Illuminator am 27.07.2008 um 23:37 Uhr

wenn dem so wäre, würdest du ein ständiges Knallen hören.

Rotorgeschwindigkeit Eine weitere wichtige Kennzahl ist die sog. Schnelllaufzahl λ (lambda). Sie gibt das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeit des Rotors (Blattspitzengeschwindigkeit) zur Windgeschwindigkeit an. Dreiblattrotoren, wie sie heute bei großen Anlagen Standard sind, erreichen bei einer Schnelllaufzahl von 7 bis 8 den größten Wirkungsgrad. Daraus resultieren Blattspitzengeschwindigkeiten in der Größenordnung von etwa 250 bis 300 km/h unabhängig vom Rotordurchmesser. Durch den Betriebspunkt mit dem höchsten Leistungsbeiwert und der Auslegungsschnelllaufzahl ergibt sich auch die Auslegungswindgeschwindigkeit.
Quelle: Wikipedia

Ja, aber das ist nicht so gut für die Windkraftanlage: http://www.youtube.com/watch?v=QL-cRuYAxg0
Wenn man sich das Video standbildweise anguckt und mitzählt, sieht man dass es etwa 4 Umdrehungen pro Sekunde sind. Der Turm soll 60 m hoch gewesen sein, das macht dann dem Bild nach etwa 40 m Rotordurchmesser, damit hatten die Blattspitzen eine Geschwindigkeit von etwa 500 m/s, also knapp anderthalbfache Schallgeschwindigkeit.

Ich mir auch nicht
Illuminator am 27. Juli 2008 23:40 ich mir eben irgendwie auch nicht, aber das hat uns unser lehrer erzählen wollen
ZwieZeit am 27. Juli 2008 23:43 Ich wette, es war ein Physiklehrer...
http://energie1.physik.uni-heidelberg.de/vrlsg/data/kap5/wind_e.htm
Illuminator am 27. Juli 2008 23:45 richtig ;-) zumindest behauptet er das. aber der labert eigentlich nur müll...

Um das zu verhindern, ist extra eine "Bremse" im Getriebe der Anlage.

Das ist in der Geschichte der Neuzeit noch nie passiert.
Rechne es dir aus. Windkraftanlagen drehen sich zwischen 10-50 Umin. Rotordurchmesser ist zwischen 70 und 100 Meter. Formel: (D * pi) * (Umin/max * 60) /1000 >= ~1200

Das kann gar nicht sein, weil dann die Zentrifugalkräfte viel zu groß würden, es würde die Propeller auseinanderreissen. Ich rechne je nach Länger der Rotorblätter und der Windgeschwindigkeit mit einer Geschwindigkeit an den Enden von 50 - 400 km/h.
gnat01 am 28. Juli 2008 00:07 genau... sie zerbrechen schon bei jeder kleinigkeit... schallgeschwindigkeit ist unmöglich. der lehrer hat wohl die blätter addiert um auf schallgeschw. zu kommen... http://de.youtube.com/watch?v=CqEccgR0q-o&feature=related

Auf keinen Fall. Hubschrauber geben diese typischen Knattergeräusche von sich, weil die Blattspitzen sich im Bereich um die Schallgeschwindigkeit bewegen.
Diese Umdrehungsgeschwindigkeiten werden von Windkraftanlagen nicht erreicht.

Hallo, hallo, geht doch ins Internet und nehmt die Daten der Anlage: z.B. Kerpen Buir mit 1 MW, Rotordurchmesser 54 m, Drehzahl 22 u/min, daraus mit u/min durch 60 ist u/s, mal Durchmesser mal Pi (3,14) kommt eine Geschwindigkeit von 57,5 m/s heraus. Große 5 MW Anlagen mit 126 m und 12,1 u/min erreichen 130 m/s. Die Schallgeschwindigkeit ist dagegen ist c = 343 m/s (1234,8 km/h) für 20 °C in Luft.
stimmt