Steht mir Wohngeld zu, bekomme ALG1 (797 Euro)?

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6 Antworten

Man sollte sich eben vorher überlegen was man sich leisten kann und was nicht,man sollte immer mit dem schlimmsten rechnen was nach einer Kündigung auf einen zukommen könnte und das ist bei der Erfüllung der Anwartschaftszeiten zunächst das ALG - 1  !

Dieses kann man sich anhand seines durchschnittlichen Nettoeinkommens der letzten 360 Tage vor der Arbeitslosigkeit leicht selbst in etwa berechnen,zumindest über den Daumen gepeilt.

Das würden als Single oder verheiratet ohne min.1 minderjähriges Kind im Haushalt 60 % und sonst 67 % von diesem Betrag sein.

Wenn du also im Durchschnitt 1400 € Netto hattest,dann würde man in etwa auf 840 € ALG - 1 kommen.

Du siehst also das die Differenz bis zu deinem tatsächlichen ALG - 1 nicht sehr groß ist.

Bei 350 € Warmmiete und 797 € ALG - 1 wirst du sehr wahrscheinlich keinen Anspruch mehr auf Wohngeld haben,weil hier nicht die Warmmiete,sondern nur die Kaltmiete inkl.Neben / Betriebskosten ohne Heizung berücksichtigt werden.

Dazu kannst du dir im Internet einen kostenlosen Rechner für Wohngeld suchen,der kann dann deinen evtl. Anspruch berechnen.

Selbst für eine ALG - 2 Aufstockung wirst du zu viel ALG - 1 haben.

Denn dein Bedarf besteht min. aus dem Regelsatz von 404 € und dazu deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ),also dann + 350 € gesamt min. 754 € pro Monat und 797 € ALG - 1 hast du.

Vom ALG - 1 kannst du,solange du keiner Erwerbstätigkeit nachgehst oder diese Pauschale anderweitig geltend machen würdest,die so genannte Versicherungspauschale von 30 € geltend machen,es blieben dann schon mal nur noch 767 € anrechenbares ALG - 1.

Dann könnten noch notwendige bzw.gesetzlich vorgeschriebene Beiträge für Versicherungen geltend gemacht werden,wie z.B. eine KFZ - Haftpflicht.

Besteht also kein Anspruch auf Wohngeld,dann kannst du nur versuchen eine geringe ALG - 2 Aufstockung vom Jobcenter zu bekommen,aber große Hoffnungen mache ich dir da nicht,deine aufgezählten Aufwendungen werden auf jeden Fall nicht berücksichtigt.

Du könntest dann ggf.über den Beitrag für die Rundfunkgebühren einen Anspruch auf ein paar Euro ALG - 2 haben,wenn du dich nicht auch so davon befreien lassen kannst oder einen geminderten Beitrag zahlen müsstest.

Dann kannst du gleich mal sehen was dir angenommen nach 1 Jahr ALG - 1 blühen würde,wenn du bis dahin keine neue Beschäftigung finden würdest,die dir deinen Lebensunterhalt auch sichert,denn dann würdest du mit derzeit 404 € Regelsatz für z.B. einen Single mit ALG - 2 für alle deine sonstigen Bedürfnisse auskommen müssen,deine Warmmiete würde dir extra gezahlt.

Da muss man 10 mal rechnen,bevor man sich evtl. etwas auf Raten kauft.

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Monatskarte, Handy und Küchenkauf sind Dein Privatvergnügen.

Ob Du WOhngeld bekommst, kannst Du in einem WOhngeldrechner selbst ausrechnen.

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Die Kosten die du aufführst, sind reine Privatsache. Sonst würde der Staat dir ja quasi dein handy bezahlen. Wie stellst du dir das vor?

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Es ist Dein Problem, dass Du monatlich 100 Euro für eine Küche bezahlen musst. Wenn Du nur 800 Euro ALG 1 bekommst, hast Du entsprechend wenig verdient.

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Kommentar von Klexxii
30.01.2016, 18:25

Ich habe Netto 1450 Euro verdient

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Check den Wohngeldrechner. Es könnte ein paar Euro  geben.  Wie sieht es mit NebenJob aus?  

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wenn du zu wenig alg1 bekommen würdest, könntest du zusätzlich alg2 beantragen. das ist bei knapp 800 euro aber nicht der fall.

wohngeld bekommst du nur, wenn du kein alg bekommst. beides geht nicht.

sei froh, dass bei dir noch keine versicherungen dabei sind...

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