Frage von RaStu99, 88

Stimmt das mit den Hunden?

Wir haben geplant einen Mittelgrossen Hund anzuschaffen. Meine Frage ist jetzt, stimmt das Mischlingshunde mehr Probleme haben könne als Katzen. denn ein paar leute sagten zu mir: ein Hund kann man fast nicht bis zum natürlichen Tod haben, die werden vorher anfangen Probleme zuhaben, und dann muss man sie einschläfern. Stimmt das ?

Alle Katzen die wir bisher hatten starben eines natürlichen Todes, bis auf eine die wurde leider Überfahren.

DAnke für eure Antworten

Antwort
von xttenere, 14

nein, das stimmt nicht. Es gibt Hunde, welche sehr alt werden, und eines morgens einfach nicht mehr aufstehen, weil sie während der Nacht verstorben sind. Wiederum andere Hund werden krank, und müssen eingeschläfert werden. 

Unser Weisser Schäfer...ein Zuchtrüde...zum Beispiel , ist eines Sonntagsmorgen einfach friedlich eingeschlafen...wir haben nichts gehört und nichts gesehen...er war knapp 12 Jahre alt und nie krank.

Meinen schwarzen Rambo..ein Do Khyi Mischling, musste ich letzten April gehen lassen. Er wäre 2 Wochen später 15 Jahre alt geworden. Er  musste nach Krampfanfällen eingeschläfert werden...war aber davor nie krank und top fit.

Zur Zeit habe ich neben dem jungen Mischling einen knapp 15 Jahre alten Papillon ( reinrassig ) ,welcher zwar nichts mehr sieht, und nicht mehr gut hört...aber sonst quitschfidel ist.

Ich hatte auch immer Katzen ( Freilauf )...2 musste ich altershalber einschläfern lassen...eine wurde überfahren, und die andere starb eines natürlichen Todes. Im Moment hab ich noch einen 14 Jahre alten Kater und eine ca 3 jährige Kätzin...beide top fit.

Du siehst, man kann das nicht pauschalisieren.

Antwort
von LuxLibertatis, 24

Kommt auch auf den Hund und den Halter an. Mein Hund (reinrassiger Cocker) ist jetzt 12 und abgesehen von Hörproblemen ist er noch topfit. Der wird aber auch rundum betüdelt und beim kleinsten Problem laufen wir zum TA, damit es so bleibt. Es gibt allerdings durchaus Rassen, die ihre gesundheitlichen Probleme angezüchtet haben, was bei Mischlingen, auch je nach "beteiligten" Rassen eher nicht der Fall ist.

Ich habe aber auch das Gefühl, dass man bei vielen Hunden die Probleme einfach viel eher mitbekommt. Katzen verkriechen sich oft, wenn sie Schmerzen haben oder es ihnen einfach nicht gut geht, und sterben möglicherweise, ohne das man genau wusste, ob es ein Problem gab. Ich kenne eine Handvoll solcher Fälle selbst. Waren aber auch allesamt eher eigenständige Freigängerinnen. Der Hund dagegen ist so gut wie immer direkt beim Menschen.

Antwort
von loema, 29

Rassehunde und Rassekatzen haben vergleichbare gesundheitliche Schwierigkeiten. Es gibt Rassen, die seit Geburt schon krank sind.
Bei Mischlingen, kann es sein, dass die Rassetypischen Erkrankungen sich ungünstig auswirken und das Tier von beiden Seiten anfällig ist oder dass es sich abmildert.
Dann kommt noch die Qualität des Futters und andere Lebensumstände hinzu. Auch, ob geimpft wird regelmäßig oder nicht.
Etc.

Antwort
von Arashi01, 34

Von meinen Hunden ist nur ein einziger selbst eingeschlafen. Bei den anderen mussten wir den Tierarzt bitten, sein Leid zu verkürzen, da Schmerzen das Leben unerträglich machten.

Allerdings wurden meine Hunde sehr alt, waren sonst immer gesund und fit (die älteste Hündin wurde 18).

Man kann dies nicht pauschalisieren. Hunde sind so unterschiedlich. Man muss ein waches Auge haben, regelmäßig zum Tierarzt gehen und sich über das Futter Gedanken machen.

Katzen sind da in der Tat etwas eigenständiger, obwohl es da drüben auch Mimosen gibt.

Hunde sind auch umständlicher zu Halten. Sie brauchen Erziehung, Auslauf, gutes Futter und natürlich viel Liebe. Wichtig ist ein guter Hundeverstand oder jemand, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht.

Sonst kann Hundehaltung auch gefährlich werden. Für Mensch oder/und Tier.

