Frage von thisgirl0, 188

Stimmt dass, das Satanismus und alles was "Deep" und teuflisch angesehen wird, einen zum bösen macht?

Ich lese das echt oft. Ich höre zB deep trap, teilweise metal und indie rock. Und die Leute in meiner Umgebung und allgemein schauen mich echt komisch an wenn die das sehen und mithören ... außerdem empfinde ich für Satanismus Sympathie (da das meiner Meinung nach die "logischste" Religion ist und nur Frieden will, bin aber Atheist xd) und auch DAS wird schlecht angesehen. Immer kommt man mit dem Klischees an, dass Satanisten besessen sind, sie sich zum bösen verwandeln je mehr sie sich mit der Religion auseinander setzen, oder Katzen töten usw usw .... aber wieso hat man solche Vorurteile? Ist da wirklich was dran?

Antwort vom Tierarzt online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihre Katze. Kompetent, von geprüften Tierärzten.

Experten fragen

Antwort
von Giustolisi, 54

Es gab schon immer einfältige Menschen, die Andersgläubige oder Ungläubige für böse hielten, gerade in den abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) hat das eine lange Tradition.

Man sollte derlei ignoranten Schwätzern und ihrem Geschwätz nicht zu viel Bedeutung beimessen, gerade ihre Vorurteile bestätigen ja, dass sie keine Ahnung haben, wovon sie reden.

Fast keiner dieser Schwätzer weiß überhaupt, dass Satanismus hauptsächlich Atheismus mit spirituellem aber nicht übernatürlichem Einschlag ist oder hat jemals ein Heavy Metal Konzert besucht um festzustellen, dass es kaum friedlichere Orte auf der Welt gibt.

Dass eine Musikrichtung mit dem Teufel verbunden wird, ist ja nichts neues.
Das ging schon immer so, wenn eine neue Musikrichtung aufkam.
So wurde in den 50ern auch Rock'n Roll als Teufelsmusik bezeichnet.

Menschen neigen eben dazu alles abzuwerten was sie nicht kennen, besonders, wenn sie nicht für Neues offen sind.

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

Was ist deiner Auffassung nach der unterschied zwischen "spirituell" und "übernatürlich"? Also das ist jetzt ne normale ernste Frage, und kein Meckern. :)

Kommentar von Giustolisi ,

Spiritualität ist die Beschäftigung mit dem häufig als geistigen bezeichneten, also mit der Psyche.

Im Satanismus gibt es Spititualität nicht im Sinne des Übernatürlichen, die menschliche Psyche (vor Allem die Triebe) ist Gegenstand der Überlegungen und Lehren. Das geht auch ohne Übernatürliches wie Geister oder Seelen, Geist und Seele sind in diesem zusammenhang nur Metaphern, wenn andere Worte nicht so recht passen wollen.

Antwort
von Lilly11Y, 38

Satanisnus ist für die meisten Menschen etwas Unbekanntes.

Und alles, was unbekannt ist, verunsichert . So sind wir Menschen.

Was hilft ist sachlich bleiben, Kompetenz vorrausgesetzt und Freundlichkeit.

Und natürlich das Selbstbewußtsein, dein Leben so zu leben, wie es für dich gut und richtig ist.

L. G. Lilly

Antwort
von DerTypInSchwarz, 27

Erst mal ist Satanismus nicht gleich Satanismus. Wenn man heute von dieser Glaubensrichtung spricht, dann meint man meistens den Lavey'schen Satanismus, der vereinfacht gesagt die Lehren der Kirche ablehnt, für sich selbst umkehrt und in Satan nur eine Personifizierung dieser Lehren sieht.

Daneben gibt es noch andere Strömungen, wie z.B. den Misanthropic Luciferian Order, der die gesamte Schöpfung, also die Welt, den Menschen, und dessen Gesellschaft sowie die daraus entstandenen Gesetze ablehnt. Die Anhänger dieser Philosophie streben nach einer totalen Auflösung von Ordnung und einer Rückkehr zum vorschöpferischen Chaos. Da der Mensch selbst zur Schöpfung gehört, leitet sich daraus eine misanthropische, also menschenfeindliche Haltung ab.

