Frage von lgbtrose, 52

stimmt es das Gott gegen Homosexuelle ist?

Antwort
von thetee99, 9

Der Rückschluss, das Gott das tun würde, lässt sich evtl. auf die Frühszeit der Menschheitsgeschichte zurückführen. "Seid fruchtbar und mehrt euch", heißt es auch in der Bibel und es gibt eine andere Geschichte - ich glaube von Onan - das es früher wohl Brauch war, wenn der verheiratete Bruder von jemandem frühzeitig verstorben war, ohne Kinder zu hinterlassen, war es die (göttliche) Pflicht des anderen Bruders (egal in welchem Alter), die Witwe selbst zur Frau zu nehmen oder zumindest Kinder mit ihr zu zeugen, als Ersatz für den verstorbenen Bruder...

Das soll nur bedeuten: die Fortpflanzung war früher essentiell wichtig für die Menschen, für das Überleben einer Gemeinschaft und von daher als sehr wichtig angesehen.

Kommentar von Fred4u2 ,

"Die Fortpflanzung war früher essentiell wichtig." Ist sie heute nicht mehr?  http://www.rpi-virtuell.net/tagpage/A1C14BA1-5B68-49CF-8277-BB2C9BA3BD1E

Antwort
von Philipp59, 11

Hallo lgbtrose,

nein, das stimmt nicht! Gott ist gegen homosexuelles Verhalten, was aber nicht automatisch heißt, dass er auch grundsätzlich gegen Homosexuelle ist. Allerdings erwartet er von denen, die er als seine Diener annimmt, dass sie ihre homosexuellen Praktiken aufgeben. So steht beispielsweise in der Bibel der klare Satz: " "Keiner, der homosexuelle Beziehungen eingeht ... wird an Gottes Reich teilhaben." (1. Korinther 6:9,10 Neue Genfer Übersetzung). Außerdem heißt es im dritten Buch Mose, Kapitel 18, Vers 22: "Und du sollst nicht bei einer männlichen Person ebenso liegen, wie du bei einer Frau liegst. Es ist eine Abscheulichkeit." Gottes Standpunkt hinsichtlich der Homosexualität ist aus diesen beiden Texten also klar ersichtlich.

Manche denken, die Sichtweise der Bibel sei grausam, wenn sie homosexuelle Handlungen untersagt, da manche vielleicht schon von Geburt an homosexuelle Neigungen haben. Ist es nicht zu hart, wenn Gott diesen Menschen nicht gestattet, Ihre Triebe auszuleben? Ist es nicht zu viel verlangt oder gar unmöglich, seine sexuellen Neigungen und Triebe zu unterdrücken? Die Bibel zeigt, dass es möglich ist, seine Triebe nicht auszuleben. Es heißt dort: "Also trennt euch ganz entschieden von allen selbstsüchtigen Wünschen, wie sie für diese Welt kennzeichnend sind! Trennt euch von sexueller Zügellosigkeit und von ausschweifendem Leben, von Leidenschaften und Lastern, aber auch von der Habgier, die den Besitz für das Wichtigste hält und ihn zu ihrem Gott macht!" (Kolosser 3:5 Hoffnung für alle) Auch im ersten Jahrhundert gab es Homosexuelle, die sich zum Christentum bekehrten und Ihre homosexuelle Lebensweise aufgaben (siehe 1. Korinther 6:11).

Dass Gott hier nicht zu viel verlangt, mag folgender Vergleich zeigen: Wie Fachleute sagen, könnte die Aggressivität einiger Menschen ebenfalls biologische Ursachen haben. Andere mögen diese durch eine schlimme Kindheit oder Jugend erworben haben. Wäre es aber richtig, solchen Menschen zu sagen, dass sie ihre Aggressivität ausleben sollten, oder erwartet die Gesellschaft im allgemeinen nicht eher, dass solche Menschen diese Neigungen besser kontrollieren sollten? Auch Gott erwartet das, denn in der Bibel steht: "Nun aber legt sie wirklich alle von euch ab: Zorn, Wut, Schlechtigkeit, Lästerworte und unzüchtige Rede aus eurem Mund." (Kolosser 3:8) Es ist also nichts Ungewöhnliches oder Grausames, von Menschen zu erwarten, bestimmte Neigungen und Gefühle unter Kontrolle zu halten. Das gilt auch für die Homosexualität.

