Frage von labradodle15, 255

Steigt die Homophobie durch die Flüchtlinge?

Ich habe gehört, dass es eine neue Studie gibt, die belegen soll, dass die Homophobie in Deutschland wieder steigt.

Kann das Ganze mit der Immigration von Flüchtlingen zusammenhängen?

Antwort
von MrHilfestellung, 185

Selbst wenn alle Geflüchteten homophob sind, was sie höchstwahrscheinlich nicht sind, gibt da keine Statistiken, aber es gibt ja LGBTI-Geflüchtete, würde das auf die gesamte Einwohnerzahl kaum einen Unterschied machen.

Also sind wahrscheinlich auch einfach viele Menschen, die nicht nach Deutschland geflüchtet sind homophob geworden.

Kommentar von WeicheBirne ,

Wenn die überwiegende Mehrheit der etwa 1 Millionen Flüchtlinge die Deutschland 2015 aufgenommen hat homophob ist, kann sich das schon in den Statistiken niederschlagen. 

Wenn eine Millionen Menschen in Deutschland homophob sind, dann ist das etwa 1 von 80 Personen. Das sollte schon deutlich spürbar sein.

Antwort
von Ontario, 1

Merken wirst du das nicht. Sicher sind unter den Flüchtlingen auch Homophile. Die können hier ihre Veranlagung ausleben, was in deren Heimatländern eher nicht möglich, weil unter Strafe gestellt. Prozentual dürfte sich das bezogen auf die Bevölkerungszahl bei uns nicht auswirken. Dadurch, dass sich immer mehr über ihre Veranlagung outen, nimmt alleine schon deshalb die Anzahl derer zu, ohne dass man da die Flüchtlinge mit einbeziehen müsste. Früher, als es noch den Paragraphen 175 gab, outete sich keiner in der Öffentlichkeit, denn da hätte er mit einer Strafe rechnen müssen. Dieser Paragraph wurde abgeschafft und somit hat niemand mehr etwas zu befürchten der sich outet. Lediglich die Meinungen in der Gesellschaft sind noch sehr unterschiedlich, was die Akzeptanz/Toleranz angeht.

Antwort
von kayo1548, 95

Wäre mir neu das es da eine aktuelle statistische Erhebung gibt

Das es bei den Flüchtlingen je nach Kulturkreis eine erhöhte Homophobie gibt ist natürlich möglich da dies ja kulturell sehr unterschiedlich ist - in Relation zur Gesamtheit in D natürlich;  in einem kleinen Dor irgendwo auf dem Lande oder einem spezifischen Bezirk in einer Großstadt kann das natürlich anders aussehen.

Aber ob die konkreten Flüchtlinge da so einen großen Einfluss darauf habren bzw überhaupt in eine Statistik idiesbezüglich integriert werden ist die andere Frage.

Daneben ist auch die Frage wie konkret man Homophobie definiert;

mag man es nur nicht (was ich akzeptieren kann) oder behandelt man Homosexuelle anders? Wird man aggressiv gegenüber diesen?

Das wären die Fragen die wirklich interessant wären (finde ich zumindest) auch in Berücksichtigung des Wohnortes, der Kultuir, Religiosiätt usw.

Antwort
von BTyker99, 78

In Deutschland oder bei den Deutschen? Ich denke nicht, dass die Deutschen homophober werden, aber natürlich gibt es zur Zeit viele noch-nicht-abgeschobene Menschen in Deutschland (schätzungsweise 1-5 Mio.) die ich als homophob einschätzen würde.

Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass die junge Generation in dem Thema eher toleranter ist, und somit die Homophobie abnimmt. Ich würde aber eigentlich eher von Schwulen/Lesben-Feindlichkeit sprechen, da ich nicht denke, dass man davor Angst haben sollte.

Antwort
von Solenostemon, 42

Es ist zu beobachten das es immer mehr gesellschaftsfähig wird  anderes Abzulehnen, die AFD als profitör der Flüchtlinge ist daran nicht ganz unschuldig, also kann man schon sagen das sie indirekt damit zu tuen haben, auch gibt es welche unter ihnen die direkt damit zu tuen haben. 

Antwort
von hydrahydra, 121

Nein, das wird durch AfD, Pegida und den ganzen anderen neurechten Dreck verursacht.

Kommentar von BTyker99 ,

Wie das? Ich denke eher, dass das Gegenteil der Fall ist, da Pegida und Co eher dafür sind, die Schwulenfeindlichen Personen abzuschieben.

Kommentar von hydrahydra ,

Ja natürlich, ein aufrechter Thoitscher kann ja gar nicht homophob sein, natürlich sind auch daran nur die bösen Ausländer schuld...

*ironie aus*

Kommentar von sukka2007 ,

und die vielen russ. KGB-Trolle in der BRD die in allen Foren unterwegs sind

Antwort
von KartoffelPirat, 152

Nicht direkt, ich denke das liegt eher an AfD, CDU und CSU

Kommentar von LordPhantom ,

Ich würde die CDU da nicht mit reinzählen

Kommentar von KartoffelPirat ,

ich schon

Kommentar von hydrahydra ,

Hedwig von Beverförde, Birgit Kelle, Erika Steinbach, Merkels "schlechtes Bauchgefühl" in Sachen Eheöffnung... Doch, die CDU gehört in diese Liste.

Kommentar von Philippus1990 ,

So, so. Man muss also für die Ehe für Schwule sein - sonst ist man "homophob". Was für eine unglaublich perfide Demagogie.

Kommentar von KartoffelPirat ,

Klar ist das so. Es versteckt sich doch nur hinter den guten deutschen Werten und der Angst, dass unsere Rasse ausstirbt. 

Kommentar von sukka2007 ,

welche Rasse, der Homo Sapiens ist ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten und nebenbei Idioten sterben nie aus ;)

Kommentar von Bobcatlynx ,

Wenn man homophob ist, diskriminiert man Schwule und Lesben. Jemandem das Recht auf Ehe abzusprechen ist auch Diskriminierung.

Kommentar von hydrahydra ,

Ja, man muss allen Menschen gleiche Rechte zugestehen, sonst wertet man sie ab. Es ist tatsächlich so einfach.

Kommentar von BTyker99 ,

Die AfD würde ich da nicht reinzählen!

Kommentar von sukka2007 ,

wo reinzählen ?

Antwort
von samm1917, 52

Die konservativ geprägten Flüchtlinge tragen sicher zu einer Steigerung der Homophobie bei. Dennoch sind nicht alle Flüchtlinge geläubige Muslime.

Im Gegenzug steuert auch die AfD zu homophoben Tendenzen bei. In ihrem Parteiprogramm wird explizit die Familie mit Mutter, Vater, Kind als Ideal angesehen. Alleinerziehende und homosexuelle seien keine unterstützenswerte Lebensformen.

Das Grundproblem ist und bleibt die Religion. Egal ob Christentum oder Islam.

Kommentar von sukka2007 ,

wir wollen doch hier nicht der AfD den christlichen Glauben zusprechen, oder ? Wenn jemand an Gott zu glauben scheint, kann er ja schlecht gegen die Aufnahme von Flüchtlingen (ob nun homophob oder auch homosexuell) sein

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