Stimmt es, dass das Mittelalter die beste Zeit war?

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Das Ergebnis besteht aus 19 Abstimmungen

Nein 84%
Ja 15%

20 Antworten

Nein

Wenn du gerne Zahnweh hast, dann war das Mittelalter toll. Da gab es nämlich noch keine Zahnärzte. Oder wenn du gerne an einer Erkältung gestorben wärest. DA gab es nämlich noch keine Medikamente und man konnte an den nichtigsten Infektionen sterben. Odern wenn du es gerne kalt hast, da gab es nämlich noch keine gescheite Heizung. Oder wenn gerne Hunger hast. Damals gab es nämlich noch keine Lebensmittelsicherheit. Oder wenn du gerne Gestank hattest, damals wurden Exkremente noch einfach auf die Strasse geschüttet... Oder wenn du gerne hast, dass Kinder sterben, sowie Mütter bei der Geburt. Damals war die Kinder- und Muttersterblichkeit noch enorm hoch...

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Nein

Nur wenn man extreme Armut, Feudalismus (heute: Diktatur), Leibeigenschaft (heute: Sklaverei), ein fehlendes Rechtssystem, Trinkwasser-Mangel (dafür gab es dann Dünnbier, das auch mit Pisse gestreckt wurde), Dreck und mangelnde Hygiene, regelmäßige Seuchen (an denen oft mehr als 2/3 der Bevölkerung elend verreckt ist), fehlende Religionsfreiheit inkl. Folter und Verbrennungen, mangelnde medizinische Versorgung, eine durchschnittliche Lebenserwartung von knapp 30 Jahren, eine Kindersterblichkeit von über 50% und regelmäßige Kriege und Kreuzzüge toll findet, kann man dem Mittelalter etwas  Positives abgewinnen.

Kurz: Ich bin durchaus froh, in der heutigen Zeit zu leben. 

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Nein

Für die Kirche definitiv, für religiöse Freiheit und Selbstbestimmung auf keinen Fall.
Ein falsches Wort und du wurdest als Hexe oder Hexer verbrannt, es muss nichtmal ein Wort gegen die Kirche an sich gewesen sein, sondern nur gegen irgendwen mit Verbindungen dahin.
Für die Welt wars definitiv eine bessere Zeit als heute, der Mensch hatte weniger Technik und konnte demnach weniger kaputt machen.
Nicht das die meisten sich nicht ordentlich Mühe gegeben hätten, hier einen Wald für ne lächerliche Kathedrale roden da ein Wolfsrudel ausrotten damit Menschen nicht aufpassen müssen was sie tun.
Die beste Zeit war bevor der Mensch sesshaft wurde.
Land für sich beanspruchte und wir uns noch auf die wesentlichen Dinge konzentrieren mussten um zu überleben.
Als Gier noch lebensgefährlich war weil alles was nicht grade auf Bäumen wuchs und selbst das manchmal mit Risiko verbunden war.

Aber das gilt nur für Europa naja und Asien auch wenn die nicht mit unserer Kirche geschlagen waren.
Afrikaner und die amerikanischen Ureinwohner waren zu großen Teilen viel länger in Balance mit ihrer Umwelt.
Sie hatten sicher auch ihren Anteil an ausgerotteten Arten aber weniger mit Absicht sondern weil sie die Verbindungen in der Natur noch nicht so genau sehen konnten.
Dort war man länger in Balance mit der Welt als wir seid über 3000 Jahren, erst als wir nach Westen und Süden expandierten und unsere egoistischen menschzentrischen Weltbilder unter Gewalt aufzwungen, wars da auch vorbei mit der heilen Welt.
Ich schätze jeder weiß zumindist so etwa, wann Kolumbus Amerikas Untergang eingeläutet hat und wie genau das bei Afrika aussieht, wer weiß die Ägyper haben schon zu viel gebaut.
Aber einen Steinhaufen in eine Wüste zu stellen ist auch nicht genau unnatürlich und zerstört wurde dafür verhältnismäßig wenig.
Die sind allerdings auch nie über die großen Wüsten weiter in den Kontinent vorgedrungen und haben somit nie Schäden ausgelöst wie unsereins.
Und selbst heute leben in Afrika warscheinlich noch mehr Menschen in Einklang mit der Natur als sonstwo, ob Urwaldstamm der noch nie gefunden wurde oder Wüstenvolk das begriffen hat das es nur mit der Natur kann oder stirbt.

