Stimmt diese Behauptung? Ist da was dran?

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12 Antworten

Ob er nur ins Nachbarland flüchtet oder in die USA auswandert, wie das nicht wenige nahmhafte Deutsche vor und im 2. Weltkrieg gemacht haben, ist egal. Der Mensch ist auf der Flucht und die Ursache ist Krieg.

Man kann natürlich fragen, warum er so weit flüchtet. Das hat sicher etwas mit push und pull zu tun.

  • Push-Faktor ist der Krieg im Ursprungsland.
  • Pull-Faktor ist die Hoffnung auf möglichst gute Chancen im Zielland.
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Kommentar von kayo1548
14.04.2016, 17:33

"Man kann natürlich fragen, warum er so weit flüchtet. "

richtig und damit ist das eigentlich nicht mehr egal;

sowas zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen ist essenziell um die Situation bestmöglich zu lösen.

Denn klar ist natürlich, dass man mehr Leute einfacher unterbringen kann und auch besser integrieren, wenn diese möglichst gut verteilt sind.

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Kommentar von stine2412
14.04.2016, 18:32

chaoist, so, wie ich unterrichtet bin, konnten Deutsche während des II. WK nicht auswandern. Vielleicht heimlich flüchten.

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Wenn du flüchten müsstest, möglichst weit weg und dann die Leute plötzlich sagen, du 'seist gar kein Flüchtling', da der Krieg so weit weg ist, ist das ziemlich dumm.
Ausserdem können die Länder ja auch winzig klein und man ist trotzdem noch im Krieg.

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prinzipiell ja, sobald er sicheren boden betritt geht der mensch nur aus wirtschaftlichen gründen weiter weil er sich anderswo bessere bedingungen erhofft, angst um sein leben muss er zu diesem zeitpunkt aber nicht mehr haben.

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es wird so vieles behauptet........fakt ist aber, dass niemand sagen kann, dass ein mensch, der vor einem krieg flüchtet, vielleicht sogar die schlimmsten dinge erlebt hat, gleich im nächsten land bleibt und nicht weiterziehen würde......... wenn man sein land verlässt, sucht man automatisch nach einem land, dass seinen vorstellungen entspricht und deshalb kann sogar eine große weltreise möglich sein, bis man dann dort ankommt, wo man für sich dann ein besseres leben erhofft.............:)

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Kommentar von willom
15.04.2016, 02:54

Aha......., wenn ich also nach Dänemark oder Norwegen aufbreche weil ich mir dort ein besseres Leben verspreche bin ich also auch genauso gut  ein " Flüchtling " ..., oder wie ?

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Kommentar von waldfrosch64
16.04.2016, 13:50
  • Fakt ist aber auch das du kein LAnd zwingen kannst alle dies armen missbrauchten aufzunehmen .
  • Fakt ist auch die Krieg zu stoppen würde den Fluss austrocknen .lassen ...aber man hat Gaddafi  ja nicht nur so zum Spass weggebommt . Und so die Staumauer eingerissen .
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Das stimmt natürlich. Nach allgemein anerkannten Regeln der UNO ist ein Flüchtling derjenige, der in das nächste benachbarte Land flüchtet, in dem kein Krieg ist. Also sind alle Syrer, die die Türkei und den Libanon verlassen, keine Flüchtlinge. Es sind illegale Einwanderer.  Nur Merkel und ihre Anhänger vermischen das alles.

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Was die SVP sagt muss man extrem auf die Goldwaage legen.

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Kommentar von waldfrosch64
16.04.2016, 13:55

Nö man muss nur die EU Verträge kennen wie die SVP sie zu kennen scheint im Gegensatz zu Leuten wie dir .

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Wie wäre es denn, wenn man mal die Betroffenen selbst befragte, statt nur über sie zu befinden?

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Was du damit sagst ist, dass die Nachbarländer der Länder im Krieg alle Flüchtlinge behalten sollen...

Beispiel Syrien, da haben folgende Länder Flüchtlinge aufgenommen:

Türkei: 2,7 Millionen

Libanon: 1 Million

Jordanien: 600'000

Irak: 250'000

Nota Bene: Libanon ist wesentlich kleiner als die Schweiz, und schafft es doch, 1 Million Flüchtlinge aufzunehmen...

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Das sind Wirtschaftsflüchtlinge.

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Kommentar von Chaoist
14.04.2016, 17:34

Ich bin auch Wirtschaftsflüchtling.

Der Unterschied ist nur, dass ich hier geboren wurde und nicht weg gehe, weil es mir anders wo schlechter ginge als hier.

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Prinzipiell richtig. Wozu so weit laufen, wenn er im allerersten Land weg vom Krieg ist ?

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Kommentar von whabifan
14.04.2016, 18:12

Ganz einfach, weil in Ländern wie Deutschland die Zustände besser sind. Der Krieg in Syrien kann ja noch Jahre dauern, vielleicht noch 5 Jahre, vielleicht sogar noch 10 oder länger. Willst du als Flüchtling wirkllich jahrelang in Griechenland im Zelt leben? Oder in der Türkei? Dort in einer Art "Slum" vor dich hinverwesen, kaum Essen, deine Kinder haben keine Bildungsmöglichkeit usw. Absolut logisch dass die Leute dann lieber weiter nach Deutschland kommen, dort gibt es zumindest halbwegs ordentliche Unterkunftsmöglichkeiten, die Kinder können zur Schule und vielleicht bekommt man sogar eine Arbeitsgenehmigung. 

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Das ist richtig.

Sobald ein Kriegsflüchtling sicheren Boden betritt, ist er kein Flüchtling.

Warum durchquert er 4 sichere Länder?

Warum bleibt er nicht im 1. sicheren Land, das er betritt?

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Kommentar von kayo1548
14.04.2016, 17:34

"Warum bleibt er nicht im 1. sicheren Land, das er betritt?"

Hoffnung auf ein besseres Leben, bessere Leistungen, ein besseres Gesundheitssystem, vielleicht andere Aussichten auf eine Zukunft.

Mit direkter Lebensgefahr durch Krieg hat das dann natürlich nichts mehr zu tun - da geht es dann schon um die weitere Lebensplanung.

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