Neben solchen eher philosophischen Anschauungen gibt es auch tatsächlich religiöse Formen des Satanismus, deren Anhänger meist in kleinen Sekten organisiert sind. In diesem Rahmen kam es durchaus schon zu Fällen rituellen Missbrauchs.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Zu deiner Frage:

Satanische Lehren beruhen zum Teil auf einer Umkehrung christlicher Lehren. Diese christlichen Lehren sind in unserer Gesellschaft jedoch lange Zeit der Maßstab für Moral und rechtschaffenes Handeln gewesen. Auch wenn die meisten Menschen heutzutage wohl keine Christen mehr sind, sind diese Lehren so tief in unserer Kultur verankert, dass wir von klein auf mit ihnen sozialisiert werden. Aus dieser Sozialisierung leiten sich zu einem guten Teil unsere Werte, Normen und Moralvorstellungen ab. Eine Umkehrung von diesen wird demnach von einem Großteil der Gesellschaft abgelehnt.

Dazu kommt, dass sich der Großteil der Menschen einfach nicht mit diesem Thema beschäftigt. Das Bild, das man von einer bestimmten Sache hat, entsteht aus allen Informationen, die man darüber gesammelt hat. Und wenn alle diese Informationen aus Krimis über satanische Ritualmorde stammen, dann hat man natürlich auch ein entsprechendes Bild darüber im Kopf.

Ob an den Vorurteilen etwas dran ist? Teilweise ja, es hat schon Fälle von Ritualmorden in Verbindung mit Satanismus gegeben, genauso Fälle von sexuellen und psychischen Missbräuchen innerhalb solcher Sekten. Bei letzteren gibt es wohl auch eine hohe Dunkelziffer. Allerdings kann man das nicht pauschalisieren. Wie ich oben schrieb gibt es nicht den einen Satanismus. Den einen Satanisten schon gar nicht. Jeder Mensch hat andere Motive und Beweggründe. Nur weil man der gleichen Ideologie folgt, heißt das nicht, dass man auch das gleiche daraus macht.

Antwort
von Mbartho, 35

Eine kurze Frage: wer hat, deiner Meinung nach dich geboren? Wer ist für deine Zeugung verantworltich?

Du sagst deine Eltern? Aber es geht um dich persönlich. Deine Person. Du mit deinem Bewusstsein, mit deinem Innern - Seele Herz, wie auch immer du das bezeichnen wirst. Das du jetzt und hier in dieser Zeit existierst.

Ist das alles nur Zufall und Folge eines Knalls? Wie können Menschen sich damit abfinden..?

Noch nieeee in der Geschichte des Universums ist aus dem NICHTS etwas entstanden. Niemals.

Und doch meinen alle das aus nichts einfach eine Maße entstand, die mit aus dem nichts entstandener Schwerkraft über Jahrmillionen von Jahren und X-Trillionen von Zufällen, wir hier auf der Erde entstanden sind und einfach so fröhlich Leben. Ohne einen Schöpfer?

Das wir dann noch mit Satan sympathisieren, der als ein gefallener Engel, ein Lügner, Menschenmörder usw. bezeichnet wird, setzt dem ganzen echt die Krone auf...

Kommentar von thisgirl0 ,

Okay, danke religiöser Mensch, dass du mir eine Frage "beantwortet" hast, die ich mir ja noch nie gestellt habe (wahrscheinlich habe ich mir die Frage öfters gestellt als du je darüber nachgedacht hast, deshalb bin ich ja mittlerweile Atheist)

Und WENN das so ist, wie ist Gott entstanden? Erkläre mir das einmal? (-: und ich will kein "ihn gab es schon immer, so weit können wir nicht denken" hören, das KANNST du, dein Unterbewusstsein will dies aber nicht akzeptieren ;-) und schließlich passiert ja nichts aus Zufall und ohne Grund, deshalb sag mir bitte wie Gott entstanden ist :)

Kommentar von Mbartho ,

Ok, du willst also an einen geschaffenen Gott glauben... guten tag liebes Paradoxon.

