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Stimmt es, dass Hunde die bellen nicht beißen?

gefragt von MEstudent am 08.04.2007 um 0:01 Uhr

Es heißt doch als Sprichwort immer : Hunde die bellen, beißen nicht. Ist da was dran oder ist das wirklich nur ein Sprichwort? Auf den Menschen trifft es ja oft zu, dass Leute die Angst haben den Mund weit aufreißen, aber nichts dahinter ist. Ist das bei Hunden ebenfalls so?


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Reply


anonym
beantwortet von Chrisanna am 8. April 2007 09:45
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Es ist eigentlich wirklich nur ein Sprichwort. Man muss einfach bedenken, dass kein Hund wie der andere ist. Im Prinzip bellt schliesslich jeder Hund, sei es nun beim Spielen oder um naturgemäss sein Revier oder sein Eigentum (Futter oder Spielzeug, oder auch "seinen" Menschen)zu verteidigen.Also muss man nicht zwangsläufig Angst haben, wenn man mal angebellt wird.Allerdings sollte man sich mit Hunden auskennen um das "Wie" des Bellens zu deuten; ist es mit Knurren und drohender Haltung oder sogar gefletschten Zähnen verbunden, ist dieser Hund sicher auch zum Angriff bereit.Es gibt aber auch sogenannte "Angstbeisser" oft bei den kleinen Rassen, die nicht erst bellen, sondern Beissversuche machen, wenn sie überraschend,etwa von Fremden, angefasst werden, oder hochsensibel und schreckhaft sind.Mehr Beispiele aufzuführen würde hier zu lange dauern. Um einen Hund als "Beisser" zu beurteilen, egal ob er nun bellt oder nicht, braucht man Erfahrung im Umgang mit Hunden.

Kommentar von Simple_avatar3small0ahnung am 8. April 2007 10:04

Super- Antwort! Frohe Ostern :)

Kommentar von Chrisanna am 8. April 2007 13:21

Vielen Dank!


blumensonnen
beantwortet von blumensonnen am 8. April 2007 18:13
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Das ist nur ein "Sprichwort" und hat nichts mit Hunden zu tun. Vergleichbar mit anderen Sprichwörtern: "getroffener Hund bellt" oder "nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird" oder "mit den großen Hunden pinkeln gehen wollen und das Bein nicht heben können" ........


anonym
beantwortet von trulllala am 8. April 2007 11:02
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Na darauf möchte man sich lieber nicht verlassen. Auf alle Fälle sollte man ruhig bleiben und keine Angst vor dem Hund zeigen und auch unnötige, hastige Bewegungen unterlassen.


anonym
beantwortet von occident am 8. April 2007 00:07
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Ich verstehe das so, zumindest SOLANGE sie bellen, beissen sie nicht.

Kommentar von 8ec3687d14972ea8f3d27e6ed78c89d4smallblumensonnen am 8. April 2007 18:15

echt witzig die Antowrt, gefällt mir


Aeffchen
beantwortet von Aeffchen am 8. April 2007 09:30
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Bellen hat viele verschiedene Hintergründe. z.B. Warnen, Freude, Unwohlsein äußern, Mitteilung, Anzeigen (Rettungshunde,Jagdhunde,Spürhunde)usw. Das Sprichwort ist wirklich nur auf den Moment des Bellens bezogen. Das Verhalten eines Hundes kann sich blitzartig verändern, je nach Reiz in der Situation.





Moltobene
beantwortet von Moltobene am 8. April 2007 11:05
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Das Sprichwort sagt nur,daß ein Hund der bellt zur gleichen Zeit nicht beißen kann.Aber wehe er hört auf.


Crack
beantwortet von Crack am 8. April 2007 00:17
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Hunde die bellen zeigen an das sie Ihr Revier verteidigen oder etwas schützen wollen. Auch Angst, z.B. vor etwas Unbekanntem, kann die Ursache sein. Aber selbst wenn man das ängstlichste Tier in die Enge treibt, praktisch ohne Fluchtweg, dann wird es angreifen.

Kommentar von Simple_avatar2smallMorgaine am 8. April 2007 11:46

Ein ängstlicher Hund bellt um den vermeintlichen Angreifer zu "verbellen". Tritt man so einem Tier selbstbewusst entgegen wird es sehr wahrscheinlich NICHT beißen sondern weglaufen!


anonym
beantwortet von einem Gast am 8. April 2007 04:27
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Ein Hund ist das, was aus ihm von Menschen gemacht wird. Von Natur aus, nach der Domestizierung, ist er ein Partner des Menschen, Wächter und Freund. Unselige Züchtungen und Vermenschlichung haben ihn zu dem gemacht, was er nun sein muss: klein oder gross, lang oder kurzhaarig, Kampfhund oder Wadelbeisser, Löwenhund oder Dackel, eben so wie man ihn braucht. Oder wie man ihn will, ist ja auch ein Geschäft. Es wird alles gezüchtet, was der Markt hergibt.

Der Hund ist ein Rudeltier, er sieht auch die Menschen in seinem Umfeld als Mitglieder des Rudels an.

Ein Hund bellt dann, wenn er seinen Job macht als Wächter und Freund des Menschen.

Alles andere ist falsche Erziehung des Tieres.

Viele kleine Kläffer, meist von älteren Damen gehalten, die Hündchen Pulli's und Schühchen anziehen, als Ersatz nicht vorhandener Kinder benutzen, sind wirklich Beisser.

Fazit: Ein Hund, artgerecht gehalten, bellt nur daheim, wenn jemand in sein Revier eindringt. Er wird auch sein Revier verteidigen, und sein Rudel. Er ist der beste Freund des Menschen. Und wenn das Tier nicht Artgerecht lebt, ist es der Mensch, der Schuld ist.

Kommentar von E8de3266bb9c62ce6a88cbe2b71bce37smallManiS am 8. April 2007 04:36

Entschuldigung, war nicht angemeldet. Dieser Komentar ist von ManiS

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 8. April 2007 10:11

Kommentare ohne Anmeldung? Geht das etwa wieder? btw: Antwort sehr gut.

Kommentar von Simple_avatar2smallMorgaine am 8. April 2007 11:47

Warum es dafür so viele "downs" gibt kann ich nicht verstehen. Von mir gab es einen "Daumen rauf"


anonym
beantwortet von Sabine1954 am 18. April 2007 09:39
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Klar, in dem Moment wo er bellt kann er nicht beißen, aber ohe Spaß, dass sollte man nicht so sehen, manche Hunde greifen sofort an, manche bellen erst ehe sie beißen und manche bellen nicht und beißen auch nicht. Beste Regel: fremde Hunde nicht anfassen und wenn möglich nicht die Fluchtdistanz des Hundes überschreiten, es sei denn der Besitzer ist dabei.


medicangel
beantwortet von medicangel am 1. Dezember 2007 10:17
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es ist ja auch nicht so das hunde die nicht bellen zwangsläufig und grundsätzlich beißen müssen.




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