Frage von DominusPascitMe, 71

Steigerung der Popularität der katholischen Kirche?

Hallo! Ich würde gerne wissen, was man eurer Meinung nach tun kann, um die katholische Kirche wieder etwas populärer zu machen? Meiner Meinung nach ist die katholische Kirche eine wirklich wichtige Einrichtung, die schon viel Gutes getan hat (ohne Zweifel auch einiges Negatives) und ein wichtiger Teil unserer Kultur ist. Ich selbst bin sehr gläubig, von daher wären mir konstruktive Antworten und Kritiken wichtig :)

Antwort
von Eselspur, 19

Die Hl. Mutter Teresa wurde einmal von einem Journalisten gefragt, was sich in der katholischen Kirche ändern muss. Sie antwortete: "Sie und ich."

https://www.missio.at/missio-informiert/themen/mutter-teresa/mutter-teresa-sms-a...

Strukturänderungen (Zölibat und Ähnliches) werden immer wieder angesprochen. Ich halte das nicht für ganz unwichtig, das Entscheidende ist aber etwas anderes. Wir Christen sollen unseren Glauben ehrlich leben, liebend, betend,  fröhlich, für andere anziehend.

God bless!

Antwort
von OlliBjoern, 33

Aus meiner eigenen Erfahrung: auf manche (gerade jüngere Menschen) wirkt sie immer noch abschreckend, mit manchen Personen (unser Pastor war abschreckend, damals, als ich noch jung war - nichts, was ich verallgemeinern möchte), mit den Höllendrohungen, und mit vielen altmodischen Vorstellungen (Zölibat).

Ich bin erst mit weit über 20 Jahren wieder zum Christentum zurückgekehrt (allerdings über meine protestantische Frau).

Was mich auch heute noch anspricht, ist die Atmosphäre und die Musik in den alten katholischen Gotteshäusern. Ich war mal im Kloster Einsiedeln (Kanton Schwyz), die ganze Atmosphäre sprach mich sehr an, die Lage, die Pferde (altes Gestüt), die Orgel.  

Tradition spricht mich an. Aber das genieße ich "wortlos". Gott ist auch da, wo keine Worte fallen...

Anton Bruckner, (eigentlich wollte ich ja die 5.Sinfonie ("katholische" Sinfonie posten, diese ist auch großartig), aber das hier gehört zu meinen Lieblingsstücken, die 7.Sinfonie, E-Dur, das Eingangsthema soll ihm im Traum erschienen sein 

Antwort
von Dhalwim, 46

Sie sollte auch die neuen Ideen umsetzen. Das Zölibat abschaffen, die Volksbibel populärer machen (das ist nämlich viel leichter zu verstehen), wenn Ich so lese, dann geht sie so Richtung Dante Alighieri's göttliche Komödie und das ist heftig,

außerdem könnte sie Stellungnahme beziehen zu den missbräuchen (habe nämlich immernoch nicht irgendwas davon gehört), und versuchen mit logischen Erklärungen (im Bezug auf Jesus Christus, Gott sowie den Heiligen Geist) daherkommen.

Dann wäre es leichter glaubhaft, Glasperlenspiel, so habe Ich gehört, ist eine Band deren Texte "christlichen" Inhalt's sind.

LG Dhalwim

Antwort
von anonymos987654, 30

Die heilige Messe sollte vor allem feierlich zelebriert werden. Der Gottesdienst sollte nicht zu einer Veranstaltung verkommen.

Die Priester sollten präsent sein und sich für die Menschen Zeit nehmen, vor allem in der Seelsorge und in der Beichte. Sie sollten zuhören können und authentisch, wertschätzend, kompetent und einfühlsam Rat geben.

Es sollte für alle Altersgruppen Angebote unter der Woche geben, nicht nur für Kinder und Senioren. Vor allem Gesprächskreise, wo man sich austauschen und den Glauben vertiefen kann.

Jeden Tag sollte es zu einer Zeit, wo die meisten Gläubigen es einrichten können, möglichst in jedem Dorf, das Angebot einer heiligen Messe geben.

Gerade von Menschen, die ihren Glauben leben möchten oder die auf der Suche sind, habe ich diesbezüglich oft Klagen zu hören bekommen.

Kommentar von Viktor1 ,
Gerade von Menschen, die ihren Glauben leben 
möchten oder die auf der Suche sind, habe ich
diesbezüglich oft Klagen zu hören bekommen.

