Frage von Feykro, 57

Störrisches Pferd oder falsche Hilfen?

Eine Freundin und ich gehen gemeinsam in einem Reitstall reiten. Früher sind wir immer zwei bestimmte Pferde geritten. Jetzt ist ein neues Pferd im Stall, das ich jetzt reite und meine Freundin "mein altes" Pferd. Seit neuestem, kommt es mir vor, hat er ("mein altes" Pferd) eine Unart entwickelt. Während dem traben hält er plötzlich an, dreht sich entweder mit dem Hintern zur Bande oder ganz um. Dann bleibt er so lange stehen oder geht rückwärts, bis die Reitlehrerin kommt und ihn wieder auf den Hufschlag führt. Ich kann diese Unart beinahe nur bei unserer Reitstunde beobachten (Wenn man aber sagen muss, dass ich nur zehn Minuten bei der voherigen und fünf Minuten bei der danach kommenden Stunde zusehen kann. Ich glaube aber auch, dass er das bei mir so gut wie nie getan hat. Alle sagen dann immer "So ein schlecht gelauntes Pferd!" oder so. Da wollte ich mal wissen, ob das zwingend sein Fehler ist, falls das auch mal ein Pferd bei mir machen sollte. Jetzt meine Frage: Liegt es an dem Pferd, an der Jahreszeit (die Pferde werden aber auch im Winter geritten, nur nicht mit den Schülern galoppiert), versucht er sich den Hilfen meiner Freundin zu entziehen, oder ist sie möglicherweise zu nervös? (Ich will damit keinesfalls sagen, dass ich besser reite!)

Jetzt nochmal eine andere Frage: Hat jemand einen Tipp, wie ich meinen Sitz im Galopp verbessern kann? Ich neige dazu, meine Ellbogen nicht am Körper zu halten, die Hände hochzunehmen und habe das Gefühl, mit den Schenkeln nicht gut treiben zu können.

Danke für's durchlesen :) Und ich freu mich schon auf Antworten :))

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für reiten, 33

Es klingt schon naheliegend, dass Deine Freundin etwas falsch macht. Das lernt sie dann noch, dafür ist ja der Unterricht da. Was ja nicht heißen muss, dass sie insgesamt " schlechter" reitet. Vielleicht kann sie dafür besser galoppieren? 😉

Lass doch einfach das Vergleichen und konzentrier Dich lieber auf DEIN Problem:

Das hört sich für mich jetzt so an, als wenn Du noch nicht richtig locker mitschwingen kannst. Denn wenn die " Basis", das Becken und die Mittelpositur , nicht ausbalanciert in die Bewegung des Pferdes eingehen, rudern die Gliedmaßen unkontrollierbar in der Gegend herum, als würden sie nicht zu Dir gehören.

Aber Deine eigentliche Frage oben  gilt ja dem anderen Pferd: Nein, jahreszeitlich bedingtes Rückwärts laufen gibt es nicht. Der Reiterin fehlt es anscheinend noch ein wenig  an der Koordination der Hilfen. 

Antwort
von Blubiiiiblein, 17

Hey um zu deiner zweiten Frage zu kommen, wenn du die Hände immer hochnimmst hag dich mit dem kleinen Finger beim Sattel ein damit sie unten bleibt. Wenn du nicht treiben kannst also wie ich verstanden habe, Nicht an den Bauch kommst, versuch innen Hüfte vorzunehmen. 

Ich hoffe konnte dir helfen :)

Kommentar von Feykro ,

Danke, probier ich auf jeden Fall nächstes Mal aus ;).

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