Kommentar von Sissi13 ,

Was füttern sie? :)

Kommentar von Arashi01 ,

Ein ganz gewöhnliches Trockenfutter für erwachsene Hunde. Dazu etwas Distelöl und Hundekräuter. Ab und zu etwas Banane (wegen dem Kalium. Ich bemerke den Kaliummangel bei Hunden immer, wenn sie anfangen, Kot zu fressen). Mal ein paar Leckerli, sonst nix.

Kommentar von ahtnamas22 ,

Googel mal Hunde barfen das ist die beste fütterungsart. Es gibt auch fertigbarf. Ist zwar nicht so gut wie selbst gemacht es aber trotzdem 100 mal besser als normales Futter aus Aldi oder so. Es gibt im Netz auch barf Rechner. Bitte informieren dich VORHER 

Lg ahtnamas22

Kommentar von xttenere ,

jetzt das wieder los !

Ich füttere alle Hunde seit über 20 Jahre mit einem hochwertigen Trockenfutter ( Lamm und Reis )...vom Fachhandel. Alle meine Hunde wurden sehr alt, waren nie krank und sahen den TA nur zum impfen.

Es ist nicht jedermann möglich zu barfen....ich z.B bin und war mit meinen Hunden immer sehr viel unterwegs, kann kein Frischfleisch mitnehmen. Und man sollte einen Hund niemals 2 Tage barfen und dann wieder 3 Tage TroFu geben, weil man gerade mal nicht barfen kann. Man sollte bei einer Methode bleiben....egal bei welcher.

Kommentar von Arashi01 ,

Danke für diesen Kommentar. Man wird ja schon fast geächtet als nicht"barfer". Mein Motto ist: "Never change a winning team". Und wenn der Hund gesund ist, gibt es keinen Grund, die Ernährung umzustellen. Im Gegenteil, man geht ein Risiko ein. Denn eine Umstellung birgt auch Gefahren.

Kommentar von ahtnamas22 ,

Nein ich verachte keine nicht barfer. Ich selbst war auch lange nicht barfer. Stimmt den Hunden hat das nicht geschadet. Dennoch bin ich jetzt ein überzeugt er barfer, aber ich verstehe alle die nicht die zeit oder Lust dazu haben soviel Aufwand zu betreiben .

Kommentar von Arashi01 ,

Der Grund weshalb ich nicht barfe , ist folgender:

Das Futter sollte dem Lebewesen und seinen Lebensumständen angepasst werden.

Der Wolf lebt in der freien Wildbahn ständig draußen, kämpft um sein Futter, legt ca. 40km im Durchschnitt täglich zurück. Ist Sommer wie Winter der Witterung ausgesetzt, wird nicht entwurmt und lebt ein relativ kurzes Leben (im Vergleich zu unseren Haushunden).

Meine Hunde sind Sommer wie Winter 20 Stunden im Haus oder Garten. Gehn mal so 3 - 4 Stunden Gassi. Haben Spass am Leben, keine Würmer und müssen nicht um ihr Futter kämpfen.

Das sind ganz andere Voraussetzungen.

Es kann in meinen Augen nicht wirklich gesund sein, Lebewesen mit so unterschiedlichen Lebensbedingungen gleich ernähren zu wollen. Das wäre ungefähr so, als würde ich den Speiseplan von einem Olympiasportler übernehmen. Und kann, in meinen Augen nicht gut gehen.

Deshalb muss ich schauen: Was ist mein Hund für ein Typ, ist er kastriert oder nicht, Wieviel Bewegung hat er. Dazu gehört vor allem Erfahrung und ein gutes Gespür.

Futterhändler wollen in der Regel gut verdienen. Sie geben Unmengen Geld an Werbung und Pseudoinfo heraus. Manchmal ist Hundefütterung schon fast ne Religion.

Ich kenne einige Hunde, die aufgrund von Knochenfütterung sehr krank wurden. Ich kenne einen Hund, der an einem Nierenversagen bei BARF Fütterung gestorben ist.

Also im Einzelfall immer genau hinschauen, bevor man ein Futter empfielt. Grundvoraussetzung: Man sollte den Hund kennen. Das ist im Internet kaum möglich.

 

Antwort
von Maienblume, 16

Siehst du, bei mir ist keine Katze richtig alt geworden. :(

Und das, obwohl wir wirklich sofort zum Tierarzt rennen, wenn bei unseren Tieren was nicht stimmt.

Zwei habe ich durch FIP verloren, eine durch Leukose, und einer hatte Niereninsuffizienz. Die Älteste wurde nur dreizehn, was ich echt noch nicht alt finde. Zwei schafften zehn, und mein armer Maine Coon wurde nur sieben Jahre alt.

Nun habe ich wieder einen jüngeren Kater, und ich hoffe, daß er richtig schön lang bei uns bleibt.

Mein Hund ist jetzt neun, ist ein Mischling, und wäre schon längst gestorben mit sieben, als Tumore in den beiden Milchleisten entdeckt wurden.

