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Stigmatisierung durch Besuch eines integrativen Kindergarten/Schule?

gefragt von primel am 13.11.2008 um 12:13 Uhr

Der 4jährige Sohn meiner Freundin wurde als kürzlich als lernbehindert diagnostiziert und soll nun einen integrativen Kidergarten besuchen. Eine Bekannte sagte mir, dass sollte sie möglichst vermeiden, da das Kind sonst sein Leben lang gesellschaftlich stigmatisiert ist und in Punkto Schule/Ausbildung auf keinen grünen Zweig mehr kommt. Stimmt das?


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Sascher
beantwortet von Sascher am 13. November 2008 12:16
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Ja und Nein. Wenn er lernbehindert ist, braucht er spezielle Förderung, und die wird er dort bekommen. Da stellt sich für mich nicht die Frage nach einer eventuellen Stigmatisierung, wenn er nicht entsprechend gefördert wird, hat er für das spätere Leben keinen Vorteil.


danimaus76
beantwortet von danimaus76 am 13. November 2008 12:16
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Das ist für mich Ouatsch. Mein Sohn ging auch in eine Intgrationskita, dann auch eine Förderschule. Jetz geht er auf eine ganz normale Schule und deswegen ist er nicht schlechter als andere.

Kommentar von primel am 13. November 2008 12:18

Auf so eine Antwort/Erfahrung habe ich gehofft - das macht Mut! Danke!

Kommentar von 85e77a35f26e1fbe3be54fe6d62ce9a1smalldanimaus76 am 13. November 2008 12:22

Sie soll sich keine Sorgen machen, richtig unterstützt kann er später genauso zur Schule gehen wie jeder andere auch. UNd es gibt immer etwas was jedes Kind besonders gut kann, wenn sie das fördert wird das Kind viel Freude am lernen haben.


kuntzkids
beantwortet von kuntzkids am 13. November 2008 12:16
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So ein Quatsch!

Stigmatisiert wäre er, wenn die Lernbehinderung nicht durch intensivere Zuwendung liebevoll "bearbeitet" wird -- was Aufgabe und Anliegen eines solchen Kindergartens ist.

Unter günstigen Umständen kann das Kind auf diese Weise eher noch dazulernen.


akademikus
beantwortet von akademikus am 13. November 2008 12:17
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da würde ich mir erst einmal ne zweite und dritte meinung einholen. es geht schließlich um das eigene kind. es ist einfach, kinder die ein wenig schwierig sind in eine schublade zu stecken. ich würde das nicht so einfach hinnehmen. denk mal drüber nach. gruss akademikus


linuxopa
beantwortet von linuxopa am 13. November 2008 12:17
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Und wie wird das ohne die Förderung des Kindes in einem intergrativen Kindergarten? Wohl kaum besser, eher mangels vorzeigbarer Schulleistungen ein totales Fiasko.


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 13. November 2008 12:18
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Diese Zeiten sollten doch wirklich langsam vorbei sein. In einen integrativen Kindergarten gehen auch gesunde Kinder, darum heißt er ja so. Ich war in einem Lesemutter und fand es manchmal nicht leicht zu entscheiden, ob ein Kind eine Behinderung hat oder nicht. Die Kinder selbst gehen ganz normal miteinander um.

Kommentar von primel am 13. November 2008 12:19

sollten schon, die Frage ist, ob sie es auch sind....

Kommentar von Eb2703b37bc8708abed13e9a84599ec7smallKristall08 am 13. November 2008 12:21

Darum gehen wir ja mit gutem Beispiel voran. ;-)


teufelchen130
beantwortet von teufelchen130 am 13. November 2008 12:19
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hallo ich würde einen integrativen kindergartenplatz auf jedenfall raten denn dem kind wird auf jedenfall geholfen


andreas48
beantwortet von andreas48 am 13. November 2008 12:21
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ein Integrationskindergarten ist das beste, was deinem Sohn passieren kann, den dort ist er in seiner Gemeinschaft, die (positiv gesehen) keine rücksicht nimmt..sondern er ist eben integriert...

meine Schwester ist stellvertretente Leiterin einer solchen Einrichtung


Senny74
beantwortet von Senny74 am 13. November 2008 12:22
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Qutatsch. In einem Integrationskindergarten sind ja auch Kinder, die keine Lernbehinderung etc. haben! Woher will denn da jemand wissen, welches Kind, was kann.


cyberoma
beantwortet von cyberoma am 13. November 2008 12:25
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Mein Enkel - nicht lernbehindert - geht in eine integrative Grundschule, weil die am nächsten liegt und besonders gut ist. Ein bestimmter Prozentsatz der Kinder ist lernbehindert.
Was soll denn stigmatisierend sein am Besuch so einer Schule? Dass man diese Schule besucht hat, lässt doch für einen Außenstehenden überhaupt keine Rückschlüsse auf den einzelnen Schüler zu.


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