LG Philipp

Antwort
von MarkusKapunkt, 11

Bei mehr als 1500 Tierarten ist Homosexualität inzwischen nachgewiesen. Da müsste Gott etwas gegen einen Großteil seiner Schöpfung etwas haben. Und wenn Gott so viele Fehler gemacht haben sollte, wäre er kein Gott, sondern ein ziemlicher Stümper. 

Der Gedanke, dass Homosexuelle ebenfalls seine Geschöpfe sind, er sie mit Absicht geschaffen hat und genau so liebt wie alle anderen Kreaturen, liegt da sehr viel näher als jede religionsgemachte homophobe Propaganda.

Kommentar von kiracro ,

Tier sind nicht gleich Menschen

Kommentar von DerBuddha ,

Tier sind nicht gleich Menschen

DOCH sind sie, denn sie sind wir und wir sind sie.............ALLES leben stammt aus EINER zelle und WIR sind SÄUGETIERE, die sogar das gleiche merkmal haben, nämlich MÄNNLICHE brustwarzen, die NIE genutzt werden..............WIR sind also selbst tiere, nur höher entwickelt..........!!!!................*g*

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Höher entwickelt? Der Mensch hat die höchste messbare Intelligenz, das ist wahr. Aber er ist zugleich das dümmste Geschöpf, das unsere Erde jemals bewohnte.

Der Mensch ist auf unzählbare Weisen gekommen, seine Artgenossen umzubringen Biologische, chemische und sogar atomare Kampfstoffe hat er entwickelt, um ganze Landstriche zu entvölkern und seine eigene Art auf diese Weise nachhaltig zu dezimieren.

Seine ausbeuterische Natur bringt ihn dazu, weite Teile des Planeten unwiderbringbar zu zerstören. Er holzt Wälder ab und zerstört so die Grüne Lunge des Planeten. Er verseucht das Meer und tötet somit sogar das Phytoplankton, dass ihm den lebensnotwendigen Sauerstoff verschafft. Keine andere Art sägt so sehr an dem Ast, auf dem sie sitzt, wie der Mensch.

Der Mensch erfindet Technologien, die ihm das Leben einfacher machen sollen, und macht sich von diesen abhängig. Nimmt man dem menschlichen Nachwuchs auch nur für ein paar Stunden ihr Handy oder ihre Spielekonsole weg, sind sie bereit, es sogar mit Gewalt zurückzufordern, obwohl sie es fürs Überleben noch nicht einmal brauchen. Außerdem sind vertieft in Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien bereits so viele Menschen gestorben, dass Dämlichkeit inzwischen zum Prädikat des Menschlichen Lebens geworden ist.

Und nicht zuletzt haben die Menschen dann noch ständig Ärger mit Gott, beziehungsweise den dutzenden Göttern, an die sie glauben. Der Streit darüber, was der Gott, von dessen Existenz sie noch nicht einmal wissen, sondern sie nur Annehmen, von ihnen möchte, führt immer wieder zu Ausgrenzung und Gewalt. Die Menschen sind nicht in der Lage, ihren Glauben zu reflektieren und auch die Position anderer zuzulassen, weil es einfacher ist, demjenigen, der einen anderen Glauben vertritt als man selbst, den Hals durchzuschneiden, als ihn in einem fruchtbaren Gespräch über seine Ansichten zu informieren und sich die des Gegenübers anzuhören. Kostet ja Zeit und könnte den nicht bewiesenen Gott sauer machen, wenn man sich mit "Ungläubigen" unterhält, also weg mit denen.

