Frage von freestyler12345,

Stimmt es, dass eine so "hundefreundliche" Gesellschaft wie unsere mit Hundeattacken rechnen muss?..

Ich habe gestern Stern TV geschaut und dort wurde ein Hundetrainer eingeladen und auch ein Kind ,das Opfer einer brutalen Hundeattacke wurde , bei der er fast starb. Im Beitrag hat man selber gesehen, dass sogar ein professioneller Hundetrainer einen solchen Kampfhund schwer zu kontrollieren wusste und er ihm kurze Zeit darauf entfloh. Im Interview im Studio sagte der Hundetrainer dann, dass eine solche Gesellschaft wie unsere , die offen für Hundehaltung ist damit rechnen müsste, dass solche Attacken passieren und damit leben müsse? Muss man wirklich damit rechnen?

Antwort von Biggi1963,
24 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hi,

warum wird immer wieder über "Kampfhunde" berichtet? Es gibt keine Kampfhunde, höchstens Listenhunde. Und der Typ aus dem Beitrag war alles mögliche, aber bestimmt kein professioneller Hundetrainer.

In unserer Gartenanlage begegne ich immer wieder einem älteren Herrn (ca. 75 J.), der mit seinem Golden-Retriever spazieren geht. Dieser Hund ist grade mal im Pubertätsalter und völlig unerzogen. Damit er genug Lauffreiheit hat, wird er an einer Flexileine "geführt". So kommt dieser Hund oft um die 2 m hohe Hecken-Ecke gestürmt - 8 Meter hinter ihm Herrchen am anderen Ende. Herrchen kann uns nicht sehen. Der Goldie greift mit Begeisterung an, knurrt und bellt, hat meine Hündin auch schon mal leicht erwischt. Herrchen findet das lustig - er ist halt im Flegelalter (der Hund).

Und darum JA, man muss leider damit rechnen!! Nicht wegen der Listenhunde, sondern weil es unfähige und unwissende Hundehalter gibt. Ein seriöser Züchter sieht sich die Menschen an, die einen Hund von ihm möchten. Unseriöse oder gar Vermehrer sehen nur den reinen Profit.

Wer sich einen Hund hält, sollte sich der Verantwortung bewusst sein, ihn gut erziehen und sozialisieren und den Grundbedürfnissen des Hundes nachkommen.

Vereinsamte, schlechte gehaltene, nicht erzogene und schlecht behandelte Hunde können nunmal "austicken". Und daran ist nicht der Hund schuld, sondern wieder mal der Mensch.

Schlimm finde ich zudem, dass immer wieder Listenhunde in schlechtem Licht dargestellt werden. JEDER Hund aus JEDER Rasse kann zu einer Gefahr werden, wenn er nicht entsprechend gehalten wird.

LG

Kommentar von makazesca,

DH biggi .sprichst mir aus der seele.

Kommentar von karinnox,

DH

Antwort von YarlungTsangpo,
18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Habe schon so viel derartige Sendungen gesehen & Zeitungen gelesen, dass ich hier ohne Sichtung dieser Sendung speziell, meine Sicht dazu abgebe.

Der Hund und Probleme damit in der Gesellschaft kommt immer nur dann in die Medien wenn - ohne jede zutreffende Hintergrundinformation & Recherche - Auflagensteigerung & Einschaltquote gemacht werden kann. Das Thema gehört also zu " Brot & Spiele" zwecks Unterhaltung der normalen Bürger und hat mit realistischer Aufklärung - zur Abhilfe - und Prävention nichts zu tun!

Hundetrainer welche sich für derartiges hergeben sind zu finden. Fraglich allerdings dabei die fachlichen Qualitäten der vielen Hundetrainer in D.

**Die Aussage, dass Gesellschaften die offen für Hundehaltung sind müssten mit Hundeattacken rechnen ist so nicht korrekt getaetigt! Dazu fehlt die Dokumentation & realistische Aufklaerung **

Unsere Gesellschaft ist nicht offen pro Hundehaltung im Sinn des Hundes, sondern reguliert NICHTS um den Massenhandel, den Verkauf auch an völlig ungeeignete Haltungsverhältnisse strikt zu unterbinden. Also nicht Hundefreundlich - sondern völlig die Würde und Lebensmöglichkeiten des Tieres missachtend.

Die "Nebenwirkungen" solcher mangelnden Regulierung und zutreffenden Kontrolle von Tierhaltungsumstaenden = Attacken, bzw. auch Beissvorfaelle von verzweifelten Hunden an Kindern, auch Todesfälle werden von der nur scheinbar Hundefreundlichen Gesellschaft Hingenommen

Nichts soll den Wertumsatz und Wertabsatz mit der Ware Hund steuern... Vor diesem Hintergrund sind ein "paar Strohverordnungen" die niemals kontrollierbar sind bzw. kontrolliert werden - entstanden... (Gefahrhund-Verordnungen)

An einer wirklichen Vorbeugung vor Hundeattacken, durch Prävention (Vorbeugung) bei Zucht, Handel, Haltung ist die Öffentlichkeit scheint es nicht (denn sonst wäre es lange schon geregelt) interessiert!

Kommentar von Izusa,

DH !!!!!

Kommentar von Dackelmann888,

Izusa,Du erinnerst Dich an meine Antwort vor einigen Tagen.Aber jetzt haben wir wieder Das Thema,das vorhanden ist aben gerne unter den Tisch gekehrt wird von einigen.Die Antworten von TygerLilly,und von Yarlung Tsangpo Sprechen mir aus der Seele.Sie kehren es nicht unter den Tisch,sondern behandel es.

Kommentar von Izusa,

das war doch ein ganz anderes Thema Dackelmann. http://www.gutefrage.net/frage/kampfhund-listenhund--eintragen-- nun reicht`s aber.

Kommentar von TygerLylly,

Schau mal nach, ob es den Beitrag im Internet gibt: Den muss man echt gesehen haben!

Kommentar von YarlungTsangpo,

Mal sehen, vielleicht in Wiederholung... Interessant wäre das schon.

Was ich traurig finde ist, dass Kinder - wie der Junge in der Sendung - als Willküropfer eines Hundes dargestellt werden. Traurig, dass es immer wieder, ja geradezu passieren muss. Nur weil die Gesellschaft keine wirkliche Aufklärung, keine wirkliche Vorbeugung - aus reiner Gewinnsucht leisten will...

Kommentar von TygerLylly,

Wird noch wiederholt, habe ich eben auf FB gelesen. Lohnt sich echt!

Was da passiert ist, ist absolut schlimm - keine Frage! Auch schlimm ist aber, dass der Hund als Monster dargestellt wurde. Die ganzen äußeren Faktoren sind nicht bekannt oder wurden da nicht erwähnt. Für den Zuschauer entsteht aber schnell der Eindruck, dass Rottweiler (oder schwarze Hunde, oder große Hunde, Hunde allgemein?) absolute Killer sind, die bei jeder Gelegenheit ein Kind reißen. Michael Grewe war übrigens der professionelle Trainer....

Kommentar von makazesca,

@tygerlylly---was meint du mit-- hab ich eben auf FB gelesen--,wann wird die sendung wiederholt??

Kommentar von TygerLylly,

Das hat da jemand gepostet - ist auch dort Heute das Thema Nr. 1 ;)

Ich guck mal grad... 28.10. 3:35 Uhr...

Kommentar von YarlungTsangpo,

Grummel ..... Wiederholung Nachts um 3 h 35??

Werde ich mir wohl den Wecker stellen ;-) Aber die Szene mit dem erfahrenen Hundetrainer muss ich analysieren....

Kommentar von TygerLylly,

Aufzeichnen? Ist echt interessant und ich bin auf deine Analyse gespannt und möchte gerne über dein Ergebnis unterrichtet werden :)

Kommentar von YarlungTsangpo,

Noch etwas übernächtigt vom Fernsehen nachts um 3,35h....

... Man kann den Eindruck bekommen, dass derartige Sendung auch noch eine Einigung mit einer Versicherung zum Hintergrund hatte. Die Gesprächsführung wenig zielgerichtet. Es wird viel auf Trauma-Bewältigung hingewiesen, welche ganz speziell dem Buben noch zukommen müsste....

Wohl bemerkt von meiner Seite: Jeder derart traumatisierte Mensch/ Kind ist einer zuviel welcher auch in der Vielzahl von der Gesellschaft vermieden werden könnte.

Und - dieser Hinweis fehlt in der Sendung völlig die Schuld wird lediglich beim Hund gesucht und seine Tötung als eine Art "Wiedergutmachung" gefordert.

Dass die Rottweilerhuendin dann doch durch einen Verhaltensspezialisten zu einem Filmtermin geführt wird.... Solches wird ganz sicher nach dem menschlichen Versagen des Vorführers zu keinerlei derartiger Sendung mehr passieren!

Der Hund wird von einer "Nicht-Bezugsperson" zum Interviewtermin geführt.... Darunter dürfte schon der Apell & Gehorsam Leiden. Das "Abhängen" schon nach dem Interview mit locker gehaltener Leine dürfte unter menschliches Unaufmerksamkeitsverhalten fallen...

Die Absicht den Hund zu zeigen, der ja offen und völlig unaggressiv auf Menschen & Kamerateam reagiert ist zum Thema - in Sinn des Hundes - verständlich. Wohl auch deswegen wurde die Hiendin ohne Maulkorb vorgeführt. Wer rechnet denn damit, dass plötzlich Hühner auf der Filmfläche auftauchen und die Kamera noch "funktioniert"

Wie das Zustände gekommen ist, keine Ahnung. Im Hühnerhof hätte ich mit dem Hund kein Interview abgehalten, nachdem sein Training in Punkto Gehorsam bei Geflügel noch nicht abgeschlossen ist. Fazit: Dumm gelaufen vor einer Kamera, so dass gute Absichten sich sofort vor und für die Medien verwandeln ließen.