Römer 1,20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.

Kommentar von Vando ,

Deine Person. Du mit deinem Bewusstsein, mit deinem Innern - Seele

Das ist echt fies das zu fragen, da das selbst der Wissenschaft ein Rätsel ist wie das Bewusstsein entsteht.

Kommentar von Mbartho ,

Es war echt nicht fies gemeint, eher aufrütteln aber danke für dein Kommentar!

Denn es ist wirklich ein absolutes Rätsel, was wir einfach nur mit einer höheren Macht erklären können und DAS IST DAS SCHÖNE DARAN!

Expertenantwort
von Vando, Community-Experte für Metal, 53

Nö. Ich denke das ist noch eine Altlast des Restchristentums was noch in den Köpfen vieler Menschen steckt. Auch wenn die meisten heute nur noch auf dem Papier christlich sind, wurden sie eigentlich alle noch ansatzweise christlich sozialisiert (sei es durch von den Eltern aufgezwungene Kirchenbesuche oder Konfaunterricht). Ergo haben viele noch zum Teil Christliche Grundsätze davon im Kopf, ohne sich dem wirklich bewusst zu sein oder groß darüber nachzudenken.

Wenn man dann auf einmal Satanismus hört, denkt man, dass es was Schlechtes sei, weil man es früher zu eingetrichtert bekommen hat, das der Teufel was Böses sei. Darüber informieren tun sich die allerwenigsten, weil es auch einfach keine Relevantnis für viele hat. (Ob man sich mit Satanismus perfekt auskennt oder nicht, bringt einen nicht weiter)

Insofern ist das ein klassisches Vorurteil. Nervig, aber man kann nichts gegen machen. 

Antwort
von Kitharea, 65

Wenn du mich fragst gibt es nichts auf dieser Welt außer Gehirnwäsche von Dritten, die einen dazu bringen könnten "böse" zu werden, wenn man das nicht will.
Über deine Ansichten kann man jetzt streiten. Ich halte Satanismus für die dümmste Religion aber ok - ich hab mich auch sehr lange damit beschäftigt (ewig her) und kam irgendwann zu dem Schluss, dass es bescheuert ist. Woher du die Idee hast, dass man da Frieden will ist mir jetzt aber auch ein Mirakel^^
Klischees und Vorurteile stimmen nur selten - soweit generell. Die Menschen haben nur Angst vor Dingen, die sie nicht kennen - und viele überspielen das dann damit, dass sie ihre eigene Welt auf- und die andere Welt abwerten.

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

Guckst du hier: http://www.schwarze-seele.com/satanische_regeln.html So "dumm" ist der Satanisnus ganz und gar nicht.

