Steuerklasse wechseln, was genau muss ich tun?

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6 Antworten

Für Euch ist die Kombination 3/5 ideal, als genau so, wie ihr sie bisher habt.  Eine kleine Nachzahlung für das Jahr 2017 wäre aber möglich. Und natürlich solltet ihr euch weiterhin gemeinsam veranlagen, wenn ihr kein Geld zu verschenken habt, eine Einzelveranlagung wird teuer. Ob ihr 3/5 habt oder 4/4, das spielt bei der Veranlagungsart auch keine Rolle. Nur bei 3/5 ist sie die Abgabe einer Veranlagung Pflicht. 

Ändern könnt sie, indem ihr gemeinsam einen Antrag auf Änderung stellt beim Finanzamt. 

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Und lohnt sich das bei unseren Gehältern überhaupt?

Die Steuerklasse ändert nur etwas an der monatlichen Vorauszahlung, bei der Gesamtsteuerbelastung über das Jahr gesehen, die sich bei der Steuererklärung herausstellt, müsst ihr immer das selbe zahlen, egal welche Steuerklasse ihr hattet. Bei 4/4 würdet ihr was zurückbekommen, bei 3/5 vermutlich etwas nachzahlen. 

3/5 kommt eigentlich nur bei einem bestimmten Verhältnis bei +-0 bei der Steuererklärung raus.

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Da deine Frau wesentlich weniger verdient als du, solltest du Steuerklasse III behalten, deine Frau bekommt dann Steuerklasse V.


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Die Steuerklasse könnt ihr wechseln, wenn ihr das beim zuständigen Finanzamt beantragt.

Ihr habt jetzt die Kombination Du:3/sie: 5. Als zusammenveranalgtes Paar könntet ihr in die Kombination Du:4/sie:4  wechseln.

Ob sich das bei Euren Einkommen lohnt, müsst ihr mal versuchen durchzurechnen. Eine Möglichkeit dafür:  Netto-Gehalts-Rechner im Internet. Andere Möglichkeiten: Steuererklärungsprogramme, oder der Steuerberater Deines Vertrauens, oder vielleicht ein Lohnsteuerhilfeverein.

Ich vermute aber, dass ihr mit der jetzigen Kombination 5/3 noch besser fahrt.

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Mein Tipp: Faktorverfahren.

Wenn euer Verdienst im nächsten Jahr ungefähr gleich bleibt, dann bleibe bei der Steuerklasse 3/5. Aber stelle noch einen Antrag (beim Finanzamt) aufs Faktorverfahren.

Funktion: Neben der klassischen Steuerklasse 3/5 wird noch ein Faktor berücksichtigt. Individuell entsprechend euer Verhältnisse (Verdienst, Werbungskosten...) berechnet.

Effekt: Wenn sich nichts grundlegend ändert, dann wird die Lohnsteuer in der "richtigen" Höhe einbehalten - also beim Steuerbescheid wird es dann i.d.R. zu keiner hohen Erstattung bzw. Nachzahlung kommen.

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Diese Frage wird dir ausführlich ein Steuerberater beantworten, nach dem ihr dort alle erforderlichen Unterlagen zur Einsicht vorgelegt habt.

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Kommentar von Hefti15
01.11.2016, 12:33

Warum gibst du hier solche Antworten? Dann könnten doch gleich das Forum bzw. dieser Themenbereich geschlossen werden. Unterirdisch...

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