Denke der Hundespezialist hat im Bezug auf den Umgang mit Medien & Hund wieder etwas gelernt. Unachtsamkeit war der Grund für den Vorfall - das kann jedem Menschen passieren. Deshalb sind gut geprägte & sozialisierte, sowie in der Erziehung gehaltene Hunde in unserer Gesellschaft so wichtig.

"Abartig" ist das Verhalten Hühner zu jagen bei einem Hund nicht. In diesem Alter eines Hundes aber ein Zeichen von ausgeprägtem Beutetrieb bei mangelnder Sozialisierung, Übermäßiger Beutespielfoerderung und wenig bis keiner Erziehung von Welpenalter an.

Das alleine rechtfertigt nicht den Ruf nach Tötung eines Hundes um dessen Opfer Befriedung zu verschaffen (siehe Prävention vor Kriminalität durch Todesstrafe beim Menschen)

Kommentar von adventuredog,

sorry, aber müßt Ihr das wirklich noch durch Eure Einschaltquoten hochpuschen??

hier ist der Bericht zur Sendung http://www.stern.de/tv/sterntv/nach-rottweiler-attacke-stern-tv-spuert-hund-auf-...

Ich habs nicht geschaut, SternTV ist mir generell eine zu einseitige Berichterstattung. Michael Grewe ist mir (mir, als ehemaliger Nord-Deutschen) allerdings bekannt.... gibt genug Leute die für seine CanisZentrumIdeologie schwärmen - oder für ihn.........?! Da hat er sich dann wohl mit dieser seiner Medieninszenierung mal ein Eigentor geleistet?! schadenfrohlach

Warum mussten die von SternTV denn diese alte Story wieder aufwärmen? haben die nichts anderes zu berichten?!

Kommentar von TygerLylly,

Einschaltquoten sind mir egal - aus dem Beitrag lernt man viel, was man so nicht machen sollte!

Der Bericht ist nicht so toll wie das Filmchen!

Kommentar von adventuredog,

wie kann so eine miserable, weil einseitige, Berichterstattung toll sein? und was soll wer daraus lernen???

Das ist Wohnzimmer-Voyeurismus :-((

Kommentar von TygerLylly,

Daraus kann man lernen, wie man es nicht macht und, dass auch Leute mit gutem Ruf diesen nicht immer zurecht tragen!

Kommentar von Veichan,

Einschaltquoten werden nur bei Menschen gemessen, die Quotenzähler zu Hause haben - und das haben nur 5.000 Leute in Deutschland. Bei allen anderen zählt gar nichts, egal, welche Serie sie schauen.

Kommentar von YarlungTsangpo,

Danke für den Hinweis mit dem Quotenzähler - sonst kommt man sich ja wie bei Orwell 1984 vor...

Kommentar von Veichan,

Es ist auch etwas merkwürdig, dass 5.000 Leute die Quoten für 80 Millionen vorlegen... Aber gut, man muss ja nicht alles verstehen g

Antwort von TygerLylly,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Im Beitrag hat man selber gesehen, dass sogar ein professioneller Hundetrainer einen solchen Kampfhund schwer zu kontrollieren wusste

Dieser Mann war alles andere als professionell! Ein Hund mit Jagdtrieb wird dahingehend, dass er sich beim Anblick potentieller Beute abrufen lässt - und das unbedingt gewaltfrei. Solange ein Hund das nicht beherrscht, binde ich mir eher die Leine um den Hals, als dass sie mir aus der Hand fällt. Erst recht bei einem Hund, der zwischen Hühnern und Kindern nicht groß unterscheidet.

Wenn das dann doch passiert weiß ich als Trainer, dass es herzlich wenig Sinn macht, hinter dem Hund her zu rennen. Zum einen ist er ohnehin schneller und ausdauernder und zum anderen ist das in so einer Situation für den Hund so, als würde man im Rudel jagen. Ich hoffe übrigens, dass der Mann dem Hund aus Versehen auf die Pfote getreten ist und das Aufjaulen sich damit erklären lässt.

Nein, man muss nicht damit rechnen. JEDER Hund stellt eine potenzielle Gefahr dar, das steht außer Frage. Aus dem Grund ist aber JEDER Hundehalter dazu verpflichtet, seinen Hund dahingehend zu erziehen und so zu halten, dass er eben keine akute Gefahr darstellt. Ein Hund kann aggressiv werden, weil er krank ist, das liegt außerhalb der Macht eines jeden. Aber in erster Linie hat man einfach dafür zu sorgen, dass der Hund nur aolche Erfahrungen macht, so erzogen wird und auch gesichert ist, dass solche Vorfälle ausgeschlossen werden können. Komplett verhindern lassen sie sich sicher nicht, aber das Risiko lässt sich alleine schon damit minimieren, wenn die Hundehalter endlich mal Interesse für das Tier entwickeln würden und sich intensiver mit dem Verhalten auseinandersetzen! Zu diesem Treiner fällt mir nicht mehr viel ein, außer, dass ich mich fremdgeschämt habe!

Kommentar von Laura3495,

Ich habe mich auch schon gefragt, woher das Aufjaulen kam - allerdings ist mir bei dem Hundetrainer zuerst etwas Anderes in den Sinn gekommen. Ich hoffe, deine Vermutung trifft zu und es war wirklich nur ein unbeabsichtigter Tritt auf die Pfote ...

Kommentar von TygerLylly,

Mir ist auch zuerst was anderes eingefallen, aber ich glaube an das Gute...

Kommentar von YarlungTsangpo,

Sollte ich meinen Hund am "ergriffenen" Huhn erwischen werde ich ihn nicht loben!!!

Auch ein "Ueberschnauzgriff" käme mir nicht in den Sinn...

Kommentar von TygerLylly,

Sondern? Der Hund hat seinen Instinkten und Trieben entsprechend gehandelt, der gute Mann war unachtsam und hatte den Hund nicht dahingehend erzogen, dass er abrufbar ist. Dafür soll ein Hund dann Prügel beziehen?

Antwort von inicio,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich finde nicht, dass unsere gesellschaft hundefreundlich ist...eher im gegenteil, denn zur hundefreundlichkeit wuerde auch gehoeren, dass hundebesitzer immer und alle(!) ihre hunde gut erziehen und ausbilden...nicht stundenlang alleine lassen, in zwinger sperren etc... oder hunde zu hause haben, die nicht ausgelastet werden und vor langeweile fast verrueckt werden..... immer noch hunde schwer misshandelt werden...

es gibt keine kampfhunde, sondern nur eine liste, wo hunderassen aufgefuehrt sind, die besonders oft in beissunfaelle verwickelt wurden oder von denen man sagt, sie haetten eine sehr niedrige reizschwelle..

ich kenne sogenannte" kampfhunde"(rootweiler, pit bull..) und habe auch mit ihnen am hundeplatz trainiert (wesentests vorbereitet)... zum teil waren da lammfromme hunde dabei.

der im stern TV gezeigte "hundeprofi" war meiner meinung gar keiner -sondern er hat sich sehr laienhaft und ohne jeglichen hundeverstand benommen!

unfaelle mit hunden kommen immer dann vor -wenn ein voellig ueberforderter mensch mit einem unerzogenen hund zusammenkommt, wenn hunde ganz schlechte erfahrungen mit menschen machen mussten und nun jeden mensch als feind betrachten. wenn man auffaellig gewordene hunde dann nicht von menschen fernhaelt.

wenn ein mensch ohne "hundevestand" und ein voellig aengstlicher oder aggressiver hund aufeinandertreffen.....

Kommentar von taigafee,

ich finde nicht, dass unsere gesellschaft hundefreundlich ist

absolut deiner meinung.

die müssen diesem wohl eigentlich guten trainer viel geld geboten haben, dass er sich für so eine verdummung hingegeben hat. wenigstens hat er den hund nicht zum tode verurteilt.

Antwort von Veichan,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Leider ist SternTV auch nur ein anderes Klatschmagazin. Die Leute dort sind in Sachen Hunde einfach inkompetent, die Gründe werden nicht gesucht.

Zum Ersten: Es gibt keine Kampfhunde. Dieses Wort wurde von Medien erfunden, um das Bild des bösen Wolfes heraufzubeschwören, denn das verkauft sich gut auf der Titelseite.

Dieser Rottweiler hat einfach nur ein ausgeprägtes Jagd- und nebenbei und großes Dominanzverhalten. Dieser Hund sollte in der Tat in kompetente Hände, mehr jedoch auch nicht. Jeder Hund ist resozialisierbar und kontrollierbar. Es gibt keine bösen Hunde - nur Hunde, die nicht gelernt haben, dass gewisse Sachen tabu sind.

Hunde sind letztlich Raubtiere. Und in einer hundehaltenden Gesellschaft muss natürlich mit Hundeattacken gerechnet werden - aber nur, weil der Staat zu faul ist, die zukünftigen Hundehaltern korrekt und richtig zu prüfen. Gäbe es einen (richtigen!) Hundeführerschein und ein Vermehrungsverbot für Privatleute, gäbe es diese ganzen Probleme nicht. Außerdem, was ist mit den anderen Tieren? Ich kenne Leute, die sind gestorben, weil sie vom Pferd gefallen sind oder getreten wurden. Warum hetzt keiner auf Pferde? Verstehst du, was ich meine? Leute haben auch schon Hände verloren, weil Katzen sie gebissen haben und sich Katzenbisse böse entzünden. Und niemand verlangt nach einem Halteverbot für Kampfkatzen? Dabei passieren solche Unfälle viel häufiger als Hundeattacken. Diese werden nur dermaßen in die Medien gezerrt, dass es auch ja jeder mitbekommt.

Im Übrigen ist dieses übersteigerte Jagdverhalten gar nicht so ungewöhnlich. Jeder zweite Schäferhund würde ein Huhn reißen, wenn es frei herumläuft - der Hund meines Schwiegervaters inklusive. Hunde sind Raubtiere und müssen deshalb auch konsequent und richtig erzogen werden. Dann geht von ihnen auch keine Gefahr aus. Vorausgesetzt, der, der den Hund hält, weiß was er tut. Und das ist in Deutschland leider nicht die Regel.

