PollyDoll am 23.11.2008 um 0:56 Uhr
Wir hatten heute Abend eine Diskussion mit Beteiligten aller Fronten, es geht darum, ob Männer, die die Geburt ihres Kindes live miterlebt haben, ihre Frau sexuell nicht mehr interessant finden, weil nur mehr die "gebärenden" Bilder die Oberhand behalten und deshalb nur die "Mutter" im Vordergrund steht. Welche Erfahrungen habt ihr mit dieser Thematik gemacht?

Ja, wenn die Männer Weicheier sind. Was sind denn das für Ammenmärchen? Die Männer stehen normalweise bei der Frau am Kopf und sollten ihr helfen zu atmen oder ihr den Schweiss abwischen. Einfach für sie dasein. Und nicht unten und genau schauen, wie das blutverschmierte Bündel Mensch rauskommt, um dann umzufallen...

Totaler quatsch,würden dann soviel Paare dann noch weitere Kinder in die Welt setzen,wenn der Mann die Frau nicht mehr sexuell anziehend finden würde ?!
ganz bestimmt nicht.war bei der geburt des zweiten und dritten kindes dabei.anfangs nicht ganz freiwillig,aber dann ging alles so schnell,daß keine zeit mehr war zum weglaufen. Ich muß sagen,daß es das zusammen gehörigkeits- gefühl gewaltig gestärkt hat.Nicht nur schöne erinnerungen an die machart,sondern auch zu erleben,wie das fertige "produkt" auf die welt kommt.Mitzuerleben,daß es für die frau kein zuckerschlecken ist,hat mich tief bewegt,und ich würde es immer wieder miterleben wollen.
Und wo genau warst Du bei der Geburt?? (Siehe unten meine Antwort.)
hallo melanchen,tut mir leid,aber ich kann leider nicht nachvollziehen wie die frage gemeint ist, da ich deine antwort nicht finde.(Bin nicht sehr oft in gf aus zeitmangel)Falls die frage so gemeint ist,wo ich während der geburt war, ich stand,bzw saß bei meiner frau,und habe ihre hand gehalten,und während der wehen mich an sie gedrückt.Ist die frage damit beantwortet?
ganz bestimmt nicht.war bei der geburt des zweiten und dritten kindes dabei.anfangs nicht ganz freiwillig,aber dann ging alles so schnell,daß keine zeit mehr war zum weglaufen. Ich muß sagen,daß es das zusammen gehörigkeits- gefühl gewaltig gestärkt hat.Nicht nur schöne erinnerungen an die machart,sondern auch zu erleben,wie das fertige "produkt" auf die welt kommt.Mitzuerleben,daß es für die frau kein zuckerschlecken ist,hat mich tief bewegt,und ich würde es immer wieder miterleben wollen.
Ich denke, das kommt auf die Position (des Mannes) bei der Geburt an. Wenn er ihre Hand hält und nur von Weitem das Geschehen beobachtet, gibt es womöglich keine Probleme. Oder auf jeden Fall weniger, als wenn er aus der Perspektive des Arztes oder der Hebamme zuschaut. Da sieht die Sache schon anders aus.
Und ob die Geburt recht einfach verläuft oder ob es Komplikationen gibt (Dammriss oder schlimmeres). So denk ich's mir jedenfalls.

ja das ist teilweise so. die beste freundin meiner mutter, hat 8 jahre lang nicht mit ihrem geschlafen, weil er den anblick der geburt der kindes nicht vergessen konnte,...
aber es kommt auch immer auf die persönlichkeiten beider an.
kinghuang98 am 23. November 2008 00:58 krass

Kann ich nicht bestätigen, hat keine von meinen Freundinnen je erwähnt. Mann war aber auch nicht neben der Hebamme, die haben meist später nur gesagt, dass sie erschüttert waren, was für Schmerzen wir Frauen dabei ertragen.
wernilein am 23. November 2008 01:01 also doch: frauen ,das Stärkere Geschlecht..lasst mich am leben Kerl,s..

ist bei jedem anderst denke ich, aber die wahrscheinlichkeit, dass ein Mann diese Situation unangenehm findet, ist leider gross.
Ist sicher bei jedem Mann anders. Ich habe die Erfahrung nicht gemacht. Zur Heiligen bin ich für ihn aber auch nicht geworden. Es hat uns verbunden, über die Trennung hinaus.

Nein, habe ich in meinem Umfeld noch nie gehört.
Hallo an alle,
heutzutage gehört es ja anscheindend fast zum guten Ton, dass der Partner bei der Geburt seines Kindes mit dabei ist. Viele werdende Mütter empfinden es wohl als Erleichterung im Kreisssaal ihren Partner an ihrer Seite zu haben. Für Männer kann eine Entbindung aber auch eine seelische Grenzsituation sein. Besonders dann, wenn sie nicht ausreichend auf die Entbindung vorbereitet wurden. Die Schmerzen ihrer Frau, das viele Blut und die eigenen Ohnmachtsgefühle können bei Männern einen Schock auslösen, der die Paarbeziehung nach der Geburt nachhaltig stören kann. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Paare bei denen der Mann die Erfahrung bei der Geburt dabei zu sein nicht missen will.
Als freie Journalistin möchte ich eine Reportage mit dem Thema "Männer im Kreißsaal" machen. Dabei möchte ich unter anderem zeigen, wie sich die Beziehung eines Paares verändern kann, wenn der Mann bei der Geburt dabei war, welche Probleme kann es geben und wie können sie werdende Väter besser auf die Geburt ihres Kindes vorbereiten. Dafür möchte ich mit Männern, Frauen oder Paaren Kontakt aufnehmen, die mir ihre Erfahrung im Kreißsaal und nach der Geburt ihres Kindes schildern. Wenn Ihr euch angesprochen fühlt bitte meldet euch unter:
martina.zweig@googlemail.com
DH
Ja, find ich auch.