Ich habe einmal gehört das OTTO.de viele strickerein aus der dritten welt bekommt.

Machen das nicht alle??? Das ist ja nicht gerade neu.

Alle Artikel aus Indien, Pakistan, China und ähnlichen Ländern können potentiell durch Kinderarbeit hergestellt worden sein. Kontrollieren kann man das als Endverbraucher gar nicht und als deutsche Firma auch nur eingeschränkt. Zugeben tut das nämlich kein ausländischer Produzent...
Also, nicht übertreiben mit Schuldvorwürfen und Parisäertum -- letztlich wollen wir alle günstige Produkte kaufen, die nun mal leider fast immer aus dem Ausland stammen.

Es scheint zu stimmen das so etwas mal vorgefallen ist. hier ein artikel aus dem stern dazu: http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Otto-Konzern-Kinderarbei...
mia68 am 24. März 2008 18:41 ...DH! Den Artikel hab´ich seinerzeit auch gelesen. Aber der Konzern hat das alles sehr schnell offen gelegt und sorgt seither wohl glaubhaft für Aufklärung!

Habe ich noch nicht gehört. Aber wenn es stimmt boykottiere ich die Artikel!
linuxopa am 24. März 2008 18:37 Dann musst du aber viel boykottieren:
Puma, Nike, Rebok, Adidas, Tchibo, H&M, C&A, Mattel, Fisher Price, ...
Frag das am besten direkt hier mal: https://umfrage.3uu.de/uc/b5e2/?a=&b=&c=&d=&e=&f=&g=&...
HansWalter am 24. März 2008 18:38 wäre gespannt, was Sie antworten würden
... wenn sie antworten ;-)

Das was durch die Medien gelaufen ist war ein tragischer Einzelfall. Es ist von daher auch wichtig das Medien sowas recherchieren und aufdecken. Aber wie gesagt das ist ein Einzelfall gewesen und ist nicht die Regel.
es gibt nur ganz wenige Kleidungsstücke, die in Westeuropa hergestellt werden. Wenn man nur darauf zurückgreifen würde, würde man wohl fast nichts zum anziehen haben

Ich habe vor 1 1/2 Jahren ein Kunden-Center für Otto gebaut. Die Fa. Otto schwimmt völlig auf der grünen Linie; PVC-Freier Ausbau, Mülltrennung bis ins letze, Umweltschutz auf der ganzen Linie. Der Inhaber Michael Otto ist sehr sozial eingestellt. Dinge wie Kinderarbeit würde er niemals zulassen. In einem Konzern von 123 Unternehmen und 53.000 Mitarbeitern kann es aber eben einmal vorkommen, dass Ware eingekauft wird, wo der Subunternehmer eines Subunternehmers des Lieferanten Kinder beschäftigt. Das heißt aber doch nicht, dass das Unternehmen auf Kinderarbeit setzt. Ich musste auch mit 6 Jahren auf unserem Bauernhof auf den Feldern mitarbeiten - ohne Bezahlung - das war auch Kinderarbeit und UNICEF hat mir auch nicht geholfen.
HansWalter am 24. März 2008 20:46 und weil dein vater dich immer geschlagen hat schlägst du deine kinder auch?
Nicht NEU!! Und wer gibt das schon gerne zu oder spricht darüber??
Man muss ja leider auch bedenken, auch wenn das mancher nicht gerne hört, dass von der Kinderarbeit ganze Familienclans ernährt werden. Natürlich sollte politisch eine andere Lösung für die Armut gefunden werden, das will ich hier nicht diskutieren. Finde dann aber prinzipiell besser, wenn die Kinder sich und ihren Familien was auf den Mittagstisch verdienen, als zu verhungern oder sich zu prostituieren. Dass ich es absolut unmöglich, unwürdig und verdammt traurig finde, ist dabei außer Frage.
DH und weil es so gut war, nochmal DH !!!
DH Butz, gute Antwort.
Noch ein paar DH in Gold und Silber von mir für Butz...
Danke!