Frage von Starjuice, 181

Stellt sich der Islam auf ein höheres Podest gegenüber dem Christentum?

Hey,

eine andere Frage hier brachte mich auf diese Frage. Es geht mit jetzt explitzit über das Thema konvertieren. Viele die ich kannte, welche mit einem Mann oder Frau islamischer Herkunft zusammen waren, mussten nach einer gewissen zeit zum Islam konvertieren, obwohl jene Christlichen Ursprungs waren. Nun die Frage, womit nimmt die Religion sich das Recht zu fordern, das man zum Islam konvertieren muss, warum sagt man denn nicht, konvertier du doch zum Islam ?

Übrigens hatte ich auch mal eine Freundin, welche aus einer Islamischen Familie kam. Für sie hatte Religion keine bedeutung, aber die Familie war da recht streng mit. Die Eltern forderten, ich solle konvertieren, was ich aber nicht einsah, nur der Eltern willen dahin zu konvertieren empfand ich als Heuchelei. Folglich zerbrach die Beziehung, da sie nach einer Zeit dem Druck nicht mehr stand hielt und das Mädle nur darunter litt, was Rückblickend betrachtet auch besser so war.

Also, denkt der Islam, er wäre besser als das Christentum ? (mir fällt leider keine andere formulierung ein, beim lesen hört es sich hart an, soll aber kein Angriff auf die religion sein)

Gruß

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Raubkatze45, 28

Im Islam gelten Christen als Ungläubige, die den wahren Glauben an Allah  nicht angenommen haben. Deshalb kann auch eine Ehe mit einem christlichen Mann als Haupt der Familie nicht geduldet werden. Für Muslime ist Mohammed der letzte und damit übergeordnete Prophet, der die göttliche Offenbarung direkt empfangen hat. Jesus dagegen wird zwar als Prophet geehrt, aber nur als Vorläufer von Mohammed und damit auch nicht als Gottes Sohn.  Um diese Lehre zu rechtfertigen, wird behauptet, Christen hätten die Bibel mit angeblichen Hinweisen auf Mohammed gefälscht.

Das Christentum sieht sich ebenfalls als die eine und einzige Wahrheit, die ihren Höhepunkt in Jesus Christus gefunden hat. Was könnte also höher stehen als der menschgewordene Gott selbst. Im Christentum befolgt man auch den Auftrag Jesu, alle Völker zu seinen Jüngern zu machen. Von daher sind alle anderen Religionen von Menschen gemacht und deshalb im Irrtum. Dies zu leugnen wäre aus christlicher Sicht die Verleugnung Jesu Christi.

Im Gegensatz zum Islam allerdings behaupten Christen nicht, dass Andersgläubige oder auch Ungläubige verloren gehen. Sie haben ein anderes Gottesbild, wonach Gott niemanden vom ewigen Leben ausschließt, nur weil er nicht zu Christus gefunden hat. Ob und inwieweit das eigene Schuld ist, überlassen Christen dem Urteil Gottes. Der Glaube geschieht immer in Freiheit und nicht aus Zwang. Die Verkündigung des Evangeliums bedeutet nicht die Missachtung anderer Religionen, wenn auch Christus als einzige Wahrheit verkündet wird.

Im Christentum ist es möglich, eine gültige Ehe auch mit Andersgläubigen und Ungetauften zu schließen. Dazu muss die eigene Religion nicht verleugnet oder aufgegeben werden.

Fazit: Christentum und Islam verkünden aus ihrer jeweiligen Sicht die eine Wahrheit. Das Christentum hat der Lehre nach die Liebe zur Grundlage (auch wenn sie nicht immer überzeugend gelebt wird), der Islam dagegen schreckt vor Gewalt  nicht zurück - sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie.



Kommentar von Starjuice ,

Mir ist eines sicher ganz bewusst, die Bibel war vor dem koran da! Das ist Fakt!

Im Islam gelten Christen als Ungläubige, die den wahren Glauben an Allah  nicht angenommen haben.

Richtig, die Erfahrung macht man permanent wenn man mit Moslems zu tun haben, die halten sich meiner auffassung für was besseres.

Danke für deine Antwort @Raubkatze und auch für alle anderen. Die Antworten sprechen alle für sich.