Sollte irgendeine Spezies irgendwann im Laufe der Evolution eine ähnliche Fähigkeit zur Selbstreflexion entwickeln der Mensch, so hoffe ich inständig, dass unsere bloße Existenz ihr eine Warnung ist und sie nach unserem Aussterben nicht die selben Fehler macht wie wir.

Zum Schluss noch ein netter Witz: Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: "Na du, wie gehts dir?" - Sagt der andere: "Schlecht, ich habe Homo sapiens!" - Entgegnet der erste: "Ach, keine Sorge, das geht vorrüber!"

Kommentar von thetee99 ,

@MarkusKapunkt: dein Menschenbild ist ja sehr Nietzsche, kein Wunder das dir Dinosaurier lieber sind ;)

Laut dem Fermi-Paradoxon erreicht jede, technisch höher entwickelte Zivilisation im Universum irgendwann den Punkt, an dem sie sich selbst vernichten kann. Da das demnach wohl ständig passiert, ist es der Grund weswegen wir noch keinen Kontakt zu anderem Leben im All hatten! ;)

Sicherlich wäre das Leben unter den Menschen wesentlich einfacher und simpler, wenn wir auch nur instinktgesteuert reagieren würden, oder wie Kopernikus gesagt hat: "der Mensch ist kein Tier, denn dann würde er sich nur auf seine eigenen Sinne verlassen", aber dann wüssten wir bis heute nichts über den Mikrokosmos oder das Universum.

Dagegen hatte Siggi Freud aber argumentiert: "der Mensch ist nicht Herr im eigenen Haus", er hat seine unbewussten Triebe nicht im Griff...

Übrigens fällt mir gerade ein, dass es auch Beobachtungen in der Tierwelt gab, bei denen "gemordet" wurde, ohne die Absicht dadurch an Nahrung zu kommen. Einmal bei Delfinen, die Fische tot gebissen haben, ohne sie zu essen - es soll wohl mehr etwas von einem Jagdsport gehabt haben. Und einmal im Urwald bei einer Gruppe Schimpansen, die einen anderen Schimpansen gehetzt und totgeschlagen haben, was aber auch Rückschlüsse auf ein sehr komplexes Sozialverhalten zulässt.

Der Mensch ist auf keinen Fall perfekt, aber zeig mir irgendwas auf diesem Planeten, das es auf Anhieb besser machen würde.... ;) ... Insekten! :(

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Guter Kommentar! =)

Kommentar von kiracro ,

Tiere denken nicht so wie wir Menschen. KURZGEFASST 

Antwort
von SturerEsel, 6

Wenn es einen Gott gäbe, hätte er sicher nichts dagegen. Er hat dich so geschaffen wie du bist. Dies gilt dann aber auch für Menschen, die Sex mit Leichen, Kindern oder Tieren haben.

Die Frage muss also anders gestellt werden: Wie gehen die einzelnen Religionen mit Homosexualität um? Da mich die Frage interessiert, habe ich mal ein wenig im Internet gestöbert:

Islam

Interessanterweise hatte der islamische Glauben bis zum 19. Jahrhundert kein Problem mit Homosexualität:

"Nach Aussage des Islamwissenschaftlers Thomas Bauer ist der Islam mehr als tausend Jahre lang tolerant mit homosexuellen Menschen umgegangen. Bauer betont, dass sich in der arabisch-islamischen Kulturgeschichte zwischen 800 und 1800 „keine Spur von Homophobie“ feststellen lasse.[1] Aus der islamischen Literatur sind zahlreiche homoerotische Gedichte überliefert. Laut Bauer habe erst im 19. Jahrhundert der Westen im Zuge der Kolonialisierung den „Kampf gegen den unordentlichen Sex“ im Nahen Osten eingeführt. Vor dem Jahr 1979 sei in tausend Jahren kein Fall im islamischen Nahen Osten und Nordafrika bekannt, in dem ein Mann aufgrund von einvernehmlichem Sex mit einem anderen Mann strafrechtlich angeklagt worden sei."

https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_Islam#Geschichte

Inzwischen wird in 10 islamischen die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen verhängt:

Jemen – Nach dem Strafrecht aus dem Jahr 1994 können
verheiratete Männer gesteinigt werden wegen Homosexualität.
Unverheiratete Männer werden ausgepeitscht oder müssen für ein Jahr ins
Gefängnis. Frauen müssen sieben Jahre lang ins Gefängnis.

