Frage von pollywants2,

Steuernachzahlung bei arbeitslosigkeit

Hallo,

im Jahr 2009 war ich einen Monat lang arbeitslos, muss ich wegen diesem einen Monat etwa mit einer Nachzahlung rechnen? Ich bin eigentlich davon ausgegangen ne menge Kohle zurück zu erhalten, aufgrund sehr hoher Werbungskosten+Entfernungspauschale wegen eines berufsbegleitenden Studiums

VG

polly

Antwort von RautenMiro,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn Du 11 Monate gearbeitet hast und 1 Monat ALG I bezogen hast, ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die ESt überzahlt.. Des weiteren schilderst Du erhöhte Werbungskosten etc...

Das ALG I erhöht durch den sog. Progressionsvorbehalt nach § 32 b EStG zwar den Steuersatz, im Gegensatz hast Du in den 11 Monaten die Steuer so vorausbezahlt, als würdest Du 12 Monate gearbeitet haben. Mach Dir mal keine Gedanken, das wird eine Erstattung geben...

Kommentar von EnnoBecker,

Sehe ich genauso. DH.

Antwort von papan1,

Wenn Sie in diesem Monat Arabeitslosengeld bekommen haben, dann ist dieses Geld eine Einnahme,die steuerfreiwar und in der Jahreserklärung den Gesamtsteuersatz ein bischen erhöht. Aber da Sie ja hohe Werbungskosten haben, dürfte das nicht viel ausmachen

Antwort von pollywants2,

super, danke euch für die Infos, dann kann ich ja beruhigt meine erste Steuererklärung abgeben :)

Antwort von malli,

als singel ist es unwarscheinlich das du etwas nachzahlen musst, da das arbeitslosengeld zwar unter progressionvorbehalt gezahlt wird (d.h. es wird dazu herrangezogen wieviel prozent von deinem einkommen als steuern weg gehen) aber du ja vom arbeitgeber so behandelt wirst als hättest du das einkommen das ganze jahr gehabt! bsp. du hast im feb. angefangen zu arbeiten bekommst 2000€ brutto da rechnet der arbeitgeber die lohnsteuer so aus als hättest du im jahr 24000€ verdient in wirklichkeit sind es ja aber nur 22000€ lg malli

Kommentar von EnnoBecker,

Hier die Wiedergabe in "lesbar":
 
Als Single ist es unwarscheinlich, dass du etwas nachzahlen musst, da das Arbeitslosengeld zwar unter Progressionsvorbehalt gezahlt wird (d.h. es wird dazu herangezogen, wieviel Prozent von deinem Einkommen als Steuern weggehen), aber du ja vom Arbeitgeber so behandelt wirst, als hättest du das Einkommen das ganze jahr gehabt. Beispiel: Du hast im Februar angefangen zu arbeiten, bekommst 2000€ brutto. Da rechnet der Arbeitgeber die Lohnsteuer so aus, als hättest du im Jahr 24000 € verdient. In Wirklichkeit sind es ja aber nur 22000 €.
LG malli

 

 
So, jetzt habe ich es auch verstanden. Es fehlt irgendwie das "aber nach dem "zwar"....

Antwort von user273,

Grundsätzlich würdest Du nachzahlen müssen, da die Leistungen, die Du vom Staat bezogen hast unter der "Progressionsvorbehalt" fallen, d.h. sie erhöhen Deinen persönlichen Steuersatz. Wenn Du aber wirklich so hohe Werbungskosten hast, werden die das locker aufwiegen!

Antwort von eichorn,

Wiso Nachzahlung wegen Arbeitslosigkeit? Deswegen brauchst du nix nachzahlen.

Kommentar von EnnoBecker,

Weil grundsätzlich die Arbeitslosengelder dem Progressionsvorbehalt unterliegen, aber nicht dem Lohnsteuerabzug. Darum.

Antwort von BONEBREAKER,

selbst das arbeitsamt zahlt steuern für dich eigentlich müsstest du ne abrechnung dafür von denen bekommen war ein jahr lang arbeitslos und habe geld wiederbekommen

Kommentar von RautenMiro,

Schwachsinnsantwort.... Die Arb.agentur zahlt keine Steuer für das ALG I o II

Kommentar von pollo,

@bonebreaker: wenn Du nur ALG vom 01.01.-31.12. bekommen hast und sonst keine weiteren Einkünfte hattest, hast Du garantiert kein Geld vom FA zurückbekommen!!! Ansonsten schließe ich mich mit jedem Wort dem Kommentar von RautenMiro an...

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Besuch auf gutefrage.net?

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Wenn Sie möchten, können Sie uns hier noch Ihre Begründung hinterlassen:

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Bis zum nächsten Mal ...

Keine passende Antwort gefunden?

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community