Ich habe gehört, dass man mit niedrigverzinsten Bundesanleihen und Pfandbriefen nach Einführung der Abgeltungssteuer Steuern sparen kann. Wie soll das genau aussehen. Für mich hört es sich erstmal nicht beosnders attraktiv an, wenn eine Anlage niedrigverzinst ist....Also helft mir bitte mal auf die Spünge! Danke!

Das stimmt nur für Wertpapiere, die man vor dem 31.12.2008 kauft. Denn auch die Kursgewinne mit denen man früher die Rendite erzielt, werden mit der Abgeltungssteuer versteuert.

Niedrig verzinste Papiere sind nicht so beliebt - verständlich.
Daher kann man sie zu einem niedrigen Preis als ihr Nenn werdt kaufen.
Bei Ablauf erhält man denn Nennwert.
Die Zinsen und der Kursgewinn ergeben zusammen die tatsächliche Rendite.
Der Kursgewinn ist bei in 2008 gekauften Papieren steuerfrei, wenn man sie länger als 1 Jahr hält.
Abgeltungssteuer: www.klicktipps.de/einkommensteuerundabgeltungsteuer.php
da du weniger Rendite dafür bekommst mußt du auch weniger Steuern zahlen - ja das stimmt. Statt z.B für 5000 Zinsen und 1400 Steuern für hochverzinsliche Anlagen zu bekommen (sind dann noch 3600 €), bekommst du für die Bundesanleihen vielleicht nur 2000 Euro Zinsen und mußt dann nur 560 € Steuern zahlen (bleiben 1440 €). Der Steuersatz ist überall der gleiche! Es bringt also nicht weniger Steuern zu zahlen, da man dadurch auch weniger Ertrag hat. Ziel eines jeden Menschen muß es sein, soviel Steuern wie möglich zu zahlen. Ich wäre froh, wenn ich 1 Million Steuern zahlen müßte