Frage von Kirschkerze, 65

Steuerfrage Außergewöhnliche Belastungen?

Hallo zusammen,

vielleicht hat hier jemand Ahnung von dem Thema. Wenn ich bei meiner Steuer außergewöhnliche Belastungen angebe, dann vermindere ich ja mein zu versteuertes Einkommen nach Tabelle damit richtig?

Also zb zu versteuerndes Einkommen vorher 20.000 € --> nach Lohnsteuertabelle hier Lohnsteuerabgaben 400 € (alles nur rein fiktive Zahlen) , nach außergewöhnlichen Belastungen bleiben 10.000 € übrig --> lohnsteuerabgabe nur noch 200 € nach Lohnsteuertabelle

--> So funktioniert das im Grunde doch oder? Und würde hier zu einer Steuererstattung von 200 € führen?

Wie ist es aber nun mit dem Selbstbehalt? Wird der mit angerechnet wenn ich die Grenze übersteige? Also angenommen ich habe eine zumutbare Belastung von 2000 €, habe 6000 € gezahlt im Jahr. Vermindert sich mein zu versteuerndes Einkommen dann um 6000 € oder nur 4000 €? (Die Differenz?)

VG und danke für die Hilfe!

Antwort
von petrapetra64, 41

die zumutbare Eigenbelastung wird natürlich abgezogen. Wenn du also 6000 Euro an anrechenbaren Krankeitskosten hättest und deine zumutbare Belastung ist 2000 Euro, dann wirken sich 4000 steuermindernd aus, d.h. diese Summe wird nicht versteuert und von deinem zu versteuernden Einkommen abgezogen (Beispiel 20000-4000 = 16000 zu versteuerndes Einkommen).

Ja und dann geht es so weiter: 20 000 Euro ergäbe die Zahl X an Steuern, die du gezahlt hast, von den 16 000 wären aber nur Y zu zahlen gewesen, als X - Y ergibt deine Steuererstattung.

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 44

Die zumutbare Belastung mindert den Aufwand, also in Deinem Beispiel von 6.000,- - zumutbare Belastung 2.000,- = abzugsfähig 4.000,-.

Kommentar von Kirschkerze ,

Vielen Dank :) Morgen gibts nen Stern

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