mamaprivat am 26.01.2009 um 14:08 Uhr
das wurde mir zumindest mal erzählt!
leide an hundephobie und wenn mir ein hund als entgegenkommt,
halte ich vor lauter angst die luft an und schaue verkrampft weg!
bis jetzt hat mich noch keiner gebissen,zum glück!

Die riechen das zwar nicht, aber anhand deiner Körpersprache wissen sie was Sache ist.
Es sind mehrere Faktoren. Jeder Hund spürt, was du fühlst. Sie merken wenn was "falsch" ist. Also deine Verkrampftheit merken sie, dein nach Luft schnappen. Alles was nicht "normal" ist, fällt auf. Auch die "schleichenden" Nachbarn, die spät nachts keinen Lärm im Haus machen wollen. Grade dann schlägt der Hund an... Ich würde dir auch empfehlen eine Therapie zu machen. Oder für viele mit Hundephobie noch bessere Lösung: selber einen anschaffen und mit ihm zusammen in die Therapie. Kenne einige Leute, die es so gemacht haben. Mit Erfolg. Oder du näherst dich erst mal Welpen an, vor denen hast du doch keine Angst, oder? Ich hatte mal Angst vor großen Hunden, da unser Pudel von einem Schäferhund gebissen wurde. Schrecklich!!! Danach habe ich den Hunden nicht mehr getraut. Ein Bekannter hat sich damals einen Schäferhundwelpen angeschafft und dadurch hab ich die Angst verloren. Dieser Hund hat mich geliebt und ich ihn :-)) Und nun ist es so, dass ich keine Angst habe egal wie groß der Hund ist. Im Gegenteil, ich arbeite mit Hunden jeder Größe und besitze selber 2 mittelgroße Tiere. Was ich allerdings nie verloren habe, ist der Respekt vor den Hunden und das Wissen, dass sie stärker sind. Aber mit dem nötigen Wissen und Mut weiß ich, was ich machen muß im Notfall. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber meine Hunde sind perfekt geeignet um Menschen die Angst zu nehmen. "Groß"(Labby und Windhund), dunkel (dunkelbraun, fast schwarz) und eben Hund ;-)) Aber absolut schmusig und lieb zu Menschen und kleinen Kindern und da auch besonders vorsichtig. Wenn du im Ruhrpott wohnst und die Möglichkeit hast nach Bot zu kommen, biete ich dir gerne Hilfe an. Ganz langsam, ganz vorsichtig. Es gibt nur den Weg sich seiner Angst zu stellen. Ich hatte auch eine Spinnenphobie, mein Sohn hat ne Vogelspinne bekommen, ich habe sie versorgt, nun funktioniert es normal mit Spinnen. ;-)) Wünsche dir viel Mut und Erfolg. Hunde sind tolle Freunde und Begleiter. Wenn du das nicht so kennenlernen kannst, verpasst du was. Ich lebe seit meinem dritten Lebensjahr mit Hunden und kann nicht mehr ohne ;-))

Tiere, also auch Hunde haben eine ganz andere Wahrnehmung als wir Menschen. Sie lassen sich nicht täuschen und erkennen etwa sehr gut Angst bei uns. Allerdings nicht ausschließlich über die Nase.

eiin hund wittert die angst egal ob vor einem menschen oder ob was passiert
Hunde haben ein wirklich sehr gutes Gespür, ob jemand Angst vor Ihnen hat. Wenns so schlimm ist, solltest Du vielleicht mal etwas dagegen unternehmen. Geh z.B. öfters mit einem Hundehalter mit Gassi und versuche immer mehr, dich mit dem Hund anzufreunden. Wenn Du mal einen Hund und sein Verhalten besser einzuschätzen weißt, wirst Du sicher die panische Angst vor diesen eigentlich liebenswerten Tieren hoffentlich verlieren. Ich habe meine Hundeangst in den Griff bekommen, indem ich mir selbst einen Hund zugelegt habe. Seither gehts mir richtig gut
mamaprivat am 26. Januar 2009 14:14 das isses ja ..habe früher viele hunde ausgeführt usw..plötzlich habe ich die straßenseite gewechselt ,obwohl nichts vorkam..
Sei kein Frosch und probiers einfach wieder

Ja, Hunde merken das. Also wenn es so schlimm mit dir ist, dann ist ruhiges Stehenbleiben eine gute Wahl. Hunde sehen schlecht, können aber Bewegungen über eine große Distanz ausmachen. Also keine hektischen Abwehrbewegungen. Übrigens sind nicht alle Hund Beißer. Meiner ist ein Hütehund (Bordercollie). Dass er einen Menschen angreifen würde, ist mir unvorstellbar. Aber gegen Phobie ist man wohl machtlos.

