Frage von freestyler12345 27.10.2011

Stimmt es, dass eine so "hundefreundliche" Gesellschaft wie unsere mit Hundeattacken rechnen muss?..

  • Antwort von Biggi1963 27.10.2011
    24 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi,

    warum wird immer wieder über "Kampfhunde" berichtet? Es gibt keine Kampfhunde, höchstens Listenhunde. Und der Typ aus dem Beitrag war alles mögliche, aber bestimmt kein professioneller Hundetrainer.

    In unserer Gartenanlage begegne ich immer wieder einem älteren Herrn (ca. 75 J.), der mit seinem Golden-Retriever spazieren geht. Dieser Hund ist grade mal im Pubertätsalter und völlig unerzogen. Damit er genug Lauffreiheit hat, wird er an einer Flexileine "geführt". So kommt dieser Hund oft um die 2 m hohe Hecken-Ecke gestürmt - 8 Meter hinter ihm Herrchen am anderen Ende. Herrchen kann uns nicht sehen. Der Goldie greift mit Begeisterung an, knurrt und bellt, hat meine Hündin auch schon mal leicht erwischt. Herrchen findet das lustig - er ist halt im Flegelalter (der Hund).

    Und darum JA, man muss leider damit rechnen!! Nicht wegen der Listenhunde, sondern weil es unfähige und unwissende Hundehalter gibt. Ein seriöser Züchter sieht sich die Menschen an, die einen Hund von ihm möchten. Unseriöse oder gar Vermehrer sehen nur den reinen Profit.

    Wer sich einen Hund hält, sollte sich der Verantwortung bewusst sein, ihn gut erziehen und sozialisieren und den Grundbedürfnissen des Hundes nachkommen.

    Vereinsamte, schlechte gehaltene, nicht erzogene und schlecht behandelte Hunde können nunmal "austicken". Und daran ist nicht der Hund schuld, sondern wieder mal der Mensch.

    Schlimm finde ich zudem, dass immer wieder Listenhunde in schlechtem Licht dargestellt werden. JEDER Hund aus JEDER Rasse kann zu einer Gefahr werden, wenn er nicht entsprechend gehalten wird.

    LG

  • Antwort von YarlungTsangpo 27.10.2011
    18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Habe schon so viel derartige Sendungen gesehen & Zeitungen gelesen, dass ich hier ohne Sichtung dieser Sendung speziell, meine Sicht dazu abgebe.

    Der Hund und Probleme damit in der Gesellschaft kommt immer nur dann in die Medien wenn - ohne jede zutreffende Hintergrundinformation & Recherche - Auflagensteigerung & Einschaltquote gemacht werden kann. Das Thema gehört also zu " Brot & Spiele" zwecks Unterhaltung der normalen Bürger und hat mit realistischer Aufklärung - zur Abhilfe - und Prävention nichts zu tun!

    Hundetrainer welche sich für derartiges hergeben sind zu finden. Fraglich allerdings dabei die fachlichen Qualitäten der vielen Hundetrainer in D.

    **Die Aussage, dass Gesellschaften die offen für Hundehaltung sind müssten mit Hundeattacken rechnen ist so nicht korrekt getaetigt! Dazu fehlt die Dokumentation & realistische Aufklaerung **

    Unsere Gesellschaft ist nicht offen pro Hundehaltung im Sinn des Hundes, sondern reguliert NICHTS um den Massenhandel, den Verkauf auch an völlig ungeeignete Haltungsverhältnisse strikt zu unterbinden. Also nicht Hundefreundlich - sondern völlig die Würde und Lebensmöglichkeiten des Tieres missachtend.

    Die "Nebenwirkungen" solcher mangelnden Regulierung und zutreffenden Kontrolle von Tierhaltungsumstaenden = Attacken, bzw. auch Beissvorfaelle von verzweifelten Hunden an Kindern, auch Todesfälle werden von der nur scheinbar Hundefreundlichen Gesellschaft Hingenommen

    Nichts soll den Wertumsatz und Wertabsatz mit der Ware Hund steuern... Vor diesem Hintergrund sind ein "paar Strohverordnungen" die niemals kontrollierbar sind bzw. kontrolliert werden - entstanden... (Gefahrhund-Verordnungen)

    An einer wirklichen Vorbeugung vor Hundeattacken, durch Prävention (Vorbeugung) bei Zucht, Handel, Haltung ist die Öffentlichkeit scheint es nicht (denn sonst wäre es lange schon geregelt) interessiert!