Rassegesetze bessern dieses Problem aber nicht. Das obere Ende der Leine muss geprüft werden, nicht der Hund.

Kommentar von TygerLylly,

DH!

Meine würden auch ein Huhn reißen, wenn sie es dürften...

Kommentar von taigafee,

die meisten hunde wohl.

hätte ich basker als welpen die tauben jagen lassen, als es noch putzig und niedlich aussah, wäre er jetzt sicher nicht sofort abrufbar.

Kommentar von Schlappohr2,

Das sehe ich etwas differenziert: die sogenannte "Wildschärfe" muß dem Hund erst beigebracht und dann trainiert werden, es gibt höchstens eine latente Veranlagung. Unser Beagle hat immer super aufgespürt, sich dann aber stets in die 2. Reihe gestellt, er hat bei zahlreichen Drückjagden mitgewirkt, aber immer mit Verstand gejagt. Aber für manche Menschen ist ein Beagle ja auch kein Hund^^... Liebe Grüße vom Schlappohr

Kommentar von TygerLylly,

Über die Sache mit der Wildschärfe streitet man noch... Aber ich stimme dir da grundsätzlich zu. Wobei man immer vor Augen haben muss, dass schon das berühmte Ballspielen dazu beiträgt!

Kommentar von Veichan,

Das liegt teilweise auch an Rasse des Hundes. Beagle sind Aufspürer, keine Jäger. Beagle bleiben zurück und geben das charakteristische Heulen von sich, wenn sie ihre Beute aufgespürt haben. An einem Beispiel kann man sowas nur schwer bis gar nicht festmachen.

Wildschärfe haben viele Hunde im Blut und das vermischt sich auch häufig mit Treibverhalten. Dennoch muss Wildschärfe nicht anerzogen werden, viele Hunde haben sie allein und sind dann teilweise sogar nicht mehr abrufbar.

Vergesst nicht, dass der Hund vom Wolf abstammt. Jagen und Töten ist für einen Wolf das Normalste.

Kommentar von TygerLylly,

Ich habe zwei Jack Russell und eine Deutsche Dogge - denen brauchte ich das auch nicht beibringen... Ich mache mit ihnen viele Beute- und Hetzspiele (Ball und Reizangel), das läuft aber immer unter strengen Regeln ab. Ich werf zum Beispiel den Ball und lasse sie warten oder rufe sie ab, wenn sie fast beim Ball sind. Das lässt sich fast 1:1 darauf übertragen, wenn sie Wild sehen. Und dann ist da noch das Zauberwort. Wenn ich "Lecker, lecker" quitsche haben sie keinen Grund mehr, eigene Beute zu machen - dann gibt es nämlich DAS Leckerchen bei mir und das ohne Anstrengung.

Diese Kombi ist super. Ich weiß nicht, wie oft die schon hinter nem Reh oder nem Hasen her sind. Die haben sich (toi toi toi) immer anstandslos abrufen lassen und es ist noch kein Wildtier zu Schaden gekommen (bis auf den Kanickelbau, den sie bei meinen Eltern mal freigelegt haben. Unsere Schuld, haben sie unbeobachtet auf der Weide laufen lassen).

Und obwohl meine Hunde diesbezüglich recht triebgesteuert sind, sind sie absolut friedlich - auch zu Kindern!

Kommentar von taigafee,

schlappohr, unsere beiden barsois, die dogge und den chow chow brauchten wir darauf nicht zu trimmen. alle haben katzen, hühner und schafe gerissen, ohne dass wir sie dazu trainiert haben.

Kommentar von YarlungTsangpo,

DH! Hunde haben einen Beutetrieb, ja. Dass gewisse Hundetypen auffallen hat damit zu tun, dass mancher Mensch den Beutetrieb exzessiv fördert. Diese Förderung Beutetrieb wird in der Zucht aufgegriffen & gefördert um "Sporthunde" zu haben. (Lektüre dazu: D Feddersen- Petersen, Das Ausdrucksverhalten der Hunde)

Übersteigerter Beutetrieb ist meist anerzogen. Dazu fehlende Erziehung, Konsequenz & Durchsetzungsvermögen... Schon kann ein Neuer Fall für Medien entstehen. Schuld ist der Mensch. Die Gesellschaft die das - wider alles besseres Wissen zulässt weiterhin.

Raubzeugschaerfe & Sauschärfe bei einem Hund liegen nah beieinander & sind angeboren. Diese kann durch Zuchtauswahl "gefördert" werden.

Kommentar von Veichan,

Richtig, genau das wollte ich damit sagen. Reizangel und Hetzspiele fördern das auch nur sehr bedingt. Unser Collie liebte solche Spiele, hat sich aber niemals auch nur ansatzweise für Wild interessiert. Mein Boxer widerrum jagt Schafe, tut diesen aber nichts, Katzen jedoch würde er reißen und liebt ebenfalls Hetzspiele. Jeder Hund differenziert dort anders und natürlich spielt da auch die Zucht eine Rolle. Viele Vereine sagen z.B., dass man gewisse Rassen per se nicht ableinen darf, sondern nur mit Schleppleine führen soll. Eben wegen dem starken Jagdtrieb. Häufig sieht man das auch bei spanischen Podencos, die tatsächlich jagdlich geführt wurden.

Bei großen Hunden sind Leckerchen während des Trainings aber wegen punkto Magendrehung problematisch, besonders bei so bewegungsintensiven Spielen wie der Reizangel, deshalb sehe ich davon lieber ab.

Kommentar von TygerLylly,

Also meine Dogge bekommt während des Trainings auch Leckerchen - ja nicht immer ein Kilo ;)

Bei Hunden, die einen Jagdtrieb haben, fördert man das durch solche Spiele mit Sicherheit - davon bin ich überzeugt. Bei diesen Spielen hat der Hund ja ein Erfolgserlebnis. ABER: Zum einen kann man den Trieb damit teilweise schon befriedigen und wie gesagt, wenn das alles unter gewissen Regeln abläuft kann einem das im Ernstfall zugute kommen.

Kommentar von YarlungTsangpo,

Beutearbeit bei "selbständig" veranlagten Hunden (unter anderem Herdenschutzhunde, Terrier usw.) als Spiel - sowie Beutezerrspiele erschweren die Erziehung!

Sinnvoller ist: Nasenarbeit, Such-intelligenzspiele, Klettern, Balancieren und gemeinsame Erlebnisse auf ausgiebigen Wanderungen...

Kommentar von Veichan,

Leider erlebte ich schon eine Magendrehung, weil eine Dogge beim Gassigehen Schnee fraß - daher bin ich dort sehr vorsichtig geworden.

Das kann ich in der Tat nicht bestätigen. Ich habe bisher alle Hunde mit Fangspielen trainiert und ausgelastet (die es wollten) und hatte niemals das Problem, dass dadurch die Erziehung erschwert oder die Hunde auf Beute schärfer wurden. Ich gebe Lylly da recht, unter den richtigen Regeln und Bedingungen bin ich sicher, dass man das nicht pauschal sagen kann.

Ich leite ein Beutefangspiel zumeist anfangs selbst ein, indem vorher Befehle o.Ä. ausgeführt werden müssen. Somit bringt man den Hund erst in den "Modus", zu jagen und er lernt, dass nur auf Kommando losgelegt wird. Ich kenne widerrum auch Leute, die einfach Bällchen werfen, wie es üblich ist und der Hund hört gut und ist auch nicht interessiert an Wild, läuft sogar frei ohne Leine. Der Hund meiner Eltern dagegen jagt Bälle kein bisschen, ist aber unheimlich wild auf Beute (Jagdhund-Mischling). Pauschalisieren kann man das, denke ich, also wirklich nicht.

Beute zu jagen ist bei Hunden letztlich ein natürlicher Trieb, den fast jeder Hund hat. Das Thema ist genauso schwierig wie das, dass Quietschspielzeuge angeblich die Beißhemmung mindern sollen - nachgewiesen ist da nichts. Letztlich kann man sich wohl also nur auf die persönlichen Erfahrungen verlassen und es so machen, wie es einem am besten erscheint :)

Kommentar von TygerLylly,

Mein Döggchen jagt Bälle auch nicht, aber Wild. Da hab ich dann den Vorteil: Wenn zwei etwas machen, macht der Dritte es auch. Wenn ich die Hunde also beim Jagen abrufe und die Kleinen kommen (kennen sie ja durch die Ballspiele) dann kommt die Dicke auch.

Magendrehungen sind so eine Sache. Es gibt da aber viele unterschiedliche Behauptungen, wodurch sie ausgelöst werden. Die meisten entstehen aber lange NACH einer Fütterung, von daher seh ich ein Leckerchen nicht als so tragisch.

Beutearbeit bei "selbständig" veranlagten Hunden (unter anderem Herdenschutzhunde, Terrier usw.) als Spiel - sowie Beutezerrspiele erschweren die Erziehung! Sinnvoller ist: Nasenarbeit, Such-intelligenzspiele, Klettern, Balancieren und gemeinsame Erlebnisse auf ausgiebigen Wanderungen...

Ich habe zwei Terrier und beide so erzogen. Viele behaupten, dass die beiden die am besten erzogenen Jack Russell sind, die sie kennen. Suchspiele sind ebenso selbstständige Tätigkeiten und würden dann auch wegfallen. Aber auch das mache ich mit meinen Hunden. Ich denke, das hängt echt stark davon ab, wie man das gestaltet. Wenn man einfach einen Ball wirft und der Hund rennt dann damit weg, ist das sicher nicht förderlich. Wenn das alles unter gewissen Regeln abläuft wird es wohl nicht schaden und ich bin der Meinung, dass es in Bezug auf die Triebe sogar förderlich ist, diese in Schacht zu halten.

Kommentar von Veichan,

@Lylly: Da gebe ich dir Recht.

