Stimmt die Meldung "Bohrinseln in Amerika haben kein Sicherheitsventil am Bodenbohrloch"?
Im Radio wurde gemeldet, dass man die Ölkatastrophe deshalb nicht stoppen kann, da es in Amerika keine sicherheitsvorschrift gäbe, dass deren Bohrinseln ein Sicherheitsventil hätten - wie die in der EU und Saudi usw. d.h. es ist wieder eine "war zu verhindern"-Katastrophe für die BP "voll haften" will.... falls die "schnell haften - ist was faul".... dann haftet meist der dt. Rückversicherer...
hatte diese Bohrinsel ein Sicherheitsventil?
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Ein Abdichtkopf am Ventil an der Spitze des Bohrlochs, mit dem das Austreten des Öls gestoppt werden könne, habe versagt, sagte der BP-Chef gegenüber CNN. Man wisse noch nicht, weshalb dieser Mechanismus ausgefallen sei.
Das «Wall Street Journal» weist darauf hin, dass die Sicherheitstechnik der «Deepwater Horizon» nicht auf dem modernsten Stand gewesen sei. Es habe ein Schalter gefehlt, mit dem das Bohrloch hätte verschlossen werden können. Warum? BP hatte zusammen mit anderen Ölfirmen im amerikanischen Parlament lobbyiert, dass diese Schalter anders als etwa in Norwegen und Brasilien nicht zur Vorschrift werden. Kein Wunder: Ein Stück kostet 400'000 Euro.
Und jetzt entsteht ein Milliardenschaden und eine ökologische Katastrophe. Aber BP und die anderen Ölgiganten bohren anderswo weiter - meist ebenfalls ohne Ventilschalter.
Ob Versicherungen und Rückversicherer dafür aufkommen müssen, ist noch unklar. Sie können nämlich die Leistung kürzen bei Fahrlässigkeit oder sonst verantwortungsloser Unterlassung.
Vielleicht schlagen sie die enstehenden Kosten einfach auf dem Benzinpreis drauf. Das gibt vielleicht zwei Cent pro Liter. Zuzutrauen wäre es ihnen.
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Frag BP, denen gehört die Bohrinsel.
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