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Stimmt es,dass Honig unter dem Pflaster schneller Wunden heilt?

gefragt von KochenmitHerz am 15.04.2007 um 20:57 Uhr

Hilft Honig wirklich bei Wunden und gibt es tatsächlich desinfizierendes Wasserstoffperoxid ab,dass permanent aus dem Zucker gebildet wird.Wusste nie ,dass Honig eine so gute Wirkung haben kann.Kann reiner Honig Atibiotika überlegen sein?


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Reply


Kolibri
beantwortet von Kolibri am 15. April 2007 21:17
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Überlegen würde ich nicht unbedingt sagen, allerdings schon eine Alternative!

Schon lange vor unserer Zeit hat man Honigverbände gemacht, um Wunden schneller heilen zu lassen!

Ich nutze die Kraft des Honigs übrigens auch heute noch, indem ich auf meine (manchmal etwas) rauen Lippen etwas Honig schmiere, einwirken lasse und dann einfach abschlecke!:)


WildeFee
beantwortet von WildeFee am 15. April 2007 21:17
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Das mit dem Wasserstoffperoxid weiß ich nicht so genau. :) Ich kenne meist die Anwendungen. Honig hat ähnlich wie Harze die Eigenschaft, Entzündungen aus dem Körper zu ziehen. Zum anderen dichtet es die Wunde ab. Honig besitzt antivirale und antibakterielle Stoffe und ist somit leicht desinfizierend. Wenn ich nichts anderes da hätte bei einer Verwundung und/oder Entzündung, würde ich Honig als Wundbehandlung wählen.

Dem Antibiotikum näher ist dann aber doch das Propolis, das elkera angibt.


elkera
beantwortet von elkera am 15. April 2007 21:04
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Also von Honig habe ich das noch nicht gehört. Es gibt aber Propolis, ebenfalls von den Bienen. Vielleicht meinst du das. Propolis (v. griech. προ „vor“ und πόλις „Stadt“ - wegen des Vorkommens an den Fluglöchern von Bienenstöcken), auch Bienenharz, Bienenleim, Kittharz oder Kittwachs genannt, ist ein starkes natürlich vorkommendes Antibiotikum und auch Antimykotikum, ein Gemisch aus vielen unterschiedlichen Stoffen, deren Zusammensetzung stark variieren kann. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Propolis


ArianeHD
beantwortet von ArianeHD am 15. April 2007 21:03
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Mokli1
beantwortet von Mokli1 am 15. April 2007 21:35
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Es gibt sogenannt Honigpflaster. Die helfen auch sehr gut. Wasserstoffperoxid ist in der Wundbehandlung verboten. Früher hat man das schon angewandt, aber mittlerweile ist man in der Medizin zum Glück über dieses Stadium hinaus. Heute werden Wunden mit enzymhaltigen Stoffen gereingt oder mit direkten Wundspülungen




Kommentar von 45b54a18f2f3b57a3d5b58a6ec9c02basmallKolibri am 15. April 2007 22:01

Ich nutze Wasserstoffperoxyd (3%ige-Lösung!) noch immer zur Wundbehandlung! Ich neige zu starker Blutung und Narbenbildung und habe bei der Behandlung mit der Lösung keine probleme mehr damit!

Warum das verboten sein sollte ist mir ein Rätsel, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren....

Kommentar von 879dce4d9824245f0e9f471a277734f4smallshagdalbran am 15. April 2007 22:21

Enzyme sind Proteine - also Eiweiße. Wenn so etwas in eine Wunde gegeben wird, kann es zu allergischen oder zmindest immunbiologischen Reaktionen kommen. Wasserstoffperoxid ist ein einfaches Desinfektionsmittel, das zum Beispiel von Zahnärzten verwendet wird. Das Peroxid wird durch ein Enzym im Blut (Peroxidase) gespalten. Dadurch schäumt es, wenn es mit Blut in Kontakt kommt. Vorteil: sieht wild aus, brennt aber nicht.

Alledings gibt es wirksameree Desinfektionsmittel. Ob Wasserstoffperoxid definitiv verboten ist, wage ich zu bezweifeln. Shag d'Albran

Kommentar von 223f052bf4ac1181ea29da12dda6b922smallMokli1 am 16. April 2007 22:26

Ist definitiv verboten. Habe zuletzt an einer Fortbgildung über Wundversorgung teilgenommen. Da wurde uns das gesagt.

Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 16. April 2007 08:33

Wasserstoffperoxidlösungen werden immer noch verkauft und angewendet, auch in der Medizin, Kosmetik und Zahnmedizin. Verboten ist vielleicht der Verkauf von H2O2 pur. Ich meine, so etwas mal gehört zu haben.


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