  • Antwort von TygerLylly 27.10.2011
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Im Beitrag hat man selber gesehen, dass sogar ein professioneller Hundetrainer einen solchen Kampfhund schwer zu kontrollieren wusste

    Dieser Mann war alles andere als professionell! Ein Hund mit Jagdtrieb wird dahingehend, dass er sich beim Anblick potentieller Beute abrufen lässt - und das unbedingt gewaltfrei. Solange ein Hund das nicht beherrscht, binde ich mir eher die Leine um den Hals, als dass sie mir aus der Hand fällt. Erst recht bei einem Hund, der zwischen Hühnern und Kindern nicht groß unterscheidet.

    Wenn das dann doch passiert weiß ich als Trainer, dass es herzlich wenig Sinn macht, hinter dem Hund her zu rennen. Zum einen ist er ohnehin schneller und ausdauernder und zum anderen ist das in so einer Situation für den Hund so, als würde man im Rudel jagen. Ich hoffe übrigens, dass der Mann dem Hund aus Versehen auf die Pfote getreten ist und das Aufjaulen sich damit erklären lässt.

    Nein, man muss nicht damit rechnen. JEDER Hund stellt eine potenzielle Gefahr dar, das steht außer Frage. Aus dem Grund ist aber JEDER Hundehalter dazu verpflichtet, seinen Hund dahingehend zu erziehen und so zu halten, dass er eben keine akute Gefahr darstellt. Ein Hund kann aggressiv werden, weil er krank ist, das liegt außerhalb der Macht eines jeden. Aber in erster Linie hat man einfach dafür zu sorgen, dass der Hund nur aolche Erfahrungen macht, so erzogen wird und auch gesichert ist, dass solche Vorfälle ausgeschlossen werden können. Komplett verhindern lassen sie sich sicher nicht, aber das Risiko lässt sich alleine schon damit minimieren, wenn die Hundehalter endlich mal Interesse für das Tier entwickeln würden und sich intensiver mit dem Verhalten auseinandersetzen! Zu diesem Treiner fällt mir nicht mehr viel ein, außer, dass ich mich fremdgeschämt habe!

  • Antwort von inicio 27.10.2011
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich finde nicht, dass unsere gesellschaft hundefreundlich ist...eher im gegenteil, denn zur hundefreundlichkeit wuerde auch gehoeren, dass hundebesitzer immer und alle(!) ihre hunde gut erziehen und ausbilden...nicht stundenlang alleine lassen, in zwinger sperren etc... oder hunde zu hause haben, die nicht ausgelastet werden und vor langeweile fast verrueckt werden..... immer noch hunde schwer misshandelt werden...

    es gibt keine kampfhunde, sondern nur eine liste, wo hunderassen aufgefuehrt sind, die besonders oft in beissunfaelle verwickelt wurden oder von denen man sagt, sie haetten eine sehr niedrige reizschwelle..

    ich kenne sogenannte" kampfhunde"(rootweiler, pit bull..) und habe auch mit ihnen am hundeplatz trainiert (wesentests vorbereitet)... zum teil waren da lammfromme hunde dabei.

    der im stern TV gezeigte "hundeprofi" war meiner meinung gar keiner -sondern er hat sich sehr laienhaft und ohne jeglichen hundeverstand benommen!

    unfaelle mit hunden kommen immer dann vor -wenn ein voellig ueberforderter mensch mit einem unerzogenen hund zusammenkommt, wenn hunde ganz schlechte erfahrungen mit menschen machen mussten und nun jeden mensch als feind betrachten. wenn man auffaellig gewordene hunde dann nicht von menschen fernhaelt.

    wenn ein mensch ohne "hundevestand" und ein voellig aengstlicher oder aggressiver hund aufeinandertreffen.....

  • Antwort von Veichan 27.10.2011
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Leider ist SternTV auch nur ein anderes Klatschmagazin. Die Leute dort sind in Sachen Hunde einfach inkompetent, die Gründe werden nicht gesucht.

    Zum Ersten: Es gibt keine Kampfhunde. Dieses Wort wurde von Medien erfunden, um das Bild des bösen Wolfes heraufzubeschwören, denn das verkauft sich gut auf der Titelseite.

