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Stimmt es, dass man mit einer Nasennebenhöhlenentzündung nicht fliegen sollte?

gefragt von ollieE am 22.10.2008 um 21:02 Uhr

Wenn ja, warum ist das so? Ich hab das schon mehrfach gehört, kann mir aber nicht erklären warum das so ist. Kann mir das jemand erklären?

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Gesundheit x 60.378 Medizin x 15.156 Fliegen x 1.304 Flug x 904 Nasennebenhöhlenentzündung x 15

anonym
beantwortet von Tigerkater am 23. Oktober 2008 15:00
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Ich habe es einmal riskiert. Gott sei Dank nur bei einer Kurzstrecke und wurde mit schlimmen Kopfschmerzen und starkem Druck in den Ohren "belohnt". Nie wieder!!


anonym
beantwortet von Brandenburg am 22. Oktober 2008 23:09
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Sofern die Antwort nach 2 Std. noch interssant für dich ist:

Ich selbst habe den Flugschein für Flugzeuge und Hubschrauber. Bei akutem Schnupfen bzw. akuter Nasennebenhöhlenentzündung möglichst NICHT fliegen. Bei geschwollenen Schleimhäuten bzw. Sekretstau in Nebenhöhlen kann der Druck bei Höhenwechseln und damit unterschiedlicher Luftdruck nicht richtig ausgeglichen werden. Insbesondere bei Sinkflügen kann dies zu äusserst schmerzhaften Zuständen führen - vergleichbar mit glühenden Nadelstichen in der betroffenen Region.

Desweitern werden damit auch die Ohren bzw. der Druckausgleich in den Ohren erheblich beeinflusst. Auch dies ist sehr schmerzhaft. Ausserdem hörst du alles nur noch sehr gepresst.

Ein HNO-Arzt kann dir die Ursachen dafür medizinisch besser erklären als ich.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 23. Oktober 2008 09:16

DH!

Das ganze nennt sich dann "Barotrauma der Nasennebenhöhlen". Eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung ist oft angenehmer!


gargamel2003
beantwortet von gargamel2003 am 22. Oktober 2008 22:58
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Ja, das stimmt. Manche tun es aber trotzdem und nehmen Xylometazolin-Nasenspray, um die Verbindungen im Nasennebenhöhlenbereich offen zu halten.

Da dies aber nicht immer funktioniert ist natürlich davon abzuraten den Flug mit Medikamenten zu "ermöglichen". Tauchen ist ebenso streng verboten.

Es kann zu sehr schmerzhaften Druckausgleichproblemen beim Fliegen kommen, ggf. sogar zum Riß des Trommelfells.


schwesternicola
beantwortet von schwesternicola am 22. Oktober 2008 22:05
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Ja! Ein Versuch, es einfach zu erklären: Der Luftdruck ändert sich bei Änderung der Höhe (Start & Landung). Wenn man z.B. eine dünnwandige Plastikflasche (beispielsweise eine PET-Wasserflasche) in der Reiseflughöhe verschließt, ist diese nach der Landung total zerknautscht, die Luft im Inneren hat sich quasi "zusammengezogen". Und dementsprechend dehnt sich die Luft beim Steigflug dann aus. Wenn nun sozusagen die "Kanäle" zwischen Nase, Nebenhöhlen, Stirnhöhlen und Ohren verstopft sind, kann der Druck nicht entweichen bzw sich ausgleichen. Das kann bereits bei einem "einfachen" Schnupfen sehr schmerzhaft sein und im schlimmsten Falle das Trommelfell beschädigen. Im konkreten Fall rate ich dringend, vor dem Flug zum Hals-/Nasen-/Ohrenarzt zu gehen und das checken zu lassen!


goge3
beantwortet von goge3 am 22. Oktober 2008 22:05
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ich weiß nur das wenn man einmal eine nasen op hatte das man keine nasesprys oder tropfen oder sonstwas bei bedarf benutzen darf und in diese zeit usch nicht fliegen, (bei op)!


Maximus40
beantwortet von Maximus40 am 22. Oktober 2008 21:05
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Wenn Du einige Tage vorher ein Medikament nimmst und Dir ordentlich Nasenspray reinhaust, ist das vielleicht kein Problem. Frag doch mal Deinen Arzt.


asomy1
beantwortet von asomy1 am 22. Oktober 2008 21:03
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das wird wohl mit dem luftdruck zu tun haben..


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