Steuerersparnis durch Absetzung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung in welcher Höhe?

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1 Antwort

Das Bürgerentlastungsgesetz hatte mit den RV-Beiträgen nichts zu tun. Hier ging es um die bessere Berückichtigung von KV-Beiträgen und sonstigen Sonderausgaben.

Menschen mit einem Anspruch auf Zuschuss zur Krankenversicherung (Arbeitnehmer, Beamte, Rentner in der KVdR) können bis zu 1.900,- € im Jahr an Versicherungen als Sonderausgaben berücksichtigen lassen. Menschen ohne den Anspruch auf Zuschuss (freiwillig krankenversicherte, Selbständige, etc.) können gar 2.800,- € geltend machen.

Überschreiten die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung (in der PKV gilt dies nur für den auf entsprechende GKV Leistungen fallendende Beitragsanteile) diese Grenzen, so werden sie dennoch voll berücksichtigt. Man kann jedoch keine weiteren privaten Versicherungen (Haftpflicht, Unfall, etc.) geltend machen.

Das Alterseinkünftegesetz besagt, dass Beiträge zur Basisversorgung (zu denen auch die gesetzliche Rente gehört) als Sonderausgaben geltend gemacht werden (§ 10 Abs. 1, Nr. 2 Buchst. a) EStG) können.

Höchstgrenze ist der Beitragssatz der knappschaftlichen Rentenversicherung im Bezug auf die Beitragsbemessungsgrenze hierzu.

Aktuell: 24,8% von 91.800,- € = 22.766,- € p.a.

Davon werden 82% in 2016 als Sonderausgaben steuermindernd berücksichtigt. Bei Arbeitnehmern ist jedoch der steuerfreie Arbeitgeberanteil abzuziehen.

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