Vor allen "klagst" du. Die Kirche ist kein Dienstleistungsunternehmen sondern darauf angewiesen, daß ihre Mitglieder sich einbringen.
Wenn der Priesterberuf (Berufung) nur noch wenige erfaßt (das ist weniger wegen des Zölibates) kann auch nicht flächendeckend die Messe gelesen werden (es kommt eh kaum einer in der Woche)
Hast du dich schon mal eingebracht um die "Angebote" (welche auch nur wenige annehmen) mit zu gestalten ?
Die hl. Messe ist wahrlich keine Veranstaltung sondern (nach kath. Verständnis) inhaltlich eine geistige Verbindung mit Jesus und seiner Botschaft.
Wer die "Feierlichkeit" für sich in den Vordergrund stellt statt das was vor gesagt ist, braucht keine kath. Messe.
Ja - Ankläger der kath. Kirche gibt es genug, auch aus den eignen Reihen, ist ja IN.

Kommentar von anonymos987654 ,

Hallo Victor1,

deine Angriffe versteh ich grad nicht so ganz.

Wo meinst du, dass ich klage?

Natürlich ist die Kirche kein Dienstleistungsbetrieb, da sind wir uns beide einig.

Um eine Messe zu feiern, muss man nicht nach der Anzahl der Mitfeiernden unter der Woche gehen. Ich kenne genug Pfarreien, wo ausreichend viele Priester da sind und wo es gut möglich wäre, täglich an verschiedenen Orten Messen zu zelebrieren. Und wenn das andächtig geschieht, werden auch genug Leute kommen.

Selbstverständlich bringe ich mich selber in der Kirche aktiv ein.

Die Feierlichkeit stelle ich nicht "für mich" in den Vordergrund, sondern für alle, und vor allem soll GOTT dadurch verehrt werden.

Antwort
von Horus737, 13

Das ist in erster Linie Aufgabe der Kirchenverwaltung. Die haben die größeren Köpfe und auch die Mittel und sollten sich Gedanken darüber machen.

Was du selber machen kannst? Einfach als aufrechter Christ leben und dich dazu in deinem Bekanntenkreis auch bekennen.

Antwort
von Indianerjones33, 1

Nur eins und zwar liebe und Gemeinschaft, es fängt bei einem selbst an. Leg dir immer Gebetsphasen zurecht, du wirst sehen wie es dir ein größeres Herz zur neuevangelisation gibt.

Es gibt viele Gerüchte über die Kirche die vor allem von protestantischen Sekte gestreut wurden und werden. Du musst dich also noch bilden mit der Geschichte mit dem Glauben wie es wirklich war um was es wirklich geht. :)

Engagiere dich in der Kirche gründe mit den wenigen Jugendlichen die sie hat einen Gebets kreis. In dem ihr euren Glauben festigt. Der Katholizismus ist so reich an guten Gaben die nicht genutzt werden -> nutze sie. Ich bin gerade in der Aufbruch Phase kontaktier mich einfach.

Antwort
von Viktor1, 24

Dazu gibt es keinen Handlungsbedarf - sie ist "populär" genug.
Meinst du beliebter ? Warum ?
Das ist nicht ihre Intention. Sie hat die Aufgabe den Menschen Gott bzw. die Botschaft Jesu nahe zu bringen - das macht nicht "beliebt".
"Beliebt" macht man sich bei den Menschen, wenn man ihnen "zu munde redet", aber dies hat meist nicht Bestand.
Ansonsten sind könnte die Kirche anstellen was sie wollte, bei ihren Gegnern würde sie doch nicht punkten - muß sie auch nicht.

Kommentar von gottesanbeterin ,

"Sie hat die Aufgabe den Menschen Gott bzw. die Botschaft Jesu nahe zu bringen" -

Diese Aufgabe hätte sie, doch sie macht das Gegenteil, sie bringt die Menschen davon ab, zu Gott finden zu können.

Sie will bloß Macht und Einfluss.

Antwort
von frageantwort543, 47

Ich bin auch gläubiger Christ allerdings evangelisch ich finde die evangelischen gemeinden ziehen die Jungen Leute mehr an , ich selber bin 15 und es gibt viele in meinem Alter die bei uns in die Gemeinde gehen und ich freue mich über jede Person die noch dazu kommt :)
Lg

Antwort
von chrisbyrd, 30

Ich kann nur etwas schreiben, das m. E. für alle Kirchen und Gemeinden gelten und richtungsweisend sein sollte:

Eine bibeltreue Ausrichtung und Verkündigung zu haben und sich die Beröer zum Vorbild zu nehmen, über die in Apostelgeschichte 17,11 steht: "Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte."

Kommentar von KaeteK ,

Ich wollte gerade ansetzen und antworten - Meine Antwort wäre ähnlich ausgefallen :-) Danke. lg K

Antwort
von Klaus02, 31

Sei freundlich und hilfsbereit zu den Menschen, und erwarte keine Dankbarkeit

LGKlaus

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