Kommentar von Kitharea ,

Das "dumme" daran sind nicht die Regeln - wobei ich vorgeschriebene Regeln generell nicht mag - auch nicht die der Bibel. Das "dumme" daran ist, dass - wenn man es auf Teufel ect. bezieht ohnehin immer den kürzeren zieht. In jeder einzelnen Religion geht es den "Machthabern" darum, die Macht zu haben über ein anderes Individuum. Die Regeln sind lediglich Mittel zum Zweck - die Eindruck erwecken sollten sinnvoll zu sein um so die Menschen dazu zu bewegen sich mehr damit zu beschäftigen. Das haben ALLE Kirchen gemeinsam. Regeln, die leicht verständlich sind und einem teilweise Verhaltensweisen und Regeln erklären sollen. Die Regeln sind also nur so etwas wie vorgeschobene Werbung.
Das dort steht "in us we trust" finde ich befremdlich weil es genau das ist was ich eigentlich leben würde ABER ich brauche dafür keine Kirche die mir sagt wie das geht. Keinen den ich anbete - keinen für den ich durchs Feuer springe - keinen der mir bei Fehltritten mit einer Hölle droht.
Die 9 satanischen Grundsätze sind - ähm - ja - unterwirf dich mir und ich helfe dir blabla. Standard.
Ziel jeder Person sollte es sein, sich selbst zu leben und sich eben NICHT zu unterwerfen - wie sinnvoll man das Alles auch finden mag. Trittst du nämlich irgendwann aus den Reihen der Gläubigen aus, bist du so oder so Sünder - VÖLLIG EGAL ob du dich immer an die Regeln hältst oder nicht. Das ist Häuptling gespaltene Zunge - das braucht keiner.
Dieses ganze Regelwerk ist für mich gelinde gesagt für den Popo. Wenn mir was davon gefällt mache ich es sowieso - und wenn nicht dann nicht. Wozu sollte ich jemand Anderen fragen????
Das ist der Punkt den ich an keiner Religion verstehe. Der einzig gute Glaube ist der Glaube an uns selbst - ohne Kompromisse. Und zwar so wie jeder selbst denkt, das umsetzen zu wollen. Religion nehmen einem die Freiheit selbst zu entscheiden dass man gut ist. Für's "wirklich" Mensch sein gibt es eben keine Regeln. Kein Zweiter kennt dich und weiß wie es dir geht.

Und die dümmste Religion ist es für mich, weil man was auch immer man tut - IMMER den kürzeren zieht. "Satan" wird IMMER über einem stehen und mehr zu sagen haben. Dieses Damoklesschwert hinsichtlich seines schlechten Rufes sich die Seelen einzufordern wenn man Fehltritte verübt heißt nur eines: Man ist IMMER Verlierer. Weil die Regeln so geschrieben sind, dass man gar nie gewinnen KANN.

Kommentar von Midnight1999 ,

Du behauptest, dich mit Satanismus beschäftigt zu haben? 😂😂😂 Dann solltest du wissen, dass die wenigsten (modernen) Satanisten Satan als Person ansehen.

Kommentar von Kitharea ,

Na? Haben wir gelacht?

Antwort
von Cookialla, 41

Also wenn jemand streng christlich ist, wird er Satanismus als etwas Schlechtes/Böses ansehen. Viele, die nicht so gläubig sind, bekommen das ebenfalls von der Religion unbewusst so eingetrichtert, denken aber nicht wirklich nach, denken aber auch erst mal schlecht über Satanismus, obwohl sie sich nie damit auseinandergesetzt haben. Sie nehmen einfach religiöse Grundsätze so hin, weil es wohl schon mehr oder weniger seine Richtigkeit haben wird. Und demnach ist, was mit dem Teufel zu tun hat, halt böse.

Ich persönlich bin auch Atheist und mir ist es völlig egal, ob jemand christlich, satanistisch oder was auch immer ist, so lange er niemandem schaden will, niemandem seinen Glauben aufdrängen will und man normal mit ihm umgehen kann.

Mit der Musik ist es etwas anderes, es sei denn, sie hat "böse" oder satanistische Texte. Ansonsten ist sie schlicht Geschmacksache.

Indie Rock hören viele, ich glaub nicht, dass man deswegen schief angeschaut wird. Aber Metal ist schon sehr gewöhnungsbedürftig für Menschen, die es nicht so gewöhnt sind oder sich nicht wirklich hineinfühlen.
Ich kann micht damit auch nicht anfreunden, schief anschauen würde ich dich aber nicht deswegen, ich bin da tolerant und kenne einge, die so was hören. Aber es gibt halt auch Leute, die nur Charts hören und jeden, der was für sie fremdes hört, als unnormal abstempeln. Aber die sind doch eh oberflächlich. ABER das mit Religion in Bezug bringen wird man nur, wenn man sich auch viel mit Religion beschäftigt. Deep Trap weiß ich nicht was es ist.

