angeblich geht er dann schneller weg, stimmt das?

Nein. Eigentlich sollte man es gar nicht so weit kommen lassen, einen Muskelkater zu bekommen. Denn das sind winzige Verletzungen in den Muskelfasern, die da schmerzen. Hat man dann doch einen, so soll der Muskel sich wieder erholen können, also ruhen. Das gilt übrigens auch, wenn man KEINEN Muskelkater hat: den selben Muskel nur alle 48 Stunden trainieren.

Als Leistungssportler kann ich Dir sagen, dass bei Muskelkater ein leichtes Training im unteren Herzfrequenzbereich sinnvoll ist; also aktive Regeneration im Kompensationsbereich (KB), das heißt die Herzfrequenz bewegt sich unterhalb von 60 Prozent der HFmax (Grobe Faustregel 220 minus Lebensalter bei Männern, bzw. 226 minus Lebensalter bei Frauen.
Mit wird die Heilung der verletzten Muskelfasern vorangetrieben, das zeigen auch verschiedene Studien.
pooky am 25. Dezember 2007 18:04 ERGÄNZUNG: Im letzten Satz muss es heißen: "Mit aktiver Regeneration wird die..."

Auf keinen Fall, wie pooky richtig schrieb sind es Verletzungen und kleine Risse in der Muskulatur und diese sollte man auf keinen Fall durch weiters Training belasten. Hier noch was zum nachlesen:
Laut einer australischen Studie[1] verringern Dehnungsübungen vor oder nach dem Training einen Muskelkater nur in vernachlässigbar geringem Umfang. Auch vorheriges Aufwärmen schützt nicht vor Rissen, die aus einer Überbeanspruchung von Muskelfasern herrühren. Massagen tragen nicht zur Heilung eines Muskelkaters bei, sondern verzögern diese, da sie eine zusätzliche mechanische Irritation der Muskulatur darstellen. Wärmebehandlungen, etwa durch Bäder oder Saunabesuche, können dagegen den Schmerz mildern und zu einer schnelleren Genesung der Muskelfasern beitragen, da die Durchblutung der Muskeln gesteigert wird. Eine neuere Studie konnte zeigen, dass die Einnahme von Kirschsaft sowohl die Schmerzen als auch den Kraftverlust reduzieren konnte[2]. Diese Wirkung lässt sich durch die im Kirschsaft enthaltenen Antioxidantien erklären.
Eine weitere Möglichkeit der Bekämpfung von Muskelkater ist die biomechanische Stimulation durch Vibrationstraining. Mittels hochfrequenter Vibration werden Muskelkontraktionen hervorgerufen, durch die der Muskelkaterschmerz gemildert wird. Aber auch schon das Einreiben der betroffenen Muskeln mit Alkohol – direkt nach der körperlichen Betätigung – kann einem Muskelkater vorbeugen.
Man sollte auf keinen Fall, wie es früher propagiert wurde, „darauf- bzw. darübertrainieren“, also den Schmerz verbeißen und sich wie vorher bewegen oder gar das Training noch steigern. Damit meinte man, den Prozess des Laktatabbaus steigern zu können. Ganz im Gegenteil erschwert und verlängert jede Beanspruchung des Muskels den Heilungsprozess. Aus diesem Grunde sollte man jede Belastung vermeiden und sich „regenerativ“ und schonend bewegen, bis der Schmerz völlig abgeklungen ist. Hilfreich sind auch warme Bäder, leichte (!) Massagen und Saunagänge.
Ja,das ist wahr.
knetartpunktde am 25. Dezember 2007 17:07 sagt der Volksmund
sheela2011 am 25. Dezember 2007 17:10 Ne, tut mir leid @Morigane, aber da liegst Du total falsch.
Ich war der Meinung mal gehört zu haben,dass Muskelkater Ansammlungen von Milchsäure oder sowas sind,die das Schmerzgefühl verursachen...o0

Ist genau wie beim Kater, trink ne Flasche Bier drauf und Du bist fit. Treibe jeden Tag Sport und Du bekommst keinen mehr!!!
Und wenn man nur noch säuft,hat man nie wieder Kopfweh ^^
Nach meiner Erfahrung hilft moderates Training damit der Muskelkater schneller wieder weg ist. Allerdings sollte das wirklich eher "gemütlich" ausfallen.