Magendrehungen entstehen meist, wenn Futter im Magen aufgast und diesen zur Drehung bringt (passiert sehr oft, wenn abends Trockenfutter gefüttert wird, also davon Abstand nehmen). Leider hab ich es, wie gesagt, auch schon mitten beim Spielen erlebt, weil die Hunde Schnee o.Ä. fraßen, sogar durch das Trinken nach dem Spielen. Tatsächlich kann man es aber wirklich nicht ganz genau sagen... Ich denke, da ist man letztlich auch dem Schicksal unterworfen. Ich versuche, jedes Risiko auszuschließen, aber möglich ist das wohl kaum. Ich denke, es liegt an der Zuchtlinie, ob der Hund dafür gesondert veranlagt ist oder nicht. Bleibt nur Daumen drücken, dass es unseren Doggen nie passiert.

Kommentar von TygerLylly,

Genau so isses!

Meine hat eine wahnsinnig tiefe Brust, das steigert das Risiko nochmal. Ich habe da immer wahnsinnige Angst vor. Am besten ist es, garkein Trockenfutter zu füttern. Wir barfen, TroFu gibt es aber als Leckerchen (Platinum). Und natürlich in Maßen, nicht in Massen.

Ich drücke uns beiden alle Daumen die ich habe, dass unsere Mäuse davon verschont bleiben. Was Schlimmeres gibt es glaub ich nicht...

Kommentar von Veichan,

Find ich auch. Die OP ist selten erfolgreich und wenn doch, behalten die Tiere oft Schäden. Ich kenne tatsächlich nur einen lebenden Hund, der die Magendrehung überlebte (eine deutsche Dogge). Allein der Zeitdruck, so schnell eine Notklinik zu finden... Und die OP ist auch sehr teuer.

Bei uns gibt es Trockenfutter nur zum Frühstück. Dann 4 Stunden strickte Ruhe, danach wird getobt und gespielt. Abends gibt es dann Nassfutter und Gemüse. Bisher sind wir damit auch gut gefahren. Klopft mal auf Holz.

Kommentar von TygerLylly,

Ich halte nichts von Fertigfutter, Trockenfutter ohnehin nicht. Und bei großen Hunde sowieso nicht.

Ich kenne auch nur einen Hund, der das überlebt hat. Ganz tragische Sache: Der hat nen Giftköder gefressen und durch das ständige Würgen hat sich der Magen gedreht. Die zwei wohl schlimmsten Sachen direkt in einem Abwasch... Das ist ein Belgischer Schäferhund, ist neun Jahre alt und das ist ein Jahr her.

Kommentar von Veichan,

Fertigfutter ist nicht gleich Fertigfutter ;-) Ich füttere keinesfalls Aldi-Schund, sondern hochwertiges Futter ohne unnötige Zusätze aus reinem Fleisch ohne Abfälle.

Wow, das der das überlebt hat, ist wirklich wie ein Wunder. Aber nach einer Magendrehung soll das Risiko dafür nochmal steigen, obwohl der Magen danach angenäht wird. Die Naht hält wohl aber nicht ewig. Der Hund hatte wirklich Glück.

Mein damaliger TA hatte von einem Hund erzählt, der auch mit Magendrehung eingeliefert und operiert wurde. Er schaffte es und wurde 2 Wochen in der Klinik gepflegt. Als die Besitzer dann kamen und den Hund nach Hause holten, brach er sofort auf der Straße vor dem Tierarztgebäude zusammen und starb. Das ist wirklich sehr tragisch.

Kommentar von TygerLylly,

Nein, Fertigfutter ist nicht gleich Fertigfutter - aber gegart und konserviert ist es immer...

Bei dem Hund wurde es nicht vernäht, weil er eine tiefe Brust hat - das soll dann wohl zu häufigem Erbrechen führen.

Kommentar von Veichan,

Das kommt drauf an, nicht alle Marken benutzen Konservierungsstoffe. Gegart ist es natürlich, aber ich persönlich halte nichts von BARF und koche oder dampfgare daher auch mein Frischfutter sowieso. Muss eben jeder für sich und nach seinen Erfahrungen handhaben.

Bleibt nur zu hoffen, dass wir nie mit einer Magendrehung kämpfen müssen. Die Chancen sind gering und die Schäden meist groß. Unsere Klinik ist 45 km entfernt, ich wüsste nichtmal, ob man rechtzeitig dort ankommt. Schlimme Vorstellung.

Antwort von taigafee,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

habs gottseidank nicht gesehen, aber das hier gefunden:

Der Auftritt gestern bei SternTV war leider für Herrn Grewe eine totale Blamage. Habe den Mann schon live erlebt und er ist wirklich top! Warum er allerdings vor laufenden Fernsehkameras so ultralässig den Hund in ein Gehege mit Hühnern hat nehmen müssen und dann den Hund nicht richtig festgehalten hat, wo er schon selbst sagt, daß der Hund einen erhöhten Jagdtrieb hat, hab ich nicht verstanden. Er hat sich damit ein gehöriges Eigentor geschossen...

Dass der Hund ein blutrünstiges Monster ist glaub ich nicht. Was Herr Grewe gesagt hat, fand ich schon korrekt. Der Hund ist einfach wohl unerzogen, hat nen Jagdtrieb und Beuteaggression. Der Junge hat ja angeblich mit einem Stock rumgefuchtelt gehabt, bevor der Hundeangriff kam. Hier hätte der Hund eben nicht angreifen dürfen, nur weil ein Stock rumwedelt, der Hund hat das aber eben wohl nicht gelernt gehabt und ist deshalb auf den Jungen los.

Ich denke schon auch, daß der Hund, in richitgen und kompetenten Händen, nicht mehr zubeißen wird.

Und das Huhn in dem Gehege hätten sicher viele andere Hunde auch gejagt, wenn sie die Chance gehabt hätten. Deswegen den Hund gleich als "blutrünstig" darzustellen, ist leider das Niveau von SternTV.

Warum das Kind überhaupt mit im Studio sitzen mußte, konnte ich auch nicht nachvollziehen. Und das die Mutter und Oma, die null Ahnung von Hundeverhalten haben, Herrn Grewes Filmbeitrag und dessen Ansichten nicht verstanden, war auch abzusehen.

Gerade Herr Grewe ist ein Hundegutachter, der immer zugunsten des Menschen entscheidet, wenn es um die Einschläferung eines Hundes geht. Wenn er meint, der Hund sei vermittelbar, dann denke ich, hat er Recht.

http://www.dogs-magazin.de/forum/hunderassen/6660-auffaellig-gewordene-rottweile...

Kommentar von Biggi1963,

DH Taiga.... die Situation entstand nur durch sein eigenes Fehlverhalten - der Hund hat die Gunst der Stunde genutzt. Übrigens: Auch meine Hündin wäre den Hühnern gegenüber nicht abgeneigt gewesen...:-)))). Jagdtrieb heißt nicht blutrünstig zu sein.

Antwort von DasNeutrum,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Prinzipiell darf man nicht vergessen, daß der Hund ein Verwandter des Wolfs und damit ein Raubtier ist. Wenn man seine entsprechenden Instinkte weckt, dann muß man in der Tat damit rechnen, daß sie zutage kommen. Dies bedarf einer Einschränkung: auch Wölfe attackieren ja nicht bei jeder Gelegenheit Menschen, ebensowenig tun das die Hunde.

Es liegt also in erster Linie an uns, wie wir zum einen die Hunde erziehen, und zum anderen an uns allen (auch Nichthundebesitzern!), wie wir ihnen begegnen. Wenn Du so ein Tier in die Enge treibst oder dergleichen, brauchst Du Dich über so eine Beißattacke nicht zu wundern.

Ansonsten macht es einfach die Zahl der Hunde und der Menschen aus, daß man deutschlandweit immer mal wieder so eine Meldung in den Medien findet. Wenn es nämlich mehrere Millionen Hunde im Land gibt, und 80 Millionen Menschen, dann läßt es sich leicht vorstellen auf wie viele verschiedene Arten und Weisen sie sich jeden Tag begegnen. Die Wahrscheinlichkeit, daß unter diesen Millionen immer mal ein oder zwei Verhaltensfehler im Tages- oder Wochendurchschnitt (Schätzungsspielraum - mir liegen keine exakten Zahlen vor) zutage treten, ist relativ hoch. Die Wahrscheinlichkeit, daß es ausgerechnet Dich oder mich betrifft ist geringer als ein Lottogewinn.

Zudem kommt halt die Faustregel: Ein gut erzogener und richtig gehaltener Hund attackiert niemanden! Attackiert ein Hund einen Menschen, so kann man mit Sicherheit davon ausgehen, daß schon ein Fehler in der Erziehung oder Haltung vorlag, auf den dann auch die Attacke zurückzuführen ist.

Was die sogenannten Kampfhunde betrifft, haben wir eine deutliche Schieflage von Begriff und Realität. In Wirklichkeit müßte man mit diesem Begriff eigentlich ausschließlich die Tiere bezeichnen, die zum Kampf erzogen/dressiert/trainiert wurden. Bei allen anderen Hunden hat diese Bezeichnung keinen Sinn! Sogenannte "Kampfhunderassen" gibt es nicht, auch wenn sie in Gesetzesblättern drin stehen und regelmäßig von diversen inkompetenten Medienvertretern hochzitiert werden. Die damit fälschlicherweise bescholtenen Hunderassen sind ganz im Gegensatz zu ihrem Ruf besonders familientauglich, geduldig und kinderlieb. Die mit ihrer Beteiligung verursachten Fälle von Beißattacken sind im Grunde genommen immer auf Fehler bei ihrer Haltung bzw. Erziehung oder beim Umgang mit ihnen zurückzuführen.

Mußt Du jetzt grundsätzlich mit einer Hundeattacke rechnen?

