Frage von schnurpel,

Stimmt es das man nach bestandener Mpu seinen Füherschein wieder bekommt?

Ich habe gehört es ist ein Gesetz rausgekommen wo man den Alten Führerschein wieder bekommt auch wenn der Führerscheinentzug länger als 2 Jahre her ist.Stimmt das?

Antwort von magura99,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Nein, bei einem Entzugbekommt man die Fahrerlaubnis nicht automatisch wieder. Sie muss neu beantragt werden. Ist der Entzug länger als 2 Jahre, so muss eine Prüfung abgelegt werden.

http://www.internetratgeber-recht.de/Verkehrsrecht

Dann durchklicken

Kommentar von Franticek,

Nein, gerade das muss jetzt NICHT mehr sein.

Kommentar von magura99,

Wo steht das?

Kommentar von Franticek,

Dritte Verordnung zur Aenderung der FeV. In Kraft getreten im Januar 2009.

Kommentar von magura99,

Das ist aber eine "kann" Vorschrift. Das obliegt dann wieder der FS Stelle. Wie das dann ausgelegt wird kann man sich dann denken.

Kommentar von botterbloom,

Franticek hat recht. Wenn die 2-Jahres-Frist abgelaufen ist, muss die komplette Fajhrschulprüfung nicht mehr wie bisher gemacht werden. Allerdings: Eine positive MPU bedeutet tatsächlich nicht zwangsläufig, dass man den FS wiederkriegt. Die Behörde muss sich dem Gutachten der Begutachtungsstelle nicht anschließen, wenn der Inhalt des Gutachtens und vor allem der Schluss, zu dem es kommt, nicht schlüssig ist. In den meisten Fällen bedeutet aber tatsächlich bestandene MPU= Führerschein zurück, d.h. die Behörde schließt sich den Schlußfolgerungen des Gutachtens an. Und das ist auch gut so, denn die Fachleute dafür sitzen in der Begutachtungsstelle, und nicht in der Behörde :-)

Kommentar von Franticek,

Es ist nicht unbedingt eine Kann-Vorschrift. Wenn die FS-Stelle Anhaltspunkte hat, dass eine Eignung zum Fahren nicht mehr gegeben ist, kann sie durchaus immer noch eine Pruefung verlangen. Der Unterschied liegt aber darin, dass frueher eine mehr als 2-jaehrige Zeit ohne FS automatisch zur Anordnung der Pruefung fuehrte, waehrend nun die lange Zeit ohne FS allein nicht mehr als Begruendung genommen werden darf. Auch nach vielen Jahren muss der FS ausgestellt werden ohne Pruefung, sofern keine anderen besonderen Gruende vorliegen. Das ist gerade der wesentliche Punkt der Verordnung.

Antwort von trine000,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ja das stimmt.

Kommentar von schnurpel,

Kann man das irgendwo nachlesen oder so?

Antwort von Franticek,

Bisher musste man, wenn man mehr als zwei Jahre ohne Fuehrerschein war, in jedem Fall die Pruefungen neu ablegen. Das hat sich jetzt geaendert. Grundlage ist die Dritte verordnung zur Aenderung der FeV, die am 19. Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist. Danach ist auch nach einem laengeren Zeitraum die Anordung einer Pruefung in der Regel nicht mehr vorgesehen. D.h. man beantragt seinen neuen Fuehrerschein und bekommt ihn, wenn alle sonstigen Papiere vorliegen. Aber Achtung, wenn ausser der langen Zeit noch andere Gruende vorliegen, dass jemand nicht mehr zum Fuehren von Kraftfahrzeugen geeignet ist, dann kann die Fahrerlaubnisbehoerde (Fuehrerscheinstelle) trotzdem eine Pruefung anordnen. Sie muss das dann aber begruenden.
.
Den alten Fuehrerschein bekommt man in der Regel aber nicht mehr. Bei einem Entzug wird der vernichtet. Nach dem Antrag wird ein neuer ausgestellt.
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Es gaebe noch den einen oder anderen ganz besonderen Fall zu beachten, das wuerde aber jetzt zu weit fuehren.

Antwort von luetzelmatt,

Und in welchem Land ist dieses Gesetz in kraft?

Kommentar von Franticek,

Seit 19. Jan. 2009 in Deutschland

Antwort von akademikus,

japp, musst du mal googeln.

Kommentar von schnurpel,

Unter was für einem STichwort?

Antwort von schnurpel,

Wenn das stimmt kann man das irgendwo nachlesen oder so?

Kommentar von Franticek,

Stell deine Fragen doch einfach mal in einem Fachforum fuer Verkehr. Geh mal zum Verkehrsportal.de, dort erhaelst du u.a. auch Antworten von Juristen, Leiter von FS-Stellen, Polizisten, und und ..

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