    Dieser Rottweiler hat einfach nur ein ausgeprägtes Jagd- und nebenbei und großes Dominanzverhalten. Dieser Hund sollte in der Tat in kompetente Hände, mehr jedoch auch nicht. Jeder Hund ist resozialisierbar und kontrollierbar. Es gibt keine bösen Hunde - nur Hunde, die nicht gelernt haben, dass gewisse Sachen tabu sind.

    Hunde sind letztlich Raubtiere. Und in einer hundehaltenden Gesellschaft muss natürlich mit Hundeattacken gerechnet werden - aber nur, weil der Staat zu faul ist, die zukünftigen Hundehaltern korrekt und richtig zu prüfen. Gäbe es einen (richtigen!) Hundeführerschein und ein Vermehrungsverbot für Privatleute, gäbe es diese ganzen Probleme nicht. Außerdem, was ist mit den anderen Tieren? Ich kenne Leute, die sind gestorben, weil sie vom Pferd gefallen sind oder getreten wurden. Warum hetzt keiner auf Pferde? Verstehst du, was ich meine? Leute haben auch schon Hände verloren, weil Katzen sie gebissen haben und sich Katzenbisse böse entzünden. Und niemand verlangt nach einem Halteverbot für Kampfkatzen? Dabei passieren solche Unfälle viel häufiger als Hundeattacken. Diese werden nur dermaßen in die Medien gezerrt, dass es auch ja jeder mitbekommt.

    Im Übrigen ist dieses übersteigerte Jagdverhalten gar nicht so ungewöhnlich. Jeder zweite Schäferhund würde ein Huhn reißen, wenn es frei herumläuft - der Hund meines Schwiegervaters inklusive. Hunde sind Raubtiere und müssen deshalb auch konsequent und richtig erzogen werden. Dann geht von ihnen auch keine Gefahr aus. Vorausgesetzt, der, der den Hund hält, weiß was er tut. Und das ist in Deutschland leider nicht die Regel.

    Rassegesetze bessern dieses Problem aber nicht. Das obere Ende der Leine muss geprüft werden, nicht der Hund.

  • Antwort von taigafee 27.10.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    habs gottseidank nicht gesehen, aber das hier gefunden:

    Der Auftritt gestern bei SternTV war leider für Herrn Grewe eine totale Blamage. Habe den Mann schon live erlebt und er ist wirklich top! Warum er allerdings vor laufenden Fernsehkameras so ultralässig den Hund in ein Gehege mit Hühnern hat nehmen müssen und dann den Hund nicht richtig festgehalten hat, wo er schon selbst sagt, daß der Hund einen erhöhten Jagdtrieb hat, hab ich nicht verstanden. Er hat sich damit ein gehöriges Eigentor geschossen...

    Dass der Hund ein blutrünstiges Monster ist glaub ich nicht. Was Herr Grewe gesagt hat, fand ich schon korrekt. Der Hund ist einfach wohl unerzogen, hat nen Jagdtrieb und Beuteaggression. Der Junge hat ja angeblich mit einem Stock rumgefuchtelt gehabt, bevor der Hundeangriff kam. Hier hätte der Hund eben nicht angreifen dürfen, nur weil ein Stock rumwedelt, der Hund hat das aber eben wohl nicht gelernt gehabt und ist deshalb auf den Jungen los.

    Ich denke schon auch, daß der Hund, in richitgen und kompetenten Händen, nicht mehr zubeißen wird.

    Und das Huhn in dem Gehege hätten sicher viele andere Hunde auch gejagt, wenn sie die Chance gehabt hätten. Deswegen den Hund gleich als "blutrünstig" darzustellen, ist leider das Niveau von SternTV.

    Warum das Kind überhaupt mit im Studio sitzen mußte, konnte ich auch nicht nachvollziehen. Und das die Mutter und Oma, die null Ahnung von Hundeverhalten haben, Herrn Grewes Filmbeitrag und dessen Ansichten nicht verstanden, war auch abzusehen.

    Gerade Herr Grewe ist ein Hundegutachter, der immer zugunsten des Menschen entscheidet, wenn es um die Einschläferung eines Hundes geht. Wenn er meint, der Hund sei vermittelbar, dann denke ich, hat er Recht.

    http://www.dogs-magazin.de/forum/hunderassen/6660-auffaellig-gewordene-rottweile...