Aber ich glaube ich schweife ab.
Die beste Zeit war als wir noch unsere Beschränkungen akzeptiert haben und mit der Natur gelebt habenund das war definitiv nicht unser Mittelalter.

Das war eine Zeit in der die Kirche dem einfach Volk den Weg zum Glauben verweigert hat, sie mit der Angst von Gottes Zorn klein gehalten hat und aus der Verzweiflung der Massen Geld gescheffelt hat, sagen wir z.B. mit Ablassbriefen(für den Unwissenden das ist ein supermagisches Stück Papier das dir all deine Sünden vergibt und dich nur die Hälfte deines Besitzes gekostet hat..in etwa).
Eine Zeit in der es verboten war die Bibel aus dem Lateinischen zu übersetzten damit die "Geistlichen" aus blanken Seiten jede Lüge "lesen" konnten die sie wollten um ihrer Hab und Machtgier zu fröhnen, in der sie Könige und Kaiser zu Kreuzzügen im Namen des Herren gezwungen haben nicht um das Wort Gottes zu verbreiten sondern um ihren Einfluss zu erweitern der mit ihren erlögenen und verdehten Auslegungen dieses Wortes kam.

Bekommst du solangsam n Bild davon wie wundertoll das Mittelalter für den Durchschnittsheini war?^^

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Kommentar von Viktor1
15.02.2016, 12:11
Aber ich glaube ich schweife ab.

Ja, du bringt nur selbstgefälliges unsachliches und polemisches Gequatsche. Grausig, wie  man so absacken kann.

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Nein

Das Mittelalter war eine großartige Zeit, wenn man bedenkt dass die europäische Bevölkerung von der Pest fast bis auf 10% herunterreduziert wurde und als diese überstanden war schlechte Zähne als häufigste Todesursache zählten.

Und es war großartig als die Kirche die Fäden in der Hand hatte. Du konntest deine Nachbarn wegen Ketzerei und Hexerei anklagen, musstest von deinem Besitz und Verdienst 2 Drittel abgeben, konntest ohne Gegenwehr als Soldat rekrutiert werden, musstest Geld bezahlen um deine Familienangehörigen aus dem Fegefeuer freizukaufen und wurdest gegen deinen Willen verheiratet.

Das waren echt schöne Zeiten, wie wahr.

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Kommentar von Nijori
15.02.2016, 07:31

Ne vernünftige Seuche könnten wir jetzt mal brauchen also tu Mutter Naturs Populationskontrollmethoden nich so als was schlechtes ab....

Der Rest, wie wahr.

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Nein, sie war eine finstere Zeit. Vor allen Dingen auch deshalb, weil die katholische Kirche die Macht über alles und jeden hatte. Sie hatte ja die Nachfolge des Römischen Reiches angetreten, was man heute auch noch an der Pretorianergarde sieht, damals Leibwache der Kaiser.

Es stimmt, die Kirche hatte alle Fäden in der Hand und wollte ihre Macht auch auf keinen Fall hergeben. Das hatte alles wenig mit Religion zu tun! Deshalb auch ihre damalige panische Angst vor dem Inhalt der Bibel. Das Volk sollte nur so viel daraus erfahren, wie es für sie, die Kirchenfürsten, ungefährlich war. Deshalb starben dann auch auf ihr Geheiß unzählige Menschen, die sich mit dem Wort Gottes beschäftigten. Viele Übersetzer, die die Bibel in die verschiedensten Sprachen übersetzten, mußten um ihr Leben fürchten und wurden auch getötet. Einige, die die Bibel besaßen und erwischt wurden, starben auf den Scheiterhaufen mit der Bibel um den Hals.

