Frage von dicke45, 106

sterben-borderline-vergewaltigung und co?

ich will nur noch sterben und habe angst davor, aber ich kann und will so nicht mehr. ich brauche keinen rat wo ich mich hinwenden kann. kenne die telefonseelsorge und co habe auch einen psychiater und co, aber keiner weiß wie es in mir aussieht, weil ich es nicht sagen kann, weil ich weder zwangeingewiesen noch zwnagsmedikamentiert werden will. ich habe extrem viel durch wie mordversuche, vergewaltigung, missbrauch vernachlässigung usw. habe therapien versucht auch reha und klinik. da wurde ich nach 3 tagen rausgeschmissen, weil ich keine medikamente nehme aus angst vor den nebenwirkungen und so. nun stehe ich ganz alleine da, habe niemanden mit dem ich reden kann oder der mich einfach mal festhält. keine freunde keine familie nichts. ich leide seid 11 jahren unter extremen angst und panikattacke( werden immer schlimmer- gehe kaum noch aus der wohnung) habe dauerdepressionen die auch schlimmer werden, borderline störung pttbs, denke das reicht. also was kann ich machen um zu sterben? ich habe schon einige misslungende versuche hinter mir, mit Alkohol und tabletten., weil ich nüchtern noch mehr feige bin das zu machen. DANKE

Support

Liebe/r dicke45,

Deine Situation ist natürlich nicht gut und natürlich kannst Du hier um Rat fragen. Ich möchte dich jedoch bitten, dass Du dich an eine entsprechende Beratungsstelle wendest. Hilfe findest Du zum Beispiel unter http://www.telefonseelsorge.de/

0800/1110111 oder 0800/1110222

Dort kann man Dir kompetente und ausführliche Hilfe bieten.

Alles Gute und herzliche Grüsse,

Walter vom gutefrage.net-Support

Antwort
von Orgrim, 28

Hallo erst einmal.

Das was du da schreibst, klingt wirklich schrecklich. Du tust mir wirklich sehr leid, dass du so was durchmachen musstest und es immer noch musst.

Aber schau doch mal: Du schreibst, dass du dies bereits seit 11 Jahren durchstehst. Klar ist es sehr schwer und es gibt immer wieder Zeiten, in denen man keine Hoffnung mehr hat und sich nur wünscht, dass es vorbei ist. Diese Zeiten kenne ich auch besser als mir lieb ist. Aber bedenke bitte dies: Du bist sehr stark. Du hast das bereits so viele Jahre ausgehalten. Viele andere Menschen hätten das nicht geschafft. Du jedoch schon. Möchtest du wirklich einfach aufgeben? Ich glaube nicht. Ich weiß, dass du das schaffen wirst, denn du bist stark, stärker als die meisten Menschen in deinem Umfeld. Halte durch, denn du weißt nicht, was die Zukunft für dich noch bereit hält. Schon Morgen, kann es ganz anders aussehen.

Ich selbst habe auch mehr als eine schwere Zeit durchgemacht. In einer dieser Zeiten haben ich aber meinen Glauben entdeckt, der mir sehr hilft. Er gibt mir Hoffnung und die Stärke auch die schwersten Zeiten zu durchstehen. Denn wenn du weißt, dass es da ein Wesen gibt, das dich liebt und einen Plan für dich hat, fällt es leichter, die Probleme zu ertragen. Natürlich ist das nicht einfach, aber wenn du die Augen schließt, spürst du einfach, dass es richtig ist, durchzuhalten. Du bist nicht alleine!

Dann schreibst du, dass du die Medikamente nicht nehmen möchtest, weil du Angst vor möglichen Nebenwirkungen hast. Das kann ich gut verstehen. Es ist richtig skeptisch zu sein. Aber was ist schlimmer: eventuelle Nebenwirkungen der Medikamente oder der Tod? Der Tod ist gewiss und unumkehrbar aber die Nebenwirkungen nicht. Selbst wenn es Nebenwirkungen gibt, sind die nur temporär. Also ich würde immer das Risiko mit den Tabletten eingehen, denn da hast du zumindest eine Chance. Und wer weiß, vielleicht helfen sie ja.

