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Stimmt es, dass Diabetes auch negative Auswirkungen auf die Augen haben kann?

gefragt von helmuth am 07.03.2007 um 18:01 Uhr

wer hat dazu selber schon Erfahrungen gemacht. Wenn ja, was habt ihr erfolgreich dagegen getan? Danke für eure Tipps.


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Betty
beantwortet von Betty am 7. März 2007 18:28
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Hallo, helmuth!

Das beste was du fuer deine Augen machen kannst ist als Diabetiker immer darauf zu achten dass der Glucosespiegel nicht ansteigt (Monitoring, Nahrungsumstellung, Medikamenteinnahme).
Wenn bie dir Glucosespiegel ansteigt, veraendert sich automatisch nicht nur die Dichte des Blutes (Blut wird entsprechend dicker, Nieren leiden auch mit), sondern es beeinflusst auch den Augendruck. Die Linse kann nicht mehr leicht fokusieren (von 2 Muskelpaare jeweils gesteuert), sondern wird (die Linse) belastet. Meine Oma hatte es relativ gut im Griff da sie sich sehr diszipliniert verhalten hat. Ihr Bruder und eine Schwester, hingegen, nahmen es nicht so ernst an, und haben trozt aerztlichen Anweisungen immer wieder mal "gesuendigt".

Wenn du am Insulinspritzen bist, hilft es vielleicht zu wissen dass wenn du verschwommen siehst oder auch doppelt (kann unmittelbar nach Insulinverabreichung vorkommen) dein Glucosespiegel zu niedrig ist. Es nutzt hier etwas Traubenzucker sofort zu nehmen.

In sich hineinzuhoerchen, hilft bei diesem Krankheit manchmal mehr als alle Vitamine.
Trotzdem waere es gut wenn du deinem Arzt fragst ob und wieviel du zB Karroten mit Oel als Salat essen darfst. Dabei wird ganz viel an Provitamin A von Koreper aufgenommen (resorbiert) wenn mit Oel zusammengegessen.

Liebe Gruesse!


dirkpeeters
beantwortet von dirkpeeters am 7. März 2007 18:16
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Die diabetische Augenerkrankung oder Retinopathie ist die führende Ursache von Erblindungen und beeinträchtigtem Sehvermögen unter Erwachsenen in entwickelten Gesellschaften.

Rund 2% aller Menschen, die einen Diabetes über 15 Jahre lang haben, werden blind und ungefähr 10% entwickeln eine ernste Beeinträchtigung des Sehens.

ganzer text > http://www.diabetes-deutschland.de/4391.htm


compu60
beantwortet von compu60 am 7. März 2007 18:36
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Diabetikern wird auch Empfohlen 1 bis 2 mal im Jahr zum Augenarzt zu gehen ,um frühzeitig Schäden zu erkennen .


anonym
beantwortet von MisterRR am 7. März 2007 20:44
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Augenschäden bei Diabetikern sind eine der vielen Langzeitfolgen dieser Erkrankung. Auf jeden Fall sind eine gute Blutzuckereinstellung, regelmäßige Besuche beim Hausarzt bzw. bei einer diabetologischen Schwerpunktpraxis, sowie regelmäßige Augenarztbesuche sehr wichtig. Dadurch kann man evtl. vorliegende Schäden frühzeitig erkennen und kann entsprechende Präventionsmaßnahmen treffen. Sehr gute Artikel zu diesem Thema kann man auch über http://www.wikipedia.de nachfragen.


anonym
beantwortet von Filinchen am 7. März 2007 21:00
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Diabetische Retinopathie ist eine sehr häufige Komplikation des Diabetes.Sie kann sogar bis zur Erblindung führen.Am Augenhintergrund ( an der Netzhaut) können Blutungen auftreten, Narben entstehen und andre Veränderungen.Die meisten dieser Spätfolgen sind nicht reversibel.In vielen Fällen kann eine Laserkoagulation diese Veränderungen eindämmen, aber nicht beseitigen.Als Diabetiker sollte man nicht nur seine täglichen Blutzuckerwerte gut im Griff haben, sondern der Langzeitwert ( HbA1) sollte die Marke von 6,5 möglichst nicht überschreiten.Außerdem sind regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt sehr wichtig um rechtzeitig Veränderungen erkennen zu können.



anonym
beantwortet von jinkazama am 25. Juli 2009 20:02
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Ja, wie Filinchen sagt, ist diabetische Retinopathie ein mögliches Problem, das Diabetes mit sich bringt.

Netzhautablösung so.

Schlimm.

Also ich habe ein Buch geschrieben, da gehts um gesunde Ernährung bei Augenkrankheiten.

Diabetische Neuropathie habe ich auch enthalten.

Such einfach nach Wissenschaftlich - Ernährung für gesunde Augen bei google.

Ein Tip einfach vorweg: Wenn jemand an Diabetes leidet, ist in den USA ein wirksames Mittel, auf tierische Produkte zu verzichen, also vegane Ernährung zu wählen. So extrem das klingen mag, wenn es dir besser geht wäre es doch gut.

blog.vegcooking.com

und Infos dazu:

www.goveg.com


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