Nein! Auch wenn es nicht auszuschlließen ist, daß Du irgendwann einmal irgendwo zufällig auf einen Hund stößt, der schlecht erzogen und gerade von der Leine gelassen wurde. Daß dieser Fall eintritt, ist extrem unwahrscheinlich. Oder bereitest Du Dich jetzt bereits darauf vor, von einem Bruchstück eines Meteoriten auf den Kopf getroffen zu werden vor und läufst nur noch mit Schutzhelm durch die Welt? ;o)

Kommentar von TygerLylly,

Dickes DH!!

Kommentar von YarlungTsangpo,

Ein DH - aber es ist KEIN Instinkt eines Hundes Menschen zu attackieren & anzufallen und ebenso auch keine Hunde! Derartiges muss einem Hund durch (bewusst?) fehlerhafte "Behandlung" beigebracht werden...von einem Menschen!!

Kommentar von DasNeutrum,

Die Instinkte, von denen ich schrieb ("sprach" wäre hier sicher der falsche Ausdruck, gell? XD ), hätte ich mal benennen sollen:

  1. Jagdinstinkt
  2. Verteidigungsinstinkt

Ich ging für beide Fälle davon aus, daß entsprechend jemand das Tier falsch behandelt. Zum einen kann man einem Hund den eigenen Angstschweiß unter die Nase halten und davonrennen. Was das (übrigens auch bei anderen Tieren!) auslöst, sollte für wirklich JEDEN erkennbar sein. Zum anderen kann man einen Hund (oder auch ein beliebig anderes Tier!) in die Ecke drängen, um schließlich die Quittung dafür zu erhalten.

Von "Killerinstinkten" oder ähnlichem, was in die Richtung geht, war BEWUSST keine Rede...

Und für seinen Jagd- oder seinen Selbsterhaltungstrieb braucht der Nachfahre von Canis Lupus Vulgaris nun wahrlich keinen Menschen, der ihm diese "beibringt", oder? ;o)

Kommentar von YarlungTsangpo,

Danke für die genauere Beschreibung. Aber ich hatte im Internet schon Forendiskussionen gefunden bei welchen von "Beutetrieb" auf den Menschen gesprochen wurde...

So in der Bedeutung als ob Hunde Jagd auf Menschen machen würden aus eigenem Antrieb...

Kommentar von BillyBoo,

DH

Antwort von ralosaviv,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja, wegen der Dämlichkeit vieler Halter muss man leider damit rechnen von unerzogenen Border Collies, Dalmatinern, Boxern, Dackeln, Schäferhunden, Labradoren, Retrievern, Terriern, und Mischlingen aller Art attackiert zu werden.

Ich habe den Bericht nicht gesehen, mir aber gerade im Internet mal angelesen und kriege eine derart dicke Krawatte, dass ich Lust hätte einen Leserbrief an diese I.dioten von SternTV zu schreiben. Der Jauch war ja schon bekannt dafür ein Hundehasser zu sein. Jetzt ist dieser verlängerte Arm der Bildzeitung nicht mehr da, die Einschaltquoten sind nicht mehr so dolle und schon wird das beliebte Hundethema wieder mal ausgepackt. Schön reißerisch und bitte nur über "Kampfhunde". Im vorliegenden Fall der böse Rottweiler........

"Hundetrainer", die nix taugen und sich für so einen Quark bezahlen lassen, findest du an jeder Straßenecke. Ich kann JEDEN Hund zu einem Verhalten provozieren dass man nicht sehen will, schneide mir das Filmmaterial dann noch entsprechend zusammen und stelle die Sache im Endeffekt vollkommen realitätsfremd dar.

Berichtzitat:

*Vom Ordnungsamt der Stadt Köln, das zuständig ist für die Beurteilung des Hundes und dessen weiteren Verbleib, erfährt stern TV dann, dass Asya nach dem Angriff auf Malik mehrere Tests absolvieren musste. Aber inzwischen stehe fest: "Von dem Hund geht in kompetenten Händen keine Gefahr aus", bestätigt die stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Köln, Inge Schürmann.

Doch ist das wirklich so? In Norddeutschland trifft stern TV Hundetrainer Michael Grewe mit Rottweilerhündin Asya. Im Auftrag der neuen Besitzer testet der Experte das Tier erneut. Und in den dreieinhalb Stunden mit Michael Grewe zeigt das sonst so harmlose Tier durchaus auch andere Seiten: "Die Jagdmotive des Hundes, aus denen heraus es zu dem Übergriff kam, stellen ihn durchaus als gefährlichen Hund dar. Das ist ein Punkt, der kritisch ist", sagt Grewe, der seit mehr als 20 Jahren vor allem mit schwierigen Hunden trainiert.*

Zitatende

Der Hund wurde also in kompetenten Händen für ungefährlich befunden und Stern TV kauft sich einen Komiker der das Gegenteil beweist, damit die Welt wieder einen Sündenbock und RTL mehr Zuschauer hat.

Wann hört diese Hexenjagd endlich auf? Wann wird der Mensch aufhören denken zu lassen?

Kommentar von taigafee,

dass ich Lust hätte einen Leserbrief an diese I.dioten von SternTV zu schreiben.

tu es, bitte! ich unterschreib sofort!

Kommentar von TygerLylly,

Ich habe gestern direkt ne Email hingeschickt...

Kommentar von Veichan,

RTL hat von mir schon mindestens 20 Mails deswegen bekommen in den letzten 6 Jahren - niemals kam auch nur eine Antwort. Ich befürchte, das ist verschwendete Zeit. Trotzdem fühlt man sich dann besser.

Kommentar von TygerLylly,

Ich brauchte ein Ventil und habe es da gefunden. Dass keine Reaktion kommt war mir klar. Mir reicht aber zu wissen, dass sie meinen Standpunkt kennen.

Kommentar von Veichan,

Geht mir auch so Lylly, deshalb werd ich auch nicht müde immer wieder zu schreiben. Auch VOX antwortet leider nie.

Kommentar von taigafee,

denen geht es nicht um klarstellung, tygerlylly, aber das weißt du ja :- /

Antwort von karinnox,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

also DA von """""professionell"""" zu reden ist SEHR WEIT HERGEHOLT..... DIESER """??? trainer???"" war-ist alles andere. im studio waren die ganze zeit hühner zu hören und für den hund zu sehen...anscheinend für den herrn nicht..(wers glaubt...) der hund begann SICHTLICH besagte hühner zu "fixieren""....SICHTLICH für jeden der hundeahnung hat----hat besagter herr anscheinend nicht.

was ich jedoch am meisten an dem seiner (in)kompitentz zweifeln lässt..........WIE zum geier kann man als ""trainer"" SO unverantwortlich sein und den hund, der schon auf die hühner fixiert ist ..NUR MIT 2 FINGERN an deer leine halten!!!!!!!

WAS wollte er damit beweisen?? das er unfähig ist--ok-das hat er meiner meinung nach geschafft.......

glaubwürdig--vertauenserweckend ist dieser trainer für mich sicher nicht mehr.......!!!

das ein hund mal ein huhn jagd....JA--in gegenden wo es diese noch gibt, muss man damit rechnen....jeder hund ist ein beutegreifer.......!! ich rede jetzt von dem huhn ..!!! angriffe-übergriffe auf menschen sollten bei normaler hundehaltung natürlich nicht vorkommen....... dieser sender hat damit ( mit dem unfähigen verhalten dieses menschen) der breiten masse genau das BILD vermittelt von hunden..an denen einige """""zeitungen""""" ja schon jahre arbeiten...... DANKE DAFÜR--lieber "buchschreibender.....hunde?kenner?"""

Antwort von gesperrter2011,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Muss man wirklich damit rechnen?

Ja, leider :-(

Es gibt zu viele Leute, die sich über die Gestze hinwegsetzen.

Selbst wenn Leinenzwang herrscht...heiß das noch lange nicht das alle Hundhalter ihr Tier auch tatsächlich an der Leine führen :-(

Kommentar von pogoprinzessin,

Andauernder Leinenzwang geht eh zu weit find ich. Und einen großen hund zu Halten wenn er wirklich jemanden angreift bzw angreifen will gelingt meist eh nicht.

Viele leute schwaffen es ja nicht mal einen kleinen Hund zu halten. Hab schon oft erlebt wie sich die losrissen.

Antwort von Olivia337,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

nein, unsere gesellschaft nicht. menschen, die mit hunden respektlos umgehen, sie provozieren oder quälen, müssen damit rechnen.

Antwort von makazesca,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ja selbstverständlich muß man damit rechnen.wenn ich in der dämmerung durch einen wald fahre,muß ich auch damit rechnen und bereit sein,daß ein reh die straße kreutzt.es ist wohl so,daß dadurch,daß viele menschen für tiere -hunde -immer offener werden,sich aber mit ihrem wesen und verhalten nicht gut auskennen ,auch in konfliktsituaionen nicht richtig reagieren.nicht jeder hund ,der einem entgegnkommt ,möchte angefaßt werden und wenn man es dann trotzdem macht und der hund die lefzen leicht hochzieht, um seine abneigung kund zu tun,dann fällt das oftmals nur wenigen menschen auf ,das die nächste reaktion dann aber knurren und auch schnappen ist,damit rechenn die wenigsten und sind dann höchst empört,daß man so einen bissigen hund ohne maulkorb rumrennen läßt.dabei haben sie nur eins im kopf gehabt ,--ohhh süüüßßß --streicheln wollen--- !!!!und hund will das nun mal nicht immer und hat es ja auch gezeigt.allein die liebe zum tier reicht nicht ,um was darüber zu wissen.man muß sich halt auch schlau machen.

Antwort von BillyBoo,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein natürlich nicht.Die Sicherheit der Menschen geht vor.Die Fehler die zu solchen Geschehnissen führen, liegen aber bei uns Menschen.Erziehung und Züchtung sind in unserer Hand.Aber es kann auch eine Erkrankung, die für das Tier schmerzhaft ist vorliegen.Das sollte von einem Profi untersucht werden,dieser Trainer gehört allerdings nicht dazu.Die Leidtragenden sind meistens die Schwächsten unserer Gesellschaft, Kinder ,alte Menschen und die Tiere.

