
Während des Stimmbruchs wachsen Kehlkopf und Stimmbänder.
Da der Körper sich darauf noch nicht richtig eingestellt hat, "kiekst" der Betreffende dann bekanntlich manchmal.
Solange man nur so aus Spass singt, dürfte das nichts schaden, allerdings sollte man dabei nicht "mit aller Kraft" singen, um die Stimmbänder nicht aus Versehen zu überlasten.
Der pubertierende Junge muß nicht mit dem Singen aufhören, wenn es ihm Spaß macht. Im Gegenteil: meistens ist es ganz gut, wenn er weitersingen darf - auch wenn ihn die meisten Chöre in der Zeit vermutlich nicht haben wollen!
Wichtig ist - auch und gerade schon vor dem Stimmbruch - ein Gesangspädagoge/Chorleiter, der sich mit Stimmbildung auskennt. Die Stimme darf gerade während der Mutation nicht überbeansprucht werden. Niemals sollte beim Singen etwas weh tun. Und ganz wichtig ist immer eine lockere Körperhaltung und gute Atmung. Dann schadet Singen weder der Kinderstimme noch dem Jugendlichen im Stimmbruch.
Züchtest du ein Sängerkind heran? Die Frage sollte eher lauten: Wer will den Gesang von einem Jungen im Stimmbruch hören? Nimm´s nicht so ernst, ich weiss keine Antwort auf deine Frage.