  • Antwort von DasNeutrum 27.10.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Prinzipiell darf man nicht vergessen, daß der Hund ein Verwandter des Wolfs und damit ein Raubtier ist. Wenn man seine entsprechenden Instinkte weckt, dann muß man in der Tat damit rechnen, daß sie zutage kommen. Dies bedarf einer Einschränkung: auch Wölfe attackieren ja nicht bei jeder Gelegenheit Menschen, ebensowenig tun das die Hunde.

    Es liegt also in erster Linie an uns, wie wir zum einen die Hunde erziehen, und zum anderen an uns allen (auch Nichthundebesitzern!), wie wir ihnen begegnen. Wenn Du so ein Tier in die Enge treibst oder dergleichen, brauchst Du Dich über so eine Beißattacke nicht zu wundern.

    Ansonsten macht es einfach die Zahl der Hunde und der Menschen aus, daß man deutschlandweit immer mal wieder so eine Meldung in den Medien findet. Wenn es nämlich mehrere Millionen Hunde im Land gibt, und 80 Millionen Menschen, dann läßt es sich leicht vorstellen auf wie viele verschiedene Arten und Weisen sie sich jeden Tag begegnen. Die Wahrscheinlichkeit, daß unter diesen Millionen immer mal ein oder zwei Verhaltensfehler im Tages- oder Wochendurchschnitt (Schätzungsspielraum - mir liegen keine exakten Zahlen vor) zutage treten, ist relativ hoch. Die Wahrscheinlichkeit, daß es ausgerechnet Dich oder mich betrifft ist geringer als ein Lottogewinn.

    Zudem kommt halt die Faustregel: Ein gut erzogener und richtig gehaltener Hund attackiert niemanden! Attackiert ein Hund einen Menschen, so kann man mit Sicherheit davon ausgehen, daß schon ein Fehler in der Erziehung oder Haltung vorlag, auf den dann auch die Attacke zurückzuführen ist.

    Was die sogenannten Kampfhunde betrifft, haben wir eine deutliche Schieflage von Begriff und Realität. In Wirklichkeit müßte man mit diesem Begriff eigentlich ausschließlich die Tiere bezeichnen, die zum Kampf erzogen/dressiert/trainiert wurden. Bei allen anderen Hunden hat diese Bezeichnung keinen Sinn! Sogenannte "Kampfhunderassen" gibt es nicht, auch wenn sie in Gesetzesblättern drin stehen und regelmäßig von diversen inkompetenten Medienvertretern hochzitiert werden. Die damit fälschlicherweise bescholtenen Hunderassen sind ganz im Gegensatz zu ihrem Ruf besonders familientauglich, geduldig und kinderlieb. Die mit ihrer Beteiligung verursachten Fälle von Beißattacken sind im Grunde genommen immer auf Fehler bei ihrer Haltung bzw. Erziehung oder beim Umgang mit ihnen zurückzuführen.

    Mußt Du jetzt grundsätzlich mit einer Hundeattacke rechnen?

    Nein! Auch wenn es nicht auszuschlließen ist, daß Du irgendwann einmal irgendwo zufällig auf einen Hund stößt, der schlecht erzogen und gerade von der Leine gelassen wurde. Daß dieser Fall eintritt, ist extrem unwahrscheinlich. Oder bereitest Du Dich jetzt bereits darauf vor, von einem Bruchstück eines Meteoriten auf den Kopf getroffen zu werden vor und läufst nur noch mit Schutzhelm durch die Welt? ;o)

  • Antwort von ralosaviv 27.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, wegen der Dämlichkeit vieler Halter muss man leider damit rechnen von unerzogenen Border Collies, Dalmatinern, Boxern, Dackeln, Schäferhunden, Labradoren, Retrievern, Terriern, und Mischlingen aller Art attackiert zu werden.

    Ich habe den Bericht nicht gesehen, mir aber gerade im Internet mal angelesen und kriege eine derart dicke Krawatte, dass ich Lust hätte einen Leserbrief an diese I.dioten von SternTV zu schreiben. Der Jauch war ja schon bekannt dafür ein Hundehasser zu sein. Jetzt ist dieser verlängerte Arm der Bildzeitung nicht mehr da, die Einschaltquoten sind nicht mehr so dolle und schon wird das beliebte Hundethema wieder mal ausgepackt. Schön reißerisch und bitte nur über "Kampfhunde". Im vorliegenden Fall der böse Rottweiler........

