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Strasenverhältnisse Nordafrike (Küste)

gefragt von Luctor am 29.01.2009 um 18:14 Uhr

In welchen zustand sind die Straßen in Nordafrika also an der Küste antlang.Nord-marokko, -algerien, -tunesien. Autobahnen? Wie schnell darf man fahren? Wie sind die Kontrollen an den Grenzen? In welcher zeit ist die strecke Tanger - Tunis zu schaffen wenn man pro tag ca. 4-5 stunden fahren will? Wie sicher ist Afrika? Kann ich mein auto mit gutem gewissen nachts stehen lassen...? :-)

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Afrika x 424 Tunesien x 107 Marokko x 65 Algerien x 10 Roadtrip x 5

anonym
beantwortet von rainerb1980 am 20. März 2009 22:55
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Grenze Marokko-Algerien ist gesperrt, nicht passierbar.

Also im Klartext ist dein Trip nicht möglich.

Wie das zwischen den anderen Grenzen ist musst du Dich erkundigen


anonym
beantwortet von Luctor am 29. Januar 2009 19:50
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Ich will keineswegs in die Sahara...sonder an der Nordküste entlang.

Aber danke für den bericht!!! :-)


schildi
beantwortet von schildi am 29. Januar 2009 18:42
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Durch die Wüste: Graf gibt Gas

RAVENSBURG - Er ist ein Mann, der im Verborgenen arbeitet. Zehn, elf Monate im Jahr hört man nichts von ihm. Doch wenn sich das Schuljahr dem Ende zuneigt, dann taucht sein Gesicht wieder auf - dann ist es mitunter jeden Tag in der Zeitung. Aber was macht Dieter Graf, Chef der Rutenfestkommission, im Winter? Er fährt mit dem Motorrad durch die Sahara.

Über diese Reise gäbe es viel zu erzählen. Doch beim Betrachten der Urlaubserinnerungen fasst Dieter Graf seinen Eindruck vom nordafrikanischen Wüstensand mit knappster Prägnanz zusammen: "Genial!" sagt er. Und wieder: "Genial!" Und schließlich: "S"isch oifach genial!"

Wer bisher glaubte, über Dieter Graf alles zu wissen, der irrte. Klar, Graf ist Chef der Rutenfestkommission. Er betreibt eine Versicherungsagentur unweit des Goetheplatzes. Und ist Ravensburger durch und durch. Doch wie einer, der seit 30 Jahren Motorrad fährt, wirkt der stets adrett gekleidete Schlipsträger nicht gerade. Schon gar nicht wie ein Biker, der den Helm aufsetzt, auf die Enduro steigt und durch die nordafrikanische Wüste heizt.

  1. Oktober 2008, Frankfurt-Hahn: Eine Maschine des Billigfliegers "Ryan Air" wartet auf Dieter Graf und seinen Kumpel Volker Schupp aus Wolpertswende - und auf weitere Reisende, die nach Marrakesch in Marokko möchten. Was nach dem Vier-Stunden-Flug folgen soll, ist alles andere als ein Pauschalurlaub an der Adria: Acht Männer auf Motorrädern, begleitet von zwei Landrovern, fahren zwei Wochen lang mit ihren Maschinen kreuz und quer durch die nordafrikanische Wüste.

Die Reise geht von Marrakesch über das Atlasgebirge in die Sahara, an der algerischen Grenze entlang und wieder zurück - "älles ziemlich hindadieba", wie Dieter Graf zusammenfasst. Über 2000 Kilometer fährt die Gruppe durch die Wüste - mal gemeinsam, dann wieder einzeln, um sich an einem verabredeten Punkt wieder zu treffen.

Schon wenige Meter hinter den Städten enden die asphaltierten Straßen, Dieter Graf und die anderen Wüstenfahrer durchqueren das Land auf schmalen Schotterpisten mit riesigen Schlaglöchern, auf denen kaum ein Mensch unterwegs ist - und wenn, dann ist es Armee oder es sind Lastwagenfahrer, die auf Biker aus Europa wenig Rücksicht nehmen.

Acht, neun Stunden am Tag fährt die Gruppe Motorrad - große Teile der Strecke im Stehen, weil es der Untergrund erfordert. Es geht über Gebirgspässe, durch tief eingeschnittene Canyons, vorbei an einsamen Oasen, quer über 70 Meter hohe Sanddünen. Geschlafen wird zumeist outdoor, irgendwo an einem windgeschützten Ort im Zelt in der Wüste, ein mitreisender Koch versorgt die Truppe mit täglich frisch zubereiteten marokkanischen Köstlichkeiten. "Des Land und die Leut sind oifach genial", sagt Dieter Graf. Obwohl die Menschen ganz anders leben und viele sehr arm sind, begegnen sie den Touristen aus Deutschland offen, freundlich und mit Respekt.

Dieter Grafs Reisegruppe zieht es aber oft weg von den Leuten, hin zu den einmaligen Landschaften. "Die Landschaft hat oifach ihren Reiz", meint der Rutenfestkommissionsvorsitzende über die nordafrikanische Wüste. Auch platte Reifen, immer wieder vorkommende Stürze von seinem Motorrad und sogar das Einsinken der Maschinen in den schlammigen Boden werden da gerne hingenommen.

Schlamm in der Wüste? Ja, der 48-jährige Ravensburger Graf hat in Marokko alles mitgenommen: Sandstürme mit Sichtweiten unter 30 Metern, Schneegestöber im Atlasgebirge und die heftigsten Regenfälle in der Sahara seit sieben Jahren. Trotzdem war"s - na? - "genial!"

