat sich monatlich geändert. Die Nachzahlungen von der alten Stadt habe ich immer recht zügig erhalten. Nach dem ich letzte Woche noch einmal auf dem Amt war, habe ich endlich die zuständige Sachbearbeiterin persönlich sprechen können. Sie hat mir versichert, da ja mein Antrag jetzt im System sei und nur noch Details fehlen, sie ihn diese Woche bearbeitet und ich dann diese Woche Bescheid und Geld erhalte.

Kommentar von huegelchen,

Bin umgezogen. Bis 31. Oktober erhalte ich von der anderen Stadt die Leistungen. Die neue Stadt hat wohl Probleme es innerhalb von 5 Wochen auszurechnen.

Antwort von HDMayo,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

entweder wartest Du bis die erwachen die Nichtsnutze oder Du gehst zum Sozialgericht und beantragst vorläufigen Rechtsschutz-heisst Einstweilige Verfügung. Untätigkeit geht erst nach 6 Monaten einzuklagen(da biste schon Verhungert !)

Kommentar von huegelchen,

Ich gehe morgenfrüh noch mal zum Amt und werde ihnen mit der örtlichen Presse drohen, wenn ich bis nächsten Mittwoch den Bescheid nicht in Händen habe!

Kommentar von Lawine,

Würde ich eher nicht machen... Sonst wird dein sachbearbeiter dich wahrscheinlich direkt auf dem kieker haben... Geh hin, geb die Unterlagen ab und verlang ne Barauszahlung... Da der Fehler nicht bei dir liegt, da du deinen Antrag rechtzeitig abgeben hast und du mittellos bist müssen die dir eigentlich eine machen

Antwort von Diddy57,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ja was soll ich sagen,willkommen im Club!Was beschwerst du dich überhaupt nach knapp 6 Wochen.Das wird erst richtig interessant wenn du so wie ich zweieinhalb Jahre wartest.Bei mir war mal die Akte weg,dann fehlten angeblich Anträge,dann war alles mal in bearbeitung.Auch hätte ich die Arbeitsnachweise nicht gebracht,und so weiter und so fort.Hab das Arbeitsamt dann verklagt,und als Strafe durften die mir dann 24000 DM nachzahlen.-:)Selbst nach dem Gerichtstermin hat das noch ca.4 Monate gedauert bis ich die erste Kohle auf dem Konto hatte.Das ist denen sche.ßegal ob du Verpflichtungen hast oder am Hungertuch nagst,für die biste nen Assi mit ner Nummer.Zum Glück habe ich aber einen sehr verständnisvollen Vermieter und auch noch Eltern die mich unterstützen.Aber wenn du ganz alleine bist dann haste schlechte Karten.Nimm dir einen Anwalt,der macht den Leuten Feuer unterm Hintern,hat meiner auch gut hinbekommen.Viel Glück!

Antwort von Terezza,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

erst mal. der antrag läuft ab dem datum, an dem du ihn zum 1. mal gestellt hast, es wird bis dahin rückwirkend gezahlt. und du mußt nochmal persönlich hingehen und denen richtig auf die füße treten. schriftlich und telefonisch rreichst du nix. offenbar hast du so ne arge erwischt, wo die rechte nicht weiß, was die linke tut und beide am liebsten nix tun. droh mit klage. und wenn nix passiert, reich sie ein. wegen untätigkeit,

Kommentar von huegelchen,

Der braucht nicht rückwirkend laufen. Denn ich habe von der anderen Stadt ja Geld bis Ende Oktober bekommen. Ich möchte lediglich das Geld ab November. Telefonisch.... lach... entweder Du rufst außerhalb der Zeiten an oder die Damen sind im "Kunden"-Gespräch. So einen Sauhaufen wie diesen hab ich noch nicht erlebt! Aber danke für die Antwort.

Antwort von stuntgirl,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Droh im nächsten Schreiben mit einem Anwalt für Sozialrecht!

Kommentar von huegelchen,

Haben ihnen mitgeteilt, dass ich mir rechtliche Schritte vorbehalte!

Kommentar von DerHans,

Das ist dem einzenen Sachbearbeiter völlig egal. Dafür bekommt er nicht etwa sein Gehalt einen Tag später.

Antwort von DerHans,

Mehr als Beschwerde einlegen, kannst du leider kaum. Wenn du jetzt ein Sozialgerichtsverfahren einleitest, verzögerst du die Sache wiederum. Mittlerweile ist "deine" Sachbearbeiterin sowieso sauer auf dich, un dtut alles um dir ein Bein zu stellen.

Am Besten gehst du in die normale "Beratung" legst mit Kontoauszug deine Mittellosigkeits dar und bestehst auf die BARAUSZAHLUNG eines Überbrückungsgeldes. Das ist ohne weiteres möglich. Du musst nur hartnäckig genug darauf bestehen. Dafür solltest du dir ruhig einen Tag Urlaub nehmen, und auch gleich früh morgens da erscheinen. Nimm die etwas zu lesen mit, und signalisiere, dass du Zeit hast zu warten. Werde nicht laut, sonst schmeißt die Security dich raus.

Antwort von ivonne82,

eine bearbeitungszeit von 6-8 wochen ist normal. bei starker auslastung des jobcenters können es auch bis zu 3 monaten sein.

du kannst jeztzt eigentlich nur abwarten... und wenn du nichts mehr zum leben hast, kannst du dich offiziell mitellos erklären und um einen vorschuss bitten.

Antwort von sonne64,

kannst nur noch warten

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Besuch auf gutefrage.net?

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Wenn Sie möchten, können Sie uns hier noch Ihre Begründung hinterlassen:

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Bis zum nächsten Mal ...

Keine passende Antwort gefunden?

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community