Dermnach: Wenn man Vorurteile hat, ist man einfach oberflächlich. ;)

Kommentar von thisgirl0 ,

Eigentlich ist es nur Trap, ich höre aber nicht normalen Trap sondern halt eher Deep ... muss ehrlich sein, da sind manchmal auch Sätze die gegen Gott sind und sowas und ganz ehrlich ich feiere das haha.

Kommentar von Cookialla ,

Naja das sind dann wohl eher die Texte, die als "böse" angesehen werden, was auf Religion zurückzuführen ist. Die Musikrichtung an sich sollte Geschmacksache bleiben.

Antwort
von juliza, 102

Satanismus ist ein Bekenntnis zum Teufel. Die Anbetung des Teufels sozusagen.

Kommentar von thisgirl0 ,

Und ein Teufel ist also schlecht, weil es den anderen Religionen nicht entspricht? Und weil irgendwelche verrückte Menschen im mittelalter mal behauptet hat dass der Teufel böses will und böse ist?

Kommentar von juliza ,

Nach den Religionen verkörpert der Teufel das Böse. Und er ist der "Hüter" der Hölle, was wiederum der Ort ist an dem die Sünder hinkommen(Fegefeuer). So wurde es mir als Kind eingetrichtert 😊

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

Man sollte unterscheiden zwischen Satanismus und Teufelsanbetung. Leute, die tatsächlich an den Teufel glauben, also die glauben, dass es ihn real als Personifizierung gibt, mag es geben. Dies hat aber nicht mit dem heute bekannten Saranismus nach LaVey zutun. Wikipedia hilft: "Satan „ist hier nicht der mittelalterliche Gottseibeiuns mit der Mistgabel, sondern das Prinzip ‚Lust‘ und ‚unbedingte Freiheit‘ – das auf links gedrehte ‚peace, love and happiness‘ von LaVeys Hippie-Nachbarn im San Francisco der sechziger Jahre. Stattdessen vertritt diese Kirche eine atheistische Philosophie und bestreitet die „Wirklichkeit einer jeglichen spirituellen Existenz“; die von ihr aufgegriffenen Aspekte der Ritualmagie werden entsprechend als „selbst-veränderndes Psychodrama […], um sich von aufgestauten Gefühlen zu befreien“ und „fast ein Ersatz für Psychotherapie“ erklärt, das keine Glaubenselemente enthalte."

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

*Satanismus

Antwort
von xEd777x, 6

Ich halte den (Lavey'schen) Satanismus für absolut falsch, da es in meinen Augen eine in ihrem Kern eine sehr egoistische und hasserfüllte Religion ist, da beispielsweise Rache für richtig und gut geheißen wird. Und das kann ich wiederum nicht im Geringsten gut heißen. (siehe 4. u. 11. Regel + 5. Grundsatz). 

Antwort
von ApfelTea, 44

Weil die Leute einfach keine Ahnung vom Satanismus haben. Sie haben sich eben nicht weiter informiert. Satanismus ist natürlich alles andere als böse.. sofern wir vom Lavey'schen Satanismus sprechen.

Antwort
von KikoKeksii, 70

Also 1. diese Satanisten mit diesen Klischee Ritualen, sind keine Satanisten sondern nur verrückte und psychisch gestörte Menschen. Ich höre selber Black Metal und bin dunkler gekleidet und es fragt mich auch jeder ob ich Satanist bin, aber was ist das für ein Vergleich..Musik und Kleidung direkt eine ganze Religion xD? Und Satanismus ist sehr breit gefächert da es mehrere ''Theorien'' gibt und an sich ist Satanismus (der glauben an sich) nichts schlimmes, sondern eher die Leute die diesen Glauben ausnutzen um dumme Menschen zu Sklaven zu entwickeln und dinge zu tun die eigentlich nichts mit Satanismus zu tun haben..

Antwort
von Midnight1999, 13

Der Mensch hat halt Angst vor Dingen, die er nicht kennt. Das war mal überlebenswichtig.

