Frage von olipol, 48

Straftat Zeugnis nicht vorlegen(leugnen) bei einer Bewerbung?

Hallo

Ich habe in der 11 12 und 13 meine zeit verschwenden und keinen Schulabschluss erworben und schlechte Noten. Jetzt ist meine Frage ob ich die 3 Jahre einfach leugnen kann und mich mit dem Zeugnis von vor 3 Jahren bewerben kann da ich da mein FOR habe und super Noten habe (1,9). Ist das ein Straftat? Komm ich damit durch?

Danke im Voraus

Antwort
von flaglich, 11

Strafbar ist es erstmal nicht. Wahrscheinlich kommst du damit nicht durch. Neben dem Zeugnis bewirbst du dich mit dem Lebenslauf und da fallen 3 Jahre Lücke auf. Wenn du im Lebenslauf lügst oder wenn du danach gefragt wirst und lügst ist das ein Grund für eine fristlose Kündigung. Im Lebenslauf theoretisch auch eine Urkundenfälschung. 

Antwort
von Noeru, 8

Nein, kommst Du nicht. 

Selbst wenn Du Dein Zeugnis von vor 3 Jahren vorlegst, zu einer Bewerbung gehört immer auch noch Dein Lebenslauf. Und in den kannst Du nicht in der Zeit von der 11. bis 13. irgendwas angeben, das finden die raus. Entweder durch gezieltes fragen (und das tun sie) oder eben dadurch, dass Du in diesen 3 Jahren kein Zeugnis / Zertifikat vorweisen kannst, das belegen könnte, dass Du was getan hast.

Und denk nicht mal daran, ein Zeugnis oder Zertifikat über Weiterbildungen oder sonst was für diese 3 Jahre zu fälschen. Das ist dann nämlich Dokumentenfälschung.

Leugnen bringt also nichts. Du kannst nichts in Deinem Leben 'auslöschen'. 
Spiele von Anfang an mit offenen Karten, lass die 3 Jahre in Deinem Lebenslauf leer und bereite Dich darauf vor, bei etwaigen Einladungen zum Vorstellungsgespräch danach gefragt zu werden. Bleib auch hier bei der Wahrheit, auch wenn sie unbequem ist. 

Antwort
von Klaudrian, 30

Bei Noten darf man nichts leugnen. Bekommst du den Job und es fällt auf, kann dich dein Chef sofort kündigen.

Kommentar von olipol ,

Hast du dir eigentlich meine Frage durchgelesen HAHAHAHAHA

Kommentar von rukkk ,

Unrecht hat er nicht, man bewirbt sich mit dem letzten Zeugnis, nicht mit dem bei dem man vermeintlich am besten wegkommt. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen dass das überprüft wird wenn dich keiner anschwärzt.

Antwort
von Maximilian1211, 16

Es ist nicht strafbar, aber wenn dein Arbeitgeber dass herausfindet kann er dich fristlos Kündigen. Ehrlichkeit wäre der bessere Weg.

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