Im TV gab es mal eine Docu über einen Hund, der Herzinfakte anzeigen konnte. Zunächst glaubte sein Halter an einen Zufall, dann aber gab er auch Signal bei einem Arbeitskollegen. Dieser nach seinem Befinden befragt, erklärte sich sehr wohl zu fühlen, als kurz darauf auch ihn ein Herzinfakt ereilte. Hunde sind sehr sensibel und ihr Geruchssinn übertrift das unsere um ein Vielfaches. LG Westi.

Merken auf jeden Fall. Riechen kann ich mir auch gut vorstellen, weil Hunde eine so feine nase haben, dass sie fast einzelne Moleküle damit riechen können. In Angstschweiß sind gewisse Hormone wie z.B. Adrenalin höher konzentriert als in "normalem" Schweiß und vielleicht können die Hunde diese Botenstoffe riechen. Ist nur eine Vermutung.
Du musst mal einen Hund einfach mal tief in die Augen schauen!!!!
Engelchen46 am 26. Januar 2009 14:14 Das solltest du als Tip für einen ängstlichen Menschen mal schnellstens vergessen. Was meinst du wie manche Hunderassen darauf reagieren, wenn du denen tief in die Augen guckst? Manche Hunde sehen es als Dominanz-Verhalten...und wollen sich natürlich nicht von einem fremden Menschen dominieren lassen. DR

Wenn du den Instinkt des Hundes mit Geruchssinn gleichsetzt, ja dann "riechen" sie deine Angst..anhand deines Angstschweißes. Du solltest mal auf einen Hundeplatz gehen und dort lernen Hunde in deiner Umgebung zuzulassen. In der Menge (Mensch/Hund) lernst du schneller deine Angst zu verlieren, als wenn dir nur ab und an mal ein Hund auf der Strasse entgegen kommt.
Bitte gehe zu einem Seminar, bzw. Themenabend über Hunekommunikation und Körpersprache, damit du lernst, wie du den Hund schon von weitem einschätzen kannst. Dort lernst du, daß es auch ganz ganz viele liebe Hunde gibt. Wenn das nicht hilft, geh zu einem Therapeuten, der kann dir bestimmt helfen. Alles Gute
Hey, nahezu jedes Tier kann Angst von seinem Gegenüber "spüren". Tiere kommunizieren nicht wie wir Menschen durch sprechen, sondern einzig und allein durch ihre Körpersprache. So nat. auch Hunde. Tiere sind sensibilisiert auf die Ausstrahlung. So merkt der Hund sofort, wenn du Angst hast, weil du (wie du ja auch selber sagst) die Luft anhälst und dich verkrampfst und wegschaust, und somit dem Hund durch deine Haltung zu verstehen gibst, dass du ihm sozusagen die Oberhand gibst und nicht mit ihm kommunizieren möchtest. Hunde möchten im Normalfall immer mit Menschen "zusammenarbeiten", allerdings versuchen sie immer erst mal, der Chef zu sein. Begegnet dir ein Hund, der bellt oder grimmig schaut, bleib ganz ruhig, atme normal weiter ein und aus und schau ihm nicht in die Augen, ignoriere ihn ganz einfach. Er wird dir nix tun, er hat viel zu viel Angst, denn er kennt dich nicht und dieses grimmig Schauen und bellen ist nur eine Vorbeugung, um dir zu zeigen, "hey, ich will hier der Chef sein - ich habe aber im Grunde erstmal Angst, also komm mir nicht zu nahe und tu mir nix". Sie sind viel zu neugierig, wenn du sie cool ignorierst, denn im Grunde wollen sie nur Freund sein und normal geben sie dann den Weg des Widerstandes (bellen) auf und denken, ach, die tut mir ja nix sie schaut mich nicht mal an, also brauch ich mich nicht aufzuregen. Viel Erfolg!
klar kann er den Angstschweiß riechen!
Da muss man aber schon sehr schwitzen