Kommentar von Springbonnie ,

Das ist kompletter Unsinn. Moslems respektieren das christentum genauso wie das Judemtum. Dazu sei gesagt das Moslems nicht gewalttätig sind aber eben manche dies eben sind. Auch die frau ist keine marionette oder des gleichen. Das passiert halt wenn man nur die Vorurteile gegen moslems sieht. Und nur so am rande ich bin christ und kenne isiten und moslems

Antwort
von AaronMose3, 78

Der Islam ist wie jede andere monotheistische Religion absolut. Das bedeutet, er betrachtet sich selbst (wenn man den Islam personifiziert) als absolute Wahrheit und alles andere ist schlicht falsch.

Genau aus diesen Absolutheitsanspruch ziehen Moslems das "Recht" (was selbstverständlich keins ist) ihre Mitmenschen dazu zu bringen, auch zu konvertieren. Nennt man auch unter Umständen Missionierung

Gläubige Muslime denken (wie auch Christen und Juden) das die überlieferten Aussagen und Behauptungen wirklich so stimmen. Sie sind davon überzeugt. Das natürlich Koran und Bibel nicht gleichzeitig stimmen können, sollte jedem Bewusst sein.

Das eine muslimische Mutter dann natürlich alles tut, damit ihre Tochter auch muslimisch wird, ist klar. Denn welche Mutter möchte schon, das ihre Tochter nach dem Tod einmal ewige Qualen in der Hölle leiden muss ? 

Richtig keine. 

Wenn man nun Ausblendet das das für die meisten hier, nicht viel mehr ist, als religiöser Nonsense, macht sich die Mutter nur sorgen und deshalb auch nichts falsch.

Man muss es mal aus der Sicht der Gläubigen betrachen und nicht immer nur die sterile, atheistische Keule rausholen und auf alles draufschlagen, was religiös ist.

Wenn wir das machen, sehen wir das die Mutter im Anbetracht dessen, was sie denkt, sogar eine gute Mutter ist. Sie will ihr Kind vor den Qualen der Hölle bewahren und sie davor beschützen, indem sie ihr Kind auf den Weg Gottes führt.

Das die Tochter das anders sieht und vielleicht als Belästigend und stressig empfindet, ist eine andere Geschichte und muss separat geklärt werden.

Aber wie ich gerade lese, trennte sich das Verhältnis. Von daher.

Antwort
von Andrastor, 69

Jede Religion denkt sie wäre besser als die anderen. Jede Religion meint die einzige zu sein welche Recht hat und nur durch Konvertierung zu dieser Religion könne man das paradiesische Jenseits erfahren, während die Zugehörigkeit zu allen anderen Religionen im höllischen Jenseits resultiert.

Auch wenn bei uns das Christentum gerne so tut als wäre es vereint und dass es keine große Sache wäre, ob man nun katholisch, protestantisch oder othodox wäre, fallen bei genauerer Betrachtung doch ähnliche Zustände auf, wie du sie gerade beschrieben hast.

Und von anderen Ländern reden wir hier besser mal lieber nicht.

Von daher kann man deine Frage bejahen, der Islam hält sich für etwas Besseres, so wie jede andere Religion auch.

Antwort
von SuperZyZz, 82

Die Frage ist, welche Rolle Religion in unserem Leben einnimmt. Das Christentum wurde zuhauf durch die vermeintliche "Ersatzreligion Kapitalismus" abgelöst (Volker Pispers). Hierbei gelten ähnliche Anforderungen. Die Partnerwahl bzw. der Segen der Eltern hängt sehr oft von den Mitteln des werdenden Mannes ab. Oder zum Beispiel machen viele Kinder die Kommunion nur des Geldes wegen und verlangen hierbei ein obligatorisches Geschenk der Mitwirkenden, um ihren ökonomischen Stand zu präsentieren (gemessen am Wert des Geschenks/Geldes). Das man nicht von einem pauschalen Ersatz des Wertesystems sprechen kann, ist klar. Allerdings veranschaulicht es, die andere Wertigkeit die wir der Religion oftmals zumessen. Ob das Christentum toleranter ist? Das kommt sicher auf die Menschen an. Eigentlich machst du ein zu großes Fach für diese Plattform auf, aber wichtig ist eines: "Den Islam" oder "Das Christentum" gibt es in dem Sinne nicht, weil du hiermit eine Gemeinschaft unter stereotypen erfindest. Innerhalb einer Religion sind die Unterschiede so gravierend, dass man jenen Unrecht täte, die mit aller Toleranz auf die jeweils andere Religion zugehen. Wenn dich das Thema interessiert, empfehle ich dir Volker Pispers und Richard David Precht. Das Thema ist wie gesagt zu groß für eine eindimensionale Antwort. 