Antwort
von nowka20, 6

nein, das macht einen nur zu einem irrenden menschen

Antwort
von CountDracula, 59

Hallo, 

Gut und Böse existieren nicht.

Kommentar von Pyrut ,

So ein Quatsch xD

Kommentar von CountDracula ,

Was ist objektiv böse?

Kommentar von Pyrut ,

Der gegenpol von gut.

Kommentar von Vando ,

Gut und Böse hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab.

Kommentar von CountDracula ,

Ganz genau so ist es. Objektiv Gutes und objektiv Böses gibt es nicht. Deswegen ist es ratsamer, die Dualität zwischen Gut und Böse aufzugeben und wenn, dann überhaupt in heilsam und unheilsam zu unterteilen.

Antwort
von Franky12345678, 3

Ich kenne das Problem....

Das sind die typischen Klischees der Satanisten. Da gibt es eine ganz große, hochverehrte Gottheit, die die Satanisten für böse erklärt: Die heimische Glotze!

Im Fernsehen wird viel solcher Mist mit großer Glaubwürdigkeit verbreitet:

Jemand hat den Friedhof verwüstet? -> Satanisten!

Jemand hat eine Katze totgequält? -> Satanisten!

Jemand hat die Kirche angezündet? -> Satanisten!

Das ist halt das primitive Schubladendenken der Gesellschaft.

Ist genauso das gleiche wie mit der Aussage, dass jeder Moslem eine Bombe in der Tasche hätte.

Hinzu kommt, dass einige wirklich geistig gestörte Menschen diesen Blödsinn glauben und gleichzeitig Satan irgendeinen Gefallen tun wollen und das dann tatsächlich umsetzen und sich Satanist nennen. Das sind aber Leute, die dringend in Behandlung gehören. Da gibt es auch wieder Menschen, die sich für Napoleon oder so halten und ähnlichen Mist machen.

Wenn sowas passiert, kommt das natürlich in den Abendnachrichten mit dem Schlagwort "Satanisten haben wieder mal ...".

Diese Nachrichten zeigen aber nicht, was Satanisten wirklich sind. Und wenn doch, sind es irgendwelche "Experten" aus der Christengemeinde, die die Klischees nochmal verfestigen, indem sie sich auf frühere Vorfälle ähnlicher Art beziehen. Da wird dann nochmal so richtig abgeworben und das Christentum für das einzig wahre erklärt.

So entsteht ein falsches Bild.

Alles, was Katzen tötet, Friedhöfe verwüstet und Kirchen anzündet, ist KEIN SATANIST!

Es gibt genügend Bücher und Webseiten, die genau das aufklären zu versuchen. Ich glaube, das muss ich dir aber nicht näher erklären, welche da geeignet sind und welche nicht, weil sonst wärst du auf dem gleichen Stand wie die Fernseh-Meute :-D.

Aber das kann man ganz leicht umgehen: Man muss ja den anderen nicht erzählen, dass man Satanist ist. Sonst wird man entweder mit diesen Klischees konfrontiert oder einem wird nicht geglaubt, dass man Satanist ist. Das Nichterzählen bereitet ja keinerlei Einschränkungen. Da Satanismus im Alltag sehr kompatibel zum Atheismus ist, kann ein Satanist einfach sagen, er wäre Atheist. Dann muss er nicht ständig gegen die höhere Macht der Glotze ankämpfen.

Echte Satanisten sind auf der Straße schwer zu erkennen, wenn man sich nicht auskennt.

Gehe deinen Weg und ignoriere den Quatsch. Solltest du dich dazu entscheiden, von Atheismus zum Satanismus zu wechseln, dann tu das einfach stillschweigend.

Antwort
von Pyrut, 78

Typisch Atheisten ...

Ich bin Pantheist und würde sagen das ist die einzig wirklich richtige Weltanschaung aber das ist halt subjektiv. Aber ein Satanist ist halt etwas negatives egal wie positiv er es probiert rauszureden...

