Das hat vor kurzem ein Arbeitskollege behauptet. Er meint, dadurch das man einen höheren Widerstand hat wird die Stimme automatisch kräftiger. Habt ihr schon mal was davon gehört und steckt etwas dahinter?

Na, ich würd's echt nicht machen. FReiwillig das vom Speichel ausgelaugte Metall schlucken - wirklich nicht! Da würd ich mir ja lieber noch ein Legostück drauflegen.
Aber zu Deiner Frage: die Münze belastet ja nicht die Stimmbänder, sondern die Zunge. Wenn sie überhaupt einen Effekt hat, dann den, Deine Aussprache klarer zu machen. Mit der Stimmerzeugung hat die Zunge schließlich nichts zu tun.

Probiers mal mit einem sauberen, neuen Tennisball, wie es im Quiz-Taxi gemacht wird ;-)
Logischerweise muß man lauter sprechen, damit man verstanden wird. Bei einer Münze wäre ich vorsichtig, könntest sie ausversehen verschlucken (auch alles andere auch, selbst am Bonbon ist schon einer erstickt) und bakterienfrei ist diese auch nicht.

Probiers einfach mal aus und berichte im Forum darüber..:-) Ich kann mir sowas nicht erklären..Gruss Solf

Versuch es mal mit Kieselsteinen. Das hat der berühmte Redner Demosthenes schon in der Antike gemacht. Er hat mit Kieselsteinen im Mund gegen die Meeresbrandung gesprochen.

Naja vielleicht - aber frühestens dann, wenn Du sie nach erfolgter Sprechübung wieder HERAUS aus dem Mund nimmst :-)
Anstatt dem Lego könnte man auch ein Pfefferminzbonbon nehmen. Ich meine jetzt wegen dem Geschmack. ;-)
dann schau dir doch mal ein anatomisches kehlkopf-modell an! da gibt es durchaus muskeln und sehnen, die zungenboden und kk miteinander verbinden. doch ausser einer verspannung des mund-und rachenraumes bis hin des kehlkopfes kann ich mir keinen positiven effekt davon vorstellen. dass es die artikulation schulen soll, davon gingen die alten griechen aus, nachdem der rethoriker demosthenes sich mit einem steinchen auf der zunge herumplagte. gehe allerdings nicht konform mit dieser methode. anspannung im mundraum bzw. kompensationsspannungen, um trotz des fremdkörpers im mund halbwegs verständlich oder gar klangvoll zu sprechen/singen, können nicht im sinne der angestrebten stimmkräftigung sein. da empfehle ich immer das stimmtraining nach gisela rohmert, die am lichtenberger institut forscht und unterrichtet (gibt auch ne website davon). das eröffnet neue welten, was stimmfunktion und -klang angeht!