Kommentar von Starjuice ,

"Den Islam" oder "Das Christentum" gibt es in dem Sinne nicht, weil du hiermit eine Gemeinschaft unter stereotypen erfindest.

Es sind die Erfahrungen welche ich gemacht habe, selbst und bei anderen.

Danke auch für die Empfehlung, Volker Pispers ist mir bekannt, ich mag seine Satiren ;)

Kommentar von SuperZyZz ,

Damit meinte ich, dass man oft Gruppen unter einem Begriff vereint und negative Vorbehalte gegen Menschen verbreitet, die theoretisch ganz anders sein können, als die, durch die man die negative Erfahrung gesammelt hat. Man spricht ja oft von "den Flüchtlingen" und hat damit schon unterbewusst Vorurteile im Kopf, was das Urteilsvermögen ohne Kenntnis vom Individuum zu dessen Ungusten trübt. Deswegen werden Bewerbungen ja mittlerweile oft ohne Foto verschickt (hautfarbe etc.)

Antwort
von josef050153, 31

Im Islam gilt Mohammed als der letzte Prophet und höher als Christus, da er ja die 'wahre' und 'reine' Lehre verkündigt hat.

Der Zwang zum Konvertieren bei ernsthaften Freundschaften ist ein Problem. Zumal in islamisch geprägten Familien immer das geschieht, was die Familie will. Stellt sich jemand dagegen wird das meist mit einer Pistolenkugel oder einem Messer gelöst.

Zur Frage mit deiner Freundin ist es so, dass ein Nichtmuslim keine Muslima zur Frau haben darf (zumindest nach den Ansichten dieser wahnsinnigen Religionsgelehrten). Deshalb wird ein halbwegs religiöse Familie IMMER gegen eine solche Beziehung sein. Das so etwas ein Verbrechen gegen die Menschenschenrechte darstellt ist ihnen (wie den meisten Muslimen) egal.

Kommentar von Starjuice ,

Das so etwas ein Verbrechen gegen die Menschenschenrechte darstellt ist ihnen (wie den meisten Muslimen) egal.

Das bestätigt auch meine Erfahrung und ich muss sagen, in Sachen tolleranz brauchen die noch eine Weile.. Frauen werden da eher gehandelt als ihnen das privilleg zugestanden sich Frei zu entscheiden.

Antwort
von Attagus, 64

Die meisten Religionen stellen sich selbst über alle anderen Religionen. Vor allem die Abrahamischen sind da sehr konfrontationsfreudig und diktatorisch.

Antwort
von Ranzino, 66

Hmm, im Grunde meint jede Religion, ihr imaginärer Kumpel sei die allertollste Entdeckung seit dem Feuerstein und alle anderen sind nur zu blöde, das auch so zu sehen. :p

Der Punkt ist, dass das Christentum über sowas inzwischen hinaus ist.  Der Islam ist da noch lange nicht so tolerant und die Anhänger entsprechend gern radikal in der Auslegung. 


Antwort
von Haldor, 8

Ich meine ja. Christen und Juden sind nach fast einhelliger Meinung der Korangelehrten bzw. der Koranaussagen "Ungläubige"; d.h. der Islam ist die allein richtige Religion, alle anderen Religionen sind minderwertig.

Daraus sind folgende Schlüsse zu ziehen: Muslime können sich niemals in Deutschland und in Europa integrieren. Vor muslimischen Mädchen muss sich ein Deutscher in Acht nehmen. Verliebt er sich in eine Muslima, kann er ins Unglück stürzen, es sei denn, er konvertiert zur "wahren" Religion. Sex vor der Ehe wird ihm das muslimische Mädchen auf keinen Fall gestatten, da das nach dem Koran streng verboten ist.