"S"Allerscheenschte war", sagt der Versicherungskaufmann Dieter Graf, "zwoi Wocha koi Handygebimmel." In Frankfurt-Hahn ging das gleich wieder los. Erst 30 SMS über entgangene Anrufe. Dann der Erste, der durchkommt. Er wollte von Dieter Graf etwas ganz Dringendes wissen. Worum ging"s? Graf lacht sein ansteckendes Dieter-Graf-Lachen: "S"Ruetafescht."

RAVENSBURG - Er ist ein Mann, der im Verborgenen arbeitet. Zehn, elf Monate im Jahr hört man nichts von ihm. Doch wenn sich das Schuljahr dem Ende zuneigt, dann taucht sein Gesicht wieder auf - dann ist es mitunter jeden Tag in der Zeitung. Aber was macht Dieter Graf, Chef der Rutenfestkommission, im Winter? Er fährt mit dem Motorrad durch die Sahara.

Über diese Reise gäbe es viel zu erzählen. Doch beim Betrachten der Urlaubserinnerungen fasst Dieter Graf seinen Eindruck vom nordafrikanischen Wüstensand mit knappster Prägnanz zusammen: "Genial!" sagt er. Und wieder: "Genial!" Und schließlich: "S"isch oifach genial!"

Wer bisher glaubte, über Dieter Graf alles zu wissen, der irrte. Klar, Graf ist Chef der Rutenfestkommission. Er betreibt eine Versicherungsagentur unweit des Goetheplatzes. Und ist Ravensburger durch und durch. Doch wie einer, der seit 30 Jahren Motorrad fährt, wirkt der stets adrett gekleidete Schlipsträger nicht gerade. Schon gar nicht wie ein Biker, der den Helm aufsetzt, auf die Enduro steigt und durch die nordafrikanische Wüste heizt.

  1. Oktober 2008, Frankfurt-Hahn: Eine Maschine des Billigfliegers "Ryan Air" wartet auf Dieter Graf und seinen Kumpel Volker Schupp aus Wolpertswende - und auf weitere Reisende, die nach Marrakesch in Marokko möchten. Was nach dem Vier-Stunden-Flug folgen soll, ist alles andere als ein Pauschalurlaub an der Adria: Acht Männer auf Motorrädern, begleitet von zwei Landrovern, fahren zwei Wochen lang mit ihren Maschinen kreuz und quer durch die nordafrikanische Wüste.

Die Reise geht von Marrakesch über das Atlasgebirge in die Sahara, an der algerischen Grenze entlang und wieder zurück - "älles ziemlich hindadieba", wie Dieter Graf zusammenfasst. Über 2000 Kilometer fährt die Gruppe durch die Wüste - mal gemeinsam, dann wieder einzeln, um sich an einem verabredeten Punkt wieder zu treffen.

Schon wenige Meter hinter den Städten enden die asphaltierten Straßen, Dieter Graf und die anderen Wüstenfahrer durchqueren das Land auf schmalen Schotterpisten mit riesigen Schlaglöchern, auf denen kaum ein Mensch unterwegs ist - und wenn, dann ist es Armee oder es sind Lastwagenfahrer, die auf Biker aus Europa wenig Rücksicht nehmen.

Acht, neun Stunden am Tag fährt die Gruppe Motorrad - große Teile der Strecke im Stehen, weil es der Untergrund erfordert. Es geht über Gebirgspässe, durch tief eingeschnittene Canyons, vorbei an einsamen Oasen, quer über 70 Meter hohe Sanddünen. Geschlafen wird zumeist outdoor, irgendwo an einem windgeschützten Ort im Zelt in der Wüste, ein mitreisender Koch versorgt die Truppe mit täglich frisch zubereiteten marokkanischen Köstlichkeiten. "Des Land und die Leut sind oifach genial", sagt Dieter Graf. Obwohl die Menschen ganz anders leben und viele sehr arm sind, begegnen sie den Touristen aus Deutschland offen, freundlich und mit Respekt.

Dieter Grafs Reisegruppe zieht es aber oft weg von den Leuten, hin zu den einmaligen Landschaften. "Die Landschaft hat oifach ihren Reiz", meint der Rutenfestkommissionsvorsitzende über die nordafrikanische Wüste. Auch platte Reifen, immer wieder vorkommende Stürze von seinem Motorrad und sogar das Einsinken der Maschinen in den schlammigen Boden werden da gerne hingenommen.

Schlamm in der Wüste? Ja, der 48-jährige Ravensburger Graf hat in Marokko alles mitgenommen: Sandstürme mit Sichtweiten unter 30 Metern, Schneegestöber im Atlasgebirge und die heftigsten Regenfälle in der Sahara seit sieben Jahren. Trotzdem war"s - na? - "genial!"

"S"Allerscheenschte war", sagt der Versicherungskaufmann Dieter Graf, "zwoi Wocha koi Handygebimmel." In Frankfurt-Hahn ging das gleich wieder los. Erst 30 SMS über entgangene Anrufe. Dann der Erste, der durchkommt. Er wollte von Dieter Graf etwas ganz Dringendes wissen. Worum ging"s? Graf lacht sein ansteckendes Dieter-Graf-Lachen: "S"Ruetafescht."

(Erschienen: 05.12.2008)


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