steuerliche Freibeträge bei Behinderung korrekt geltend machen?

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4 Antworten

GdB von 100 - Freibetrag 1.420 € MZ "H" - Freibetrag 3.700 € MZ

Du hast etwas falsch verstanden, es gibt nicht beide Freibeträge, sondern der Freibetrag erhöht sich in diesem Fall von 1420 € auf 3700 € (siehe § 33 b Absatz 2 letzter Satz: "Für behinderte Menschen, die hilflos im Sinne des Absatzes 6 sind, und für Blinde erhöht sich der Pauschbetrag auf 3 700 Euro.")

http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__33b.html

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Kommentar von Brezel14
21.03.2016, 13:27

Danke für die schnelle Aufklärung...........

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Steuer-Freibeträge bei Behinderung werden nicht addiert. Es gilt der höchste.

Bei den Autokilometern würde ich die tatsächlich gefahrenen Kilometer angeben.

1) Bei deinem GdB ist praktisch jeder gefahrene Kilometer in seinem Sinne.

2) Die Finanzbeamten sind gehalten, in solchen Fällen die Angaben ohne Nachfrage übernehmen.

Es würde mich sehr wundern, wenn das dein Sachbearbeiter nicht tun würde.

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Es gibt keine Addition der Freibeträge. Nur der höchste Freibetrag, der sich aus dem GdB und Merkmale ergibt, wird in der Steuererklärung einbezogen. Kilometergeld kannst du nur bei einer Fahrtenpauschale zu einem Arbeitsplatz abrechnen (Entfernung und Anzahl der Arbeitstage), den aber nicht viele mit dem Merkmal H beanspruchen können. Aber eine kostenlose Nutzung aller deutschen Nah- und Regionalverkehrsverbünden (incl. Deutsche Bahn) besteht beim Merkmal "G", nur bei IC, ICE und EC Zügen gilt das nicht, also nur bei RB und RE.

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Kommentar von Brezel14
21.03.2016, 15:19

Danke für Deine Antwort nur das mit der km-Pauschale kann nicht ganz stimmen. Bei MZ  "G" wirde ein km Freibetreg von 3000km = 900 € ohne Nachweis angenommen. Bei MZ "aG" werden nicht nur berufliche  od. Fahrten zum Arzt, bzw. Therapie sondern auch Privat (Urlaubsfahrten) berücksichtigt. Meine Frage ist da: Muss ein Nachweis über die tatsächlich gefahrenen km erbracht werden oder darf ach hier, wie bei MZ "G" die 15000km = 4500 € Freibetrag einfach geltend gemacht werden..........

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Hallo Brezel14,

Sie schreiben:

steuerliche Freibeträge bei Behinderung korrekt geltend machen?

Antwort und Tipp:

Nehmen Sie die Dienste des ortsansässigen Lohnsteuerhilfevereins in Anspruch, dann sind Sie auf der sicheren Seite!

https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Lohnsteuerhilfe

Auszug:

Mitgliedschaft

Um die Dienstleistungen der VLH in Anspruch zu nehmen, muss man Vereinsmitglied sein. 

Mitglied werden können unter den Voraussetzungen des § 4 Nr. 11 StBerG Arbeitnehmer, Beamte, Rentner, Auszubildende, Studenten und Unterhaltsempfänger. 

Der Mitgliedsbeitrag ist sozial gestaffelt und richtet sich nach der Höhe der jeweiligen Jahreseinnahmen. 

Hinzu kommt eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 10 Euro.

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von Brezel14
21.03.2016, 13:36

Hallo Hubkon, leder erfülle ich nicht die Bedingungen für eine Mitgliedschaft

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