Auch schreibst du, dass du Angst vor dem Tod hast. Das ist vollkommen natürlich und auch richtig so. Aber wenn du ganz tief in dich rein hörst, wirst du merken, dass es eigentlich keine Angst vor dem Tod an sich ist. Es ist die Angst vor der Entscheidung eine unumkehrbare und FALSCHE Entscheidung zu treffen. Wenn du in dich hinein hörst, wirst du spüren, dass dir deine Seele sagt, dass du das Leben wählen sollst.

Denn eines weiß ich ganz genau. Du möchtest LEBEN.

Kommentar von dicke45 ,

vor 11 jahren fing es an, nur mittlerweile geht eher fast nichts mehr wegen der ängste. ich will seid letztem jahr sterben und nein ich finde den glauben an gott nichtg wieder. hab ihn als kind verloren. denn ich frage mich immer und stelle auch die frage, wenn es ihn gibt, warum tut er den menschen das alles an? egal was?. nein die angst vor den nebenwirkungen ist größer und habe es letztes jahr erlebt als ich ein letztes mal versucht hatte. hatte bluthochdruck und mir ging es mindestens dreifach so schlecht. also ist das thema für mich durch seid dem. ich habe angst davor, wieder gefunden zu werden zu früh und auch das ich es mitten drin abbrechen könnte und weiß ich noch keine 100% sichere methode da bin ich noch auf der suche. dennoch ist es toll, das dir der glaube hilft, das freut mich für dich

Antwort
von Mikey86, 53

Schnuckelhaase.. bitte bitte nicht..

Es ist niemals die Lösung, vor problemen davon zurennen. Anvertrauen und den richtigen Therapeuten beanspruchen solltest du..

Die welt um dich rum ist vielmals dunkel,trist und gemein.. und dennoch gibts sooo viele kleinen dinge, für die es sich lohnt zu kämpfen.

Schicksale, misshandlungen, suizidale versuche darf man nicht auf die leichte schulter nehmen. Ich bin mir aber zu 100% sicher, das es auch für dich einen viel schöneren weg gibt, als das leben und man hat ja leider nur dieses zu beenden.

Meld dich doch privat bei mir. Ich würde dir gerne helfen, dir eine stütze sein oder auch nur mal einfach die schulter an der man sich ausheulen darf..

Ich kann deine gefühle aus eigenen erfahrungen sehr gut nachvollziehen.

Verkriech dich nicht.. lass dir helfen.

Es ist viiiiiiiel zu schade um dich. Wo dunkelheit herrscht, war das licht nur ganz kurz weg um neue energie zu holen..

Alles liebe 

Kommentar von dicke45 ,

ich weiß nicht wie das mit dem privat schreiben geht. bin neu hier und daher unwissend sorry :-( 

Antwort
von Mikafan111, 32

Mein vater hat sich letztes jahr umgebracht. Du weißt garnicht was du den hinterbliebenen und denen die dich dann finden antust. Jeden monat am todestag bin ich zu nichts zu gebrauchen. Sehe nachts immer wieder das bild vor mir wie ich ihn gefunden habe und gebe mir die schuld dass ich die Anzeichen nicht vorher gesehen habe und stehe zudem noch vor nem riesen Berg Schulden weil Beerdigungen ziemlich teuer sind. Jeden Tag frage ich mich warum er das getan hat und wie ich ihm hätte helfen können. Dass ich es hätte verhindern können wenn ich einen Tag früher vorbeigekommen wäre. Es gibt Tage wo ich nichts anderes mache als zu weinen weil ich es einfach nicht ertragen kann dass er nicht mehr da ist. Ein paar monate vor seinem selbstmord hatte ich auch überlegt mich umzubringen mit den gedanken dass mich eh niemand vermissen würde. Jetzt weiß ich was ich den Menschen antun würde wenn ich diesen weg wählen würde

Kommentar von dicke45 ,

es tut mir sehr sehr leid für dich auch das du das immer wieder aufs neue durchmachen musst, lass dir helfen, aber wenn du gelesen hast, hab ich niemanden mehr und mich vermissen? wer sollte das tun, wenn du niemanden hast? mich würden wenn dann profis finden, die wissen damit umzugehen, sorry wenn ich das so schreibe, aber ist so

Antwort
von dicke45, 30

ich kenne die telefonseelsorge und hab schon oft da angerufen, aber wirklich helfen? nicht bei mir dennoch danke

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