Iran – Nach Schariarecht Todesstrafe und Männer können z.B für Küssen ausgepeitscht werden, ebenso wie Frauen.

Irak
– Strafrecht verbietet Homosexualität nicht ausdrücklich, aber die
Menschen werden von Milizen getötet oder von Richtern unter Bezug auf
Schariarecht verurteilt

Mauretanien – Homosexuelle Männer können gesteinigt werden, nach einem Gesetz von 1984, Frauen kommen ins Gefängnis.

Nigeria
– Homosexualität ist ein Haftgrund, aber in einigen Gegenden gibt es
Schariarecht, dort wird die Todesstrafe umgesetzt. Homosexuelle dürfen
auch keine Treffen abhalten oder Vereine gründen.

Katar – Schariarecht, Todesstrafe für außerehelichen Sex, egal welcher sexuellen Orientierung

Saudi Arabien – Homosexuelle werden nach Schariarecht gesteinigt. Jeder Sex außerhalb der Ehe ist illegal.

Somalia – Strafrecht fordert Gefängnis, aber in einigen Gegenden gibt es Schariarecht, dort gilt die Todesstrafe

Sudan
– Nach dreimaligem Verstoß Todesstrafe, beim ersten und zweiten Mal
auspeitschen und Gefängnis. Im Süden des Landes wurden etwas gelockerte
Gesetze erlassen.

Vereinigte Arabische Emirate
Uneinigkeit ob das Gesetz Todesstrafe vorschreibt für einvernehmlichen
homosexuellen Sex oder nur bei Vergewaltigung. Nach AI keine
Todesstrafen, aber alle sexuellen Akte außerhalb der Ehe sind verboten.

http://de.europenews.dk/In-10-Laendern-gibt-es-die-Todesstrafe-fuer-Homosexualit...

Christentum

"Zur Homosexualität gibt es innerhalb des Christentums keine einheitliche Meinung, mehrheitlich wird praktizierte Homosexualität aber abgelehnt.

Die römisch-katholischen Kirchen, die orthodoxen Kirchen, einige konservativere Kirchen der anglikanischen Gemeinschaft und die meisten evangelikalen und pfingstlerischen Freikirchen und Gemeinschaften sind der Meinung, gleichgeschlechtliche Sexualbeziehungen widersprächen dem Willen Gottes.

Eine Reihe protestantischer Kirchen, vorwiegend in westlichen Ländern, haben sich akzeptierend gegenüber Homosexualität positioniert. Sie wird dort nicht als Sünde gesehen; teilweise werden gleichgeschlechtliche Partnerschaften akzeptiert und den Ehen von heterosexuellen Paaren gleichgestellt. Wo keine Gleichstellung erreicht wurde, sind zumindest kirchliche Segnungsfeiern möglich."

https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_und_Christentum

In vielen afrikanischen Ländern steht Homosexualität unter Strafe. Eine offizielle Todesstrafe ist mir nicht bekannt, aber ich habe schon vom wütenden Mob gehört, die Homosexuelle lynchen, z.B. in Uganda.

Judentum

Hier muss klar zwischen orthodoxem und nichtorthodoxem Judentum unterschieden werden. Bei ersterem klare Ablehnung, bei letzterem wird es akzeptiert oder sogar willkommen geheißen.

Nachzulesen unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_und_Religion#Judentum

Buddhismus

"Noch mehr als bei anderen Religionen ist die Haltung des Buddhismus zur Homosexualität ein sehr komplexes Thema. Es wäre einerseits falsch, von einer Ablehnung der Homosexualität zu sprechen, andererseits wäre die Aussage irreführend, dass der Buddhismus Homosexualität offenherzig begrüßen würde. Im Buddhismus gibt es viele Richtungen und Schulen, so dass es auch unterschiedliche Sichtweisen der Homosexualität gibt.