    "Hundetrainer", die nix taugen und sich für so einen Quark bezahlen lassen, findest du an jeder Straßenecke. Ich kann JEDEN Hund zu einem Verhalten provozieren dass man nicht sehen will, schneide mir das Filmmaterial dann noch entsprechend zusammen und stelle die Sache im Endeffekt vollkommen realitätsfremd dar.

    Berichtzitat:

    *Vom Ordnungsamt der Stadt Köln, das zuständig ist für die Beurteilung des Hundes und dessen weiteren Verbleib, erfährt stern TV dann, dass Asya nach dem Angriff auf Malik mehrere Tests absolvieren musste. Aber inzwischen stehe fest: "Von dem Hund geht in kompetenten Händen keine Gefahr aus", bestätigt die stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Köln, Inge Schürmann.

    Doch ist das wirklich so? In Norddeutschland trifft stern TV Hundetrainer Michael Grewe mit Rottweilerhündin Asya. Im Auftrag der neuen Besitzer testet der Experte das Tier erneut. Und in den dreieinhalb Stunden mit Michael Grewe zeigt das sonst so harmlose Tier durchaus auch andere Seiten: "Die Jagdmotive des Hundes, aus denen heraus es zu dem Übergriff kam, stellen ihn durchaus als gefährlichen Hund dar. Das ist ein Punkt, der kritisch ist", sagt Grewe, der seit mehr als 20 Jahren vor allem mit schwierigen Hunden trainiert.*

    Zitatende

    Der Hund wurde also in kompetenten Händen für ungefährlich befunden und Stern TV kauft sich einen Komiker der das Gegenteil beweist, damit die Welt wieder einen Sündenbock und RTL mehr Zuschauer hat.

    Wann hört diese Hexenjagd endlich auf? Wann wird der Mensch aufhören denken zu lassen?

  • Antwort von karinnox 27.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    also DA von """""professionell"""" zu reden ist SEHR WEIT HERGEHOLT..... DIESER """??? trainer???"" war-ist alles andere. im studio waren die ganze zeit hühner zu hören und für den hund zu sehen...anscheinend für den herrn nicht..(wers glaubt...) der hund begann SICHTLICH besagte hühner zu "fixieren""....SICHTLICH für jeden der hundeahnung hat----hat besagter herr anscheinend nicht.

    was ich jedoch am meisten an dem seiner (in)kompitentz zweifeln lässt..........WIE zum geier kann man als ""trainer"" SO unverantwortlich sein und den hund, der schon auf die hühner fixiert ist ..NUR MIT 2 FINGERN an deer leine halten!!!!!!!

    WAS wollte er damit beweisen?? das er unfähig ist--ok-das hat er meiner meinung nach geschafft.......

    glaubwürdig--vertauenserweckend ist dieser trainer für mich sicher nicht mehr.......!!!

    das ein hund mal ein huhn jagd....JA--in gegenden wo es diese noch gibt, muss man damit rechnen....jeder hund ist ein beutegreifer.......!! ich rede jetzt von dem huhn ..!!! angriffe-übergriffe auf menschen sollten bei normaler hundehaltung natürlich nicht vorkommen....... dieser sender hat damit ( mit dem unfähigen verhalten dieses menschen) der breiten masse genau das BILD vermittelt von hunden..an denen einige """""zeitungen""""" ja schon jahre arbeiten...... DANKE DAFÜR--lieber "buchschreibender.....hunde?kenner?"""

  • Antwort von gesperrter2011 27.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Muss man wirklich damit rechnen?

    Ja, leider :-(

    Es gibt zu viele Leute, die sich über die Gestze hinwegsetzen.

    Selbst wenn Leinenzwang herrscht...heiß das noch lange nicht das alle Hundhalter ihr Tier auch tatsächlich an der Leine führen :-(

  • Antwort von Olivia337 27.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    nein, unsere gesellschaft nicht. menschen, die mit hunden respektlos umgehen, sie provozieren oder quälen, müssen damit rechnen.