Antwort von adventuredog,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"Stimmt es, dass eine so "hundefreundliche" Gesellschaft wie unsere mit Hundeattacken rechnen muss?"

NEIN! aber leider müssen wir mit unqualifizeirten Hundebesitzern, sich Überschätzenden und anderen Selbstverliebten Individuen leben.

Ein Tier, welches einen Menschen derart verletzt, sollte eingeschläfert werden - nur dann ist das Kapitel zu. Hund tot. Aus. Fertig. Und kein Hundeguru kann sich damit mehr profilieren....... macht also so lebendig vielmehr her.....ausserdem bezahlt die Unterkunft und Ausbildung des beschlagnahmten Hundes das zuständige Gemeindeamt in Nord-Deutschland:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1742233/Kampfhunde-kosten-Hamburg-318-00... Das nur mal als Info. Sichere Einnahmequelle also.

Kommentar von TygerLylly,

Ein Tier, welches einen Menschen derart verletzt, sollte eingeschläfert werden - nur dann ist das Kapitel zu. Hund tot. Aus. Fertig.

Dem stimme ich absolut NICHT zu! Was kann der Hund dafür? Zudem ist nicht bekannt, WARUM das passiert ist.

Kommentar von adventuredog,

Du hast das aus dem Zusammenhang gerissen! und leider den Sinn meines Geschriebenen nicht verstanden.

Ich versuchs noch mal zu erklären: ich bin dafür, das Tiere, welche Menschen derart verletzen:

http://imageshack.us/photo/my-images/831/26870961.jpg/

eingeschläfert werden sollten. Weil sich ansonsten diese Hundegurus daran noch bereichern,

kennst Du nicht den Spruch, in jedem Krieg gibts einen Gewinner/Jemand bezahlt und jemand verdient........

denn die Unterkunft und "Ausbildung" eines solchen Hundes bezahlt die Allgemeinheit = der Steuerzahler! Und was da für Kosten anfallen, ersiehst Du aus dem link zum Hamburger Abendblatt.

Das der SternTV Beitrag nicht von M.G. und Crew gratis absolviert wurde sollte Dir doch wohl klar sein.

Kommentar von TygerLylly,

Ich habe es nicht aus dem Zusammenhang gerissen und verstanden, was du meinst. Es ist absolut schlimm, wenn sowas passiert. Aber man sollte erstmal das WARUM hinterfragen und dann weiter entscheiden. Warum soll der Hund für das, was Menschen verzapft haben, mit seinem Leben zahlen? Geld spielt in meinen Augen dabei eine untergeordnete Rolle.

Kommentar von Veichan,

Das ist Unsinn. Jeder Hund ist resozialisierbar - es gibt keine Gründe, Hunde einzuschläfern. Der Hundeflüsterer aus Amerika hat sogar ehemalige Kampfhunde (echte!) in sein Rudel integriert. Man muss nur wissen wie. Ein Tier zu töten, damit keiner Geld dran verdienen kann ist keine Begründung.

Kommentar von TygerLylly,

Seh ich auch so, Veichan! Und so lange der Hund keinen Hirntumor hat oder Schmerzen, die ihn aggressiv werden lassen: Warum darf er dann nicht leben? Klar sollte bei dem Hund die Sicherheit vor allem gehen und in eine Familie mit Kindern gehört der sicher nicht. Aber eine erfahrene Einzelperson oder ein Paar, das den Hund nicht an Spielplätzen frei laufen lässt und nur in eingezäuntem Gelände ableint oder da, wo wirklich nichts und niemand ist (sobald der Hund erzogen ist)... Der Hund hat eine Chace verdient!

Kommentar von karinnox,

stimmt...DH @Veichan

Kommentar von adventuredog,

Jeder Hund ist resozialisierbar ist eine gerngesagte Wunschthese. Geld spielt dabei sehr wohl eine Rolle. Auch die Versicherungen für diese Hunde sind sehr teuer, wer bitteschön soll das praktisch umsetzen und bezahlen? Die Hunde leben doch nicht von Luft und Liebe!

Nur alleine Bullterrier-in-Not hat zur Zeit 137 Fälle in der Vermittlung, in Hamburg sitzen 23 Listenhunde und die hier können gar keine anderen Hunde mehr aufnehmen http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Geraer-Tierheim...

wo sind all die großherzigen Hundeliebhaber denn um die Hunde da raus zu holen?????

Wenn Ihr Land und Möglichkeit, wie der Hundeflüsterer in Amerika, zur Verfügung habt, dann holt diese Hunde doch zu Euch und teilt mit ihnen ihr Leben. Das wäre sehr großherzig. Ich kann das nicht, mir fehlen dazu die Möglichkeiten.

Klar ist, das die Menschen bestraft werden müssen, die ihre Hunde derart versauen.

Dies ist eine Endlosdiskussion, ich klicke mich hier aus. Grüezi!

Kommentar von Veichan,

Was soll dieser feindselige Tonfall? Entschuldige bitte, aber ich selber besitze einen Hund, der laut Gesetz potentiell gefährlich wäre und einen Listenhund-Mischling - meinen "Teil" dafür erfülle ich also. Diese Hunde sitzen nur deshalb im Tierheim, weil SternTV und BILD nicht müde werden, immer neue Horrorgeschichten zu verbreiten, damit sie sich bloß niemand zutraut. Die Auflagen tun das Übrige.

Abgesehen davon ist der Rottweiler überhaupt kein klassischer Listenhund, der steht nicht überall auf der Liste. Und einen Hund zu töten, nur weil Deutschland der Meinung ist, überzogene Steuern nehmen zu müssen, ist schlichtweg nicht fair.

Für einen potentiell aggressiven Hund braucht man nicht mehr Land als für einen normalen Hund. Ein erfahrener Hundeführer hat einen Hund an der Leine unter Kontrolle, einem Gassigang steht daher nichts im Wege. Man muss kein Hundetrainer sein, um einen problematischen Hund gut unter Kontrolle zu haben, man muss nur wissen, was man tut. Das muss keine Tausende kosten. Man müsste sich nur mal bemühen, anstatt die Tiere gleich einzuknasten bzw. die Giftspritze aufzuziehen.

Kommentar von YarlungTsangpo,

Jeder Hund der einen Menschen derartig verletzt - oder gar tötet müsste generell von Verhaltensexperten erst einmal "untersucht & analysiert" werden um das WARUM festzustellen!

Mit der leider häufig praktizierten Einschlaeferung auf Anraten eines Amtstierarztes wird häufig die Wirkung des Menschen verschleiert und "inkognito" gehalten. Dessen tierschutzrelevante Ausbildung & Haltung, dessen Kenntnislosigkeit....

Und so bleibt die Öffentlichkeit weiter uninformiert und ungeschützt - mangels Kenntnis und Vorbeugung

Nicht wenige dieser misshandelten und fehlgeleiteten Hunde können resozialisiert werden. Leider nicht alle.

Kommentar von Veichan,

Und diese Tests sind auch mehr Tierquälerei als alles andere. Sie testen die Hunde 3,5 Stunden. Jeder, der Hunde kennt, weiß, was für eine kurze Konzentrationsspanne Hunde haben. Das ist einfach nur Schikane und wirklich nur noch Tierquälerei. Wenn man ihnen nur lange genug irgendwelche viel zu lauten Klänge vorspielt und sie mit aufschreckenden Situationen stresst, kann man davon ausgehen, dass sie zubeißen. Jeder normale Fiffi würde dann ebenso schnappen. Letztlich sind Wesenstests nur da, um zu beweisen, was man ihnen anhängen will.

Es war ja schon erstaunlich, dass der Rottweiler noch lebte. Wäre es ein Pitbull gewesen, wäre er sofort getötet worden. Erst kürzlich wurde ein Kind gebissen, dass sich in eine Keilerei zweier Hunde einmischte (tragisch, aber normal) - die Hunde waren Stafford und Boxer-Mix. Die Tiere wurden aus dem Garten gescheucht und liefen in der Stadt herum - den Stafford hat man langsam und qualvoll getötet, in dem man immer wieder auf ihn eingeschossen hatte. Er schleppte sich panisch weg, bis er irgendwann zusammenbrach und starb. Den Boxer überfuhr man.

Aus völlig normalen, häuslichen Situationen wird hier eine Hetze veranstaltet und auf offener Straße regelrecht gemeuchelt. Das ist einfach ein Armutszeugnis.

Sogar die meisten Hunde sind resozialisierbar (habe in meiner Arbeit noch keinen aussichtslosen Fall gehabt). Manche Hundetrainer (auch der Hundeflüsterer) vertreten die Meinung, dass jeder Hund resozialisiert werden kann. Der Meinung bin ich auch, zum Großteil.

Kommentar von adventuredog,

YarlungTsangpo Das WARUM wird und wurde hinlänglich analysiert, man weiss auch, dass der Mensch das Problem ist. Und glaube mir, den Opfern ist es egal warum Ihnen Teile des Gesichts fehlen oder andere Verletzungen vorhanden sind..... Es gibt mittlerweile Studien rechtsmedizinischer Institute über Tödliche Hundebisse im Sektionsgut. Ausserdem gibt es mittlerweile bei den Behörden Ergebnisse von Fragebogenaktionen, die die dafür befugten Tierärzte und Sachverständige für Verhaltensüberprüfungen nach Ausübung ihrer Aufgaben ausfüllen müssen.

Die Wirkung des Menschen auf den Hund wird nicht verschleiert, aus welcher Märchenkiste nimmst Du derartige Aussagen? Im Gutachten wird immer auch auf die Mensch-Hund-Beziehung eingegangen.

Ich habe genug Gutachten gelesen und war bei reichlich Verhaltensüberprüfungen dabei, Du darfst mir das glauben. Und gegen die Hundehalter der gefährlichen Hunde laufen immer u.a. Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoß gegen die Hundehalterverordnung. Das bringt schon § 833 BGB (Haftung des Tierhalters) mit sich. Nur das, die verhängten Strafen, schreibt die Bild dann leider nicht auf ihre Titelseiten, so bleibt der Leser darüber uninformiert...