Umgekehrt gilt das natürlich auch für ein deutsches Mädchen, das sich - sagen wir - in einen gutaussehenden Moslem verliebt. Allerdings ist hier das Sexverbot vor der Ehe nicht gegeben.

Was unter diesen Voraussetzungen von Merkels "Wir schaffen das!" zu halten ist, kann sich jeder selbst zusammenreimen.

Antwort
von Baoshan, 16

Kurz und knapp: religiöser Rassismus, noch dazu gesetzlich toleriert. 

Antwort
von nowka20, 13

natürlich, denn nur seine gläubigen sind in der wahrheit (glauben die zumindest)

Antwort
von Ursusmaritimus, 50

Diese Vorgabe des Konvertierens war noch vor wenigen Jahrzehnten in D gang und gäbe, der Mann musste zur Glaubensrichtung der Frau konvertieren gemischtreligiöse Verbindungen waren unschön.

Dies findet man heute noch verstärkt bei verschiedenen evangelikalen Gruppierungen aber auch bei den Zeugen Jehovas oder den Neuapostolen.

So gesehen ist es "nicht nur" ein Problem des Islam wobei es bei diesem zur Zeit stark auffällt.

Antwort
von joergbauer, 12

Ja, das ist wohl so. Der Islam sagt, daß die Bibel verfälscht sei (was nicht stimmt und sich der Koran ja sogar darauf stützt). Weiterhin behauptet er, die letzte Offenbarung Gottes zu sein, also die Bibel sozusagen abzulösen, da sie unvollständig wäre bzw. nur temporär eine Bedeutung hatte. Der Koran leugnet alles, was die Grundlage des biblischen Glaubens ist: Jesus Christus als Sohn Gottes, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstand zur Vergebung der Sünden. Der Islam ist eine zusammengewürfelte Gesetztesreligion, in der die Gläubigen sich selbst in grundsätzlichen Dingen der Religionsausübung nicht einig sind und sich (sowie andere) bekriegen (Schiiten, Suniten, Terroristen etc.). Wer zum Islam konvertiert, hat das Christentum nicht verstanden und war nie Christ (höchstens auf dem Papier).

Antwort
von Dirndlschneider, 40

Wenn  ein türkischer Minister ( ? )  dem österreichischen Außenminister ( ...bin nicht sicher ) twittert " ......verpiss dich - Ungläubiger " ist diese Frage wohl beantwortet !

Kommentar von Starjuice ,

Denke ja, wahnsinn - das habe ich gar nicht mitbekommen. Echt hetig..

Kommentar von Dirndlschneider ,

Ich schreibe nur aus dem Gedächtnis , war bei uns in einer Tageszeitung dieser Woche als " Spruch des Tages " , die Personen weiß ich nicht mehr genau - die Nationalitäten stimmen ......;o) .....

Aber so witzig das klingt - mir macht es auch Angst . 

Kommentar von KaeteK ,

Du solltest eine Quelle dazu benennen...denn was ich gefunden haben, liest sich anders. lg https://twitter.com/tagesschau/status/761498902302494721

Kommentar von Dirndlschneider ,

Wie gesagt , ich kannte nur den Spruch als " Spruch des Tages " in unserer Tageszeitung . Nähere Umstände sind mir nicht bekannt und ein solcher Ausdruck auf dem Parkett der " hohen Politik " stimmt mich schon bedenklich , egal welcher Art die Begleitumstände sein mögen .LG

Antwort
von Starjuice, 75

Zeile 6 soll heißen:

...konvertier du doch zum Christentum... (hab mich beim letzten Satz vertippt.

Kommentar von KaeteK ,

Meinst du zum Christentum ohne Christus - denn zum Glauben an Jesus Christus muß der Mensch sich bekehren.

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.189

lg

Antwort
von Lazybear, 23

Jede religion nimmt sich das recht sich so zu sehen! Nicht nur muslime bestehen offt aufs konvertieren, auch bei juden können die eltern sowas verlangen! Es ist nicht die religion, es ist auch mehr von den leuten ausgehend, manche sind modern und liberal, andere konservativ und etc.... Lg

Antwort
von JustNature, 21

Der Islam hat von allen Religionen die größte Ellenbogenkraft, Gewaltbereitschaft und Fanatisierung. Eine feste Beziehung zu einem islamischen Partner hat höchstens Zukunft, wenn derjenige ein Waise ist, also keinerlei Anschluß an ein islamisches Elternhaus hat, das ewigen und brutalen Druck anwendet.

