Frage von dina78 25.04.2013

Strafe bei nicht Angabe der Änderung des Arbeitsstatus bei der Krankenkasse?

  • Hilfreichste Antwort von RHWWW 25.04.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    für Selbständige gilt nach § 240 SGB V grds. immer die Beitragsbemessungsgrenze von 3938 Euro monatlich als Ausgangswert für die Beitragsberechnung. Eine niedrigere Einstufung kann nur für die Zukunft beantragt werden. Es besteht somit ein hohes Risiko, dass für die beiden betreffenden Monate ein Beitrag von ca. 670 Euro (inkl. PV) monatlich zu zahlen ist.

    Gruß

    RHW

  • Antwort von DerHans 25.04.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn du noch weiterhin beim JobCenter als arbeitssuchend gemeldet warst, war deine Meldung ja nicht direkt falsch. Wenn du dort allerdings abgemeldet warst, erfährt deine Krankenkasse das sowieso durch den Datenträgerabgleich.

  • Antwort von schleudermaxe 25.04.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Also, es gibt ja "Anfängertarife" bei den gesetzlichen; aber ob es diese rückwirkend gibt, ersehe ich nicht aus meiner Literatur. Viel Glück. Auszug: Bei gesetzlich krankenversicherten Selbstständigen richtet sich die Höhe der Beiträge nach dem Einkommen. Hierzu gibt es ein fiktives Mindesteinkommen, das für die Beitragsberechnung angesetzt wird. Das wurde mit der Gesundheitsreform von 1.837,50 Euro auf 1.225 Euro gesenkt (§ 240 Abs. 4 Sozialgesetzbuch V). Theoretisch könnten geringverdienende Selbständige dadurch bis zu 100 Euro monatlich bei ihren Beiträgen sparen. Einen Rechtsanspruch auf den verringerten Mindestbeitrag gibt es jedoch nicht.

Du kennst die Antwort? Frage beantworten
Bitte noch eine Antwort ... Frage erneut stellen
Diese Frage und Antworten teilen:

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!