Resozialisierung kostet Geld. Deutschland saniert lieber das marode Ausland, anstatt eigene Problem zu lösen..... Es gibt unzählige mehr dieser Hunde hinter Gittern, als neue, seriöse und verantwortungsbewusste Hundehalter. Leider. Ich finde es auch schlimm und die eigentlich unschuldigen Fellnasen tun mir auch leid, aber man muss bei aller Verliebheit auch den Tatsachen ins Auge sehen.

YT, damit Du mal einen (kleinen) Einblick in die Arbeit der Behörden bekommst:

http://www.hundegesetze.de/news/statistiken.htm

Veichan, DAS empfandest Du schon als feindselig?! ohje als Grosshundebesitzer solltest Du wirklich stärkere Nerven haben.

(gut, das war jetzt feindselig lach)

Kommentar von YarlungTsangpo,

Die Form der Ueberpruefung kenne ich leider aus meinem Bundesland... (seit 1992 Gefahrhundverordnung) und weiß um die Chancen auch für gar nicht auffällige Hunde solche "Tests" zu bestehen. Wie einst einmal in der Schweiz eingeführt ist die Funktion eines Hundeanwaltes in solchen Fällen interessant. Ich meine auch nicht die Gutachten wie diese derzeit gemacht werden.

Krasse Fälle sollten generell für einen längeren Zeitraum zur Verhaltensbeobachtung bei Ethologen, meinetwegen an den Universitäten. Nur das Problem für eine weitere Unterbringung des Hundes ist damit nicht gelöst.

Die Verschleierung der Ursache von Hundeattacken passiert in der Öffentlichkeit, bei den Medien. Es wird immer gemeldet aber niemals etwas über nähere Umstände informiert.

Nahezu jeder Hund kann resozialisiert werden. Das benötigt aber auf dem weiteren Weg verantwortungsvolle Neuhalter.

@ adventuredog Die Statistiken sind sehr interessant. Einfach nur am Beispiel Berlin- Brandeburg betrachtet ist die Beteiligung von Labrador-Retriever & Golden Retriever an Vorfällen deutlich im Vergleich zu deren Anteil an der Population gestiegen!

Es fehlen aber die Handlungen der Gesellschaft. Denn das deutet darauf hin, dass stärker als bisher die Zucht der Hunde in den Fokus zu stellen wäre. "Neue Moden" beim Aussehen von Rassen, Einkreuzungen um diese zu erreichen, sowie uralt-harmlose Rassebeschreibungen (Familienhund angeboren) werden viel zu wenig beachtet. Ebenso die Vermehrungs- und Verkaufspraxis. jedermann kann züchten, jedermann verkaufen... An Jedermann auch ungeeignet...

Keine Prägung & Sozialisierung beim Vermehrer wird geprüft & hinterfragt. Dieser Aspekt fuer sozialverträgliche Hunde wird durch kein Medium irgendwo je deutlicher bekannt gemacht....So dass auch willige Halter solcher Hunde nie die Chance haben ihren Hund jemals 99% sicher im Umgang zu machen. Statt dessen landen Jahr für Jahr auch in D Hunde - wie überproduzierte Tomaten auf dem Müll - das heißt werden eingeschläfert und mit Sicherheit nicht in der Mehrzahl durch Behörden sondern in der Dunkelziffer - durch die eigenen Halter, die des Hundes ob der "Schwierigkeiten" überdrüssig werden...

Hier fehlt alles, jederlei Chance für das Opfer Hund. Eigenes, menschliches Unvermögen wird beseitigt.

Die Massenherstellung und der ungehemmt, unkontrollierte Handel mit der Ware Hund ist die eigentliche Ursache. Nur daran möchte die Gesellschaft & Legislative nichts ändern.... Und so kommt es, dass die Haltungsbedingungen für Kühe stärker im Fokus stehen können... Der Hund aber wird erst interessant wenn etwas passiert ist und:

Der Hund wird haftbar gemacht & verurteilt für das Verschulden der Gesellschaft! Das ist definitiv immer noch wie im Mittelalter, dort wurden Hunde gehängt, gevierteilt, verurteilt wie Menschen. Es wurde Hunden ein Schuldbewusstsein zugesprochen, so wie auch heute noch in den Köpfen etlicher Hundehalter & scheinst Behörden.

Kommentar von Veichan,

Gebe dir absolut recht, Yarlung! Genau das ist mein Eindruck.

@adventuredog: Ich bewege mich stets in einem höflichen Rahmen - und ja, ich bin Feindseligkeit als Großhundbesitzer gewöhnt. Dennoch darf ich doch meine Gedanken aussprechen :)

Ich weiß nicht, welche Erfahrung du mit den Gutachtern gemacht hast, die scheinen durch die Bank weg positiv zu sein. Aber bitte glaube mir, ich habe auch schon viele Wesenstests und Gutachter erlebt, die das Gegenteil zeigen. Dort werden Hunde aktiv so lange gereizt, bis sie endlich beißen. Ein gutes Beispiel damals war die Hündin Sugar, die fast 6 Stunden geprüft und am Ende so mit dem Kinderwagen in die Ecke gedrängt wurde, damit sie endlich zubeißt. Darüber hatte sogar die BILD (pro Hund!) berichtet.

Die Sache mit dem Gutachten ist gut gemeint, wird jedoch selten bis nie anständig umgesetzt. Normalerweise heißt es "Hund beißt, Hund böse, Hund muss sterben" - und das ist tatsächlich so. Ich kenne sogar Retriever, die nach dem ersten Schnappen völlig legal eingeschläfert wurden, vom Halter selbst. Verständnis für die Bedürfnisse und Instinkte der Tiere gibt es so gut wie nicht. Der Hund wird beschuldigt, aus eigenem Ermessen Böses zu tun und dafür wird er gerichtet. Anfangs der Hysterie um 2000 rum wurde ein völlig friedlicher Stafford getötet, nur, weil er andere Hunde angebellt hatte (die ihrerseits vor Wut sogar in das Gitter bissen und zuerst Aggressionen gezeigt haben).

So ist es leider in der Öffentlichkeit und so sehe ich es im Tierschutz immer wieder. Erst vor wenigen Jahren hat jemand einen Terriermischling am Laden angebunden, als er einkaufen war. Kinder kamen und traten und ärgerten das Tier, woraufhin dieses irgendwann eins der Kinder gebissen hat. Der Hund wurde eingeschläfert.

In Deutschland ist das leider Alltag. Der Hund als bester Freund wurde dazu verdammt, sich nicht wehren zu dürfen und sich alles gefallen lassen zu müssen, ohne jemals die Zähne zu zeigen, sonst droht die Spritze. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.

Was ich damit sagen will: Natürlich ist so ein Gutachten nötig und gut, doch leider folgt darauf die selbe Medienhetze und vor allem oft die Einschläferung des Hundes aus Unwissenheit. Das Hunde beißen ist normal, sie sind keine blutrünstigen Killer - und als Mensch mit einigermaßen kynologischem Wissen müssten diese Gutachter das wissen. Tun viele leider nicht. Genau das muss sich ändern. Letztlich brauchen wir also einen Umgang mit mehr Verständnis und mehr Fokus auf Hund und Halter. Es hat sich alles etwas gebessert seit damals, doch gut ist es noch immer nicht.

Antwort von Midnatsol,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also zuerst mal der Typ war kein Hundetrainer, sondern ein Gutachter. Und meines erachtens nicht kompetent. Solche Berichte sind für mich kaum zu ertragen, weil es die Unwissenheit der Anwesenden dermaßen zur Schau stellt.

Es ging um eine Hündin mit starkem Jadttrieb, die in verantwortungsbewusste und kompetente Hände gehört. Mehr nicht weniger nicht! Dieser Hund war nicht hochagressiv gegenüber Menschen und auch keine mordsgefährliche Kampfmaschiene.

Was dem Kind zugestoßen ist, ist aufgrund von menschlichem Versagen passiert, weil der Hundebesitzer seinen Hund nicht unter Kontrolle hatte.

Natürlich kennt keiner die genauen Umstände, unter denen es zu diesem Vorfall kam. Eingeschläfert gehört jedenfalls höchstens der Hundebesitzer. Ein Tier mit solch starkem Jagdtrieb frei laufen zu lassen ist schlichtweg verantwortungslos. Einmal mehr jemand der zwar einen Sachkundenachweis erbracht hat, aber eigentlich null Ahnung von seinem Hund hatte. Davon gibt es leider viele Leute und solange das so bleibt, werden solche Vorfälle auch immer wieder passieren. Und davon sind nicht nur Listenhunde betroffen!

Kommentar von BlackCloud,

Lies dir mal meine Antwort durch - ich kenne die Umstände und die Vorgeschichte der Hündin. Den Jagdtrieb hat der Besitzer sich zu Nutzen gemacht ...

Antwort von snugata,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ja, katzen leben ebenso in unserer gesellschaft und greifen auch ordentlich mal zu - nur ist eben das verhältnis ein anderes.

es geht nicht nur um den hund, den man gestern gezeigt hat - der "hundeprofi" hat nicht aufgepasst.. er hat die leine losgelassen, deshalb ist der hund abgehauen. der hund selbst hat nur das getan, was die meisten anderen hunde auch getan hätten - er hat die hühner gejagt, die dort frei übers gelände liefen.. jede katze hätte das gleiche getan

lg :)

Antwort von BlackCloud,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mal ganz davon abgesehen, dass diese Szene bei Stern TV bewusst provoziert wurde und der Herr Grewe kein professioneller Hundetrainer ist ...

Natürlich muss man mit Attacken rechnen - das muss man, seitdem es Hunde gibt, denn der Hund ist immer noch ein Tier mit Instinkten!!! Das Einzige, was sich geändert hat, ist dass der Mensch verlernt hat den Hund als dieses auch anzusehen!!!