Kommentar von thisgirl0 ,

Hast du dich mal mit Satanismus auseinandergesetzt? Also ernsthaft recherchiert, dass du dir so eine Meinung bilden kannst?

Kommentar von Pyrut ,

Jop habe ich... kann ich aber nicht wirklich sehr ernst nehmen... ob dus mir jetzt glaubst oder nicht

Kommentar von thisgirl0 ,

:D tschuldige dass die Religion keine strengen zurückgeblieben verbote setzt und schwule und lesben und alles was anders ist als Schande bezeichnet :D süß

Kommentar von Pyrut ,

Habe ich irgendwo behauptet dass die Monotheistischen Religionen recht haben? Nein... da merkt man das du noch jung bist und der Satanismus mehr so etwas hippiges ist um cool zu sein und das kann ich dann noch weniger ernst nehmen...

Kommentar von thisgirl0 ,

Ich bin immer noch Atheist und habe mich mit fast allen (Welt)Religionen auseinandergesetzt. Und im Endeffekt empfinde ich Satanismus immer noch als logisch und friedlich.

Tut mir wirklich leid dass ich deine Meinung nicht teile, dass macht mich aber nicht direkt unreif und unwissend ... :3

Kommentar von Pyrut ,

Rawr xD lulz :33

Sry aber das musste sein ^^

Glaub was du willst... aber der Weg Satans ist der Weg, weg von Gott du musst wissen was du tust nicht ich... beklag dich einfach nicht warum du unglücklich bist...

Kommentar von CountDracula ,

Nicht Deine Meinung lässt Dich unreif wirken, sondern die Art und Weise, wie Du auf Antworten reagierst. Wenn Du fragst, ob Dich Satanismus böse macht, kommt es nun einmal vor, dass manche Menschen mit Ja antworten. So ist das bei Ja-Nein-Fragen.

Der Teufel gilt für viele nun einmal als das verkörperte Böse.

Kommentar von thisgirl0 ,

ich bin nicht unglücklich. Vielleicht innerlich etwas einsam, aber joa. Und ich bin immer noch Atheist und glaube weder an einem Gott/Allah noch an Teufel oder Lucifer.

Verstehe nicht weshalb du so tust als wär' ich ein Satanist die den Klischees 100% entspricht.

Kommentar von Pyrut ,

Wir alle sind doch innerlich n bisschen einsam hat jetzt mit dem aber nichts zu tun...

Wenn du dich als Satanist bezeichnest dann musst du dich auch damit abfinden das Leute so gegen dich Reden ;)

Gott ist +, Geist,Licht und du entscheidest dich für die  Dunkelheit, - ,leere halt die abwesenheit von Gott, wie sollte es dann etwas gutes sein

Kommentar von thisgirl0 ,

Ich will aber wissen weshalb und wieso das so ist :)

Kommentar von Pyrut ,

Jetzt hast du die Antwort warum ;)

Wirst es aber glaub nicht peilen...

Kommentar von CountDracula ,

Weil manche Menschen glauben, dass man Gott braucht.

Kommentar von Pyrut ,

Es gibt Gott!

Aber halt nicht einen persöhnlichen der die Menschen in die Hölle oder ins Paradies schickt sondern wir alle und alles ist Gott somit schicken wir uns selbst dorthin durch verschiedene Bewusstseins Zustände...

Kommentar von Vando ,

,,Wir alle und alles ist Gott".

Damit hast du einen der Grundsätze des (modernen) Satanismus beschrieben.

Kommentar von thisgirl0 ,

@Pyrut, noch einmal, ich habe nirgends behauptet dass ich Satanist bin. Lesen wäre nicht schlecht. Ich bin A T H E I S T.  Ich empfinde nur Sympathie für Satanismus, mehr ist da nicht.

Kommentar von Pyrut ,

Ok, habe ich eigentlich schon verstanden...

Kommentar von thisgirl0 ,

sieht man ...:-)

Kommentar von Pyrut ,

Eben :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community