Die katholische Kirche war die größte Feindin des Wortes Gottes. Die Bibel macht eine Aussage: "Die Wahrheit wird euch freimachen!" Das war ganz und gar nicht das Ziel der RKK!! Noch im letzten Jahrhundert sagten Katholiken über  Protestanten abfällig: "Die lesen ja die Bibel!" Einen anderen Bibeltext will ich aber einfügen,der so ziemlich alles sagt:(1. Timotheus 4:1-3)

1 Gottes Geist sagt uns ausdrücklich, dass sich in Zukunft manche von Gott
abwenden werden, weil sie falschen Propheten hinterherlaufen und
teuflischen Lehren glauben. 2 Diese Verführer sind durch und durch verlogen, ihr Gewissen haben sie zum Schweigen gebracht  3 Sie verbieten, zu heiraten oder bestimmte Speisen zu essen. Dabei hat Gott doch alles geschaffen, damit jeder, der an ihn glaubt und seine Wahrheit erkannt hat, auch diese Dinge dankbar von ihm annimmt.
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Nein meiner Meinung nach zumindest nicht . Früher gab es keine Aufklärung das heißt es gab unzählige Krankheiten und auch ein einer leichten Erkältung konntest du schon sterben . Hygienisch War das mittelalter auch nicht weit alles muss sehr stark gerochen haben es gab ja nicht viel seife etc. Also meiner Meinung nach nicht

LG Felix

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Kommentar von Nijori
15.02.2016, 07:29

Was du da beschreibst sind meiner Meinung nach die einzigen guten Seiten des Mittleralters heute wir alles panisch sterilisiert nur um der nächsten Krankheit zu entgehen, obwohl Krankheiten beim Überstehen nur dein Immunsystem stärken(meist) und die zu Schwachen aussortieren(natürliche Selektion).
Ohne unsere Panik vor den natürlichen Beschränkungen unserer Spezies und dem verzweifelten Versuch jeden noch 5 min länger am leben zu halten, wäre die Welt nicht so überfüllt und wir würden uns mit viel weniger mutierenden Krankheitserregern und Erbkrankheiten herrumschlagen.
Das alles nur weil wir nicht akzeptieren wollen wann jmd zu sterben hat und uns selbst ohne zu denken über die natürliche Ordnung stellen.

1
Nein

Menschen wurden fälschlicherweise verbrannt , weil sie "Hexen" waren. Man konnte sich im Notfall nicht erreichen. Es gab kaum Hygiene. 

Jap beste Zeit.

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Nein

Wenn man auf faulende Zähne, Eiterbeulen, Hunger, Dreck und Dummheit steht war das Mittelalter absolut ideal.

Wenn man nur ein bischen weiß, wie es damals aussah und seine fünf Sinne beisammen hat, dann war es eines der finstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte, eine schwärende Wunde im Antlitz der Kultur, ein Zustand endloser Barbarei und Menschenverachtung, ein Hort der Ignoranz und Unwissenheit.

Ganz wesentlich deswegen, weil die Kirche alle Fäden in der Hand hatte.

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Da müsste dein Freund mal sagen, was da eigentlich besser gewesen sein soll. Ich kann da nichts erkennen. 

Es herrschte Gewalt, Armut, Seuchen etc. pp. Die Lebenserwartung war nur etwa halb so hoch wie heute.

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Nein

ein fanatiker und dummkopf, denn wäre es so, würde er mit sicherheit nicht mehr leben, denn er könnte gerade im medizinischen bereich nichts nutzen und viele menschen sind damals an den kleinsten kinderkrankheiten gestorben, die man heute mit einem fingerschnipsen heilen kann.........vielleicht würde er sogar mit einem schmerzhaften narbengesicht irgendwo dahinsiechen.........solche fragen zeigen mal wieder, was fanatischer glauben anrichtet..............*g*

man kann eigentlich auch mit gutem gewissen sagen, wäre die verfluchte kirche im mittelalter nicht so vollkommen verblödet und stark durch aberglaube gewesen, wären wir mit sicherheit in vielen wissenschaftlichen bereichen schon viel weiter..............:)

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Kommentar von Guz123
15.02.2016, 00:07

Du stellst nur Behauptungen auf, BEGRÜNDE diese doch.

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Ja

für die damals lebenden menschen war es genau die richtige zeit. deshzalb sind die auch da zur erde gekommen

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Nein

Das Mittelalter war eine der furchtbarsten und dunkelsten Epochen der Menschheitsgeschichte, woran zu einem nicht unerheblichen Teil die Barbarei und Mordlust der Kirche Schuld hatte. 