  • Antwort von makazesca 27.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja selbstverständlich muß man damit rechnen.wenn ich in der dämmerung durch einen wald fahre,muß ich auch damit rechnen und bereit sein,daß ein reh die straße kreutzt.es ist wohl so,daß dadurch,daß viele menschen für tiere -hunde -immer offener werden,sich aber mit ihrem wesen und verhalten nicht gut auskennen ,auch in konfliktsituaionen nicht richtig reagieren.nicht jeder hund ,der einem entgegnkommt ,möchte angefaßt werden und wenn man es dann trotzdem macht und der hund die lefzen leicht hochzieht, um seine abneigung kund zu tun,dann fällt das oftmals nur wenigen menschen auf ,das die nächste reaktion dann aber knurren und auch schnappen ist,damit rechenn die wenigsten und sind dann höchst empört,daß man so einen bissigen hund ohne maulkorb rumrennen läßt.dabei haben sie nur eins im kopf gehabt ,--ohhh süüüßßß --streicheln wollen--- !!!!und hund will das nun mal nicht immer und hat es ja auch gezeigt.allein die liebe zum tier reicht nicht ,um was darüber zu wissen.man muß sich halt auch schlau machen.

  • Antwort von BillyBoo 27.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nein natürlich nicht.Die Sicherheit der Menschen geht vor.Die Fehler die zu solchen Geschehnissen führen, liegen aber bei uns Menschen.Erziehung und Züchtung sind in unserer Hand.Aber es kann auch eine Erkrankung, die für das Tier schmerzhaft ist vorliegen.Das sollte von einem Profi untersucht werden,dieser Trainer gehört allerdings nicht dazu.Die Leidtragenden sind meistens die Schwächsten unserer Gesellschaft, Kinder ,alte Menschen und die Tiere.

  • Antwort von adventuredog 27.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    "Stimmt es, dass eine so "hundefreundliche" Gesellschaft wie unsere mit Hundeattacken rechnen muss?"

    NEIN! aber leider müssen wir mit unqualifizeirten Hundebesitzern, sich Überschätzenden und anderen Selbstverliebten Individuen leben.

    Ein Tier, welches einen Menschen derart verletzt, sollte eingeschläfert werden - nur dann ist das Kapitel zu. Hund tot. Aus. Fertig. Und kein Hundeguru kann sich damit mehr profilieren....... macht also so lebendig vielmehr her.....ausserdem bezahlt die Unterkunft und Ausbildung des beschlagnahmten Hundes das zuständige Gemeindeamt in Nord-Deutschland:

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article1742233/Kampfhunde-kosten-Hamburg-318-00... Das nur mal als Info. Sichere Einnahmequelle also.

  • Antwort von Midnatsol 27.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also zuerst mal der Typ war kein Hundetrainer, sondern ein Gutachter. Und meines erachtens nicht kompetent. Solche Berichte sind für mich kaum zu ertragen, weil es die Unwissenheit der Anwesenden dermaßen zur Schau stellt.

    Es ging um eine Hündin mit starkem Jadttrieb, die in verantwortungsbewusste und kompetente Hände gehört. Mehr nicht weniger nicht! Dieser Hund war nicht hochagressiv gegenüber Menschen und auch keine mordsgefährliche Kampfmaschiene.

    Was dem Kind zugestoßen ist, ist aufgrund von menschlichem Versagen passiert, weil der Hundebesitzer seinen Hund nicht unter Kontrolle hatte.

    Natürlich kennt keiner die genauen Umstände, unter denen es zu diesem Vorfall kam. Eingeschläfert gehört jedenfalls höchstens der Hundebesitzer. Ein Tier mit solch starkem Jagdtrieb frei laufen zu lassen ist schlichtweg verantwortungslos. Einmal mehr jemand der zwar einen Sachkundenachweis erbracht hat, aber eigentlich null Ahnung von seinem Hund hatte. Davon gibt es leider viele Leute und solange das so bleibt, werden solche Vorfälle auch immer wieder passieren. Und davon sind nicht nur Listenhunde betroffen!

  • Antwort von snugata 27.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja, katzen leben ebenso in unserer gesellschaft und greifen auch ordentlich mal zu - nur ist eben das verhältnis ein anderes.

    es geht nicht nur um den hund, den man gestern gezeigt hat - der "hundeprofi" hat nicht aufgepasst.. er hat die leine losgelassen, deshalb ist der hund abgehauen. der hund selbst hat nur das getan, was die meisten anderen hunde auch getan hätten - er hat die hühner gejagt, die dort frei übers gelände liefen.. jede katze hätte das gleiche getan

    lg :)

  • Antwort von BlackCloud 28.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mal ganz davon abgesehen, dass diese Szene bei Stern TV bewusst provoziert wurde und der Herr Grewe kein professioneller Hundetrainer ist ...