Buddhisten setzen sich nicht mit der Frage nach „richtig“ und „falsch“ auseinander, so dass ein Buddhist kaum je anderen sagen würde, wie sie sich verhalten sollen. Buddha ermutigte vielmehr die Menschen, in ihr Inneres zu sehen und für sich selbst eine Wahrheit zu finden – selbst wenn dies bedeutete, dass sie seine Lehren nicht beachten – und daran ihr eigenes Leben auszurichten."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_und_Religion#Buddhismus

Meine Meinung zu diesem Thema:

Ein jeder soll auf seine Art glücklich werden, solange keine anderen seelisch oder körperlich zu Schaden kommen.

Kommentar von najadann ,

*Dies gilt dann aber auch für Menschen, die Sex mit Leichen, Kindern oder Tieren haben.*

Da kann ich dir leider nicht in allen Punkten recht geben. Wenn jemand zu Schaden kommt, gelten andere Maßstäbe.

(Bei der Homosexualität kommt niemand zu Schaden.)

Kommentar von SturerEsel ,

Damit habe ich nicht gesagt, dass ich das gut finde, sondern das Gott (wenn einen gäbe) die Menschen so gemacht hat.

Antwort
von Lazybear, 7

Also ich bin nicht gläubig, habe aber etwas bibelwissen und versuche die frage anhand dessen zu beantworten, naja über die homosexuellen an sich steht nicht direkt drin, dass Gott sie hasst, im alten testament erklärt moses, dass die homosexualität ein Gräuel sei, um genauer zu sein nicht die homosexualität, sondern die ausübung der homosexualität. Die frage ist nun, gibt moses gottes worte wieder oder nicht!? Im neuen testament wird homosexualität als verwirrung bezeichnet die von gott als strafe auferlegt wurde, allerdings auch nicht direkt von gott! Dann gibt es noch Sodom und Gomorrha, die bevölkerung hatte vor die Engel zu vergewaltigen, sogar die kinder wollten mitmachen, Lot versuchte daraufhin die menge zu beschwichtigen, indem er ihnen seine töchter anbot, allerdings ist die formulierung da schwammig, so dass man viel hineininterpretieren kann, aber die meisten sehen es so! Ich würde nicht sagen, dass gott homosexuelle hasst, allerdings wird das praktizieren der homosexualität so gesehen, bzw die homosexualität sei auch eine strafe! Die passenden bibelstellen kann man über googel schnell finden! Lg

Antwort
von Anthropos, 4

Nein, Gott ist nicht gegen Homosexuelle. Gott liebt alle Menschen. Er hat alle Menschen geschaffen. Allerdings kann Gott nicht jedes menschliche Handeln gutheißen. Gott ist nicht gegen Homosexuelle, sondern gegen Homosexualität. Homosexuelle sind Menschen, also Geschöpfe Gottes. Homosexualität dagegen ist eine "schlimme Abirrung", wie es der Katechismus der Katholischen Kirche bezeichnet. Diese Aussage schöpft die Kirche aus der Bibel (vgl. Gen 19,1-29; Röm 1,24-27). Gott hat den Menschen geschaffen als sein Abbild und zwar als Mann und Frau (vgl. Gen 1,27). Er schuf nicht Frau und Frau und nicht Mann und Mann. Gott hat den Menschen die Sexualität zwischen Mann und Frau gegeben, damit "sie ein Fleisch werden." (Gen 2,24). Es gibt zwei Schöpfungsberichte der Bibel. Der zweite trägt - entgegen der Atheisten, die meinen, dies sei eine wörtliche Darstellung der Schöpfung - die Botschaft, dass der Mann und die Frau als Krone der Schöpfung zusammengehören. In ihrer Beziehung entfalten sie das Abbild Gottes. Das Abbild Gottes ist nicht das Aussehen, sondern die Liebe. Denn Gott - wenn wir ihn als Christen definieren können - ist die Liebe (vgl. 1. Joh 4,16). Diese Liebe zwischen Mann und Frau wird bei Homosexualität abgelehnt. Sie kann nur eine Simulation der Liebe zwischen Mann und Frau sein. Homosexuelles Handeln steht im Widerspruch zum göttlichen Wesen. Das kann Gott nicht gut finden. Aber Homosexuelle sind im christlichen Sinne nicht verstoßen, wie es viele meinen. Homosexuelle sind zu Übung, Selbstbeherrschung, Gebet, den Empfang der Sakramente und Handeln nach dem Evangelium aufgerufen (vgl. KKK 2359). Als Christ soll man Homosexuellen mit Mitgefühl und als Geschöpfe Gottes begegnen (vgl. KKK 2358).