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Was ich damit sagen will: man steckt wirklich nicht drin, es kann individuell völlig unvorhersehbar verlaufen.

Richtig ist allerdings, daß manche großen Hunderassen leider nicht mehr alt werden.... beim Berner Sennenhund ist gerade ein großes Programm angelaufen, wieder mehr auf Robustheit und Langlebigkeit zu züchten als auf Schönheit. Ich glaube der Durchschnitt der Lebenserwartung war bei 6,8 Jahren, was erschütternd gering ist.

Kommentar von xttenere ,

es kommt nicht auf die Grösse alleine an, sondern auch auf die Haltung. Wir hatten einen weissen Schäferrüden mit einer Widerristhöhe von 72 cm und 48 kg. Er wurde knapp 12 Jahre alt. Allerdings wurde er die ersten 9 Monate die Treppen hoch und runter getragen, um seine Gelenke zu schützen...bekam kein hoch pushendes Welpenfutter, u d wurde auch nicht vermenschlicht. Mein Rambo war ein Do Khyi Mix...68 cm gross und 38 kg schwer. er wurde 15 und war seiner Lebtage nie krank.

Viele Hunde tragen leider ein Krebs Gen in sich, welcher früher oder später ausbrechen kann...aber nicht muss....z.B der Labrador.

Ich kenne übrigens einige Berner Sennen, welche zwischen 11 und 14 Jahre alt sind...keine Ahnung, woher Du Deine Statistik hast.

Kommentar von Maienblume ,

Das war vor einiger Zeit ein Artikel im dogs Magazin, wo Schweizer Wissenschaftler darüber Auskunft gaben, wie sie Genbanken erstellen, um der Langlebigkeit und größeren Robustheit dieser Rasse auf die Spur zu kommen. Also eine durchaus seriöse Quelle.

Natürlich kommt es auch auf die Haltung an, ob ein großer Hund relativ schnell "verschlissen" ist. Dennoch muß es da noch andere rassespezifische Probleme geben, oder wie erklärst Du Dir sonst, daß z.B. Irische Wolfshunde oft viel zu früh an Herzversagen sterben?

Kommentar von Maienblume ,

Und noch vergessen zu erwähnen: DURCHSCHNITTLICH 6,8 Jahre alt.... das heißt dann, wenn einige zwischen 11 und 14 Jahre alt sind, sterben andere noch viel früher! Durchschnittswerte haben immer Ausreißer nach oben oder unten, und je mehr Hunde in die Statistik eingehen, desto aussagekräftiger wird sie.

Antwort
von Sissi13, 36

Das stimmt überhaupt nicht omg.
Mischlinge Leben sogar länger als reinrassige Hunde !
Ich weiß nicht wieso immer wieder so Menschen einen scheiß in die Welt setzten.

Kommentar von Arashi01 ,

Das Mischlinge länger leben als reinrassige Hunde stimmt nur bedingt. Wenn ein kranker DSH einen kranken Dobermann deckt, kommt dabei kein gesundes Tier heraus.

Anders bei den Mischlingen, die sich hart durchbeissen mussten. Deren Rasse man ihnen nicht mehr ansieht. Da galt survival of the fittest. Aber viele sind dann eben auch gestorben.

Kommentar von Sissi13 ,

Ok 😂 klar sind die Tiere krank die schon mit nem kranken Hund gedeckt wurden.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Mischlinge Leben nicht länger! Wenn man überlegt,gibt es auch keinen Grund dazu.

Bei Rassehunden nimmt man nur die 100% Gesunden,die werden auf alles geprüft,Augen,Hüfte,usw...

Da kommt eben auch was gesundes raus. 

De Welpen bekommen rechtzeitig Impfungen und kommen nicht raus bis alle wichtigen Inpfungen da sind.

Bei Mischlingen weiß man nie...Sind halt leider auch in dem Fall überraschungspakete (Heißt nicht dass die alle krank sind oder sonst was)

Kommentar von Sissi13 ,

Herzlichen Glückwunsch für die Antwort. Weiß ich jetzt auch.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Nicht gleich so eingeschnappt..Habe was anderes geschrieben als Arashi01.

Kommentar von xttenere ,

@Sissi13....Wie wär's mit einem etwas anständigeren Ton gegenüber Usern die WIRKLICH  was verrstehen von der Zucht

Bei Mischlingen weisst Du wirklich NIE, was zusammengekreuzt wurde, und welche erblich bedingten Krankheiten weiter gegeben wurden.

Zuchttiere jedoch werden aus dem Zuchtprogramm ausgeschlossen, falls sie solche vererbaren Krankheiten haben.


Kommentar von Sissi13 ,

Och Mensch ist doch gut :)

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