Steuerfreibetrag als Arbeitnehmer - Danach Arbeitslosengeld?

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5 Antworten

Du musst nur deinen Chef noch dazu bringen, dass er dich a) kündigt und b) das ganze so verkauft, dass es ihm nicht selbst auf die Füße fällt.

Wenn er dich auf deinen Wunsch hin kündigt, dann hast du - aus Sicht des AA - deine Arbeitslosigkeit selbst herbeigeführt. Könnte eine Sperrzeit bedeuten.

Wenn er dich wegen (angeblichem)  Fehlverhalten kündigt, müsste er dich wegen des gleichen Fehlverhaltens mehrfach innerhalb eines bestimmten Zeitraumes abgemahnt haben, letztlich hättest du dann deine Arbeitslosigkeit auch wieder selbst herbeigeführt.

Wenn er dich aus betriebsbedingten Gründen kündigt, könnte ihm das selbst auf den Fuß fallen. Denn wenn er als deinen Nachfolger jemanden einstellen will,  für den er bestimmte Fördergelder bekommen könnte (Lohnkostenzuschuss von bis zu zwei Jahren, Einarbeitungszuschuss u.ä.), dann darf er das nicht bzw. kann diese Förderungen nicht bekommen, weil er ja gerade einen MA betriebsbedingt (zum Beispiel wegen schlechter Auftragslage) gekündigt hat.

Inwieweit dein AG da mitspielt, das kannst du am besten wissen, wir alle hier überhaupt nicht.

Wenn du Pech hast, spielt er überhaupt nicht mit und oblässt es dir, zu kündigen.

Außerdem wird sich das AA freuen: da kommt jemand, der bis eben jahrelang gearbeitet hat, steht also noch direkt im Arbeitsleben. Der lässt sich supergut vermitteln.

Wenn du Pech hast, dann haben sie nach 4 Wochen das erste Arbeitsangebot für dich. Und wenn es richtig blöd für dich kommt, dann vermitteln sie dich in deine alte Firma, wo man gerade einen Nachfolger für dich sucht, (Gabs in meinem Bekanntenkreis.)

Das klingt jetzt alles ein bisschen ironisch - aber sichre wäre ich mir nicht, dass dein Plan gut geht.

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Die Einkommenssteuererklärung für 2016 kannst du erst 2017 machen. Und du kannst nur etwas von der Steuer absetzen, wenn du auch Steuern bezahlst. Wenn du nur in den ersten drei Monaten arbeitest, kannst du nicht auf diese Summe kommen. Und Arbeitslosengeld gibt es für dich auch nicht, weil du ja nicht arbeiten gehen willst.

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Die Einkommenssteuererklärung kannst Du erst im Folgejahr abgeben.

Es fallen im laufenden Jahr ja noch weitere Einkünfte an...

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Du willst also dann das ganze Jahr nichts mehr arbeiten? Da wird Dir sicher das Arbeitsamt einen Strich durch die Rechnung machen. Du musst Bewerbungen vorweisen und musst Termine beim ARbeitsamt wahrnehmen.

Willst du das jedoch nicht, so zwingt Dich keiner dazu. Du bekommst dann aber auch kein Geld mehr. Es ist Deine Entscheidung, was Du machen willst.

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