Wenn eine Katze ein Kind kratzt, heißt es "ich habe dir gesagt du sollst die Katze nicht ärgern" und wenn man vom Pferd getreten wird, heißt es "ich habe dir gesagt du sollst dich nicht hinter das Pferd stellen" - aber wenn ein Hund beißt, ist der Hund der Böse?

Dank Lassie & Co denkt jeder Hunde sind Roboter, die immer lieb sein müssen.

Und bitte verurteilt den Rottweiler nicht ohne die Geschichte zu kennen! Dieser Hund wurde von seinem unfähigen Besitzer auf Beute getriggert und zusätzlich - obwohl dieser Hund nicht schussfest war und bei Knallgeräuschen durchdrehte - an Silvester ohne Leine laufen gelassen - ein auf Beute getriggerter, durch Knaller durchdrehender Hund trifft auf Kind mit Stock - da ist es egal welche Rasse, das Unglück war vorherzusehen! Es war bekannt, dass der Hund getriggert wurde und niemand hat es gemeldet! Weder das Kind, noch der Hund hat Schuld! Werdet euch darüber im Klaren!!!

P.S.: Es gibt keine Kampfhunde!

Kommentar von TygerLylly,

DH!!

Natürlich muss man mit Attacken rechnen - das muss man, seitdem es Hunde gibt, denn der Hund ist immer noch ein Tier mit Instinkten!!! Das Einzige, was sich geändert hat, ist dass der Mensch verlernt hat den Hund als dieses auch anzusehen!!!

Besonders dafür!

Antwort von pogoprinzessin,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Schwieriges thema, aber ich denke schon das man dem risiko leben muss, Aber man muss ja im leben mit vielen risiken Rechnen, z.b. dass man bei einem Unfall verletzt wird wenn man am Straßenverkehr teilnimmt.

Find aber quatsch was der Hundesachverständige gesagt hat das der Hund bei dem Besitzer absolut kontrollierbar sei, denn ich behaupte mal dass kein Hundebesitzer, auch keiner der sich genau mit solchen Hunden auskennt, immer hundetprozent aufmerksam seinen kann rund um die uhr, und was passieren kann wenn man mal kurz unaufmerksam ist hat man ja in dem Beitrag gesehen. Daher muss man sich doch auch mal auf seinen Hund verlassen können.

Und ganz ehrlich ich möchte keinen Hund haben oder auch nicht in der nähe haben den man keine sekunde aus den Augen lassen kann.

Ich hatte 15 Jahre einen Rottweiler-Berner-Sennen Mischling und bin in der Zeit nie in so eine situation gekommmen, hätte für meinen Hund auch jederzeit die Hand ins Feuer gelegt.

Was ist dass auch für ein Hundeleben, nie mehr fei laufen zu dürfen und immer Maulkorb tragen zu müssen?

Antwort von Lacus,

Nein, damit muss man nicht rechnen, doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Wir werden es leider nicht verhindern können, dass dort wo viele Hunde gehalten werden, auch Tiere und Halter dabei sind, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und oft aus dem Kriminellen Milieu kommen.

Antwort von EvaWindisch,

Ein Hund ist immer nur so aggressiv, wie er behandelt wird. Einen Kampfhund, den man mit liebe aufzieht, ihn ohne barsche Kommandos erzieht, dem man eine klare liebevolle Führung gibt, wird auch nicht agressiv werden. www.mithundensein.de

Antwort von TakuTakai,

..Ja- damit muss man leider immer rechnen- es gibt halt leute- die sind so bekloppt und richten ihre Hunde auch noch auf sowas ab- aber im allgemeinen- es gibt auch Kampfhunde- die sind wirklich extrem lieb, verschmust usw. Kampfhund ist nicht gleich Kampfhund- der besitzer dieser hat da "meistens" seine finger im spiel...

Kommentar von BillyBoo,

Einen Kampfhund hat noch keiner von Euch zu Gesicht bekommen.Bitte, es ist immer der Züchter und der Erzieher schuld.Oder eben eine Erkrankung.

Kommentar von Veichan,

Kampfhunde gibt es nicht per Rasse. Kampfhunde sind Hunde, die zum Kampf abgerichtet wurden (und das ist so ziemlich das Bestialischste, was man tun kann. Prügel, soziale Zerstörung, Dunkelhaft...). Genauso wenig wie es geborene Polizeihunde gibt, gibt es geborene Kampfhunde.

Für Hundekämpfe werden übrigens alle Rassen benutzt, sogar Schäferhunde.

Kommentar von BillyBoo,

Richtig das hat aber noch keiner der hier schreibt gesehen.Diese Hunde sind mit Narben übersäht, grauenhaft glaubt mir.Gerade diese Hunde sind nicht auf den Menschen abgerichtet,der muß sie ja trennen wenn sie sich verbissen haben. Die Bestie Mensch bringt soetwas fertig traurig.

Kommentar von Veichan,

Und schmeißt die noch lebenden, verblutenden Hunde, die "verloren" haben, in die Mülltonne, wo das Tier allein und einsam stirbt.

Ich empfehle jedem die Reportage "Pitbull off the chain" - amerikanisch, aber selbst wer kein Englisch kann, dem sollten die Bilder genügen. Das sind Kampfhunde. Und all diese Medien, die dieses Wort missbrauchen, sollten sich in Grund und Boden schämen dafür, dass sie diese gequälten Hunde damit verspotten...

Antwort von schneefwitchen,

natürlich musst du damit rechnen normalerweise sollte man nen führerschein für solche hunde machen, was ja auch eingeführt werden soll... eventuell... und klar muss man damit rechnen.. leider ist es so

Kommentar von BillyBoo,

Ändere den Menschen,was allerdings niemals gelingt.Was heißt denn" für solche Hunde" Um Auto fahren zu dürfen, muß man einen Führerschein machen.Trotzdem kommt es zu schlimmen Unfällen.Alkohol oder unterschätzen der Situation manche überschätzen ihr Können.

Kommentar von schneefwitchen,

weil es der fall ist. wir reden gerade über hunde und nciht autos oder alkohol! klar?!

es ist nunmal sinnvoll...

Kommentar von Veichan,

Es ist definitiv sinnvoll. Aber es gibt keine "solchen Hunde". Alle Hunde sind Hunde und unterscheiden sich nicht.

Ein guter Hundeführerschein muss her, für alle Rassen.

Kommentar von Midnatsol,

Ein Führerschein würde gar nichts bringen. Antworten werden auswendig gelernt und in der Prüfung gekonnt. Danach wird alles als Schwachsinn abgetan und der Besitzer tut mit dem Hund was er will. Das wäre genauso, wie bei dem heute für große Hunde abzuleistendem Sachkundenachweis.

Es muss Verantwortungsbewusstsein beim Hundehalter her! Man schafft sich nicht einfach einen Hund an, obwohl man keine Ahnung von den Tieren, den Umgang mit Ihnen und Ihrer Erziehung hat. Natürlich lernen Anfänger immer dazu, aber ganz unbedarft, darf man an die Sache eben nicht herangehen, sonst kann schnell etwas schlimmes passieren.

Kommentar von Veichan,

Ich meine nicht den Führerschein, wir er hier praktiziert wird, denn da gebe ich dir recht. Jeder Hundehalter müsste einen Kurs machen, in dem er von einem guten Hundetrainer alles lernt, was wichtig ist. Gleichzeitig müssten auffällig gewordene Hunde viel schneller unter Beobachtung gestellt bzw. an kompetente Hände vermittelt werden. Auch brauchen wir ein Klagerecht, durch das auch etwas passieren würde, wenn jemand sichtbar schlecht mit seinem Hund umgeht. Außerdem sollte man dem Führerschein auch alle 10 Jahre erneuern müssen. Was beim Sachkundenachweiß gefragt wird ist teilweise außerdem auch solcher Blödsinn, der völlig unwichtig ist, bzw. viele Antwortmöglichkeiten sind unvollständig...

Für Neuhundehalter wäre außerdem eine Hundeschulen-Pflicht sehr angeraten, in der auch Begleithund gemacht wird. Alles mal als Vorschlag. Ich denke, würde man sich nur bemühen, hätte man in jedem Fall die Spontankäufer und die, die einen Hund kaufen, weil sie gerade einen haben wollen, abgehalten und viele Probleme verhindert. Dazu käme ein Importverbot für Hunde aus dem Ausland (Ausnahme offizielle Tierschutzorganisationen) und ein Zuchtverbot, wenn man nicht dem VDH / FCI angehört.

Aber davon können wir noch ewig träumen.

Kommentar von YarlungTsangpo,

DH Aufgrund von Interessenkonflikten sind jederlei "Hundeschulen etc." von Rasse- & Hundezuchtvereinen von dem Ablegen einer Sachkundepruefung auszunehmen. Ebenfalls deren Hundetrainer!

Ablegen der Sachkunde VOR Erlaubnis zur Anschaffung eines Hundes mit Prüfung. Dieses könnte an den Volkshochschulen vermittelt werden bei speziell geschulten & geprüften Spezialisten als Dozenten... In dieser "Schule" für Hundehalter eingeschlossen = Rassetypkunde & praktische Übungen mit teilnehmenden Hunden aller Groesse. Es geht nicht an, dass mancher Hundehalter NUR Kenntnis von Kleinsthunden hat... Hund ist Hund, Bedürfnisse sind die Gleichen!

Nur mit dieser Sachkunde Erwerb eines Hundes möglich = Kontrolle Sachkunde ebenso beim Züchter. Praktische Nachprüfung erfolgt innert des 1. Lebensjahres des Hundes und dann im Abstand von 2 Jahren wieder...

Kommentar von Veichan,

Genau Yarlung, genau so meine ich das. So wären sogar Arbeitsplätze dadurch geschaffen. Und kostentechnisch ist das kein so großes Problem - allein für das Kampfhundegesetz hat man über 1 Million Euro ausgegeben. Und Erlass der Hundesteuer für Hunde aus dem Tierheim, um die Adoption zu fördern, wäre auch eine gute Sache.

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