Strafe bei geringer Menge thc im Blut bei Autofahrt?

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5 Antworten

Auch wer „nur" mit einer geringen Menge erwischt wird, dem steht jede Menge Ärger ins Haus.

Die Polizei erstattet Anzeige und registriert den Tatbestand im Computer. Damit ist man als Betäubungsmittelkonsument gespeichert.

Nur der Staatsanwalt kann das Ermittlungsverfahren einstellen. Dies ist beim ersten Mal häufig der Fall. Dann ist es allerdings oft verbunden mit Auflagen, z. B. Leisten von Sozialstunden oder der Besuch eines Drogenpräventionskurses.

Da THC fettlöslich ist, wird es im Fettgewebe eingelagert und nur langsam abgebaut. Im Urin ist es deshalb noch mehrere Wochen nach dem Konsum nachweisbar.

Für Cannabis (und andere illegalen Drogen) im Straßenverkehr gibt es keine Grenzwerte. Jeder noch so geringe Nachweis ist eine Ordnungswidrigkeit. Der Betroffene muss mit einer Geldstrafe und dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Die Straßenverkehrsbehörde verlangt bei Verdacht ein Drogenscreening durch Urintests.Daneben ordnet die Führerscheinstelle meist die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) an, besser bekannt als „Idiotentest".

Solange jemand keine dauerhafte Drogenfreiheit nachweisen kann, gibt es keinen Führerschein.

Alle Kosten hat der Betroffene selbst zu tragen. Dabei kann es sich je nach Fall um mehrere Tausend Euro handeln. 

Quelle http://www.kmdd.de/infopool-strafrechtliche-folgen.htm

 1.Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr beim ersten Mal  500 Euro Geldbusse und 2 Punkte  1 Monat Fahrverbot  

2. Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr beim zweiten Mal

1000 Euro 2 Punkte  3 Monate zu Fuss

Gefährdung des Straßenverkehr Gefährdung unter Drogeneinfluss

3 Punkte Entziehung der Fahrerlaubnis, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe

 Quelle bussgeldkatalog-drogen

Anmerkung man kann ab 12 schon Punkte sammeln  .

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Kommentar von Ololiuqui
19.11.2015, 16:09

Doch es gibt Grenzwerte. Die sind allerdings lächerlich niedrig angesetzt und es besteht keinerlei Beeinträchtigung.

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Kommentar von mairse
19.11.2015, 18:24

Wer gelegentlicher Konsument ist und Rausch und Autofahrt trennen kann darf seinen Führerschein behalten und es wird auch keine MPU angeordnet, auch wenn Abbauwerte gefunden werden.

Also ist deine Aussage falsch, es gibt Grenzwerte und man muss nicht völlig Drogenfrei leben um den Führerschein behalten zu dürfen.

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Der Konsum selber ist nicht das Problem. Wenn du gelaufen wärst - kein Problem. Aber das Führen eines Fahrzeuges im Straßenverkehr ist unter Einfluss von berauschenden Mitteln nach §§315c und 316 StGB auch schon strafbar.

Strafe hängt vom Tatbestand ab (315c wird wegen der Gefährdung eher geahndet als 316), Höhe des festgestellten Wertes und vom Vorleben (Voreintragungen). Wenn nichts passiert ist und keine Voreintragungen bestehen, kann es auch eine Verfahrenseinstellung, eventuell gegen Geldauflage geben.

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Kommentar von guapomat
19.11.2015, 12:07

Ja aber wenn ich fahre bin ich ja nicht mehr dicht. Es ist ja nurnoch nachweisbar das ich es irgendwann mal war

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  1. Ist der Konsum auch einem 5 jährigen nicht verboten(Da gibt's keinen Jugendschutz weil es verboten ist)
  2. Bei einer wirklich geringen Menge wird vermutlich weniger was passieren. Wenn der Wert allerdings über der grenze ist, dann wirst du vermutlich den FS einen Monat abgeben, kriegst ein paar Punkte und musst ne MPU machen.
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Autofahren ist damit verboten.
Ist wie mit Alkohol. Das Trinken ist nicht verboten, aber das angetrunken Autofahren schon.

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Kommentar von mairse
19.11.2015, 18:26

Es ist nicht wie beim Alkohol, denn in Deutschland darf man bis 0,5 Promille Autofahren. 

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