Straftat im Referendarit - Folgen?

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3 Antworten

Sobald Du Post bekommst und bevor Du mit einem Polizisten oder Staatsanwalt redest, oder Dich sonst wie äußerst, gehst Du bitte zu einem Rechtsanwalt! Es steht hier eine Straftat im Raum, die zwar nicht direkt zu einer Entlassung aus dem VD führen muss (bei entsprechend hoher Strafe aber kann), höchstwahrscheinlich aber Konsequenzen für Deine Laufbahn haben wird. Du bist ja nicht auf Lebenszeit verbeamtet und mit einem Eintrag könnte die Stellensuche schwierig werden. Ein Anwalt ist darum erstmal der Richtige Ansprechpartner, er kann Dich auch über mögliche Konsequenzen aufklären.

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Da machst Du dir zu Recht Gedanken...

Urkundenfälschung ist kein Pappenstiel.

Am sinnvollsten wäre es umgehend einen Fachanwalt für Strafrecht einzuschalten sobald Du deinen Anhörungsbogen bekommst. Dieser kann versuchen, dass das Verfahren ggfs mit einem Strafbefehl eingestellt wird.

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Ich glaube nicht, dass dir da was blüht. Das wäre ein ziemlich sinnloses System, wenn Beamte (selbst Referendare) für sowas gefeuert oder den Beamtenstatus verlieren.

Ich glaube solche Regelungen beziehen sich daruaf, wenn du ganz konkret deinen Beamtenstatus missbraucht hast um eine Straftat zu begehen. Bspw. wenn du einen Schutzbefohlenen misshandelst, ein Zeugnis fälschst oder sonstiges in deiner Tätigkeit als Lehrer tust.

Für so ne pille-palle private Urkundenfälschung droht dir da nichts.

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Kommentar von Messkreisfehler
28.05.2016, 20:47

Unsinn...

Zudem ist eine Urkundenfälschung alles andere als Pillepalle...

§ 267
Urkundenfälschung

(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde
herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder
verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf
Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

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