Antwort
von Giustolisi, 4

Gott scheint immer einer Meinung mit den Gläubigen zu sein, so beteuern homophobe Gläubige, dass er Homosexuelle nicht mag, wogegen er bei toleranteren Gläubigen nichts dagegen hat.
Gott als erfundene Projektionsfläche der Gläubigen hat dazu keine eigene Meinung, denn er existiert ja nur in den Köpfen der Gläubigen.
Gott ist als Fantasiegestalt sehr flexibel, was seine Meinung angeht, nicht einmal innerhalb einer Religion kommen die Gläubigen auf einen Nenner. 
Es gibt ja nicht den einen Gott, jeder Gläubige erfindet ihn für sich selber neu, auch wenn die meisten Gläubigen eine Vorlage dafür nehmen, auf die sie ihre Ansichten, Hoffnungen und Ängste projizieren.

Antwort
von Netie, 4

Gott liebt jeden Menschen. Doch hasst Er die Sünde. In Gottes Augen ist Homosexualität Sünde.

Kommentar von Fred4u2 ,

Das heißt Gott liebt Homosexuelle, aber hasst was sie tun.  http://www.ge-li.de/bibhomosex.htm

Antwort
von DerBuddha, 3

dieses verbot beweist die widersprüche und die existenz eines angeblichen gütigen, alle menschen liebenden gottes............und es beweist auch, dass die liebe NICHT von einer märchenfigur stammt.......WARUM?....ganz einfach:

1. wäre die wahre liebe von gott, dann hätte dieser märchenonkel etwas erschaffen, was sich gegen ihn selbst, gegen seine "gebote" richtet, denn wahre liebe gibt es überall, unter tieren, unter menschen UND unter gleichgeschlechtlichen menschen..............wäre die liebe also göttlich, dann dürfen auch gleichgeshclechtliche menschen sich lieben !!!!!

2. ein allmächtiger und allwissender gott, der zudem ALLE menschen liebt, LIEBT SOMIT AUCH SÜNDER, egal was gläubige fanatiker darüber denken...in dem moment, wo er jedoch unterschiede macht, und diese unterschiede sind überall in den schriften zu lesen, in dem moment muss man die behauptung, dass er ALLE menschen liebt, als unwahr bezeichnen, er lügt also................!!!!!

3. ist das wort sünde nur relativ, denn für muslime sind schweine sünde, während kühe unbedenklich verzerht werden können, für hinduisten ist es genau umgekehrt und in beiden fällen werden dann menschen für die verschiedenen "sünden" bestraft.......... gut/böse/sünde ist IMMER nur relativ und somit nicht katalogisierbar und somit auch nicht mehr von einem märchengott bestrafbar, denn sonst müsste sich dieser gott selbst bestrafen........denn er hat gleich am anfang des schöpfungsmärchens selbst gesündigt, denn er hat menschen dafür bestraft, dass sie ihren freien wille nutzen, von dem sie VOR dem sündenmärchen gar keine ahnung hatten, denn erst MIT diesem sündenmärchen haben sie erkenntnis erlangt............ er woltle also dumme und ungebildete menschen, und dass obwohl er ja ALLE liebt?..........

Antwort
von LordofDarkness, 3

Alle drei abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) betrachten Homosexualität als todeswürdige Sünde. Das betrifft also auch die Bibel.