Antwort
von alexander329, 26

Für Muslime haben Christen die Bibel verfälscht. Nur der Islam ist der richtige Glaube, auch wenn Allah schon Propheten zu Juden und Christen gesandt hat. Wer also nicht Muslime ist, oder sich dazu bekehren läßt, kommt in die Hölle und darf nicht soviele Rechte bekommen oder wird bekämpft.

Komischerweise gilt dies auch für Frauen, besonders wenn sie sich nicht unterwerfen. 

Antwort
von KaeteK, 9

Ein Christ konvertiert nicht zum Islam...

Kommentar von Trgay ,

Ganz genau😍😘 sehe ich auch so We love Jesus Christus

Antwort
von gromio, 37

Ja. Muslime glauben, die Prophezeiungen Mohammeds, im Koran niedergeschrieben, sind die jüngsten Offenbarungen GOTTES und daher wichtiger oder richtiger als die BIBEL.

Das Konvertieren erwarten auch christliche Religionen, so ist meine Erfahrung. So gesehen könnte man auch die These aufstellen, das Christentum hält sich für besser als der Islam.

Konvertieren macht nur dann Sinn, wenn man überzeugt ist, das ist meine Meinung.

Ein anderer Standpunkt ist aus meiner Sicht allerdings viel wichtiger: WAS WILL GOTT VON UNS? Sollen wir Christen sein? Sollen wir Muslime sein? Solen wir Atheisten sein? DIESE FRAGE ist eigentlich die richtige Frage.

cheerio

Kommentar von Ranzino ,

Solen wir Atheisten sein?

Das wäre ein göttlicher Fehler galaktischen Ausmaßes. :D

Kommentar von Starjuice ,

Die meisten Wissenschaftler sind das doch oder nicht ?

Kommentar von gromio ,

Ich gebe zu, ich kenne keine zuverlässige Statistik darüber, wieviel Prozent der wissenschaftlich gebildeten Menschen Gottgläubig oder Gottlos sind, aber gefühlt dürfte die Mehrheit atheistisch sein.

Kommentar von gromio ,

DAs käme darauf an, was ER=GOTT will.....

Antwort
von cerveza, 6

Hallo, ich bin selber Muslim. Ich denke es geht nicht um besser oder schlechter, sondern um Wahrheit. Ich denke nicht, dass ich ein besserer Mensch bin als Christen wenn es um weltliche Dinge geht oder um Dinge die beide Religionen gemeinsam haben. Islam glaubt nicht an die Trinität, nicht an die Erbsünde, was meiner Meinung völlig logisch ist.

Weltlich gesehen gibt es (fast) keinen Unterschied zwischen Muslimen und Christen. Als Ägypten von den Arabern (Muslimen) erobert wurde, gab es einen Muslim der einen Ägypter (koptischer Christ) mit einem Stock schlug. Der Ägypter ging zum islamischen Richter und bekam Recht, so dass er als Christ den Muslim mit einem Stock zurück schlagen durfte.

Was die Heirat angeht: Christliche und jüdische FRAUEN DÜRFEN muslimische Männer heiraten, weil es im Koran erwähnt wird. Umgekehrt ist es nicht erwähnt, sodass die islamischen Gelehrten den Schluss gezogen haben, dass es für nichtmuslimische Männer nicht erlaubt ist. Die Bedingung, das Muslime Nichtmuslimas heiraten dürfen ist jedoch, dass sie keusch und gläubig sind.

