Sterben Farbblinde schneller?

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2 Antworten

Wenn Du Dich mit Farbenpsychologie "beschäftigt" hast, dann "beschäftige" Dich doch auch mal mit Farbenblindheit, dann würdest Du hier nicht so einen galoppierenden Unsinn von Dir geben.

Natürlich können die meisten Farbenblinden Farben sehen, sie sehen nur manche (wenige) Farbtöne nicht so wie Normalsichtige. Es gibt nur relativ wenige Farbenblinde, denen gleich einer von drei Farbrezeptoren fehlt, die meisten haben drei Farbrezeptoren, können aber bestimmte Farbtöne nicht unterscheiden, weil sich bestimmte Farbeindrücke überlappen. Die häufigste dieser Störungen ist die Rot-Grün-Schwäche. Mit einer bestimmten Filterbrille lässt sich diese bei vielen Menschen beheben oder abschwächen.

Die Menschen, bei denen die drei Rezeptoren gar nicht funktionieren, sind äußerst selten, sie sehen tatsächlich nur ein gräuliches Bild von der Welt. Die leben aber genauso lange wie andere Menschen auch, jedenfalls, wenn sie vorsichtig sind im Straßenverkehr.

Sehr selten ist auch die Tetrachromatie, bei der vier Farbrezeptoren vorhanden sind. Theoretisch könnten diese Menschen mehr Farben wahrnehmen als Normalsichtige, z.B. im UV-Bereich, wobei das Gehirn diese Signale oft gar nicht verarbeiten kann.

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Man machte mal mit Blinden ein Experiment....und führte sie in einen ganz blauen Raum und dann in einen vollkommen  Roten.

Und die Blinden sagten alle, dass der blaue Raum sich kühler anfühlte als der Rote....obwohl die Raumtemperatur exakt gleich war.

Also offenbar kann man Farben auch spüren, ohne sie sehen zu müssen.

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Kommentar von OendiKnows
20.11.2016, 11:19

Das macht keinen Sinn... Vielleicht hat diese Person eher ein dunkleres Grau gesehen und im anderen Raum ein helleres Grau. Das wäre dann der Grund. Ich bezweifle aber, dass Farben eine Wirkung haben, wenn man jetzt die Augen ausschließt.

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