    Natürlich muss man mit Attacken rechnen - das muss man, seitdem es Hunde gibt, denn der Hund ist immer noch ein Tier mit Instinkten!!! Das Einzige, was sich geändert hat, ist dass der Mensch verlernt hat den Hund als dieses auch anzusehen!!!

    Wenn eine Katze ein Kind kratzt, heißt es "ich habe dir gesagt du sollst die Katze nicht ärgern" und wenn man vom Pferd getreten wird, heißt es "ich habe dir gesagt du sollst dich nicht hinter das Pferd stellen" - aber wenn ein Hund beißt, ist der Hund der Böse?

    Dank Lassie & Co denkt jeder Hunde sind Roboter, die immer lieb sein müssen.

    Und bitte verurteilt den Rottweiler nicht ohne die Geschichte zu kennen! Dieser Hund wurde von seinem unfähigen Besitzer auf Beute getriggert und zusätzlich - obwohl dieser Hund nicht schussfest war und bei Knallgeräuschen durchdrehte - an Silvester ohne Leine laufen gelassen - ein auf Beute getriggerter, durch Knaller durchdrehender Hund trifft auf Kind mit Stock - da ist es egal welche Rasse, das Unglück war vorherzusehen! Es war bekannt, dass der Hund getriggert wurde und niemand hat es gemeldet! Weder das Kind, noch der Hund hat Schuld! Werdet euch darüber im Klaren!!!

    P.S.: Es gibt keine Kampfhunde!

  • Antwort von pogoprinzessin 27.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schwieriges thema, aber ich denke schon das man dem risiko leben muss, Aber man muss ja im leben mit vielen risiken Rechnen, z.b. dass man bei einem Unfall verletzt wird wenn man am Straßenverkehr teilnimmt.

    Find aber quatsch was der Hundesachverständige gesagt hat das der Hund bei dem Besitzer absolut kontrollierbar sei, denn ich behaupte mal dass kein Hundebesitzer, auch keiner der sich genau mit solchen Hunden auskennt, immer hundetprozent aufmerksam seinen kann rund um die uhr, und was passieren kann wenn man mal kurz unaufmerksam ist hat man ja in dem Beitrag gesehen. Daher muss man sich doch auch mal auf seinen Hund verlassen können.

    Und ganz ehrlich ich möchte keinen Hund haben oder auch nicht in der nähe haben den man keine sekunde aus den Augen lassen kann.

    Ich hatte 15 Jahre einen Rottweiler-Berner-Sennen Mischling und bin in der Zeit nie in so eine situation gekommmen, hätte für meinen Hund auch jederzeit die Hand ins Feuer gelegt.

    Was ist dass auch für ein Hundeleben, nie mehr fei laufen zu dürfen und immer Maulkorb tragen zu müssen?

  • Antwort von Lacus 28.10.2011

    Nein, damit muss man nicht rechnen, doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Wir werden es leider nicht verhindern können, dass dort wo viele Hunde gehalten werden, auch Tiere und Halter dabei sind, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und oft aus dem Kriminellen Milieu kommen.

  • Antwort von EvaWindisch 28.10.2011

    Ein Hund ist immer nur so aggressiv, wie er behandelt wird. Einen Kampfhund, den man mit liebe aufzieht, ihn ohne barsche Kommandos erzieht, dem man eine klare liebevolle Führung gibt, wird auch nicht agressiv werden. www.mithundensein.de

  • Antwort von TakuTakai 27.10.2011

    ..Ja- damit muss man leider immer rechnen- es gibt halt leute- die sind so bekloppt und richten ihre Hunde auch noch auf sowas ab- aber im allgemeinen- es gibt auch Kampfhunde- die sind wirklich extrem lieb, verschmust usw. Kampfhund ist nicht gleich Kampfhund- der besitzer dieser hat da "meistens" seine finger im spiel...

  • Antwort von schneefwitchen 27.10.2011

    natürlich musst du damit rechnen normalerweise sollte man nen führerschein für solche hunde machen, was ja auch eingeführt werden soll... eventuell... und klar muss man damit rechnen.. leider ist es so

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