Habe letztens gelesen , dass es sehr hilfreich sein soll Briefe an sich selbst zu schreiben, wenn man z.B unzufrieden mit seinem Körper ist.Es soll einem helfen, seinen Körper anfangen zu mögen. Was ist dran oder ist es Blödsinn.Denn ich persönlich finde es albern,kann es mir nicht vorstellen.
wenn du es albern findest (wie ich übrigens auch), dann wird es dir wohl auch nicht helfen.
dass man das tun "sollte" würde ich auch so pauschal nicht sagen! sicherlich ist das kein patentrezet. das mag schon manchen geholfen haben, aber das ist sicherlich auch einstellungssache. und wie deine persönliche einstellung dazu ist, siehst du ja...
ich glaube, zufriedenehit mit sich selbst (oder dem eigenen körper) kann man nur nach und nach lernen. nicht nur auf die schwachpunkte achten, sondern auch mal schauen, was einem gut gefällt!

Einen Brief an den eigenen Körper schreiben..?
Find ich auch blöd!
Aber ein anderer Tip, der vielleicht hilft und auch mit Schreiben zu tun hat:
Setz dich in Ruhe hin, nimm ein Blatt Papier und schreib alles auf, was an DIR besonders schön, gut, begehrenswert, außergewöhnlich und liebenswert ist!
Du wirst staunen, wie viele Dinge/Eigenschaften das sind - und die paar Kleinigkeiten, die nicht so o.k. sind..
na die haben doch alle anderen auch - oder?
In einer ziemlich schlechten Fortbildung mußten wir auch einmal Briefe an uns selbst schreiben.
Als meiner nach Wochen eintrudelte habe ich ihn ungeöffnet weggeworfen.
Probiere es ruhig mal aus.
Ich persönlich halte es allerdings für Blödsinn.
krubi am 30. Mai 2007 14:09 Schade ... du wärst sicher erstaunt gewesen, wenn du ihn gelesen hättest ;-)
Nein sicher nicht - ich wußte noch was ich geschrieben hatte. In meinen Augen waren das alberne Psychospielchen um von den Defiziten dieser Fortbildung abzulenken.
krubi am 30. Mai 2007 14:19 Das glaube ich dir gern, dass du es noch wusstest. Trotzdem ... ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass es auch auf die eigene jeweilige Tagesform ankommt. Da können manchmal dieselben Worte ganz unterschiedlich ankommen :-)

So verkehrt finde ich das gar nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass Therapeuten diese Methode benutzen, wenn es um die Selbstreflexion bei einem Patienten geht. Damit kann man sicherlich das Protokollgedächtnis des Körpers verändern und sich damit etwas Gutes tun.
http://www.zeitzuleben.de/artikel/formulare/formular-denkfragen-selbstreflexion....
Ehrlich gesagt, finde ich dieses Briefe schreiben nur sinnvoll, wenn man unzufrieden mit der eigenen RECHTSCHREIBUNG ist!

Was soll das bringen? Als Therapeut würde ich sagen: Schreiben Sie mir die Briefe, ich gebe ihnen Hinweise wie sie reagieren sollen, bzw welche Schritte man machen muss um wieder zu guter Laune zu kommen.
Eastside am 30. Mai 2007 13:14 ich nehme an, du bist kein Therapeut!?
Wolfgang Joost am 30. Mai 2007 13:15 leider nein!

Im Rahmen der Arbeit mit dem Inneren Kind (da gibt es gutes Material von Erika Chopich) schreibt man sich mit den Persönlichkeitsanteilen, die als Inneres Kind bezeichnet werden. Der Rahmen hier reicht allerdings nicht aus, um das detailliert darzulegen. Einfach mal googeln.
Desweiteren kenne ich aus der Beratungsarbeit das Konzept des ESH (Emotional Subself Healing). Auch hier schreibt man sich selbst, wobei es bei beiden Entwürfen eher darum geht, sich seiner eigenen Persönlichkeitsanteile bewusster zu werden, Verkrümmungen anzugehen und sich selbst dankbarer anzunehmen.
Gruß Barnabas