Stimmt es, das wir eigentlich alles andersherum sehen?
Frage steht oben!
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Im Gehirn ist es eh egal, von wo die Sinnesempfindungen kommen. Im Thalamus wird fast alles umgedreht: rechts Ohr-->linke Hemisphäre, rechtes Auge-->linke Hemisphäre, rechte Hand-->linke Hemisphäre etc.
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Das ist so ein Unsinn, der gelegentlich auch von Physiklehrern verbreitet wird. Wenn wir auf einer Zeichnung den Strahlengang des menschlichen Auges betrachten mit aufrecht stehendem Objekt, dann erscheint dort das Objekt in der Zeichnung auf der Netzhaut höhen- und seitenverkehrt. Wenn wir das Blatt umdrehen, dann erscheint das Objekt höhenverkehrt und auf der Netzhaut aufrecht. Das ist also eine Frage der willkürlichen äußeren Betrachtungsweise und keinesfalls der Empfindungen bei den Gehirnzellen.
Wir könnten jetzt unsere Zeichnung ergänzen mit dem Verlauf sämtlicher Nervenbahnen von den Sehzellen auf der Netzhaut bis zur entsprechenden Hirnregion. Spätestens dann erweist sich die räumliche Anordnung des Wahrnehmungs-Organismus als völlig beliebig und ihre Deutung als sinnlos. Welche Sinnesempfindungen von oben, unten, rechts oder links kommen, erfährt der neugeborene Mensch schnell aus Erfahrung. Dabei zerbricht er sich nicht den Kopf, ob diese Erfahrung deckungsgleich ist mit dem beliebigen Ausschnitt auf der Zeichnung eines Physikers.
Dieses Geschwätz vom angeblich spiegelbildlichen Sehen hat also seinen gedanklichen Ausgangspunkt im Vergleich der menschlichen Wahrnehmung mit dem beliebigen Ausschnitt bei einer entsprechenden zeichnerischen räumlichen Darstellung. Wir könnten genauso gut die Zeichnungen für höhenverkehrt erklären und die Wahrnehmung für richtig.
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Jepp, das stimmt. Das Auge funktioniert da wie eine Linse. Auf der Netzhaut wird das bild dann verkehrt herum dargestellt. Erst die Erfahrung sorgt dafür, dass alles wieder richtig steht.
Das es stimmt kann man gut bei Babys beobachten. Lege einem höchstens 1jährigen ein Buch mit Bildern vor. Er wird es totsicher erst mal verkehrt herum betrachten. Das Gehirn dreht da noch nicht selbständig.
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Glaube ich nicht !
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Das, was du siehst, gelangt seitenverkehrt/auf dem Kopf stehend in das Gehirn. Dort wird es in den ersten Monaten durch Gewöhnung "umgedreht". Daher greifen kleine Kinder zu Beginn erst einmal immer am vor das Gesicht gehaltenen Spielzeug vorbei!
Anderes Beispiel: Es gibt ein Spaß-Fahrrad, bei dem der Lenker entgegen der normalen Richtung bewegt werden muss. Nach einigen Tagen der Übung machst du das dann automatisch.
Kommentar von Annemaus85Annemaus85 20.06.2012Aber dann bloß kein normales Fahrrad fahren. ;)
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Ja, erst das Gehirn dreht das Bild richtig herum. Im AUge ist das Bild verkehrt herum.
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Ja wir sehen alls anders herum... das Gerin dreht es dann richtig rum :D
Gute Antwort! :D
Ich hätte gerne 'ne ultra biologische Antwort, präzise, detailliert, um genau verstehen zu können bzw. nachvollziehen zu können :/ Ich glaub' das ja schon !
Unsinn! Das Kind kann mangels Erfahrung das Bild noch nicht räumlich einordnen, das ist alles und hat überhaupt nichts zu tun mit der räumlichen Anordnung der Netzhaut-Sinneszellen. Darüber kann sich das Kind noch gar keine Gedanken machen!