Mit der Aufklärung began die Menschheit die Ketten dieser abstossenden Sekte abzuwerfen, ein Prozess der leider noch immer nicht abgeschlossen ist. 

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Nein

Die beste Zeit? Nein Danke kann ich da nur sagen.

Eine Zeit des Aberglaubens, des Hexenwahns, der Armut-keine gute medizinische Versorgung. .Die  große Kindersterblichkeit, Menschen galten bereits mit 45 Jahren als "Alte"..

Und die damalige Kirche die zu Kreuzzügen und Folter aufrief-da kann ich nichts Gutes dran finden.

Grausame Strafen, Hinrichtungen, schlechte hygienische Verhältnisse.

Die Kirche und die damaligen Päpste hatten sehr viel Grausames damals im Namen Gottes getan.

Ich verstehe Deinen Freund echt nicht-Hat er sich zu sehr von Filmen des Mittelalters blendenlassen-die diese Zeit glorifizieren?

Manche Leute behaupten ja leider auch das Dritte Reich sei die beste Zeit gewesen.....

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Nein

Grade das Mittelalter war der Kirche finsterste Epoche.

  • Machtmissbrauch an allen Ecken.
  • Inquisition / Hexenverbrennung - wenn die Kirche dein Hab und Gut haben wollte oder du unbequem warst
  • Ablassbriefe
  • Völlerei des Klerus
  • ...

Wer sich Ähnliches wünscht, der kann ja zum Islam konvertieren und am besten in ein sunnitisches Land auswandern.

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Kommentar von Guz123
15.02.2016, 00:18

Thomas von Aquin war einer der größten Geistlichen.

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Kommentar von schnah
24.02.2016, 03:49

Du hast das Konzept nicht verstanden, wie der Islam funktioniert... Schade.

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Nein

Kompletter Blödsinn.

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Kommentar von Guz123
14.02.2016, 23:56

kannst du das auch begründen?

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Im Prinzip kann man die Frage einfach selbst beantworten: wenn man mit dem allgemeinen Zustand zufrieden ist, besteht kein Wunsch nach Veränderung. Und damit bleibt die Entwicklung stehen.

Also allein der Wunsch nach Verbesserung der Lebensumstände bewirkt Veränderung.

Natürlich gab es im Mittelalter einige seltsame Auswüchse mit klerikaler Macht. Prinzipiell hat man aber in dieser Zeit die Sitten- und Moralgesetze mehr beachtet. Es war nicht alles schlecht. Prinzipiell empfinde ich eine primäre Regelung durch priesterliche Strukturen besser. Aber zur Zeit ist es auch ganz gut.

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Ja

JA das Mittelalter war die Beste Zeit für die Kirche, denn damals konnten sie sich voll austoben. Es gab keine aufgeklärten Menschen, man konnten diesen dummen Pöpel alles erzählen und niemand zweifelte es an. Sollte es jemand doch anzweifeln so erklärte man diese Person als besessen oder als Hexe und warf sie auf den Scheiterhaufen. Die Bibel war noch in einem alten Latein und niemand durfte es übersetzen. Der Papst hatte so viel Macht wie ein Kaiser und seine Handlanger arbeiteten sogar umsonst für ihn.

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Naja, wenn man eine miserable medizinische Versorgung, ständige Mangelernährung, häufige Kriege, unüberwindbare Klassenunterschiede und natürlich schlechte Hygiene gut findet ;)

Ansonsten ist die Bezeichnung DAS Mittelalter auch immer so eine Sache bei einer über 1000 Jahre langen Epoche.

Aber ich denke, alleine der große Einfluss der Kirche ist nicht unbedingt ein ultimativer Pluspunkt.

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Hm...

Inquisition?

Krankheiten & Seuchen, wie Pest, Pocken, TBC und so weiter...?

Exkremente auf der Straße.

Zwangsehen, oder, wenn man nicht pariert hat, dass man ins Kloster gesteckt wird (wo Folter auch zur Tagesordnung gehörte).

Wirklich, eine ganz tolle Zeit!

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Kommentar von Bestie10
15.02.2016, 00:09

abbbbbbbbbbber kein Aids und Ebola und so waren auch unbekannt

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Nein

Spätestens wenn er selber auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre, würde er nicht mehr so reden.

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