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Stimmt es das die US-Regierung die Insolvenz von Lehmann-Brother bewußt in Kauf genommen hat?

gefragt von NiklausNiklaus am 30.11.2008 um 19:03 Uhr

Es geht das Gerücht um, dass Lehmann-Brother bis zu 70 % europäische Kunden hatte. Somit also nur wenige US-Bürger durch die Insolvenz geschädigt wurden?

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USA x 3.073 Banken x 474 Lehmann x 9

fundive
beantwortet von fundive am 1. Dezember 2008 08:53
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Es stimmt dass die US-Regierung die Bank nicht gerettet hat. Von daher war es also irgendwie schon eine bewusste Entscheidung. Zumindest die 30 grössten Schuldner der Bank kann man im Internet nachlesen: http://blog.rebeltraders.net/wp-content/uploads/2008/09/show-case-doc.pdf Ich hab das nicht nachgerechnet, aber 70% europäische Schuldner erscheinen mir völlig abwegig wenn ich mir die Liste so ansehe. Da ist nur eine europäische Bank genannt, alles weitere sind US bzw. japanische Banken:

Hier mal ein Auszug der Top 10: * Bank of New York: 17 Mrd. Dollar * AOZORA, Japan: 5 Mrd. Dollar * Mizuho, Japan: 460 Mio Dollar * Citibank Hongkong: 275 Mio Dollar * BNP Paris: 250 Mio Dollar * Shinsei Bank, Japan: 230 Mio Dollar * UFJ Bank, Japan: 185 Mio Dollar * Sumitomo, Japan: 177 Mio Dollar

Also ein schlecht recherchiertes Gerücht!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 1. Dezember 2008 13:11

Danke für die umfassende Auskunft.


fundive
beantwortet von fundive am 1. Dezember 2008 08:53
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ups, doppelt



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