Immer die Sorge um den perfekten Cholesterinwert. Kann man nach dieser Faustregel leben?
Vielleicht macht diese Erklärung aus "Onmeda" das Ganze verständlich:
Normwerte Die Cholesterinbestimmung im Blut ist Bestandteil der mit der Gesundheitsreform eingeführten Vorsorgeuntersuchung, die ab dem 35. Lebensjahr in der Bundesrepublik Deutschland alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden kann. Aber bereits vor dem 35. Lebensjahr ist ein regelmäßiger Test bei Patienten mit positiver Familienanamnese und/oder einer Arteriosklerose notwendig. Denn die Folgen eines erhöhten Cholesterinspiegels können sich schon ab dem 40. Lebensjahr zeigen, bei manchen Menschen sogar noch früher.
Bei einem Gesamt-Cholesterinwert über 5,17 mmol/l (200 mg/dl), der zusätzlich zu den folgenden Risikofaktoren auftritt ist, unbedingt eine Behandlung erforderlich.
positive Familienanamnese Diabetes Bluthochdruck Raucher Einnahme der Pille Übergewicht Treffen diese Risikofaktoren auf eine Person nicht zu, so ist auch ein LDL-Cholesterinwert bis 3,88 mmol/l (150 mg/dl) bei einem Gesamtwert von unter 5,17 mmol/l (200 mg/dl) nicht als bedenklich anzusehen. Männer, für die eines und Frauen, für die zwei der obigen Risikofaktoren zutreffen, sollten allerdings eine Senkung des LDL-Cholesterinwertes auf unter 3,49 mmol/l (135 mg/dl) anstreben. Der Cholesterinwert sollte in diesen Fällen in jährlichem Abstand kontrolliert werden.
Außerdem müssen in diesem Fall neben dem Gesamtcholesterinwert drei weitere Blutwerte bestimmt werden, um die gesundheitliche Gefährdung für eine Person sinnvoll beurteilen zu können:
Der LDL-Cholesterinwert, der Auskunft darüber gibt, wieviel Cholesterin in diesen gefäßschädigenden Hüllen im Blut vorhanden sind. Dieser Wert sollte bei dem Vorliegen eines oder mehrerer der dargestellten Risikofaktoren nicht über 3,49 mmol/l (135 mg/dl) liegen; ohne das Vorliegen der Risikofaktoren sollte er nicht über 4 mmol/l (155 mg/dl) liegen. Zweitens sollte die Konzentration des schützenden HDLbestimmt werden. Wie erwähnt : je höher das HDL-Cholesterin, desto besser. Die HDL-Konzentration im Serum sollte mindestens 1,03 mmol/l (40 mg/dl) betragen und das Verhältnis von HDL zu LDL sollte zwischen 1:3 und 1:4 liegen. Weiterhin sollte der Triglyceridwertunter 1,8 mmol/l (160 mg/dl) liegen. Ist er erhöht, liegt möglicherweise eine andere Stoffwechselstörung vor, die weiter untersucht und behandelt werden sollte. Bei einer sehr ausgeprägten Triglyceriderhöhung im Blut kann es zusätzlich auch zu einem Anstieg der Cholesterinkonzentration kommen.
Der cholesterinwert ist eine Summe aus "guten" und "schelchten" Cholesterin. Diese Summe ist relativ egal, solange das Verhältnis gut zu schlecht besser als 1:3 ist. Ab 1:4 setzt man in der Regel eine Beahndlung ein. Die Meinung über die Höhe der Summe beider geht einw enig auseinander. Aber meines Wissens liegt die Tendenz der Ärzte momentan darin die Summe als zweitrangig anzusehen.
Aber was bedeutet das jetzt für Nupsi2000 und die gestellte Frage? Ich kann mir auch keinen Reim auf Deine Antwort machen... Gilt die Faustregel wie oben beschrieben oder nicht??!!
Betty am 5. Februar 2007 14:26 Einfach so wie es steht, wichtig ist heute das Verhaelniss, nicht das absolute Wert von Cholesterin. Wann das Verhaeltniss git ist, 1:3, kann das Gesammtwert hoeher sein, zeigt nur an dass die Person etwas uebergewichtig ist!
Die Faustergel ist unsinnig. Es spielt keine Rolle, ob den Cholesterinwert 500 oder 50 beträgt. Einzig relevant ist das Verhältnis. Falls dein Arzt dir etwas anderes erzählt, würde ich mir eine zweite Lehrmeinung einholen. Wie gesagt, die Summe aus guten und schlechten Cholesterin ist eine veralterte, aber leider immer noch beliebte Größe. Hoffe jetzt alle Klarheiten beseitigt zu haben.