Ein Christ der eine Muslima heiraten will, sollte sich mit dem Islam beschäftigen und da den Islam als Wahrheit ansehe, wird er vom Islam überzeugt werden, wenn er an Gott glaubt und aufrichtig ist und Gott um Rechtleitung bittet. Sollte er nicht überzeugt werden, dann kann man nur sagen: Man kann nicht alles haben. Es gibt auch noch andere Mädchen, selbst wenn man das momentan nicht einsehen will. Es gibt immer Gründe warum man ein Mädchen nicht haben kann. Ich fand es am Anfang auch irgendwie unfair, aber wir als Muslime glauben, dass alles was Gott uns befiehlt für uns gut ist. Und alles was er für uns verbietet schlecht für uns ist, auch wenn wir die Weisheit dahinter (noch) nicht verstehen. Es gab Dinge in meinem Leben die ich gehasst habe, aber erst später habe ich gemerkt, wenn es so gekommen wäre wie ich wollte, dann wäre es wohl schlecht gewesen.

Antwort
von Infomercial, 38

Ja, tut er. Unabhängig von der jeweiligen "Glaubensrichtung" innerhalb des Islam ist diesbezüglich explizit im Koran und den Hadhiten die Rede. Und da diese Werke die Basis des Islam bilden....

Antwort
von voayager, 21

All die Religionen sind Schwindel, hinzu kommt bei den monotheistischen noch, dass diese ausgesprochen intolerant und regelrecht nötigend für den Einzelnen sind, außerdem ihren Stempel gar zu sehr der Gesellschaft aufdrücken.

Davon mal abgesehen, bietet der Islam Vorteile gegenüber dem Christentum, als da wäre:

1. das Christentum ist eine Lehre des Leides, was beim Islam nicht der Fall ist. Mohammed verstarb nicht an einem Kreuz o.ä.m. Er opferte sich nicht für die Menschheit auf sinnlose Weise auf. Daher steckt in ihm, trotz aller Zwänge doch mehr Lebensbejahung als im Christentum

2. das Christentum geht gar von 3 Göttern aus, auch Dreifaltigkeit genannt, der Islam hingegen nur von einer Gottheit, was vernünftiger erscheint, denn wenn schon ein Gott, dann doch wohl nur einer. Der bräuchte dann gewiß nicht noch irgendwelche Kollegen

3. das Christentum betrachtet Sexualität als Sünde, das ist im Islam nicht so, schließlich erwarten dem Verstorbenen allerlei Jungfrauen, auch Huris genannt

Kommentar von Raubkatze45 ,

das Christentum betrachtet Sexualität als Sünde

wo genau steht das ? Dann wären Christen wohl längst ausgestorben. Das Wort der Genesis "Wachset und mehret euch" gilt sogar für Christen und wird gerne und reichlich befolgt.

das Christentum geht gar von 3 Göttern aus, auch Dreifaltigkeit genannt

Dreifaltigkeit meint einen Gott  in drei Personen und nicht 3 Götter. Gott braucht keine "Kollegen", aber der christliche Gott ist auch kein einsamer Gott, sondern in sich Beziehung der Liebe

Kommentar von voayager ,

Nun z.B. das 6. Gebot, die Tabuisierung der Onanie, die Verurteilung der Homosexualität, das Abtreibungsverbot, der Geschlechtsverkehr jenseits der Fortpflanzung, der außereheliche Sex usw.

Kommentar von KaeteK ,

Und wo ist da das Problem? Da wird nicht tabuisiert, sondern die Sünden beim Namen genannt.

Kommentar von voayager ,

und so Schuldgefühle erzeugt! Zudem ist so was dann beim Gesetzgeber die Steilvorlage für entsprechende Gesetze!

Kommentar von Haldor ,


Man muss sich allein an die Aussagen Jesu halten. (s. Markus 7, 21, 22).

Ehebruch ist hiernach Sünde vor allem deshalb, weil er in der Regel mit schweren seelischen Verletzungen  verbunden ist. Verzeiht ein Ehepartner den Ehebruch, dürfte die Sache  (bzw. die Sünde) aus der Welt sein, denn das Christentum ist eine  Religion des Verzeihens.

Die Sexualität, die in der Form der H. betrieben wird, dürfte wohl jeder (Christ) verabscheuen. Unzucht ist ein schwammiger, wenig aussagekräftiger Begriff.

Aus allem erhellt: Auch die Sexualität vor der Ehe, wenn sie zwischen zweien, die heiraten wollen, stattfindet, ist  nach christlicher Auffassung keine Sünde (im Gegensatz zum Islam).


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community