Der 4jährige Sohn meiner Freundin wurde als kürzlich als lernbehindert diagnostiziert und soll nun einen integrativen Kidergarten besuchen. Eine Bekannte sagte mir, dass sollte sie möglichst vermeiden, da das Kind sonst sein Leben lang gesellschaftlich stigmatisiert ist und in Punkto Schule/Ausbildung auf keinen grünen Zweig mehr kommt. Stimmt das?
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Ja und Nein. Wenn er lernbehindert ist, braucht er spezielle Förderung, und die wird er dort bekommen. Da stellt sich für mich nicht die Frage nach einer eventuellen Stigmatisierung, wenn er nicht entsprechend gefördert wird, hat er für das spätere Leben keinen Vorteil.

Das ist für mich Ouatsch. Mein Sohn ging auch in eine Intgrationskita, dann auch eine Förderschule. Jetz geht er auf eine ganz normale Schule und deswegen ist er nicht schlechter als andere.
Auf so eine Antwort/Erfahrung habe ich gehofft - das macht Mut! Danke!
danimaus76 am 13. November 2008 12:22 Sie soll sich keine Sorgen machen, richtig unterstützt kann er später genauso zur Schule gehen wie jeder andere auch. UNd es gibt immer etwas was jedes Kind besonders gut kann, wenn sie das fördert wird das Kind viel Freude am lernen haben.

So ein Quatsch!
Stigmatisiert wäre er, wenn die Lernbehinderung nicht durch intensivere Zuwendung liebevoll "bearbeitet" wird -- was Aufgabe und Anliegen eines solchen Kindergartens ist.
Unter günstigen Umständen kann das Kind auf diese Weise eher noch dazulernen.

da würde ich mir erst einmal ne zweite und dritte meinung einholen. es geht schließlich um das eigene kind. es ist einfach, kinder die ein wenig schwierig sind in eine schublade zu stecken. ich würde das nicht so einfach hinnehmen. denk mal drüber nach. gruss akademikus
Und wie wird das ohne die Förderung des Kindes in einem intergrativen Kindergarten? Wohl kaum besser, eher mangels vorzeigbarer Schulleistungen ein totales Fiasko.

Diese Zeiten sollten doch wirklich langsam vorbei sein. In einen integrativen Kindergarten gehen auch gesunde Kinder, darum heißt er ja so. Ich war in einem Lesemutter und fand es manchmal nicht leicht zu entscheiden, ob ein Kind eine Behinderung hat oder nicht. Die Kinder selbst gehen ganz normal miteinander um.
sollten schon, die Frage ist, ob sie es auch sind....
Kristall08 am 13. November 2008 12:21 Darum gehen wir ja mit gutem Beispiel voran. ;-)

hallo ich würde einen integrativen kindergartenplatz auf jedenfall raten denn dem kind wird auf jedenfall geholfen

ein Integrationskindergarten ist das beste, was deinem Sohn passieren kann, den dort ist er in seiner Gemeinschaft, die (positiv gesehen) keine rücksicht nimmt..sondern er ist eben integriert...
meine Schwester ist stellvertretente Leiterin einer solchen Einrichtung

Qutatsch. In einem Integrationskindergarten sind ja auch Kinder, die keine Lernbehinderung etc. haben! Woher will denn da jemand wissen, welches Kind, was kann.

Mein Enkel - nicht lernbehindert - geht in eine integrative Grundschule, weil die am nächsten liegt und besonders gut ist. Ein bestimmter Prozentsatz der Kinder ist lernbehindert.
Was soll denn stigmatisierend sein am Besuch so einer Schule? Dass man diese Schule besucht hat, lässt doch für einen Außenstehenden überhaupt keine Rückschlüsse auf den einzelnen Schüler zu.