Auch wenn die moderne Kirche gerne versucht, ihre eigene Lehre im Sinne des gegenwärtigen Zeitgeists zu relativieren, so bleibt der Inhalt des "heiligen Buches" doch immer der selbe. Vom Islam fange ich lieber garnicht erst an, denn in einigen islamischen Ländern wird die Todesstrafe für Homosexualität tatsächlich vollstreckt. Ich weiss dies ziemlich sicher aus Saudi-Arabien und bin der Meinung, auch der Iran habe in der Vergangenheit Hinrichtungen aufgrund derartiger Vorwürfe vollstreckt.

Antwort
von Andrastor, 18

Da Gott nur in eine fiktive Figur ist, ist er gar nicht.

In der Bibel jedoch ist von einer Todesstrafe für Homosexualität die Rede. Und für das Scheren von Bärten und dem Tragen von Kleidern aus verschiedenen Stoffen etc.etc.

Antwort
von christ1235, 4

Homosexualität ist Sünde lt. die Bibel. sowie auch Lügen, Neid, hass, usw. Gott hasst die Sünde. Es trennt uns von Gott.

Aber er liebt uns Sünder so sehr das er seinen Sohn gab um für uns am Kreuz zu sterben. Wer an ihm glaubt wird nicht verloren gehen sondern ewiges Leben haben

Antwort
von dieVeganerin, 1

Da solltest du ihn schon höchstpersönlich fragen.

Antwort
von CameronLith, 2

Gott ist für jeden das, was er selbst in diesem Wort sieht. Wenn du Atheist bist, gibt es keinen Gott. Wenn du an einen Gott glaubst, der aus unerklärlichen Gründen gegen bestimmte Beziehungen ist, dann ist das deine eigene Ideologie, betrifft aber die anderen nicht.

Antwort
von MaraMiez, 3

Kommt auf den Gott an. Meinen könnte das kaum egaler sein.

Antwort
von MonkeyKing, 19

Da musst du ihn schon selber fragen.

Antwort
von feinerle, 5

Das wird zuweilen behauptet, ja. Nur was von den Behauptungen nun stimmt und was nicht, das weiß man halt nicht.

Antwort
von najadann, 3

Sicher nicht, Gott hat ja die Homosexualität erschaffen und ein sinnvolles Gleichgewicht gefördert.
(Das ist auch in der Tierwelt ein ganz normaler Zustand.)

Aber die Religionen und ihre Anhänger tun sich etwas schwer damit. 
Religionen sind allesamt Mensch gemacht, und tendieren zu einer infantilen Weltanschauung. 

Antwort
von E123456789, 5

Hör mal zu und ignoriere all die anderen Kommentare. Ist egal ob du homosexuell oder sonst was bist. Gott wird dich immer lieben. Schließlich hat er dich erschaffen und egal was du aus dir machst oder was andere Leute aus sich machen, Gott wird seine Geschöpfe immer lieben.

Antwort
von MonaLizani, 2

Hallo Igbtrose,

Gott hat uns geschaffen und hat gesagt, das wir fruchtbar sein sollen und uns mehren. Es kann also nicht gottes Wille sein, dass Mann mit Mann oder Frau mit Frau es treiben.

Hier zu dem Thema eine Auslegung aus dem 1. Römerbrief.

18. Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; 20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben.

21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott
geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden23 und haben die Herrlichkeit
des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem
vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden
Tieren gleicht.

24 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur
Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, 25 sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!

26 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.28 Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt,.....

Kommentar von najadann ,

Die Gläubigen können nichts weiter als aus Bücher zitieren die sie selber geschrieben haben. 

Kommentar von Netie ,

Deine Worte waren vorhanden, und ich habe sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens; denn ich bin nach deinem Namen genannt, HERR, Gott der Heerscharen. Jeremia 15,16

Kommentar von MonaLizani ,

Ja das können wir nur und wir tun es auch, denn das Wort ist Wahrheit und dem Ungläubigen eben eine Torheit.

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